aber die brauchten es auch mal, 600 bis 800m in gestrecktem Gallopp über die Wiese/den Acker zu flitzen oder am Fahrrad richtig Strecke zu machen.
Hervorhebung von mir.
Und das sagen hier doch alle, mal ist super. Hunde müssen auch rennen, klar!
Aber erst hieß der rennt nur. Immer. So richtig, das "die Hinterbeine ihm um die Ohren fliegen", wie die/der TE das selbst beschreibt. Wird gegen Ende dann mal langsamer.
Nur ist halt nicht mal. Das ist es eben.
Und eigentlich ist es ne Rechenaufgabe. Normale Gehgeschwindigkeit eines Erwachsenes sind 2 Kilometer in 30 Minuten. also das, was TE hier als normalen Gassigang beschreibt. Und der Hund rennt. Aber angeblich guckt er auch. Und erkundet. Nur, wann? Wenn man Strecke macht und der Hund nur rennt, der noch sehr junge Hund, frage ich mich halt einfach wo da die Zeit zum Erkunden bleibt.
Denn mit Pausen würde man halt mehr Zeit brauchen für die Strecke.
Ich geh da nicht von mir aus, ich bin ein Schleicher. Mein Mann geht flott, wenn der mit den Hunden die 2km Runde geht braucht der trotzdem länger als 30 Minuten weil die Hunde eben ihre Zeit brauchen. Man muss den richtigen Platz zum Kacken finden, man muss gucken wer alles so da war.
Wenn mein Mann nicht wartet sondern stur sein Tempo weitergeht sind die Jungs auch nur am Rennen, weil er sie abhängt wenn sie schnuppern. Entspannt ist das dann aber halt nicht. 
Mag ja nur mir so gehen, aber Gassi ist für mich und die Hunde eher ne Erkundung. Besonders wenn sie jung sind. Beide haben als Junghunde fasziniert Käfern zugeguckt, haben die Nasen in Mäuselöcher gesteckt, haben mit mir gespielt und ja, sie sind auch gerannt. Und wie! Aber eben nicht nur, und nicht 80% des Freilaufs.
Hamilton hatte riesige Zoomies, Arren immer hinterher. Aber Freilauf bedeutet halt nicht sich wegzuballern, also haben wir Grasbüscheln untersucht, Käfer geguckt, gespielt... Denn auch draußen sollte mich der Hund nicht völlig vergessen vor lauter Rennen.