Beiträge von freulein

    die Anleitung finde ich ganz gut: http://www.frauhund.de/hund/training/…uch-fingertouch
    Im Forum hier findet sich sicher auch noch einiges :-)

    Das muss übrigens nicht unbedingt der Hand-Touch sein (Enki findets voll toll :D), das könnte auch ein "Schau" Signal sein, dass dein Hund gerne ausführt. Für Enki ist es schwieriger den Blick von was gruseligem Abzuwenden, aber mal schnell die Nase an die Hand zu drücken geht schon ;-)

    noch ein Artikel der vielleicht ganz interessant ist: http://markertraining.de/marchenstunde-…dung-verstarkt/

    was du toll üben kannst, wenn du Aufmerksamkeit in Situationen willst: ein "Schau" oder "Touch" Signal, das kann wenn es gut aufgebaut ist dem Hund sogar helfen aus der Panik, weil er das ausführt und somit im Hirn umschaltet.

    Du könntest also ganz langsam an verschiedensten Orten spielerisch einen beispielsweise Handtouch (Hund stupst dich an) aufbauen und dann irgendwann kannst du es benutzen, wenn er in Schockstarre zu fallen droht.

    Unsicheren Hunden hilft so ein Gerüst wo sie sich dran festhalten können, genauso wie die Vorhersehbarkeit der Reaktion des eigenen Menschen :-)
    Wenn du gelassen bist und eine Stütze bist für deinen Angsthasi verläßt er sich öfter auf dich. Also ruhig mal Körperkontakt bieten und aufbauen in so Situationen!

    Es gibt Situationen wo es in meinen Augen wichtig ist deinem Hund Hilfestellung zu geben, statt zu ignorieren.

    Es gibt einige Hilfsmittel im Umgang mit ängstlichen Hunden.

    Ausgangspunkt wäre für mich immer erstmal ein medizinischer Background-Check: Augen, Ohren, Blutbild etc.
    Und dann helfen!
    Umorientierungssignale und Gegenkonditionierung draußen wie drinnen, Übungen die das Selbstbewusstsein stärken oder sogar Sport wie Mantrailing etc.
    Oder auch einfach mal dem Hund eine Hand an die Brust legen und körperlichen Beistand leisten.

    Wenn mein Hund (beruflich auch Angsthund) in der Wohnung so reagiert: auf Wind oder ähnliches zwinge ich ihn nicht da zu bleiben, weil damit wird seine Angst nicht weniger! Sondern er darf weggehen und ich lobe ihn für jeden Schritt den er sich dem gruseligen Wasauchimmer nähert. ohne Spektakel, ohne Locken, sondern ganz ruhig.

    Die Userin kareki hat kürzlich ein ganz tolles Skript gepostet bzgl. Angsthunden, ggf. kannst du sie dazu mal anschreiben, ansonsten kann der Angsthund-Thread sicherlich ein bisschen weiterhelfen: https://www.dogforum.de/der-angsthund-…sthund%20thread

    ok, ich weiß gleich geht der Shitstorm los, aber kareki sorry... jeder Thread den ich lese driftet in "Krieg" aus.
    Ich find's langsam müßig hier mitzulesen und höre auch einfach damit auf.

    Schön das du geläutert bist und deine Erziehungsansätze verteidigst, aber kann das auch mal anders laufen als in 12-seitigen Grundsatzdiskussionen?

    Ich für meinen Teil fände es nett, wenn man nicht in jedem neuen Thread von der Ausgangsfrage zu Basisfragen der Hund-Mensch-Beziehung driften müssten.

    Das ist nun nicht der erste Thread wo es mir vergeht, wenn ich über Seiten hinweg Dinge lese, die a) nix mehr mit der Ausgangsfrage zu tun haben und b) muss ich sagen nervt es mich, dass du nun deinen Weg gefunden hast, aber niemanden wohl zustehst, dass er den Weg auch finden kann.
    Das ist mal ganz direkt gesagt reichlich überheblich.

    Und falls du denkst, dass sagt jemand der sowieso andere Erziehungsmethoden hat: äh nein. CumCane und Umfeld begleitet mich seit Tag 1 meiner Hundehaltung.

    ich kann dir, wenn er so geräuschempfindlich ist wirklich das Thundershirt aus eigener Erfahrung empfehlen. Du musst mal googlen und nicht umfallen beim Preis, aber das leistet uns super Dienste!
    Wenn du das nur für Silvester brauchst, kannst du dir ggf. auch die Körperbandagen von Tellington Touch mal angucken. Da wickelt man den Hund mit breiten, elastischen Binden nach einem bestimmten Muster.

