Beiträge von Aoleon

    Für alle die glauben das es weltfremd oder naturfern ist wenn jemand mit Hundewunsch sich nicht klar darüber ist was das so heißt empfehle ich grad mal die erste Folge der neuen "Die Welpen kommen" Staffel.

    Vom Landarzt der schon einen Hund hat und dennoch verwundert darüber ist das der neue Welpe soviel pinkelt bis zur Familie die mit "Lösekiste" arbeiten will und nichtmal bedacht hat das ein Dackelwelpe nicht alleine in so eine hohe Kiste kommt. Und wie überrascht alle waren als Welpi beim Reinkommen dann eben gleich ins Haus gepinkelt hat. In den Heizungsschacht, der nicht abgedeckt war weil eben niemand dran gedacht hat das der Kleine ins Haus machen könnte. Oder die Enttäuschung das er auf dem Rasen gemacht hat....

    Das sind Leute die sich vor Anschaffung informiert haben!

    Ich kenne auch Katzenhalter die glaubten "Achja, kotzen kenne ich ja." und die dann doch sehr negativ überrascht waren wie anders Hunde eben kotzen.

    Grad wenn jemand Hunde nur vom Hundeplatz kennt hat derjenige doch meist keine Ahnung wie das bei den Leuten zuhause aussieht, das Leben mit Hund.

    Wo wir bei Realität sind: Einer meiner Hunde hat mir vorhin mal wieder ins Bett gekotzt.

    Passiert halt, zu hastig gefressen und sich an einer Kaustange verschluckt.

    Welpen pinkeln. Und kacken. In die Wohnung, auf den Teppich, in ihr Bettchen, aufs Sofa.... Wenns doof läuft brauchen sie lange Monate bis sie stubenrein sind. Bis dahin heißt es putzen. Der Hund kann da nichts für! Der macht das auch nicht absichtlich! Ein Welpe kann halt seine Blase noch nicht so kontrollieren, als Halter muss man den Kleinen im Auge behalten und die Anzeichen lesen lernen.

    Hunde pupsen. Und rülpsen. Besonders gerne beim Schmusen einem mitten ins Gesicht....

    Auch ein bereits stubenreiner Hund kann bei Magen-Darm Sachen noch in die Wohnung kacken. Und so richtig Durchfall, ohja, da hat man Freude.... Muss man sich bewußt sein das sowas passieren kann! Wenn man damit absolut nicht kann, dann ist das auch okay. Aber dann sollte man sich halt keinen Hund kaufen.

    Hunde machen viel Freude! Für mich ist das Leben mit Hund viel schöner als das Leben ohne. Aber ich hab eben auch kein Problem damit wenn mal wieder einer hier kotzt. Oder eines der sonstigen ekligen Dinge macht die Hunde halt so tun...

    Zum Beispiel morgens aufwachen und der Hund putzt sich grade genüsslich seine Kronjuwelen, direkt vor einem.

    Beim Spaziergang irgendwas widerliches finden und sich genüsslich drinne wälzen. Meine Hunde bevorzugen Fuchspisse, boah, der Geruch.... Andere tote Regenwürme, Scheiße aller Art, manche wälzen sich nicht sondern fressen sowas...

    (Aber hey, mir macht das nix. Solange mir keiner in die Haare kotzt....Ja, auch schon vorgekommen.)

    Das ist übrigens grad der Hauptgrund warum meine Nichte (13) keinen Hund will. Weil das ist eklig.

    Sie liebt meine Hunde total, aber der Gedanke das ihr ein Hund ins Bett kotzt ist für sie total widerlich. Verständlicherweise. Aber sie weiß eben auch das sowas passieren kann und hat darum von ihrem Hundewunsch Abstand genommen.

    Erstmal halt. Sie sagt selbst das es vielleicht anders wird später, wenn sie älter ist.

    Das ist völlig okay. Nicht jeder kann mit dem Gedanken leben. Aber wie gesagt: Bewußt sein muss man sich dessen!

    Ist so ein bisschen wie mit Kindern. Da sagt einem auch keiner vorher wie eklig das sein kann.

