Beiträge von freulein

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    generell ist sie super stress empfindlich. Biegen wir mit dem Auto wo links ab, wo wir sonst rechts fahren....Weltuntergang.
    Neulich haben wir das Auto mal aufgeräumt....Weltuntergang
    Ein Müllcontainer dfer sonst zu war, war vor ein paar Tagen offen.....Weltuntergang
    Könnte ich endlos weiter führen.

    Hat sie denn grundsätzlich Zeit den Streß auch zu verarbeiten?
    Mein Hund ist ebenfalls so und ich habe nun lange hin und her getestet in den letzten beiden Jahren und kann sagen: ich muss reizarmes Programm mit ihm fahren! Wir gehen einmal pro Woche Mantrailen, wenn wir unterkommen bei unserer Trainerin. Ansonsten hat mein Hund striktes Langweiler-Programm (aus meiner Sicht) und hat so endlich genug Schlaf bekommen und kann besser mit außergewöhnlichen Situationen umgehen.

    Wieviel macht ihr denn so pro Woche? Macht ihr jeden Tag abwechslungsreiche Spaziergänge etc.? Ich konnte bei Enki wirklich deutliche Besserung im Angstverhalten sehen, als ich angefangen habe, dass zu dem Zeitpunkt schon nicht spektakuläre Programm runter zu schrauben, die Spaziergänge runterzuschrauben etc.

    Gerade weil Angst so anstrengend ist für die Hunde, müssen sie Zeit haben auch zu "verdauen". Vielleicht ist das noch eine Stellschraube an der ihr was ändern könnt.

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    Das habe ich ja auch nicht in Abrede gestellt, ich glaube nur, dass diese Feindbilder sich nicht unbedingt an Äußerlichkeiten, wie Fellfarbe oder Rasse festmachen lassen.

    Ich kenne das übrigens lustigerweise nicht mit Feindbild, sondern Freundbild... Mein Hund überschlägt sich schier, wenn wir in 10 km Entfernung am Horizont einen weißen kleinen Hund entdecken.
    Egal ob Rüde/Hündin/kastriert/unkastriert der wird erstmal für gut befunden. Weil wir wissen es ja vom besten Hundekumpel der klein und weiß ist, dass die ALLE nett sind :P

    Schopenhauer, grundsätzlich sehe ich das schon auch so: für richtiges Verhalten markern etc., ABER die TS schreibt hier von einem Hund der Fluchttendenzen zeigt.

    Da würde ich wahrscheinlich auch den Blick auf die Person klicken und nicht mit Futter, sondern mit Entfernung vom Reiz belohnen. Also eher Pendeltraining (BAT könnte ein Stichwort sein was dir hilft Ann).
    (Angst kann man nicht verstärken über Clicker, sondern der hilft oft den Hund wieder "her zu holen", aber lernen tut der Hund in dem Moment nix.)

    Hier mal ein link zum Video: http://www.youtube.com/watch?v=eMc-zyNfRO0
    Hier ein link zu "Click 4 Blick" und "Angst verstärken": http://cavecani.de/wissenswertes/click-for-blick/
    http://www.easy-dogs.net/home/blog/trai…nen_seumel.html

    In Abständen wo der Hund nicht weg will, sondern soweit ist, dass er pöbeln kann, würd ich auch wie Schopenhauer ja alles toll beschrieben hat Ruhe clickern und richtiges Alternativverhalten abfragen/belohnen.


    Meinem Hund hilft ein "hinter mich bringen" also die menschliche Blockade. Kann man ganz toll zuhause aufbauen (also das "hinter") und dann als Alternativverhalten abfragen, wenn der Reiz nicht zu nah ist.
    Wenn der Hund schon pöbelt würde ich managen.

    Aber ich kenne das Problem... mit so einem Hund im städtischen Umfeld ist zielgerichtetes Training wirklich schwer!

    Meine eigenen Befindlichkeiten interessieren mich da reichlich wenig und deine Interpretationen auch nicht. Es geht um eine Box, keinen Zwinger im eigenen Haus. just saying ;)

    Da ja alles so easy bei dir ist und du die Lösung hast, spare ich mir weitere Kommentare, weil iss ja alles easy :roll:

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    How everyone else sees my dog:

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    MADE MY DAY :lachtot:

    Ich hoffe die Idee ist nicht den Hund 4 Stunden in die Box zu sperren? Haltet mich für paranoid, aber mein Hund würde weder in einer Box gesperrt noch mit Spielzeug allein bleiben. Ich würde eher versuchen die Wände zu schützen, statt meinen Hund einzusperren.

