Beiträge von Aoleon

    Der Labrador ist vom Charakter her toll. Und vom Phänotyp schwarze AL.

    Und sonst? Gesundheitlich? Ahnen? Geröngt?

    Wie siehts mit Erbsachen aus? ACHM 1, DM, EIC und die diversen anderen Sachen die man testen lassen sollte ob der Hund sie vererbt?

    (Eher so für manch anderen hier. Mit einigen der Erbkrankheiten ist echt nicht zu spaßen und das Risiko einfach einzugehen halte ich persönlich für weitaus unmoralischer als dafür zu sorgen das keine Welpen auf die Welt kommen)

    Ich mag die potenziellen Gefahren nicht wegreden, aber ich mag auch nicht stehenlassen, dass eine Hundegeburt so eine überkrasse, für den normalsterblichen Menschen unmögliche Sache wäre.

    Unmöglich nicht. Überkrass? Ohja.

    Ich habe damals alles gelesen was ich in die Finger bekam. Da war der Tenor eh noch "Das macht die Hündin alles alleine."

    Es ist tatsächlich alles glatt gegangen. Vor allem weil meine Hündin mir so vertraut hat das sie meine Hilfe angenommen hat, der erste Welpe war so ein Brummer das er steckenblieb. Und es war einfach nur reines Glück das er schon so weit raus war das ich ihn fassen konnte und rauszog.

    Das ganze ist 28 Jahre her und ich weiß bis heute das ich stundenlang Blut und Wasser geschwitzt habe, neben meiner Hündin sitzend, wartend, hoffend, bangend.

    Und ich weiß auch noch ganz genau wie unfassbar schwach und müde mein Mädchen war.

    Also die Welpen putzen helfen, die Welpen anlegen, der Hündin auch Welpenmilch anrühren (wo der Ta noch gelacht hat als ich die vorsorglich gekauft hatte), und nach ein paar Tagen war klar das sie nicht genug Milch produziert, also zufüttern. Alle 2 Stunden. Anlegen, damit die Produktion angeregt wird und danach zufüttern bis sie satt waren. Insgesamt fast 4 Wochen lang, ab dann reichte Futter und das bisschen Milch das meine Hündin hatte.

    Wie gesagt, das ist ne Geburt wo nix wirklich schiefging.

    Nochmal? Ne. Im Leben nicht. Nope.

    Und oft genug liest man auch hier im Forum bei den Züchtern das es ein Welpe nicht geschafft hat. Das ist halt nichts worüber man gerne redet, weil man gerne alle gesund und munter auf der Welt gehabt hätte. Aber das ein oder mehrere Welpen bei der Geburt oder nach wenigen Tagen versterben ist nicht so selten wie man es gerne hätte.

    Das schlimmste was einer der Welpen meiner Hündin hatte war ein Nabelbruch. Aber ehrlich, dieses winzige Würmchen... Da wird einem ganz anders wenn son Würmchen etwas hat.


    Ist eine Hundegeburt denn riskanter als eine Menschengeburt? Frage für einen Freund.

    Ja. Weil der Hund nicht so kommunizieren kann wie ein Mensch. Und selbst bei uns Menschen geht noch oft genug was schief... Trotz unseres hohen medizinischen Standards.

    8 von 100.000 gebärende Frauen versterben jedes Jahr in Deutschland.

    In 4 von 1000 Fällen (also deutlich öfter) wird das Baby tot geboren. In 2020 wurden 3162 Babys tot geboren. Das sind nur die, die es bis ins letzte Trimenom geschafft haben.

    Und als Schwangere hat man ja zig Vorsorge- und Kontrolltermine. Trotzdem passiert immer wieder etwas.

    Viele wissen es nicht, manche wollen es nicht wissen. Aber jede Schwangerschaft und jede Geburt bergen Risiken. Auch für uns Menschen noch. Trotz aller Technik, trotz Ultraschall in 3D, trotz zig Tests und Kontrollen.

    Und auch das ist ein Grund warum jede Geburt wieder ein kleines Wunder ist.

    "Du bist die weise Füchsin Feuerherz. Und du bist der große starke Svenbär! Und Arren ist.... Arren ist... Silberzahn. Hamilton ist Giftkralle! Und ich bin das Alphatier!"

