seid ihr sicher das er überhaupt was hört? ansonsten name+keks und das mehrfach am tag kann helfen :-)
Beiträge von freulein
-
-
ich würde noch einen Greifer als Alternative empfehlen! damit würde sich der Chi ziemlich gefahrlos für alle Hände zum Halter zurück befördern lassen

Wie nah darf denn der Chi an dich rankommen, bevor du versuchst zu blocken? Meine Erfahrung ist nämlich, dass ich das ab einer gewissen Nähe nicht mehr schaffe, d.h. ich habe mir angwöhnt mich schon entsprechend aufzubauen, wenn das hündische Gegenüber in unsere Richtung "schlendert". D.h. ich komme in der Regel gar nicht mehr in die Verlegenheit meinen Hund sortieren zu müssen, der guckt nämlich belämmert während ich den Nervfeind in 10m Entfernung schon anfauche. Wenn der Hund direkt bei uns ist, schaffe ich es auch nicht mehr...
Aber der Greifer will mir echt nicht mehr aus dem Kopf... -
Huhu, ich hab eine Frage:
Also gestern hat der Enki seinen Hundefreund getroffen und wir waren bei ihm und Frauchen in der Wohnung zu Besuch mal wieder.
Wie immer hat der Kleine Enki stundenlang die Ohren aus geleckt und der Enki hat rumgelegen. Dann haben sie ein bisschen gespielt, naja eigentlich läuft's immer drauf hinaus das der Kleine Spielaufforderngen macht, der Enki ein bisschen mitmacht und der Kleine ihm dann weiter die Ohren auslutscht
Ich glaub also die verstehen sich ganz gut.
Was ich aber nicht verstehe ist, dass Enki dann irgendwann sich über den Kleinen gestellt hat und seine Nase über den Nacken gerieben hat. Kennt ihr sowas? Sah so aus als würde er sich die Nase an ihm putzen
Ist das Spielverhalten? Ich kann das gar nicht deuten, am ehesten hätt ich gedacht es ist Vorspiel 
-
Für mich klingt das Verhalten nach einem Hund der Angst hat. Jetzt denken sich wahrscheinlich viele ich bin daneben, aber ich kenne von meinem Hund ähnliches:
Angenommen die Theorie stimmt, dass Nele im Tiefschlaf sich total erschreckt und abschnappt bzw. den Arm/Gliedmassen fasst und dann ein tobendes Frauchen vorfindet die natürlich sofort den Hund da weghaben will ist sie evtl. völlig überfordert.
MEIN Hund reagiert in solchen Situationen (wir hatten in 4 Jahren bisher 2) genauso: Wenn er was dummes gemacht hat und ich ihn massiv bedränge (rumbrüllle und bedrohlich auf ihn zukomme während er z.b. langsam weg von mir geht) wird geknurrt und gefletscht.
Sobald ich nur einen mm zurück gehe und meine Körpersprache sich entspannt wird das auch seinerseits sofort gestoppt. Das weiß ich, weil ich aus Schock vor seiner Reaktion einfach verstummt bin und zurückgewichen bin. Und siehe da, eine Milisekunde später ist der komplette Hund ein Krümelchen ohne fletschen und knurren, sondern einfach nur extrem verunsichert.
Die Körpersprache von Nele wäre extrem wichtig.
Bei meinem Hund siehst du in dem Moment das komplette Repertoire eines komplett defensiven Hundes der sich verteidigt und sagt: GEH SOFORT WEG, DU MACHST MIR ANGST.Rein vom Management her, würde ich auch keine Situation mehr aufkommen lassen, wo das passieren kann. Aber nicht mit diesen "der Hund spielt sich auf" Hintergedanken, sondern eher weil der Hund überreagiert, aber evtl. in den Situationen gar nicht bei Sinnen ist (da er eben schläft) und somit komplett daneben reagiert.
Allerdings missfällt mir persönlich dann dieses: Entzieh im Allles blabla... Konsequentes und ruhiges führen statt überzogener Strenge wäre bei mir die Wahl. D.h. ohne den Grundgedanken: Der Hund trachtet mir nach dem Leben. Denn das schwingt hier für mich bei einigen Kommentaren mit.
-
Huhu,
falls es schon erwähnt wurde tut's mir leid, aber da bin ich gestern drüber gestolpert:Jagdkumpane - Wie der Hund auf den Menschen kam
http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=45706
Viel Spaß beim gucken!
-
der kleine sieht aus wie mein Hund, lustig
Grundsätzlich: Bis zu ihn abgibst mach einfach keine Experimente dieser Art mehr. Halte deinen Hund einfach aus den Situationen heraus wo es zu solchen Ausbrüchen kommen kann. Nicht mehr und nicht weniger.Zu den Vermittlungsmöglichkeiten:
Setz ihn bei facebook ebenfalls rein, häng bei den Tierärzten in deiner Umgebung Flyer aus, in den Tierbedarfsgeschäften und zur Not der lokalen Zeitung. Nimm Kontakt mit dem Tierheim auf und frag, ob du dort einen Aushang machen darfst. -
vielleicht komme ich damit ein bisschen vom Thema ab, aber was mir mit meinem Hund auf den Wecker geht ist, dass alle anderen Menschen meinen Hund zum Opfer stilisieren und Mitleid mit mir und dem so schwierigen Hund haben.
