Beiträge von freulein

    @Turbofussel:

    Die Intention ist denke ich eine andere:

    Der Hund soll damit verstehen, dass er einen Rahmen hat den der Mensch vorgibt und sich sonst nicht kümmern braucht.

    Ich würde vermuten, dass das nicht für immer so bleibt, man aber damit zu Beginn auch mit Hilfe der Handfütterung quasi mit dem Zaunpfahl sagt: “guck, ich strukturiere dich jetzt mal”.

    Ich traue mir nicht zu, dass zu bewerten (also ob es bei dem Hund hilft), aber das ist ein relativ geläufiges Konzept.

    Für mich ist Kinder clickern nichts neues. :ka:

    Schon öfter gesehen. Gibt sogar ne Hundetrainerin, die ihre Kinder clickert. Funktioniert gut, also warum verteufeln?

    Das sehe ich anders, ich halte nicht viel von Kinder-Konditionieren.

    Du konditionierst Kinder immer, sonst funktioniert Erziehung doch nicht.

    Sehr sehr vereinfachtes Beispiel:

    Du sagst „Prima“ wenn dein Kind das Puzzleteil richtig platziert hat.

    Du sagst „ähäh“ wenn dein Kind dabei ist das gute Porzellan auf den Boden zu schmeißen.

    Der Klicker macht nur eins: den Zeitpunkt markieren, der richtig oder falsch war.

    Am negativ Beispiel: du klickst nicht, wenn das Kind das Porzellan hochhebt, sondern wenn es wirft ?

    Damit wärst du ultrapräzise, ist aber sicherlich nicht so wirklich alltagstauglich und kann man ja auch erklären.

    Bei uns in Nürnberg gab’s vor ein paar Tagen eine Sichtung

    Link Wolfssichtung - Nürnberger Nachrichten

    Ich bin gespannt was rund um das Urwildpferdgehege in Erlangen Tennenlohe mit seinen Przewalski-Pferden und den Ziegen passieren wird, falls sich hier was näher ansiedelt.

    Ich glaube hier wohnt noch kein festes Rudel.

    Da das Gebiet eingezäunt ist, sind die Fluchtmöglichkeiten für Pferd und Ziege auch eingeschränkt. Wobei ich die Wehrhaftigkeit der Pferde nicht einschätzen kann.

    Kesuki:

    Ich kann echt total nachfühlen wie es dir geht, mir ging es damals sehr ähnlich.

    Mir half und hilft im großen Gedankenwirrwarr und

    „Müsste“, „sollte“, „hätte“ erstmal alles weg zu werfen was bei nochmaligem Hinterfragen gar nicht so ist.

    Anders gesagt: ich suche mir was raus was ich ändern will und kann und erlaube mir das zu üben.

    Ich glaube sonst überforderst du DICH auch!

    Ich hab übrigens vor knapp 10 Jahren hier gefragt wie zum Himmel ich meinen Hund vom Sofa kriege, weil ich total überfordert war ?

    Sieh es mal so: alles was du nun versuchst Suki beizubringen lehrt dich erstmal über dich selber.

    Ich hab ebenfalls gedacht, ich versage völlig weil bestimmte Dinge nicht funktionierten.

    Was ich dann mit der Zeit begriffen hab für mich war:

    Es läuft nicht alles stringent! D.h. Ich musste einfach dran bleiben und akzeptieren, dass es dauert. Es dauert auch seinen Stil zu finden. Und das ist völlig ok!

    Deine Hündin ist 3,5 Wochen da, ihr kennt euch erst kurz, ihr sprecht unterschiedliche Sprachen.

    Ich finde, dass darf Zeit brauchen ?

    Hallo,

    Die Hündin ist krank und läufig vor 3,5 Wochen in einer völlig neuen Umgebung angekommen.

    Du als Halterin ebenfalls in einer neuen Umgebung angekommen und hinzu kommt, dass du das Abenteuer Hund nun startest.

    Ich finde wenn man das mal so sieht, wundert es nicht wenn das gerade alle emotional sehr aufwühlend und anstrengend ist.

    Das was du so als Verhaltensthemen beschreibst klingt ja erstmal spontan relativ normal.

    Die Idee des Trainers ist aus meiner Sicht grundsätzlich nicht falsch: Du wirst nun ganz normale Erziehungsarbeit leisten müssen, die erfordert Konsequenz und Grenzen setzen.

    Dass du seine Idee wie man Grenzen zeigt ablehnst ist völlig fein, es gibt modernere Trainingskonzepte die keine Schreckreize brauchen.

    Was möchtest du denn als erstes angehen mit ihr?

    Aus meiner Erfahrung ist Überforderung mit dem ersten Auslandshund total normal. In deiner Situation kommt ja nun auch noch dazu, dass sich alles vorher auf den Kopf gestellt hat.

    Deshalb glaube ich du brauchst aktuell auch selber vielleicht einfach mal eine Bremse.

    Du kannst nicht alles sofort lösen, du wirst den Hund höchst wahrscheinlich auch nicht sofort verkorksen.

    Also tief durch atmen, selber versuchen den Druck rauszunehmen.

    Liebe Grüße!

    Du musst das auch so sehen: solche Regeln diskutiert man am Anfang einfach bis sie erlernt wurden.

    D.h. Du brauchst akut einfach Geduld und eine Portion Beharrlichkeit: er muss halt eben jetzt lernen, dass du das echt so meinst: Sofa ist jetzt nicht.

    Ich habe direkt zum runterführen vom Sofa ein Kommando mit drauf gelegt. Also: Leine greifen, Hund runter führen und gleichzeitig habe ich eine Geste gemacht die eben anzeigt da gehts lang und „Runter“ gesagt.

    Das hat meiner gut verstanden.

    Aber muss eben geübt und konsequent durchgesetzt werden.

    Das ist der Part wo du durchhalten musst... iss ätzend, aber gehört dazu ?