Caro1993
Hallo!
Ich finde erstmal nix verwerfliches dran, müde und dem Training überdrüssig zu sein.
Hatte eine ähnliche Situation vor Jahren und mir persönlich hat geholfen:
- aktiv an einem Alltag arbeiten der sich nicht nur um den Hund dreht, um Ausgleich zu schaffen
- Management Möglichkeiten kennen und nutzten!
Beispiel: Maulkorb nutzen und Leinentechik verfeinern. Dann sollte doch ein wandern drin sein? Soll er halt pöbeln, aber warum verzichtest du aufs wandern? Da wurde ich stur und habe mir einfach gedacht: ich will das unbedingt, also MUSS es eine Möglichkeit geben.
Ich habe mir eben Karten und Wege gesucht die nicht die typischen Touristentrampelpfade sind und habe wirklich wenig Begegnungen. Wenn man dazu noch Samstags statt Sonntags geht, war bei mir die Erfahrung, dass man sehr viel wandern ohne Mensch-Hund hat.
- von der Gelassenheit anderer Menschen lernen: immer wenn ich wen dabei hatte, der meinen Hund einfach kommentarlos mal festgehalten hat oder einfach sagte: ja, iss halt so, ist mir klar geworden, dass so viel innere Haltung ist. Je entspannter und souveräner ich wurde, desto entspannter die Situation.
VG,
Annika