    Filmen wär auch mein erster Ansatz und dann gucken, ob der Hund überhaupt entspannt "alleine bleiben" kann.
    Ggf. muss da noch ein bisschen Ritual gefeilt werden.

    Huhu Rottifan,

    ich lese aus deiner Beschreibung raus, dass du den Hund toll findest. Aber das was du nur so kurz schilderst beschreibt auch ein ganzes Stück Arbeit.

    Ich sage es mal ganz direkt, weil ich eine ähnliche Erfahrung machen muss/te:

    Mitleid vergeht!
    Klar, Liebe wächst, aber der Stress, die Arbeit, manchmal auch die Verzweiflung und die "Unfreiheit" mit einem wie auch immer geartet anspruchsvollen Hund, bleiben.

    Wenn du die Chance hast einen Hund zu halten und dir ein Leben mit Hund vorstellst, was geprägt ist von den klassischen Vorstellungen wie ich sie hatte: lange leinenlose Spaziergänge, treuer Begleiter überall, möglichst verträglich etc. kannst du dich bei einem ggf. schlecht sozialisierten bzw. erstmal Problembehafteten Hund davon verabschieden.

    Gerade als Ersthundehalter macht man - logischerweise - so viele Fehler und ist unsicher. Das macht die Situation für so einen Hund nicht einfacher meiner Meinung nach.
    Nun kommen hier noch die nicht überall als total niedlich verschrieene Rasse hinzu.

    Ich persönlich würde nie wieder einen Ersthund nehmen der verbrieft mit Problempaket ankommt.
    Egal wie sehr ich meinen Hund liebe, aber ich hätte auch mit einem nicht traumatisierten Hund genug Probleme gehabt als Neuling.

    Deshalb wäre mein Rat die Entscheidung wirklich zu überdenken. Am besten geht das, wenn man sich die schlimmstmöglichen Folgen mal skizziert.

    Zitat


    Dann freue ich mich schon Mal darauf, dass Fiete mich pflegt, wenn ich alt bin, arbeiten geht, damit ich meine Rente bekomme, Krankenkassenbeiträge zahlt, damit ich mir meine Behandlungen leisten kann und den öffentlichen Raum in Stand hält, damit hier nicht alles den Bach runter geht. Achja und für den Erhalt der menschlichen Rasse sollte er vielleicht auch noch sorgen.
    .


    Wow, was für eine Liebeserklärung an Kinder :lol: Entschuldige bitte, wenn mich das nicht von der Notwendigkeit des Kinderkriegens überzeugen mag.
    Ich wage auch mal zu bezweifeln, dass dies die Gründe zur Fortpflanzung in der heutigen Zeit sind...
    Kinderkriegen ist in erster Linie der egoistische Wunsch des Menschen weiterzubestehen, ein EIGENES zu haben, die Ehe zu flicken oder schlicht und einfach ein Unfall :D usw.

    Man könnte in dem Vergleich Luxus auch statt hier Kind AUTO einsetzen und ich würde behaupten wollen die Schäden die Autos anrichten, sind weitaus krasser und trotz allem verbietet die keiner. Auch wenn Kinder davor laufen, Besoffene Leute zusammen fahren, die Ozonschicht kaputt geht, die Leute mit ihren schnellen Karren gar nicht umgehen können, aber jede Mutti jetzt nen SUV braucht, weil fühlt man sich sicherer und und und...
    Ich wär für ein Verbot der großen Spritschleudern, weil die sind Luxus.

    Aber dat Leben iss kein Ponyhof...
    Solange wir in einer Gesellschaft wie dieser in Deutschland leben, muss man eben davon ausgehen, dass man mit einem Umfeld umgeben ist, was nicht der eigenen Traumwelt entspricht.

    Dabei ist es mir persönlich wurscht wer oder was da mehr Wert hat, weil das für mich gerade bei der Situation Dogge/Kind überhaupt keine Rolle spielt, Rücksichtnahme beiderseits ist nun mal der einzige Weg.

    (Für eine Welt ohne fette Spritschleudern! Für Parkplätze die nicht halb mit dicken Karren zugeparkt werden :gott:)

    ich hab keine Ahnung von Hüten und Gedöns, aber ich bin großer Freund des Bauchgefühls ;)
    In dem Fall würde ich gar nichts machen, sondern situativ entscheiden. Heißt: bedanken bei deiner Maus, wenn sie was richtig macht und abbrechen bzw. zurück rufen, wenn du es jetzt eben nicht willst.

    Ist doch toll, wenn sie dich versteht!