Beiträge von Aoleon

    Ich würde einen neuen Versuch starten, aber nicht jetzt. Gebt dem Zeit, die Pubertät macht ja auch noch genug mit dem Hundekörper und wenn die durch ist, dann würde ich eben nochmal testen ob es nicht doch noch 1 oder 2 andere Sorten gibt die er verträgt.

    Ich fand das ja ziemlich rücksichtslos. :ops: Macht ihr das alle, auch auf Spazierwegen wo eben Leute sitzen und so?

    Was ist daran denn rücksichtslos? Ich persönlich bin ja eher so gestrickt, dass ich, wenn ich als Spaziergänger sehe, dass irgendwo Hunde trainiert werden, dann probiere ich möglichst nicht zu stören. Obwohl ich keinen Dummysportler kenne, der sich an Zuschauern/Spaziergängern stört.

    Wenn man sich als Spaziergänger an Pfiffen stört kann man doch weitergehen :ka:

    Die haben sich halt direkt die Stelle ausgesucht wo die Bänke stehen. Sie hätten problemlos das Feld dahinter nehmen können, da ist ebenso Buschwerk und anstatt Klee halt Gras gepflanzt.

    Oder sie hätten die wilde Wiese nehmen können, direkt rechts von dem Feld wo sie standen.

    Oder links oben von der Wiese das andere Feld.

    Wir hätten auch noch ne große Wildwiese mit Buschwerk und Tannen so 4 Minuten zu Fuß entfernt wo man völlig alleine ist.

    Aber so standen sie genau zwischen diesen Bänken, die grade mal 20 Meter voneinander entfernt stehen und an dem malerischen Weg am Bach lang. Der ist bei so Wetter halt echt gerne besucht, die Leute möchten halt auch mal ausspannend in der Natur.

    Ich empfinde jemand der dann da dauerpfeift als rücksichtslos, ja. Denn wie gesagt: Es geht nicht um die (sehr vielen) kurzen Pfiffe, sondern um den ständigen Dauerpfiff.

    Okay, also kann man halt einfach weitergehen und braucht keine Ruhe genießen.

    Hmhm... Gut zu wissen.

    Oh, ist also echt normal?

    Hintergrund meiner Frage ist das da heute 2 im Feld standen (und ich bezweifle das sie die Erlaubnis des Bauern dazu hatten) und halt genau zwischen den einzigen beiden Bänken auf dieser bei dem Wetter sehr beliebten Strecke.

    Ich fand das interessant, aber die Leute die da in Ruhe sitzen wollten waren alle schwer genervt von dem wirklich heftig lauten und halt ewig dauerndem Gepfeife.

    Da wurd ich schon böse angeguckt weil meine Pfeife um den Hals hing und die Leute wurden erst freundlicher als sie gemerkt haben das ich nicht zu den 2 Pfeiffern gehöre.

    Ich fand das ja ziemlich rücksichtslos. :ops: Macht ihr das alle, auch auf Spazierwegen wo eben Leute sitzen und so?

    Ich hoffe ich kann hier mit einer totalen Noob Frage reinhüpfen.

    Ich weiß ja das man beim Dummy auch mit Pfeife arbeitet, bzw arbeiten kann. Ist es normal das man da eigentlich ständig irgendwas trillert?

    Also Pfiff zum Starten, ewig langer Dauerpfiff während der Hund sucht, neuer Pfiff beim Finden, ein Pfiff zum zurückkommen.

    Grade dieser wirklich ewige Dauerpfiff während der Hund gesucht hat, war ja fasziniert davon wieviel Luft der Pfeiffer hatte.

    Du hast selbst geschrieben: “Klar. Weil das eigentlich das Wesen der Frenchies ist.”

    Bitte zitier doch mal die Stelle wo ich geschrieben habe das Frenchies alle pöbelnde Leinenrambos sind.

    Ich bin mir sehr sicher das du keine solche Stelle finden wirst.

    Ja, Frenchies sind arschkrampig. Die haben oft ein Artgenossenproblem, die sind territorial und lassen sich ungern die Butter vom Brot nehmen.

