Beiträge von freulein

    Kennt wer von euch Langeweile in der Einarbeitung/Probezeit?

    Ich sitze teils Stunden ab ohne zu wissen was ich tun soll, frage aktiv nach Aufgaben und versuche alles zu machen was mir aufgetragen wird. Es ist aber zu wenig bzw bin ich zu schnell fertig :frowning_face:

    Feedback ist total positiv, es ist also nicht so, als das ich zu oberflächlich arbeiten würde.

    Rahmenbedingungen passen alle so gut, aber das frustriert mich echt und es sind erst knapp 5 Monate und es zeichnet sich ab, dass dort nie wirklich viel passiert bzw ein anderes Auslastungslevel ist, als ich das gewohnt bin.

    Was macht man denn da?

    Hallo ihr Barfer, ich habe für unseren Trekkingurlaub Trockenbarf geordert und nun rumgerechnet.

    Grundsätzlich passt das gut, aber ich hab 20g Fett zu wenig täglich im Vergleich zur heutigen Tagesdosis.

    Habt ihr eine Idee was ich als Fettquelle nehmen soll/kann?

    Wir sind mit dem Rad unterwegs in Schweden, dh eher nix was ich tel frisch kaufen muss.

    Scheint sich mit der Zeit einiges geändert zu haben :woozy_face:

    In meiner alten Firma haben wir uns unter Kolleginnen, die damals zusammen in der neuen Firma angefangen haben, mit der Zeit geduzt. Von neuen Mitarbeitern habe ich mich nicht duzen lassen. Ich muss aber auch sagen, die "alten" Kollegen und ich, wir waren in etwa im gleichen Alter. Neu hinzu gekommen sind dann überwiegend jüngere Leute.

    Ich war letzte Woche zu einem Bewerbungsgespräch und wurde dort von einem recht jungen Geschäftsführer (geschätzt Mitte 30 - Ich: 60) mit den Worten: "Soooo, du bist die Sabine und möchtest hier anfangen?" empfangen.

    Ganz ehrlich? Ich empfand das als ungehörig, ungezogen und frech. Das habe ich ihm auch gesagt und dankend auf das Gespräch verzichtet.

    Seh ich das wirklich zu verkniffen?

    Kommt drauf an. Ich kann mit betonter Lässigkeit und auch meistens Schludrigkeit nix anfangen. Das hätte mich bei der Gesprächseröffnung mehr genervt als das Du…

    Was soll man denn auf so einen doofen Spruch sagen? Nein, ich bin nur zufällig hier?

    Wenn er dich begrüßt hätte mit:

    „Hallo, ich heiße Vorname Nachname. Wir legen Wert auf das Du und führen unsere Gespräche auch so. Ich bin also der Vorname“ wäre ja vielleicht der Verlauf anders gewesen.

    Und das meine ich. Ich bin auf so viele Arten im Sie schon respektlos angesprochen worden, das wäre im Du genauso gegangen…

    Eni46 Danke für die Zusatzinfos! Wenn das wirklich nur die Idee der lokalen Leitung ist, stehe ich da auch mit gemischteren Gefühlen dazu.

    Das bedeutet nämlich auch, dass es eben keine etablierte Kultur gibt wie man miteinander umgeht.

    Ich habe dieses Phänomen der mit dem Du verbundenen, plötzlichen Privat-Geschäft-Vermengung tatsächlich erlebt, wenn auch weniger werdend. Ich weiß aber wie das wirklich nerven kann.

    In der Regel waren das immer Menschen, die neu in solche Situationen rein gekommen sind (viele meiner Uniabgänger/Azubis/Konzernaussteiger etc.) und ohne aktives Eingrenzen nicht begriffen haben, wo der Job anfängt und der Spaß aufhört.

    Das habe ich als Führungsaufgabe verstanden und jetzt kommt der Punkt: Tut das deine Chefin auch? Also evtl mal korrigierend eingreifen?

    Oder hat sie da überhaupt Antennen für?

    Problem was du ja hast ist: wenn du in die „Blockierer“ oder „Altbacken“-Schiene kommst, ist egal was du leistest.

    Vielleicht gibt’s also einen Mittelweg über Bewusstsein schaffen für Probleme im Umgang und deinem Entgegenkommen.

    Doofe Situation auf jeden Fall!

    Eni46:

    Ich würde nicht mit dem

    Alter argumentieren und halte das für ein totales Klischee. Vor Allem weil das noch viel mehr evtl. unberechtigte Annahmen nach sich zieht.

    Du musst dir die Frage stellen, warum Dir keine Abgrenzung gelingt ohne „Sie“. Das klingt jetzt provokant, aber so meine ich es nicht.

    Denn aus Erfahrung ist es einfach so, dass die informelle Ansprache mehr Verantwortung und Bewusstsein in die Hände bzw. Münder der Kommunizierenden legt.

    Eine unhöfliche Ansprache bzw. ein zu freundschaftliches Verhalten kann man auch im „Du“ parieren und Grenzen aufzeigen. Das fällt dann unter Kommunikationskultur.

    Und das kann man auch im Team/Unternehmen besprechen, falls es nicht läuft.

    Ich würde genau abwägen, welche Folgen es für meine Rolle und auch zukünftige Position in der Firma hat, diese Umstellung nicht zu unterstützen. Evtl. verschieben sich da dann die Werte und man passt nicht mehr zueinander.

    Bedenke bitte, dass du mit solche Erste Hilfe Maßnahmen evtl. die Möglichkeiten einer Klinik einschränkst.

    Ich würde das planen und dann mal in Ruhe nachdem der Schock verdaut ist mit eurem TA besprechen, ob du damit was kaputt machen kannst im Fall der Fälle.

    Auch wenn du zb bei falschem Alarm so reagieren würdest.