Beiträge von freulein

    Zum Unverständnis, warum Hunde immer angefasst werden müssen:

    Ich finde das gar nicht ungewöhnlich und eigentlich alle Menschen in meinem Umfeld die Hunde mögen bzw keine Angst vor ihnen haben, freuen sich wirklich immer, wenn der Hund sich streicheln lässt und ich freue mich mit.

    Ja, viele kennen die Streicheletikette nicht (also wie man sich nähert usw), aber gerade im Bekanntenkreis haben sich alle mit über den damals neu eingezogenen Hund gefreut und wollten mit dem was machen bzw den gerne anfassen.

    Und da hier ja - egal mit welchem Motiv - eine Annäherung vom Hund aus statt findet, ist das eine so normale Reflexreaktion von Menschen zu streicheln.

    Da ist nix überraschend für mich.

    Ich fand es als Neuhundehalterin total schwer, Menschen die auch Hunde so toll fanden wie ich, das zu verbieten.

    Und das muss erst mal sacken, wenn man das nie als Problem gesehen hat und den Hund nicht direkt komplett lesen kann.

    Will also sagen: es ist total üblich, dass Menschen Hunde streicheln wollen. Ist vielleicht nicht super, aber nun wirklich nicht überraschend.

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    Die Organisationen werben mit Labbi-Mix sogar in Retriever-in-Not-Gruppen wohlweislich, dass da sehr wohl kein oder nur ein winziger Anteil Labbi drin ist.

    Nachdem ich unzählige Male den HSH herausgestellt habe bei solchen Vermittlungsversuchen, habe ich mich aus solchen Retriever-Gruppen kopfschüttelnd abgemeldet.

    Du bist jetzt nicht verloren oder dein Hund böse.

    Versuch vor Ort gute Hilfe zu finden und Beratung.

    Dann siehst du weiter. Im Alltag hilft Management: Hund steht hinterm Kindergitter statt als erster an der Tür, er ist angebunden auf seinem Platz statt im Mittelpunkt des Geschehens usw.

    Da gibt’s ganz viele kleine Dinge die schnell umsetzbar sind und viel bewirken können.

    Es gibt ein tolles Buch über HSH von Petra Krivy, da kann man über die Eigenschaften viel erfahren.

    Danke dir Ulixes!

    Ich bin etwas verunsichert, weil ich mit Einschätzungen wie “sollte man beobachten”, “sieht nicht mehr so gut aus” seitens der TÄ nicht so recht umzugehen weiß.

    Naja aber alles nachlesen kann ich dann auch immer nicht selber.

    Ich werde dann einfach die Werte mit anfordern, wenn ich sowieso Urin etc abgebe in 2 Wochen.

    Wir haben die Übungen in einem Kurs kennengelernt und ich hatte Online mir zur Muskelerhaltung/-aufbau bei alten Hunden was angeguckt.

    Da sind ganz kleine Übungen dabei wie: Aufstehen aus dem Sitz, leichter Druck mit der flachen Hand gegen die Hüfte, damit der Hund dagegen stabilisiert oder über am Boden liegende Stangen laufen. Vorher immer ganz langsam mit Keksen warm gemacht und die Übungen selber dauern nur ein paar Minuten.

    Ich verstehe dich. Man will auch nix kaputt machen. Vor Allem, weil man gerne auch überschätzt, wann die Senioren ggf. Muskelkater kriegen.

    Hallo zusammen,

    Ich hab meinen Buben nun vor 1 Wochen bei der TÄ vorgestellt und Ultraschall, Blut, Urin anschauen lassen. Zum Einen mache ich das mittlerweile jährlich, zum Anderen hatte ich ja schon geschrieben, dass er mir nicht so richtig gut gefällt und Durchfall/Verdauungsprobleme hatte in so einem Schub. Die sind nun wieder abgeklungen gewesen vor Vorstellung bei der TÄ.

    Uns ist aufgefallen, dass er in Schüben mehr trinkt als früher, stark hechelt zwischendrin. Ob das nun ein Hitzethema oder was anderes im Zusammenhang mit orthopädischen Themen ist die wir haben, kann ich nicht so genau sagen. Carprodyl hat am hecheln jeweils nix geändert, dh Schmerzen hatte ich ausgeschlossen. So habe ich ihn nun also vorgestellt.

    Laut ihrer Aussage ist die Leber faserig und nicht mehr ganz ok, kein tumoröses Geschehen. Herz klingt total normal beim abhören.

    Labor zeigt auffälligen U/PC. SDMA war nicht bestimmbar.

    Nun rief sie mich an und fasste es so zusammen: In 4 Wochen würde sie nochmal Urin überprüfen, die Fütterung sollten wir mal auf Leber/Niere anpassen und wenn er weiter so stark hechelt, könnte das eher mit Schmerzen zusammen hängen und sie hätte noch Librella da. Aber da ich auch bei der Physio regelmässig wäre, könnte ich das selber entscheiden.

    Ich fragte, ob wir Cushing mal prüfen sollten sicherheitshalber, dass schließt sie aber erstmal aus. Außer ggf. Ernährungsanpassung sieht sie aktuell sonst keinen Handlungsbedarf.

    Also meine TÄ von Futtermedicus mit Laborwerten etc. angeschrieben und um Anpassung der Fütterung gebeten. Sie hat mir den Plan leicht angepasst den wir füttern und empfiehlt mir: Bauchspeicheldrüse, Blutdruck und Cushing-Check und ggf. auch Urin-Elektrophorese um Bence-Jones-Proteine abzuklären.

    Was würdet ihr machen? Nun mit der Empfehlung wieder bei der TÄ vor Ort vorstellig werden? Im Endeffekt verstehe ich es so, dass es darum geht die Proteinurie näher anzugucken, um irgendwie eingreifen zu können.

    Danke für Meinungen!

    Zitat

    Ich suche derzeit noch nach einer guten Physiotherapeutin bei mir in der Ecke, Vasco täten ein paar Muskeln mehr gut (auch deshalb die Röntgenaufnahmen). Leider ist die Physio meiner Wahl ausgebucht, da bin ich derzeit etwas ratlos

    Hundundmehr Kannst du zuhause was machen? Leichte Degility-Übungen oder sowas? Evtl. kann man das als Überbrückung machen. Aber es ist hier auch so, dass verfügbare und gute Physios rar sind :frowning_face:

    Ich bezog mich auf dein Statement, dass der Hund kein hoffnungsloser Fall sei.

    Und diese Aussage ist aus meiner Sicht einfach sehr selbstbewusst wenn dagegen die Aussage des Trainers vor Ort steht, der empfiehlt den Hund abzugeben.

    Ich verstehe die Ratschläge die du geschrieben hast, mir fehlte eben aber auch die Sicht der Kinder.