Beiträge von Aoleon

    Ich gucke grad eine Serie erneut an. Zum dritten Mal.

    Und ich weiß das es eine Folge gibt wo ein Hund stirbt. Kann mir aber nicht merken welche!

    Bis das vorkommt und ich merke "Oh scheiße, es ist diese Folge!" mag ich nicht mehr aufhören zu gucken, weil spannend.

    Und jedesmal sitze ich heulend sobald die Protagonistin sich vor die Couch hockt um sich von ihrem alten K9 Partner zu verabschieden.

    Dann wirds ja wieder spannend, ich beruhig mich.

    Bis am Ende alle Spalier stehen und der Sarg samt Flagge rausgetragen wird. Dann heule ich wieder hemmungslos.

    Aber ich glaube das geht allen Hundeleuten so. Das muss so. Glaub ich.

    Was mich halt immer wieder verunsichert ist, dass selbst die Hersteller schreiben, dass eine Übertragung von Krankheiten nicht ausgeschlossen werden kann.

    Das müssen sie schreiben.

    100% Garantie gibt es eben nicht und darum schreiben sie das eben dahin damit am Ende keiner kommt und sagt "Mein Hund hat aber trotzdem 1 Zecke gehabt und nun verklag ich euch bis euch die Ohren schlackern!"

    Ich weiß Dinge... ich habe Dinge gesehen (das akribisch geführte Stuhltagebuch der letzten 10!!!! Jahre hat mich zugegebenermaßen sehr beeindruckt. Mit genauer Uhrzeit, Konsistenz, Geruch, Form, ... :emoticons_look: ).

    Vielleicht hast du jemand aus meiner Verwandschaft getroffen!

    Vor vielen Jahren hat das ein Arzt eine Dame aus der Verwandschaft empfohlen. Weil man so Darmkrebs erkennen könne....

    Besagte Dame hat also jahrelang akribisch Buch geführt, für sich und ihren Mann. Ja, sie hat den armen Kerl nicht in Ruhe schietern lassen, einfach aus Angst vor dem Krebs.

    Nichts und niemand hat sie davon abbringen können, weil: "Aber der Herr Doktor hats gesagt!!11!!!1!!"

    Yoah....

    Wegen den Halsbändern: Im zweiten Jahre habe ich befürchtet das Arren allergisch aufs Band reagiert.

    Die Haut wurde ganz rot, es war ihm sichtlich unangenehm, gejuckt hat es auch.

    Also Band ab, Band an gespielt, weil ich Spot Ons nicht nehme da die Hunde ja durchaus öfter gebadet werden. Und ich bei den Tabletten eben auch sage "Drin ist drin und solange ich das nicht absolut brauche kriegen die Hunde es nicht", bleibt uns ja eigentlich nix außer den Bändern.

    Es war dann auch garkeine Allergie auf das Band, sondern auf diese kleine Klammer die den Verschluß hält!

    Seitdem schneide ich den ab und steche mit einer Nadel Wollfaden durchs Halsband, das wird dann damit zugebunden. Seitdem ist nie wieder was aufgetreten.

    Und wenn dann doch mal eine Zecke ein paar Stunden überlebt und diese vielleicht zufällig infiziert ist (es trägt ja nicht jede Zecke die Krankheitserreger), kann man den Hund testen lassen und im Fall, dass er positiv ist, immernoch gegensteuern.

    Ich habe kein Video davon wie mein Hund verzweifelt versucht zu mir zu kommen, weil er auf allen 4 Beinen hinkte und sich kaum bewegen konnte.

    Oder davon wie ätzend die 50 Tage Doxycilin waren. Wie heftig Doxy ist, das ist den meisten auch nicht bewußt.

    Und wie man sich selbst fühlt dabei. Die Bluttests, die Kosten, das ist egal. Aber das hoffen und bangen dabei ist es "nur" Borreliose....

    Die nicht heilbar ist. Die legen sich schlafen nach Antibiotika. Mehr nicht. Die können jederzeit wieder aufwachen und dann macht man eben wieder Doxy rein. Und hofft wieder.

    Das ist für den Hund inwiefern besser als vernünftiger Zeckenschutz?

    Davon ab: Ja, nicht jede Zecke trägt es.

    Meine Hunde sind absolut keine Zeckenmagnete, hier gibt es auch garnicht viele.

    In den 4 Jahren vor Diagnose hatte mein Hund insgesamt vielleicht 4 Zecken. Eine lächerlich geringe Zahl. Aber eine hat gereicht.