    Das ist ja nun kein Alleinstellungsmerkmal dieser Rasse. Und wie sich an der Leine benehmen ist wie mit allen Hunden in erster Linie Erziehungssache.

    Ansonsten hätten alle kleinen Wuschelhunde der Gruppe 9 die ich beim Gassi so treffe ein arschkrampiges Wesen, die flippen nämlich alle an der Leine aus wie sonstwas.


    Jein... Minis sind viel mehr Terrier, damit schon anders als Bulldoggen.

    Und den Leuten gefallen halt die eingedrückten Gesichter, die haben kein Interesse an nem riesigen langen Bullterrierkopf.

    Naja, das waren dann aber wieviel Welpen pro Jahr? 200?

    Ich weiß es nicht, bestimmt sehr viel mehr, denn in den Fünfziger und Sechziger Jahren gab es längst nicht die Auswahl an kleinen Rassen wie heute. Also es gab sie schon, aber die meisten waren selten. Was man an kleinen Hunden mit Abstand am häufigsten auf der Straße sah, waren Dackel und Pudel. Gegen Ende der Sechziger und in den Siebzigern boomten dann Cockerspaniel und Yorkshire, noch später dann der Westie.

    Aber dennoch sicher nicht die Masse wie es eben heute Frenchies gibt.

    Es gab deutlich weniger Menschen insgesamt und somit auch deutlich weniger Hundebesitzer.

    Wobei das perverse ja ist das die Frenchies in diesen Massen produziert werden müssen weil keine davon ein Alter erreicht das Pudel im Durchschnitt erreichen.

    Im Internet findet man zwar "10 bis 14 Jahre", was ich allerdings für utopisch halte als Durchschnitt, so wie die Rasse einfach dasteht. Und wenn man mal tiefer in die Szene eintaucht findet man so Dinge wie "Wurde 6 Jahre alt" und "Ja, meine wurde so richtig alt, die war 8" und sowas.... Wenn 8 als richtig alt gilt braucht man ja schon 2 Frenchies für das Lebensalter eines Kleinpudels.


    Hm, du siehst unerzogene Leinenpöbler also als Rassetypisch? Welche Rassen sinds dann denn noch? Und in welchen Rassebeschreibungen steht das als Charakterzug?

    Ich mein, ich hätte ja nun gesagt das ist Erziehungssache, aber anscheinend lieg ich da ja falsch.

    Es gibt genug arschkrampige, aggressive Bulldoggen - zumindest bei den FBs, die ich kenne, die Überzahl.

    Klar. Weil das eigentlich das Wesen der Frenchies ist.

    Kleine Kackbratzen die gerne raufen und wachen. Ein Ego hinter dem sich Godzilla verstecken könnte. Pirat und Blockwart in einem.

    Ich finde sie genau deswegen absolut zauberhaft! :herzen1:

    Die kleinen Pudel waren in der Nachkriegszeit und etwa bis in die Siebziger hinein sehr in Mode.

    Trotzdem haben sie den Boom erstaunlich gut weggesteckt und gelten bis heute allgemein als langlebige Hunde. Obwohl es ja keine arbeitenden Linien gibt oder gab als "robuste Reserve".

    Naja, das waren dann aber wieviel Welpen pro Jahr? 200?

    Ist glaube ich absolut nicht zu vergleichen mit der Masse an Frenchies die jährlich produziert werden.

    hier geht's aber nur um die eingeliferten nicht um allgemein...

    und

    wenn das tatsächlich so ist das die Mehrheit der Bullys so krass leidet. Ist mir noch nicht so aufgefallen aber gut das hat ja noch nix zu heißen 😅

    Nimm dir mal einen Tag Zeit und setz dich vor eine gute Tierklinik. Mach ne Strichliste.

    Kalbach, Zahn OP bei Arren: Ich hab nach der 10ten Frenchie aufgehört zu zählen. Keine andere Rasse war an dem Tag so stark vertreten. Kein Labrador, kein Golden, kein Dackel, egal was, keine Rasse habe ich mehr als 3 Vertreter gesehen.

    Außer Frenchies.

    Und egal wann ich da gewartet habe, ich habe immer mehr Frenchies gesehen als alles andere.

