Huhu, du hast mein Mitgefühl
Sowas ist echt nervenaufreibend und mich hat das Verhalten von meinem Spinner teilweise echt zur Weißglut getrieben...was er widerrum toll fand.
Und ich bin auch nicht der Meinung das man hier in entsetzen ausbrechen muss. Mein Hund ist mir auch lustig ins Gesicht gesprungen, insofern find ich am Boden festhalten erstmal nicht so schlecht als erste Management Maßnahme.
Bei uns half - kam auch schonmal hier -
a) bei erstem Anzeichen einer Attacke: immer stumm/emotionalos wegdrehen, sich entziehen und Hund sofort wenn möglich außer Reichweite parken. Also irgendwo festbinden und selber ganz emotionslos wegdrehen und innerlich mal langsam bis 100 zählen. (beißfeste Leine ist Gold wert ;-))
Alles was du machst um ihn festzuhalten- Halsband, auf kurzer Leine stehen etc. hält ihn ja nicht richtig von dir ab. War bei uns auch so: er hatte also neue Spielpartner: Torpfosten, Bäume, Schilder, Betonpfeiler... Wir haben an ALLEM Auszeit gehabt ;-)
b) Umleiten: Beißwurst einpacken oder diese halbelastischen Kaubälle. In die Schnüß stecken wenn du nix zum anbinden hast. nicht werfen, sondern einfach statt deinem Arm anbieten. Immer und immer wieder. Und sobald er irgendwie geistig da ist ein ruhiges Kommando fordern. Bei uns funktionierte lustigerweise Sitz dann plötzlich.
Enki hat allen Stress an mir ausgelassen, also auch die klassischen Übersprungshandlungen und hing mir dann im Arm, ist mir in vollem Lauf ins Kreuz gesprungen. Gerade wenn du sagst er dreht so auf beim begrüßen: es kann sein, dass er nicht weiß wo er mit sich hin soll... naja und das läßt er an dir aus.
Meine härteste Übung war: NULL Reaktion zu zeigen, nicht mehr sauer zu werden und wirklich konsequent ruhig zu bleiben.
Damit war der Spuk dann aber schnell vorbei.
Ich wünsche dir viel Geduld!!