Ich fühle mit dir und ich kenne das wirklich zu genüge. Schämen muss man sich dafür nicht, denn ich finde es wichtig ehrlich zu sich selbst zu sein.
Meine Ansätze sind da (gewesen): Möglichkeiten schaffen wirklich Zeit mit dem Hund zu genießen. Also Orte suchen, wo man einen schönen Spaziergang machen kann mit möglichst wenig Stressoren.
Ich bin mit Enki im menschenleeren Wald unterwegs, da treff ich keine Hunde, keine Menschen und keine Tiere zum großen Teil der Zeit. (man muss ja nicht in der Dämmerung gehen). Am Anfang an der Schlepp oder der langen Flexi und einfach mal den Kopf frei kriegen.
Wenn der Hund nicht von der Leine kann, ja ok, aber man kann trotzdem toll zusammen spazieren gehen.
Oder ein Hobby was Spaß macht.
Wir trailen seit einigen Monaten. Das hilft uns auch im Alltag, weil der Hund lernt mit einer Aufgabe in der Nase vieles links liegen zu lassen, was sonst streßen würde.
Vielleicht wär das was für euch?
Was mir auch geholfen hat war wirklich Leute finden, die auch anstrengende Hunde haben, damit man sich austauschen kann und auch um zu merken: es geht immer schlimmer ;-)
UND Leute mit vermeintlich normalen Hunden, einfach um zu merken, warum man seinen Hund doch toll findet 
Und zu merken: Dieser Hund ist so. Es gibt Dinge die kannst du vielleicht mit Medikamenten unterstützen etc., aber so eine Grundveranlagen läßt sich eben nicht verleugnen. Ja, dann ist das eben so.
Ergänzung: Wenn aber in dir immer was nagt und sagt: da ist was, wir sollten weiter suchen: Dann such und hör auf's Bauchgefühl.
Wenn man so weit ist, den Hund mal zu akzeptieren wie er ist, fällt einem nicht nur selbt vieles leichter, sondern auch dem Hund.
Wichtig ist, denk ich einfach zu wissen, ob man das kann.