Da gehe ich auch nicht mit Vertrauen vorbei, ach, man kann doch nicht jeden verurteilen, wird schon nix sein.
Es ging ja auch garnicht darum zu denken "Alles happy hier", sondern darum das es als gruselig gilt das einem in einem Wald 4 Männer entgegenkommen.
Vorsichtig sein, klar. Auf Habacht sein, auch gut.
Aber voller Angst überlegen wie man an denen vorbeikommt, ohne das die irgendwas gemacht haben... Die haben ja nichtmal irgendwo als Gruppe gestanden, die sind einfach den Weg lang.
Das ist halt schlicht eine normale Begegnung die nicht gruselig ist und nicht in diesem (öffentlichen)Thread als gruselige Sache dargestellt werden sollte.
bis sie sich schließlich im Sprung umdrehte und wahrlich in die Leine ging.
Ich schwöre, meine Augen klebten vorher am Hund, ich habe in der stille der Nacht nichts gehört, aber als ich dann auf schaute wen oder was sie gerade am liebste in Hackfleisch verwandeln wollte, wurde mir ganz anders.
Da stand ein komplett in schwarz gekleideter Mann, fast schon in Griffweite mit Kapuze, Handschuhen und Co.
Hätte der nichts vor gehabt, hätte der an uns vorbei gehen können, aber der drehte sich schlagartig um und rannte wirklich weg, in die Richtung aus der wir kamen. DAS war scheiße gruselig.
Öh... Klar, da ist ein grad ein Hund so in der Leine und da geht ja jeder einfach so vorbei.
Da erschrickt sich niemand....
Sicher kann es sein das der was von dir wollte. Ebenso kanns aber sein das der einfach da langwollte, an dir vorbei. Und sich schlicht tierisch erschrocken hat als dein Hund so ausgerastet ist.
In Sachen Grusel:
Arren ist ja ein Hippie "Ich liebe alle!" Hund.
Vor ein paar Wochen sind wir die letzte Löserunde an der Straße gegangen. Alles gut beleuchtet hier.
Am Feld mit der Hecke macht Hami plötzlich Zicken, knurren, zurückweichen, kläffen. Aber der ist ein Dramatier, ich versuche also zu sehen was ihn so erschreckt. Garnicht so einfach, denn die Hecke ist da so 5 Meter von der Straße weg.
Sehe eine Tüte in der Hecke festhängen die halt im Wind weht und leise raschelt. Nix schlimmes.
Also hab ich Hami gesagt er soll die Klappe halten und wir sind weiter. Die Straße geht ein Stück noch an der Hecke entlang, um eine sanfte Kurve entlang. Wir also um die Kurve, Hami dreht sich immer noch ab und zu um.
Plötzlich macht Arren nen Satz nach vorne, tief knurrend und starrt auf die Rückseite diese Hecke. Hami macht nen Satz nach hinten, während Arren nun anfängt wütend zu bellen, sein ernstes Bellen das klingt als wär er ein Rottweiler.
Ich ziehe Hami zu mir, halte Arrens Leine fester und starre in die Hecke, will schon schimpfen da sehe ich...
Augen.
In der Hecke.
2 paar Augen. Auf meiner Kopfhöhe.
Hamilton fängt auch das Knurren an, ich mache 3 Schritte auf die Hecke zu, Arren noch immer drohend wie sonstwas. Gucke nochmal genau hin.
2 Menschen. Jungs, so um die 18 vielleicht.
In der Hecke. Nachts um 23:30. Bei 2°.
Ich starre sie an, sie starren zurück.
Arren eskaliert plötzlich, mir rutscht fast die Leine aus der Hand. Das hat er noch nie gemacht! Er tobt, springt, wirft sich in die Leine und knurrbellt wie ein Irrer!
Die beiden drehen sich um und rennen los, auf der anderen Seite der Hecke raus.
Ich bin ja neugierig wie sonstwas, gehe über die Wiese zur Hecke und gucke mal was die da wohl wollten.
Tja, was soll ich sagen.... Ich hoffe deren Zuhause war nahe, oder das sie direkt wieder zurück gekommen sind.
Hab die beiden Jacken da nämlich hängen lassen.
Sorry Jungs.... 
(Ihr holt euch den Tod in der Kälte! Ehrlich! Sucht euch wenigstens nen windgeschützten Platz...)
Und rausgefunden warum Arren so ausgeflippt ist. Falls ihr mitlest, Jungs: Ihr wart es nicht.
Der kleine Dummhund hat den Igel gesehen, den wir alle nicht gesehen haben. Der wanderte nämlich auch hinten aus der Hecke raus und Arren fletschte rum weil er entkam.