Beiträge von freulein

    ok, was mir hier auffällt:

    "Wochentags bekommt er ca. 2h Auslauf (öfters mehr, selten weniger), wovon meistens 1h ohne Leine bei uns auf dem Hof stattfindet. Dort gibts dann Ball- & Suchspiele, Stöckchen werfen u.ä."

    1.) wenn der Hof gepflastert ist (vermute ich jetzt einfach mal) und du Rennspiele mit ihm da spielst, ist das für die Gelenke etc. gerade bei dem abrupten Stopps schlecht. Ggf. sind es doch Schmerzen und eben Überlastungserscheinungen der Gelenke.

    2.) In der Kombination mit dem Leck-/Deckenverhalten würde ich mal die Stöckchen und Ballspiele komplett wegzulassen und mit anderen Aufgaben zu ersetzen. Und das wirklich für mal 4 Wochen komplett. KEIN Ball, KEIN Stöckchen.
    Wenn ihr ihn körperlich auslasten wollt, kann man im ruhigen Trab des Hundes Fahrrad fahren. Könnt ihr gemeinsam Rad fahren?

    Wenn er apportieren kann/mag, kann man Nase und Bewegung kombinieren indem man den Hund anleitet zu warten und erst auf Freigabe etwas suchen zu gehen. Dazu kann man toll einen Futterbeutel oder ein Apportel nehmen.
    Hier gilt aber auch: Nix mit hektisch hin und her rennen, sondern auf Freigabe ruhig warten bzw. das auch so aufbauen.

    Hunde die wie der JRT gerne Balljunkie wird, da Terrierblut, würde ich in Anbetracht der Tatsache wie er sich zuhause nun gibt, erstmal nicht mehr unkontrolliert mit dem Ball rumrennen lassen.

    Da ich auch jetzt erst geschnallt habe, dass er wirklich die Decke "rammelt": Das ist auch ein Zeichen von Streß bzw. dient dem Streßabbau.

    Der Hund schläft eigentlich 18-20 Stunden am Tag, die restlichen Stunden sollten aber nicht nur aus Hetzen und Jagen bestehen.

    Ich würde auch die Intelligenzspiele etc. zuhause 1-2mal pro Woche für kurze Einheiten machen, nicht öfter.
    Ansonsten ruhige Spaziergänge/Fahrradfahren.

    Ich glaube da läuft ein bissl was aus dem Ruder bei euch hinsichtlich des Ruheverhaltens.

    erklär doch mal ein bisschen was ihr mit ihm macht. So spontan klingt das für mich so, als würde er seinen Streß versuchen abzubauen - reine Vermutung meinerseits.

    Wenn ihr ihm die Decke nicht gebt - warum eigentlich nicht, wenn er dann nicht mehr leckt - könnte was zum kauen ihm helfen sich zu entspannen.
    Beispielsweise die Torgas Kauwurzel kann ich sehr empfehlen.

    Aber die Beschäftigung würd mich wirklich interessieren, evtl. ist er da zu aufgeregt.

    mhh, also ich finde das ist völlig normal und vor allem kein Phänomen unter HH. Schreib eine Rundmail an einen Verteiler ohne Personen direkt anzusprechen: es meldet sich keiner. Genauso verhält es sich, wenn man fragt: Kann mir mal wer helfen.
    Das ändert sich meist nur, bei direkter Ansprache.

    Es gibt immer die Person die organisiert und die Personen die sich organisieren lassen ;-) Das ist zwar mühselig, aber eben so denke ich.

    Auch muss man wohl bedenken, dass nur weil man sich das Hobby Hund teilt, nicht automatisch vom gleichen Menschenschlag ist. Deshalb ist's vielleicht für die Hunde nett miteinander zu laufen, für die Menschen aber vielleicht nicht so toll.

    Deshalb würd ich jetzt nicht alle als faul und unzuverlässig beschreiben.

    Ich glaub manchmal wär ich als Single HH besser dran, denn ich hab zwar noch einen bemühten Partner, allerdings geht der Hund nicht mit ihm vor die Tür (Angsthund).
    D.h. Zeit für den Hund + Zeit extra für den Freund und manchmal bin ich so dreist und will auch einfach mal Zeit für mich ;)

    Und diese Märchen vom "nach dem putzen ist es sauber" kann ich wirklich eindeutig widerlegen :lol: sobald ich hier gestaubsagt, gewischt, gebonert und überhaupt hab, schaut der Hund niedlich und explodiert quasi wieder vor meinen Augen und überall liegen Haare :roll:

    Deshalb beschränkt sich das hier auf ein Minimum...Ich priorisiere schon auch sehr... äh temperamentvoll würd ich es nennen um zurecht zu kommen...

    Ich hätte manchmal mehr Energie, wenn der Hund "einfacher" wäre... Statt den 10min. entfernten riesengroßen Park aufzusuchen mit hektargroßen Hundefreilaufflächen, muss ich doch gucken, dass ich eher in den Wald komm, da a) Park im Sommer = viele Leute = Angst b) große Freilaufflächen = viele Hunde = Angst&Aggro usw.
    Das lässt sich einfach zeitlich auch nicht immer machen raus zu fahren und dann muss eben irgendeine andere Beschäftigung her.

    mh, ich weiß nicht. Irgendwie würde ich bei so einem aufgedrehten Hund jetzt nicht noch mehr Bewegung mit reinbringen.
    Ich habe beispielsweise bei Enki einen Hund der zwar hohen Bewegungsdrang hat, aber teilweise komplett beim oder nach dem Radfahren ausgetickt ist.
    Anscheinend kann sich der Herr nicht beherrschen, aber das erfordert auch einiges vom Hund.

    Persönlich würde ich wahrscheinlich ruhige Spaziergänge machen, aber in völlig unaufgeregten Gebieten. Wenig Hundekontakte, keine Hundegruppen, evtl. für einige Zeit sogar immer die gleiche Strecke Hin- wie Rückweg. Schnüffelaufgaben zwischendurch. Alles komplett ohne Druck. Auch würde ich wahrscheinlich Dinge die extreme Selbstbeherrschung fordern wie z.B. Leinenführigkeit ein bisschen zurückstellen und erstmal den Hund runterfahren.

    Konditionierte Entspannung aufbauen, Stress aller Art versuchen komplett zu reduzieren, ggf. Tellington Touch anwenden und dazu mal körperlich alles abchecken, also Blutbild und Schilddrüsenwerte.

    Wie gesagt, das wäre nur mein Versuch.

    ja, die Frage wollte ich auch grade stellen! Mich wundert es, dass deine Hunde Pfotenprobleme bekommen haben, sind sie allgemein empfindlich oder sollte ich mich bei Mehrtages-Etappen auf sowas einrichten? Bisher hatte Enki wirklich noch nie Probleme mit den Pfoten (ob Winter oder Sommer)