    Das kannst du parallel zur Gegenkonditionierung ebenfalls nutzen.
    Evtl. kann euch auch ein Beruhigungsduft helfen!

    Ich würde ihn weder hochnehmen noch im Anschluss daran irgendwie bestrafen bzw. mit hochheben das Verhalten verstärken, sondern diese Situation im Kern unterbinden.
    Wenn du seine neue Marotte kennst, wäre mein Hund nicht mehr unangeleint, wenn Besuch kommt bzw. ich bei Gästen wäre. Mein Hund hat nämlich grundsätzlich meinen Besuch nicht anzubellen oder irgendwie zu beschwaffeln bevor ich die begrüßt hab.
    Deshalb würde ich ihm angewöhnen, dass er nicht der erste ist, der zum Besuch geht, sondern gesittet auf seinem vorgegebenen Platz wartet. Wenn der Besuch dann sitzt und alles ruhig ist, kann er ja Kontakt aufnehmen, vorher wäre das bei mir ein NoGo.

    Ich glaube da hat dein Hund das Glück seiner nicht soooo imposanten Größe, mit einem mittel- bis großen Hund wäre auch das Verbellen schon ein anderes Problem. Deswegen würde ich die ganze Verhaltenskette behandeln und nicht nur das zwicken.

    Geh ins Tierheim und guck, ob dir ein Hund sympathisch vorkommt und ob er gesundheitlich fit ist.
    Ein Welpe/Junghund kommt wohl eher nicht in Frage, ich würde einen Hund mittleren Alters der schon Grundkommandos beherrscht nehmen.
    Ich würde keine spektakuläre Rasse bzw. evtl. sogar einen Hund nehmen der irgendwo auf einer Rasseliste steht, da du somit bei der Auswahl der Reiseziele eingeschränkt bist, auch wenn du Einsamkeit magst: Wenn du doch mal mit mehreren Menschen in einer Schutzhütte schlafen musst, würde ich immer einen menschenfreundlichen, offenen Hund nehmen statt dem mit Schutztrieb.
    Wenn du nicht gerade einen rosa gefärbten Toypudel dabei hast, dürfte eigentlich jeder Hund der knurren kann schonmal helfen sich zu schützen und zumindest ein anschlagen aus dem Zelt heraus kriegt der kleinste wie auch der größte Hund hin :-)

    Huhu, du hast mein Mitgefühl :-( Sowas ist echt nervenaufreibend und mich hat das Verhalten von meinem Spinner teilweise echt zur Weißglut getrieben...was er widerrum toll fand.
    Und ich bin auch nicht der Meinung das man hier in entsetzen ausbrechen muss. Mein Hund ist mir auch lustig ins Gesicht gesprungen, insofern find ich am Boden festhalten erstmal nicht so schlecht als erste Management Maßnahme.

    Bei uns half - kam auch schonmal hier -

    a) bei erstem Anzeichen einer Attacke: immer stumm/emotionalos wegdrehen, sich entziehen und Hund sofort wenn möglich außer Reichweite parken. Also irgendwo festbinden und selber ganz emotionslos wegdrehen und innerlich mal langsam bis 100 zählen. (beißfeste Leine ist Gold wert ;-))
    Alles was du machst um ihn festzuhalten- Halsband, auf kurzer Leine stehen etc. hält ihn ja nicht richtig von dir ab. War bei uns auch so: er hatte also neue Spielpartner: Torpfosten, Bäume, Schilder, Betonpfeiler... Wir haben an ALLEM Auszeit gehabt ;-)

    b) Umleiten: Beißwurst einpacken oder diese halbelastischen Kaubälle. In die Schnüß stecken wenn du nix zum anbinden hast. nicht werfen, sondern einfach statt deinem Arm anbieten. Immer und immer wieder. Und sobald er irgendwie geistig da ist ein ruhiges Kommando fordern. Bei uns funktionierte lustigerweise Sitz dann plötzlich.
    Enki hat allen Stress an mir ausgelassen, also auch die klassischen Übersprungshandlungen und hing mir dann im Arm, ist mir in vollem Lauf ins Kreuz gesprungen. Gerade wenn du sagst er dreht so auf beim begrüßen: es kann sein, dass er nicht weiß wo er mit sich hin soll... naja und das läßt er an dir aus.

    Meine härteste Übung war: NULL Reaktion zu zeigen, nicht mehr sauer zu werden und wirklich konsequent ruhig zu bleiben.

    Damit war der Spuk dann aber schnell vorbei.

    Ich wünsche dir viel Geduld!!