    Und Hunde haben den Vorteil das sie nie die gloriose Szene aus dem Exorzisten nachspielen, so Strahlkotze hat bisher noch nie ein Hund, dafür aber mein Sohn geschafft. :flucht:

    Meine Güte! Nach dem Lesen bin ich jetzt so müde das ich direkt ins Bett will.

    Ruhe. Dringend. Nach Müde kommt blöd und ihr seit da schon weit, weit drüber.

    Kennst du diese quengeligen Kleinkinder die immer alles kriegen und nur noch ätzender werden? Das gleiche Prinzip hast du beim Hund. Keine Ruhe, und wenn dann nur sehr kurz, immerhin ist die Kleine ja erst 6 Monate alt. Sprich seit 4 Monaten bei dir und in der Zeit hast du zig Sachen ausprobiert und den Hund überall hingeschleift und permanent mit Reizen zugebombt.

    Fahrt runter! Beide! Das wird nun richtig Arbeit, denn die Kleine ist voll auf Adrenalin. Ein Junkie.

    Wo kommt ihr denn her? Vielleicht hat hier jemand einen richtig guten Trainertipp für dich, der euch direkt bei euch helfen kann da endlich Ruhe und Struktur reinzubringen.

    Später Nachtrag: Ein recht oft gehörter Satz ist übrigens "Eigentlich hab ich ja Angst vor solchen Hunden. Aber... Der freut sich ja so, ach, der ist ja lieb!" und da feier ich immer innerlich ne Party wenn jemand mit ner positiven Erfahrung nach Hause geht und so ein bisschen abgebaut werden kann an Vorurteilen.

    Arren als Baby in der Stadt lief immer so ab: Er freut sich die Menschen zu sehen. Die gehen alle vorbei, keiner beachtet ihn. Arren trotzt und will nicht weiter und jault und weint weil niemand ihn liebhat.

    Peinlich! Die Hälfte der Leute guckt ob ich meinen Welpen misshandele, die andere Hälfte guckt welches Monster da Töne macht weil die Bulliweinen nicht einordnen können.

    Das wird besser mit der Zeit, ich versteh also schon das es erstmal echt peinlich ist.

    Aber die sind halt eigentlich so. Und wenn man bedenkt wieviel Mißtrauen bis Hass unseren Hunden teils noch entgegenschlägt ist das auch definitiv die bessere Sache wenn man nen Freuhund hat. Das nimmt so manchem missgünstigem Menschen den Wind aus den Segeln.

    Einen kleinen Hund unter 10 Kilo kann man in einen Fahrradkorb setzen. So habe ich meine Cara schon zur Welpenstunde gefahren. Sogar für etwas schwerere Hunde gibt es noch geeignete Körbe, die dann aber hinten montiert werden müssen und nicht vorne am Lenker hängen.

    Klar. Aber dafür muss man sich ja erstmal bewußt sein das Laufen im ersten Jahr halt nicht ist. Nur darum hab ich das geschrieben, weil ich schlicht das Gefühl habe das viele der Basics hier noch fehlen, vielleicht auch der Tochter.

    Darum hab ich erstmal auch keine Alternativen aufgezeigt, sondern nur gefragt ob bewußt ist das es halt nicht geht. Gibt ja leider auch noch genug Leute mit Hunden wo sich das noch nicht rumgesprochen hat....

    Wenn du hinter den Hund stehen kann

    Was sie eben nicht kann, darum überhaupt der Thread.

    Und solange sie das nicht kann, wirklich 100% sagen "Ja, okay, das kriegen wir hin" ist ein Hund für ne 13jährige halt ein enormes Glücksspiel.

    Kann klappen. Klappt aber viel öfter eben nicht. Wer badet es aus? Immer der Hund.

    Das Problem ist, dass sie außerdem ein absoluter Sturkopf ist und Lernen nicht gerade ihre Lieblingsbeschäftigung

    Ja, Minibulli halt, ne? :D

    Ich bin eher überrascht das sie damit erst jetzt anfängt.

    Bullterrier sind immer Menschenfreundlich. Egal ob die großen oder die kleinen. Das soll so und das muss so.

    In der Stadt hilft ne kurze Leine, meist ist ja eh Leinenzwang, außerhalb hilft Schlepp und eben aufpassen. Sobald Menschen auftauchen Hund ranholen.

