Fakt ist aber, dass kompetente THPs ihren Beruf Nagel hängen würden. Was ich mir langfristig sinnvoll vorstellen könnte wäre der gezielte Einsatz von TFAs, um Tierarztbefunde in Ruhe und umfassender zu erklären, als wie es in der normalen Sprechstunde möglich ist.
Aufgeben wegen dem Gesetz? Warum das denn?
Sobald die nicht rezeptpflichten Arnzeimittel die Tierzulassung haben dürfen die es doch wieder nutzen. Und bis dahin halt nur die, die eh schon zugelassen sind.
Nur versteh ich grad nicht was das nun mit Befundbesprechung zu tun hat?
Wollteufel Ja, vermutlich wird es auf Rezept hinauslaufen. Was ja nun auch nicht wirklich so ein Aufwand ist...
Macht man doch beim Hausarzt auch nicht anders.
Shalea Weil du von deiner THP geschrieben hast als Antwort auf mein "Es gibt mehr schlechte als gute", darum kam ich drauf.
Sollte auch kein Vorwurf oder sowas sein, war einfach nur eine Frage.
(Und passend dazu hab ich eben ne Nachricht erhalten, der Hund von entfernten Verwandten ist nun endlich eingeschläfert. Die haben 2 Jahre lang mit 2 verschiedenen THPs am Hund rumgemacht und beide THPs haben Stein und Bein geschworen das der Hund nicht nochmal zum Tierarzt muss, nachdem der die Diagnose Krebs gestellt hatte.
Der arme Hund hat 2 Jahre lang einfach nur gelitten wie sonstwas, aber die Besitzer wollten so gerne an die Heilung glauben die beide THPs versprachen... Nun ist der Tumor wohl nach außen durchgebrochen, damit sind sie dann doch zum TA, zum endlich erlösen.)
Ich find den toll. Im Feld macht er sich gut, auch im Wald, wobei unsere Waldwege recht eben sind. Kies hatte ich letztens ne kurze Strecke, gerattert hat da aber nix.
Für den Preis würd ich den einfach kaufen, Disney92 und ausprobieren! Wenn er nix ist kannste ihn ja wieder verkaufen.
Der einzige Nachteil ist halt das der ein Stück über die Hinterräder hinausgeht, wenn der Hund also direkt mitm Arsch hinten dran sitzt kann er kippen. Da ich den Wagen aber eh nirgends stehenlasse solange Arren drinne ist macht uns das absolut nix aus.
Beim Zusammenlegen muss man natürlich das Innenbrett rausnehmen, also das worauf der Hund liegt. Aber das ist ja lose drin, also garkein Problem.
Und ja, sicher kann der Hersteller oder der Gesetzgeber oder wer auch immer, die Anwendungen für Tiere zulassen, aber das ist ja auch wieder ein Schritt, der wahrscheinlich dauert und so auch die Arbeit der THP einschränkt.
Also jetzt auf den Gesetzgeber schimpfen anstatt sich zu fragen warum die Hersteller diesen Weg nicht schon längst eingeschlagen hatten?
Übrigens haben so einige Hersteller das schon längst gemacht. Es sollte sich also zu fast allem eine Möglichkeit finden lassen. Wenn man denn will....
Für die An- wendung von Arzneimitteln, die spezifisch für Tiere zugelassen und registriert sind und nicht verschreibungspflichtig sind, bedarf allerdings weiterhin keiner tierärztlichen Verschreibung und Behandlungsanweisung.
Ich mach das jetzt mal ganz dick und fett damit das auch alle mitkriegen.
Äh.... Ich weiß nicht ob es sich lohnt das nun zu erklären...
Wer ein Arzbeimittel herstellt kann da die Zulassung ganz einfach als Tierarzneimittel beantragen. Und damit isses eben spezifisch für Tiere undzack, alles wieder kein Problem.
Wer das aber nicht macht, weil er wohl nicht nachweisen kann das es wirkt... Nunja, der kanns halt nicht.
Die Pharma Lobby hat da nicht viel mit zu tun, sondern eher der Gesetzgeber der die Schnauze davon voll hat das munter alles mögliche unkontrolliert in Lebewesen wandert.
(Übrigens ist alles Pharma, auch die Schüßler Salze....)