    Nichte Klein hat uns eingeteilt, wir alle sind ihr Rudel. Fuchs, Bär, 3 Wölfe, multikulti im Rudel. :lol:

    "Ihr müsst aufpassen, meine Wölflein! Die Felsentreppe dürft ihr nicht alleine runtergehen, viel zu gefährlich! Und der lange Gang der vielen Türen ist auch gefährlich, da müsst ihr schleichen und wittern." :klugscheisser:

    Erklärt unser kleines Alphatier ihren Wölfen Arren Silberzahn und Hamilton Giftkralle, während sie auf ihrem Deckenthron ruht.

    Manni hat so lange Beine! :herzen1:


    eher kräftig gebaut im Schulter/vorderer Brustbereich, daher ist einiges an der Stelle zu eng.

    Sicher? Windhunde haben ja nen tiefen Brustkorb, alles was Hamilton passt kann auch Arren tragen. Da ist meisten der dicke Hals das Problem.

    Wir haben ein dünnes, kurzes Baumwollshirt von DG DogGear, für wenn man einer der Jungs krank ist. Auch mit Kragen passt es Arren problemlos.

    Arren hat auf 38,5 Höhe doch enorme 66cm Brustumfang, Hals ist 45cm. Übergang Brust zum Hals hat er 50cm, 47cm Rückenlänge. Im Baumwollshirt trägt er (und Hamilton) M3.

    DG BAUMWOLLUNTERWÄSCHE "MINT"
    Schöne Baumwollunterwäsche wird unter der Jacke getragen (attraktive Farbe). Es wird unter der Jacke getragen. Dank der genug großen L…
    www.dgdoggear.com

    Wie man sieht ist es eng, das war aber so gewollt. Ne Nummer größer oder gar 2 wären auch kein Problem, da es so kurz ist das 2 Nummern größer immer noch nicht zu lang für ihn wären.

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    Edit: Eben schnell angezogen und fotografiert, er fans kacke wie man sieht. :lol:

    Thema Futter: Gibt es hier eine fixe Richtung?

    Gut ist was vertragen wird.

    Meine kommen am besten mit Trockenfutter klar und sie ziehen das auch ganz klar vor. Ich bin ein großer Freund von Abwechslung, kaufe also immer kleine Säcke von verschiedenen Herstellern und Sorten.

    Ich bin kein Freund von "viel Fleisch", meine Hunde brauchen das nicht, bzw verträgt der Kleine das auch nicht.


    Was das stürmische und die Zerstörung angeht: Jeder Welpe/Junghund/Hund hat seine wilden 5 Minuten. Und grad bei Welpen kommt nach müde immer blöd.

    Dazu kommt das Hundekinder halt sehr, sehr neugierig sind und somit alles ins Maul nehmen was sie finden. Und sie haben nix als Blödsinn im Kopf... Unters Sofa kriechen, versuchen hinter den Schrank zu kommen, mit der Gardine spielen und Fetzen hinterlassen... Ich persönlich liebe Welpenwahnsinn und Junghundechaos. :herzen1:

    Leine gehen muss gelernt werden, das kann ein sehr langer Prozess sein...

    Generell würde ich an deiner Stelle wirklich nach kleineren/leichteren Rassen suchen. Die machen genau alles mit was du willst, haben aber den großen Vorteil das man sie auch im worst case leichter an der Leine halten kann und die meisten Leute keine Angst haben wenn ein kleinerer Hund grad mal völlig austickt.

    Man kann sie leichter überall mit hinnehmen, im Auto brauchen sie nicht den ganzen Kofferraum (Da auch an die Sicherung denken! Box oder Gitter), Futter- und Tierarztkosten sind geringer.

    Edit: der PON sieht super gemütlich aus für die Bewegung und Wanderungen die ich im Sinn habe. Oder täuscht das?

    Ich will nur kurz was einwerfen, an Rassetips wurdest du ja schon gut versorgt.

    Jeder gesunde Hund kann körperlich das was du willst. Für Sport und Wanderung braucht man weder einen großen, noch einen besonders sportlichen Hund.

    Und Dreck bei anderen sehen wenn man zu Besuch ist und dann selbst erleben wie es mit einem Hund ist der sich in Matschpfützen wälzt sind zwei verschiedene Sachen. :lol: