Beiträge von Aoleon

    Falls noch jemand ein oder zwei Daumen über hat, ich bräuchte sie mal wieder für Arren.

    Loch in der Pfote, TA und ich hoffen auf eine Granne, Montag wird sich zeigen ob es stimmt oder ob die Befürchtungen der TA wahr sind und es beprobt werden muss weil es was krebsiges sein kann.

    Dieser Hund kostet mich den letzten Nerv!

    Ich drücke still weiter mit für alle!

    Verschiedene Fellstrukturen sind kein Problem - Extreme aber schon.

    Wobei man da halt auch wieder gucken muss was problematisch ist.

    Extreme Fellberge? Ja.

    Wenig, bzw kein Fell? Rein vom Fell her nein. Wir leben in beheizten Räumen, der Großteil der Zeit befindet sich der Hund eben drinnen.

    Nackthunde sollen ja unter Qualzucht fallen weil es ein Problem mit den Zähnen gibt, wobei ich da bei einer oberflächlichen Suche verschiedene Angaben gefunden habe. Auf einer Rütter Dogs Seite wird behauptet sie haben keine Zähne, andere Seiten sagen die Prämolaren fehlen, andere sagen nur manche Prämolaren fehlen... Was nun stimmt weiß ich nicht. :ka:

    Aber rein gefühlsmäßig fände ich einige fehlende Zähne bei einer ansonsten wohl sehr gesunden Rasse nun nicht so beachtenswert wie eben die Zahnproblematik der Plattnasen, weil das mit der fehlenden Schnauze eben zig schwere Probleme hervorruft. Von Schädeldeformation, Augenproblemen, eben Kiefer- und Zahnproblemen und eben die furchtbare Luftnot.

    Aber ich habe das Gefühl in der Öffentlichkeit ist die Ablehnung der Nackten weil "Qualzucht" deutlich größer als die Ablehnung der armen Röcheltiere.

    Bestätigt ein Amtstierarzt jetzt bzgl der Ausstellung/en das der/die vorgeführte/n Hund/e keine Qualzucht sind, sind das dann alles unfähige Amtstierärzte die keine Ahnung haben 🤔

    Jein. Es sind unfähige Amtstierärzte die Vereinspolitik über das Gesetz stellen, was sie können weil es so schwammig formuliert ist.

    Wobei ich mir nicht sicher bin ob es auf Ausstellungen wirklich Amtstierärzte sind.

    Und ob es bei den Spezialschauen überhaupt Tierärzte gibt, ich zumindest hab noch nie was davon mitbekommen auf den Schauen auf denen ich war.

    Ich grätsche mal kurz hier rein zum Thema Vibrissen.

    Nicht jede Hunderasse hat überhaupt klassische Vibrissen. Miniatur Bullterrier (und Standard Bullterrier) haben meist nur wenige oder aber fast garkeine klassischen Vibrissen.

    Bei Arren sieht man es deutlich, lange Tasthaare an den Seiten hat der überhaupt nicht. Garkeine. Dafür ein paar sehr kleine an den Lefzen, fast aussschließlich vorne:

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    Hamilton hingegen hat schöne Vibrissen die er sogar sträuben kann. Allerdings halten sie ihn nicht davon ab den Kopf in zu enge Spalten zu stecken und man kann rumtatschten wie man will, stört ihn nicht.

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    aber die brauchten es auch mal, 600 bis 800m in gestrecktem Gallopp über die Wiese/den Acker zu flitzen oder am Fahrrad richtig Strecke zu machen.

    Hervorhebung von mir.

    Und das sagen hier doch alle, mal ist super. Hunde müssen auch rennen, klar!

    Aber erst hieß der rennt nur. Immer. So richtig, das "die Hinterbeine ihm um die Ohren fliegen", wie die/der TE das selbst beschreibt. Wird gegen Ende dann mal langsamer.

    Nur ist halt nicht mal. Das ist es eben.

    Und eigentlich ist es ne Rechenaufgabe. Normale Gehgeschwindigkeit eines Erwachsenes sind 2 Kilometer in 30 Minuten. also das, was TE hier als normalen Gassigang beschreibt. Und der Hund rennt. Aber angeblich guckt er auch. Und erkundet. Nur, wann? Wenn man Strecke macht und der Hund nur rennt, der noch sehr junge Hund, frage ich mich halt einfach wo da die Zeit zum Erkunden bleibt.

    Denn mit Pausen würde man halt mehr Zeit brauchen für die Strecke.

    Ich geh da nicht von mir aus, ich bin ein Schleicher. Mein Mann geht flott, wenn der mit den Hunden die 2km Runde geht braucht der trotzdem länger als 30 Minuten weil die Hunde eben ihre Zeit brauchen. Man muss den richtigen Platz zum Kacken finden, man muss gucken wer alles so da war.

    Wenn mein Mann nicht wartet sondern stur sein Tempo weitergeht sind die Jungs auch nur am Rennen, weil er sie abhängt wenn sie schnuppern. Entspannt ist das dann aber halt nicht. :ka:

    Mag ja nur mir so gehen, aber Gassi ist für mich und die Hunde eher ne Erkundung. Besonders wenn sie jung sind. Beide haben als Junghunde fasziniert Käfern zugeguckt, haben die Nasen in Mäuselöcher gesteckt, haben mit mir gespielt und ja, sie sind auch gerannt. Und wie! Aber eben nicht nur, und nicht 80% des Freilaufs.

    Hamilton hatte riesige Zoomies, Arren immer hinterher. Aber Freilauf bedeutet halt nicht sich wegzuballern, also haben wir Grasbüscheln untersucht, Käfer geguckt, gespielt... Denn auch draußen sollte mich der Hund nicht völlig vergessen vor lauter Rennen.

    Die Hunde und ich haben vorhin eine einsame, herrenlose, ausgesetzte Kettensäge gefunden.

    Und damit das arme Ding nicht einfach von irgendwem mitgenommen wird oder in Kinderhände fällt, und auch nicht die Nacht draußen verbringen muss, habe ich sie nach einigem Warten eingesammelt und zu ihrem Zuhause gebracht.

    (Hatte angerufen, nach 25 Minuten musste ich aber doch mal weiter und konnte nicht mehr auf die Jungs warten die sie abholen sollten. Die Firma ist total nahe, ich geh normalerweise den rechten Weg, nun bin ich heute nen winzigen Umweg gegangen um den linken Weg zu nehmen und so direkt zur Firma zu kommen. Also echt keine Mühe)

    Der Hund hört sich nach der Beschreibung nicht überdreht an.

    Nicht?

    Also das rumballern nach dem Gassi, oder das wenn man versucht Tempo rauszunehmen das der Hund anfängt Sachen zu fressen und sie aufsammelt um damit rumzuballern, das er dann im Haus rumballert und somit nicht gut zur Ruhe kommt klingt für dich überhaupt nicht überdreht?