Beiträge von freulein

    Habt ihr Nachbarn die mit den Hunden raus könnten? Ggf. ja auch getrennt, falls dann der andere nicht jault/bellt.
    Ansonsten kann man bei Gassi-Gassi oder bei den Tierärzten/Unis/Kleinanzeigen Tageszeitung Ausschreibungen machen.
    Wäre eine Tagesbetreuung denn tagsüber finanziell drin oder gibt's finanziell ne Schranke. Davon hängt ja ab, was und wo man sucht.

    Wo wohnt ihr denn, vielleicht gibt's ja sogar wen im Forum, der helfen kann.

    Naja, was ist denn daran unsachlich dir zu erklären, dass du selber bei dem Versuch so lange Zeit nicht aufs Klo zu dürfen höchst wahrscheinlich die gleichen Probleme haben dürftest... Mir geht's nicht darum hier künstlich was aufzubauschen, sondern um mal klar zu stellen, dass ein Mensch diese Situation keinesfalls überstehen würde ohne sich extrem mies zu fühlen und das es für die Hunde eben genausowenig cool ist, geschweige denn von möglichen gesundheitlichen Problemen.
    Stell dir einfach mal nur die Frage warum die Hunde das eigentlich mitmachen müssen.

    Ein Gassigänger wäre in meinen Augen zwingend notwendig und auch die Antwort auf Ingrids Frage, was ihr auf den Spaziergängen macht ebenfalls.

    Gassigänger für eure kleinen Rassen dürften sich ganz gut finden lassen, sind sie gut führbar oder haben sie Verhaltensauffälligkeiten?

    Entschuldige wenn ich es so deutlich sage:

    Ihr habt zwei Jagdhunde !!! zuhause hocken die in ihrer eigenen Pi**e hausen und genau ZWEIMAL am Tag vor die Tür kommen und ansonsten allein sind.
    Sorry, aber wär ich Hund bei euch hätt ich die Bude schon lang zerlegt.

    Klingt wirklich nach nem fürsorglichen Haushalt wenn 6 Etagen ein unüberwindbares Hindernis darstellen.
    Egal ob die Hunde reinmachen oder nicht, 2mal vor die Tür ist zu wenig.

    Wenn das euer Superleben für die Hunde ist, wäre es für die Hunde sinnvoller sie abzugeben.

    Man sollte euch mal dazu verdonnern nur zweimal am Tag aufs Klo zu dürfen (oder ihr könnt euch ins Schlafzimmer pinkeln) und ansonsten in dieser Wohnung zu hocken. Wär bestimmt ne super Sache :gut:


    Für sowas habe ich keinerlei Verständnis.

    Also hier in Nürnberg ist mir ganz oft ein "kommt auf den Hund an" begegnet und da schwingt eigentlich auch eher ein "kommt auf dich an" mit. D.h. ich hab auch Wohnungen ohne explizite Haltungserlaubnis angeguckt.

    Bei unserem letzten Wohnungssuche-Marathon hatte ich ebenfalls ein Foto vom Hund (weil Mischling aus irgendwas und somit schlecht zu erklären) und Kopie der Haftpflichtunterlagen im Gepäck.

    Aber Unterschriften sammeln etc. würde ich nicht machen, auch deshalb weil ich persönlich NIE für immer und ewig die Hand dafür ins Feuer legen würde, dass der Hund nie bellt oder was kaputt macht.

    Wenn mir der Vermieter nur mit solchen "Versicherungen" von außen die Haltung erlaubt, will ich nicht wissen wie reagiert wird, wenn wirklich Probleme auftreten.

    Mir persönlich sind die Vermieter und Nachbarn am liebsten die sagen, ja, ist halt ein Hund. Der bellt eben mal.
    In einem anderen Umfeld könnte ich nicht wohnen.

    Huhu,
    mir ist hier was aufgefallen
    "Ich war mit ihr eine Runde laufen, danach gibts Fressi und ich gehe arbeiten. Punkt 7:20 fahre ich los."

    Ich kenne es von meinem Hund so, dass er beim joggen oder Rad fahren teilweise vor lauter Spaß am rennen die Geschäfte nicht komplett verrichtet.
    Wieviel Zeit hat sie denn wirklich runter zu kommen?
    Ich könnte mir vorstellen, dass es einfach zu aufregend ist und dann zu schnell getaktet für deine Hündin.
    Macht sie das auch, wenn ihr ganz normal spazieren geht?

    Ich fühle mit dir und ich kenne das wirklich zu genüge. Schämen muss man sich dafür nicht, denn ich finde es wichtig ehrlich zu sich selbst zu sein.

    Meine Ansätze sind da (gewesen): Möglichkeiten schaffen wirklich Zeit mit dem Hund zu genießen. Also Orte suchen, wo man einen schönen Spaziergang machen kann mit möglichst wenig Stressoren.

    Ich bin mit Enki im menschenleeren Wald unterwegs, da treff ich keine Hunde, keine Menschen und keine Tiere zum großen Teil der Zeit. (man muss ja nicht in der Dämmerung gehen). Am Anfang an der Schlepp oder der langen Flexi und einfach mal den Kopf frei kriegen.
    Wenn der Hund nicht von der Leine kann, ja ok, aber man kann trotzdem toll zusammen spazieren gehen.

    Oder ein Hobby was Spaß macht.
    Wir trailen seit einigen Monaten. Das hilft uns auch im Alltag, weil der Hund lernt mit einer Aufgabe in der Nase vieles links liegen zu lassen, was sonst streßen würde.
    Vielleicht wär das was für euch?

    Was mir auch geholfen hat war wirklich Leute finden, die auch anstrengende Hunde haben, damit man sich austauschen kann und auch um zu merken: es geht immer schlimmer ;-)
    UND Leute mit vermeintlich normalen Hunden, einfach um zu merken, warum man seinen Hund doch toll findet :D

    Und zu merken: Dieser Hund ist so. Es gibt Dinge die kannst du vielleicht mit Medikamenten unterstützen etc., aber so eine Grundveranlagen läßt sich eben nicht verleugnen. Ja, dann ist das eben so.
    Ergänzung: Wenn aber in dir immer was nagt und sagt: da ist was, wir sollten weiter suchen: Dann such und hör auf's Bauchgefühl.

    Wenn man so weit ist, den Hund mal zu akzeptieren wie er ist, fällt einem nicht nur selbt vieles leichter, sondern auch dem Hund.

    Wichtig ist, denk ich einfach zu wissen, ob man das kann.

    Ingo: Mit Naturentfremdung hat das in meinen Augen recht wenig zu tun bzw. deine damit verbundene Unterstellung. Nur weil nicht jeder alle Nager auswendig und blind zuordnen kann hier Vergleiche anzustellen a la "Ist das ne Kuh?" "Nein, das nennt man Katze" find ich etwas überspitzt. Aber früher war ja alles besser usw. usf. *kopfschüttel*