Unterscheide ich aber Kot (alle Tiere) und Stuhl (nur der Mensch) ist das sprachlich und in der Auswirkung psychologisch betrachtet etwas anderes.
Betonung auf das "ich", also du.
Denn ein Großteil der Leute da draußen muss bei dem Wort Stuhl erstmal nachdenken wenn es im Kontext um Scheiße geht. Kot hingegen wissen fast alle.
Bedeutet dann also das wir uns, wenn wir deiner Argumentation folgen, eben immer weiter annähern im Begriff.
Ich wüßte nun auch niemand der sagt "Mensch XY hat sich eingestuhlt", die sagen eingekotet. Oder wenn sie nicht vom Fach sind (oder keine Eltern sind) dann halt schlich "hat sich eingeschissen".
Und warum ist man Frau bzw. Herr seines Hundes? Ist doch völlig verquer.
Weil es eben so war früher. Man hatte einen Herren.
Der Kaiser oder König war der Herr, der Fürst war der Herr, die Menschen gehörten sehr lange Zeit ihren verschiedenen Herren.
Die Bediensteten standen bis was, 1950?, auch im Dienste eines Herren oder einer Herrin. Meine Uroma hat im Krieg auf der Domäne gearbeitet und wehe man nannte die Besitzer dort nicht Herr und Herrin! Da war aber Holland in Nöten dann.
(Wie der Herr so das Gescherr ist ja nun auch ein sehr bekanntes Sprichwort)
Und es wurde im Lauf der Zeit für die Hunde abgeschwächt, niedlicher gemacht weil die Hunde uns näher kamen. Aus den Herren und Herrinnen wurden Herrchen und Frauchen.