    Arren war die ersten 2, 3 Jahre da echt anstrengend. Seit er so 3 war ist es immerhin so das er nicht mehr schon durchstartet wenn der Mensch noch 30 Meter entfernt ist.

    Aber leinenlos an Menschen vorbeigehen? Nein. Ich glaube wenn er das macht stehe ich sofort beim TA, weil dann ist was kaputt im Hund!

    (Kinder sind ne Ausnahme. Da startet er immer durch, weil Kinder sind das allergroßartigste überhaupt! Darum wird er bei Kindersicht sofort angeleint)

    Es kann sich also nochmal wieder etwas legen bei deiner Hündin, aber im gesamten denk ich mal das sie nun halt entdeckt hat das sie Menschen eigentlich großartig findet.

    Und aus Erfahrung mit beiden Seiten. also Hunde der Menschen megatoll findet und Hund der Menschen eher semi findet: Menschenliebende Hunde sind viel, viel einfacher!

    Und grade bei so Rassen wie unseren Eierköppen, vielen fällt es schwer negativ zu sein wenn da so ein kleine Klops steht und sich sichtlich nen Ast freut.

    Die werden ja auch nie genug liebgehabt, die Klopse! :herzen1:

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    Macht es raum/heiz/architektonisch denn Sinn, hier einen Kamin in Betrieb zu bringen?

    Ja.

    Damit heizt du eben den Flur und direkt anliegende Zimmer bekommen auch nen Teil Wärme. Es spart dir also schon einen guten Teil an Heizung.

    Nur halt im Wohnzimmer nicht, das liegt zu weit weg.

    Als meine Mutter noch mit ihrem Ex zusammen war hatten die ein riesiges Küchen-Wohnzimmer, 40m² Küche und 60m² Wohnzimmer. Geschnitten wie ein L, die kurze Seite war die Küche, das lange das WZ. Direkt in dem Knick stand der Kamin und heizte beide Räume mehr als ausreichend auf.

    Das war so ein Specksteindingens, der hat die Wärme also auch gut gespeichert.

    Waren die Türen auf war auch der Flur schön warm.

    Ich find ja immer Flure sind irgendwie der kälteste Raum im Haus. Da mit nem Kamin gegenhalten finde ich persönlich ne tolle Idee.


    Danke an alle die mir mit Fußpflege geholfen haben, dann geb ich das mit der Möglichkeit einer Spange mal direkt weiter.

    Ich bekam meinen ersten eigenen Hund mit 15, knapp 16.

    Vorher war ich Gassigängerin, hatte mich also schon "bewährt" in Sachen Hund.

    Verantwortlich war ich alleine, es war mein Hund. Meine Großmutter (ich lebte dort) wollte eigentlich garkeinen Hund, so ähnlich wie du, TE, mein Großvater war derjenige der entschied das ich diesen Wunsch erfüllt bekomme.

    Als erstes hat mich der kleine Welpe auf der Fahrt nach Hause komplett vollgekotzt. Passiert halt, fand ich nicht schlimm, aber Oma fand es arg ekelig... Kein so guter Start.

    Wir alle haben uns nach und nach eben eingespielt. Vieles wäre besser gewesen wenn meine Großmutter nicht so an furchtbar veralteten Regeln gehangen hätte in Bezug auf Hunde. (Keine Hunde im Bett! Auch nicht im Schlafzimmer! Also hab ich mich nachts ins Wohnzimmer geschlichen um beim weinenden Welpen zu sein, der sich natürlich völlig verlassen fühlte)

    Trolly kam überallhin mit. Es gab mich schlicht nicht mehr ohne Hund.

    Aber: Morgens hat Oma den Hund rausgelassen in den Garten und sich um den Hund gekümmert bis ich endlich von der Schule kam. Hausaufgaben hab ich mit Hund gemacht, aber wenn ich für eine Arbeit lernen musste hat wieder meine Oma den Hund bespaßt damit ich genug Ruhe zum Lernen hatte.

    Kam ich vom Gassi mit dreckigem Hund nach Hause hat meine Oma den Hund gewaschen, weil ich meist entweder noch nix gegessen hatte oder noch Hausaufgaben hatte.