Der ist nämlich bestimmt geschlagen worden, sonst kann der ja gar nicht so geworden sein. Wenn ich dann betone, dass ich eher von mangelnder Prägung im Welpenalter ausgehe und Veranlagung, verfliegt das Interesse ;-)
Auch ist es für unsere Mitleider unbedingt so, dass ich und nur ich diesen Hund hingekriegt hab. Wobei das wahrscheinlich jeder Tierliebhaber mit Geduld und Einfühlungsvermögen irgendwie geschafft hat.
Mir kommt's also auch ein bisschen so vor, als wäre der normale Hund überhaupt nicht mehr interessant.
Es muss immer die traurige Story und den Trainingserfolg aka Happy End oder den sich für immer aufopfernden Hundehalter geben... -
aber das klingt doch gerade wenn er mit anderen Hunden kein Problem hat machbar! Für uns war das leider keine Option, da der Dicke arge Probleme mit anderen Hunden hat zu den ganzen anderen Umweltängsten. Insofern bei uns nur der private Sitter. Aber so eine HuTa wie von georgous beschrieben könnt ich mir da wohl schon vorstellen!
-
Die Frage wäre für mich eher: Was heißt bei dir Angsthund und wie zeigt sich das im Verhalten? Was muss eine Betreung an Management betreiben, um den Hund händeln zu können? Kommt er denn mit anderen Hunden klar?
Wenn eine Fremdbetreuung überhaupt möglich ist (es gibt auch Probleme die können nicht von jedermann gemanaged werden so ohne weiteres), dann kann man ja suchen. Entweder Privatperson mit ruhigem Haushalt und Garten, Studi der mal vorbeikommt mittags, Hundegassi-Service der mit einer Hundegrupppe geht, feste Hundepension etc.Es gibt die Menschen, die sich Zeit fürs kennenlernen nehmen (können/wollen), da wäre auch die Frage wieviel du dir das kosten lassen würdest. Ich habe unserer Sitterin nach dem 1. Besuch alle folgenden bezahlt und das waren am Anfang nur Streichel und Kennenlern-Stündchen mit meiner Anwesenheit. Bis heute geht nicht mehr als kurz Pipi machen, aber daheim Bauchie gekrault bekommen gefällt dem Dicken so auch ganz gut.
-
Huhu,
unsere Verhaltenstierärztin hat vor dem ersten Termin erstmal eine komplette Beschreibung von Enki gefordert. D.h. ich habe für sie Videos gemacht in Situationen wo das beschriebene Angstverhalten aufgetreten ist, wie wir spielen und wie er da liegt wenn er schläft (das war dann vielleicht ein 1,5 min Film).
Dann habe ich seinen Lebenslauf, Fütterung und Trainingsansätze kurz beschreiben sollen, damit sie sich in Ruhe vorab auf ihn einstellen kann.
Als wir dann hin kamen, haben wir ganz in Ruhe unser Problem besprochen und sie hat Fragen gestellt die sie zu meiner Beschreibung hatte und ihn einfach mal ohne ihn genauer körperlich anzufassen angeguckt. Also gaaaaaanz ausführliches und langsames kennenlernen.
Der eigentliche Start bei uns war eine komplette medizinische Abklärung, um eben körperliche Gründe für die Ängste etc. evtl. ausschließen zu können.
D.h. wir haben Blutbild gemacht, mittlerweile Röntgenaufnahme der Wirbelsäule etc. (alles nach und nach, wobei ich einfach die Wirbelsäule angeguckt haben wollte).
Nachdem wir dann wußten wie es körperlich bestellt ist, haben wir die nächsten möglichen Schritte besprochen:
Ob man mit Tabletten etc. behandeln kann, homöopathisch hilft und wie man das mit Training unterstützt.Meine Ärztin ist ein großer Fan von Tellington Touch und hat uns da schon einiges an Infos mitgegeben.
Da wir schon eine Trainerin kannten und erfolgreich trainieren, haben wir mit unseren gegebenen Mitteln weiter gemacht und die Ärztin berät uns hinsichtlich Medikamenten oder anderen Hilfsmitteln (Calming Cap, Ohrenschützer etc. - es gibt alles erdenkliche :D). Wir treffen uns ca. alle 2 Monate oder telefonieren zwischendurch.Eine Verhaltenstherapie ist ein ganzheitlicher Ansatz, d.h. für jeden Hund ganz individuell. Beim einen kann das heißen, dass einfach bestimmtes Verhalten trainiert wird und die Ernährung umgestellt werden muss, beim anderen werden Medikamente gegeben und mit Training unterstützt usw.
Es kann ja auch sein, dass ihr mit der Schilddrüse richtig liegt. Dann kann die Gabe von Schilddrüsenhormone eine deutliche Verhaltensänderung herbeiführen (. Es gibt aber auch Angstprobleme wo das eben leider mit einer Tablette gelöst ist, sondern man ganz anders arbeiten muss.
oooh sorry für den Roman übrigens!
Ihr könnt ja auch zuerst nur mal die klinischen Sachen beim normalen Tierarzt checken lassen und dann mit den Unterlagen zur Beratung zum verhaltenstherapeutischen Tierarzt gehen. Das eine schließt ja das andere nicht aus :-)