    Zuletzt TK Hofheim. Viele Hunde, viele Rassen die man sonst selten so öffentlich sieht. (zB ein Dogo Argentino), auch hier: Die Frenchies in der absoluten Überzahl.

    Vor Corona, als man noch im Wartebereich war: Die Hunde waren alle still, vielleicht mal ein Bellen, ein Winseln. Die Frenchies und Möpse? Röchel, keuch, würg...

    Mein Kleiner ist ja ein Mini Bullterrier. Also ähnlicher Körperbau. Und da höre ich von den Tierärzten in der Klinik immer das gleiche: Wie toll es ist so einen schlanken zu sehen. Die Muskeln. Und wie sehr sie sich alle wünschen würden das die Frenchies die sie tagtäglich sehen auch nur einen Bruchteil so gut beisammen wären wie mein Kleiner.

    Das lässt schon tief blicken!

    Eine hat sich mal wortwörtlich ausgeheult, ihr ist vorher eine Frenchie auf dem Tisch verstorben. Die hat meinen Kleinen ganz fest gedrückt und einfach so heftig geschimpft, unter Tränen, das sowas inzwischen viel zu häufig passiert. Keine andere Rasse haben sie so oft als Patient, keine ist so schwierig zu operieren, bzw die Nachsorge wenn der Tubus raus muss. Alleine das!

    Meiner hatte ne Gaumensegel OP. Gas abgestellt, Hund fängt an aufzuwachen, Tubus kommt sofort raus und macht 15 Minuten später Radau weil "Lasst mich hier raus!" Das haste nicht bei den Frenchies. Die wachen auf und der Tubus bleibt drinne. Die wehren sich nicht dagegen. Gegen einen Schlauch im Hals! Die laufen damit rum und freuen sich, weil sie das erste Mal richtig Luft kriegen.

    Das sagt doch alles aus was aus der Rasse gemacht wurde. Was die Produzenten und Käufer da kreiert haben, mir fällt da kein anderes Wort für ein als pervers!


    Doch ich sah das Feuer in seinen Augen und das zeigte so deutlich was für eine temperamentvolle Seele in diesem Körper eingepfercht ist.

    Frenchies waren geniale Hunde. Kleine Arschkrampen mit Feuer, wachsam, agil, da wurde auch nem Streit nicht aus dem Weg gegangen.

    Inzwischen sind es arme Seelen gefangen in einem verkrüppelten Körper.

    Ich bin alt genug, ich kenne die noch von vor 30 Jahren. Mit Nase. Richtiger Nase. Geniale kleine rotzfreche Kobolde, so wie ein niedlicher Goblin der aber bis an die Zähne bewaffnet ist. :herzen1:

    Wenn ich sie heute ansehe blutet mein Herz. Sie können nicht mehr das was sie eigentlich wollen. Rennen, toben, raufen.

    Ist die Treppe nicht luftig genug für whatever? Das ist doch Gitter. Wenn das Holz oder so wäre, würde ich deine Bedenken verstehen, Aoleon .

    Mein erster Gedanke war auch Rasenteppich, aber wenn du das andere da hast, nimm doch das und gut.

    Klar ist die Treppe luftig genug.

    Die Belüftung bringt aber halt so garnix wenn man da so eine Schmutzfangmatte oder nen Teppich mit Gummischicht drauflegt. Alles was von unten dicht ist ist eben dicht. Sprich das Wasser bleibt wo? Im Teppich.

    Jetzt wo es warm wird ist das ja kein Problem, aber ich geh mal davon aus das Pani noch eine ganze Weile diese Treppe gehen wird und im Herbst wirds dann irgendwann eklig mit ewig nassem Teppich, im Winter friert es dir im schlimmsten Fall zu sodass die Hunde ausrutschten. Nie gut, aber bei nem Senior kanns richtig übel werden. (Oder Kalle, der ja glaub ich sogar noch Metall im Körper hat)

    Und ewig nasser Teppich im Außenbereich lädt diverses Zeug ein und schimmelt irgendwann vor sich hin.

    Darum eben: Rasenteppich. Der ist dafür gemacht, hat Ablauflöcher im Boden und eben keinen völlig dichten Boden.