    War ich krank haben meine Großeltern alle Gassigänge übernommen.

    Klassenfahrt, Schulfreizeit: Meine Großeltern haben sich gekümmert.

    Und als ich für meine Ausbildung weggezogen bin blieb der Hund bei ihnen. Vollzeit Ausbildung, alleine wohnend? Das wäre überhaupt nicht gegangen. So blieb meine Kleine dort und ich habe sie schmerzlichst vermisst.

    Ja, ich habe den Hund alleine ausgebildet. Aber ohne meine Großeltern, besonders meine Großmutter, wäre das nicht gegangen. Sie hatte einen Haufen Arbeit mit dem Hund, den wirst du auch haben.

    Ich sehe es an meiner Nichte, sie ist grade 13. Allein ihr Schulpensum.... Und das wird sich nicht verringern in den nächsten Jahren.

    Oft genug ist sie erst um 15 Uhr zuhause, dann noch Hausaufgaben.

    Lernen, Lerngruppen (vor Corona, aber irgendwann sicher wieder), sie kann sicher 1, 2 Stunden abzweigen irgendwo, aber dauerhaft wäre das nichts.

    Maria648 Du schreibst deine Tochter ist im Verein der nur 15 Minuten entfernt ist.

    Wie kommt sie da hin? Ist sie sich bewußt (und du auch) das Fahrradfahren mit dem Hund im ersten Jahr nicht drin ist? Das alle Wege mit Welpe und Junghund meist deutlich länger dauern?

    Ist dir klar das du viel mehr Zeit mit dem Hund verbringen wirst? Allein wegen der Schule, der Hund wird sehr viel Zeit bei dir sein und ja, das bedeutet das du dich kümmern musst.

    Auch das Alleine bleiben Training wird an dir hängen, die ersten Monate wirst du nicht einfach mal so einkaufen gehen können oder so. Solange der Kleine das nicht gelernt hat muss ein Plan B dasein, immer.

    Du wirst deinen halben Tag mit der kleinen Wuselrakete verbringen. Und Welpen können nur 4 Dinge: Pinkeln, Kacki, fressen, toben, Blödsinn machen. Ich finde die Welpenzeit toll, aber viele Leute sind heilfroh wenn die ersten schlimmen Wochen/Monate vorbei sind.

    Wenn das für dich okay ist, dann macht es. Aber wenn du dir unsicher bist, oder sagst das du garnicht soviel Zeit mit nem Hund am Rockzipfel verbringen willst, dann wartet lieber noch ein paar Jahre.

    Das Leben mit Hund ist für mich viel schöner als das Leben ohne. Aber nur weil es mir (und den meisten Hundeverrückten hier im Forum) so geht muss es anderen halt nicht so gehen. Ein Hund ist etwas für 15 + Jahre, das ist eine lange Zeit.


    Edit: Grad gelesen das du was geschrieben hast.

    Vielleicht bin ich pessimistisch, aber ich würde mir den Verein wo sie ist vielleicht auch nochmal genauer ansehen... Wenn sie da so eingespannt ist frag ich mich ja schon wieso die Leute da ihr nicht schon längst den Border ausgeredet haben. :ka:

    Hai-Thread

    *vergisst sofort was sie eigentlich fragen wollte* Wait, what? Hai, wie diese absolut wundervollen Fische die im Meer rumschwimmen? Wenn ja, wo ist dieser Thread?

    Haie... :herzen1:


    Ähm... Oh ja. Im Nerv Thread hatte ich es nur überflogen, darum hier meine Frage:

    Was ist der Unterschied zwischen medizinischer und kosmetischer Fußpflege?

    Also, wenn man bloß normale Mauken hat, halt mit gefühlt 2 Kilometer Hornhaut, ist es dann eh egal wo man hingeht?


    Und gibts hier Leute die sich mit eingewachsenem Zehennagel auskennen? Angeblich hilft bei einer mir sehr lieben Person so absolut gaaaarnix außer Fußpflege 1mal im Monat.

    Was ich wiederum seltsam finde, weil... Naja, das es halt nur das gibt, irgendwie.

    Sie selbst will da eigentlich garnicht hin, aber geht halt weil ihr gesagt wurde es gibt absolut null andere Möglichkeiten.