Der normale Frenchie ist ein Hund der seine Menschen liebt, andere Menschen aber nicht unbedingt toll findet. Er hat Wachtrieb und ist recht territorial, deutlich mehr als alle Kleinhunde die ich so kenne.
Und dabei auch deutlich ernsthafter.
Er ist ne Kackbratze. Son bisschen "Hier wird nicht gerannt!" Polizei-Mentalität wie die Schäferhunde, gepaart mit dem Ego eines Terriers, aber ohne die Hibbeligkeit und deutlich überlegter.
Die Artgenossenproblematik ist hm... anders. Wo Terrier halt eher so kurze Zündschnur, aber Prügeln ist eh toll sind, da sind die Frenchies mehr die Türsteher mit der "Du kommst hier net rein!" Mentalität, aber sind auch die dicken Macker die das Messer ziehen.
Ein Frenchie ist per se kein besonders "freundlicher" Hund. Außer zu seinen Menschen! Und mit denen ist er auch verkuschelt, verspielt bis hin zu albern. Er ist aber kein netter, wuscheliger Kleinhund mit dem man alles machen kann, sondern eher ein ernster Wachhund im Kleinformat mit ner "Verpiss dich!" Attitüde.
Deutlich ruhiger als Terrier. Weniger Jagdtrieb. Nicht so explosiv, dafür aber teils ernsthafter. So wie die Bulldoggen früher halt waren und geschätzt wurden, im Kleinformat.
Völlig anders als die anderen Kleinhunde, die ja eher menschenfreundlich sind und auch für Tricks und Co viel mehr zu haben sind, dabei ein weitaus sonnigeres Gemüt haben. (Und darum zurecht so beliebt sind, klein, sonnig, für jeden Scheiß zu haben und Begleiter überall hin)
Der Frenchie ist so der Oppa im ersten Stock der aus dem Fenster brüllt "Auf dem Rasen wird nicht gespielt!" Ein früherer Kollege hat den Frenchie seiner Frau immer "Blockwart" genannt....
Ich hoffe das ist etwas verständlicher ausgedrückt?
Wenn man damit kann sind die toll. also, wären sie, wenn sie gesund wären. Inzwischen sinds nur noch Karikaturen ihrer selbst....