Kann man verlangen, muss man sich aber auch nicht wundern, dass die Orga das nicht mitmachen möchte.
Ich finde diese Erwartungshaltung einfach irgendwie dreist, sorry. Auch wenn ihr die Kosten übernehmt (wie ist das garantiert? Vielleicht hat die Orga auch Angst, auf den Kosten sitzen zu bleiben), es ist Aufwand. Und v.a. wo fängt man an, wo hört man auf? Herzultraschall? Bauchultraschall? Röntgen? MRT...?
Wieso ist das denn dreist? Dreist wäre es wenn man erwartet das die TS Orgas sowas machen.
Du weißt schon, die die immer so auf die bösen Züchter schimpfen. Die Züchter die halt im Vorfeld die Eltern untersuchen lassen die ihrerseits aus untersuchten Elternteilen stammen die ihrerseits aus untersuchten... Man merkt wie es weitergeht.
Ich persönlich finde es so gesehen eher etwas dreist das die TS Orgas erwarten das man die Katze im Sack kauft. Ich mein, als Interessent muss ich, je nach Orga, alles mögliche beweisen, als Orga muss man... Nichts. Vor allem nicht verlässliche Angaben machen (besonders im AuslandsTS werden da ja zig Entschuldigungen vorgebracht warum der 40cm Hund plötzlich 60cm ist).
Nun ist da jemand der halt sagt "Hey ihr, kein Problem, ich bezahle das. Weil: Bei uns sieht es so und so aus." und anstatt das die TS sich denkt "Boah! Super, wir zahlen nix und wissen danach mehr über den Hund, vor allem in Hinblick auf weitere Vermittlung falls nötig." Nö. Böser böser böser Interessent!

Ich wurde für meine Meinung zwar schon mal angefreindet und dir hat sie ja dort auch nicht gefallen, aber ich bleibe dabei:
Ein Lebewesen ist kein Gebrauchtwagen. Ich wäre als vermittelnde Person auch nicht begeistert.
Wenn ihr Risiken minimieren wollt, solltet ihr euch aus meiner Sicht für eine andere Rasse / Mix entscheiden.
Ich finde den Vergleich so seltsam... Gerade weil es kein Gebrauchtwagen ist wäre sowas doch super!
Als Autoverkäufer ist es mir nach Gewährleistungsfrist doch scheißegal was mit meinem Ex Auto passiert. Ob das gehegt wird, ob das ausgeschlachtet wird, ob es nach Afrika verschifft wird, mir egal.
Aber als Vermittler eines Lebewesens sollte mir genau das doch nicht egal sein.
Da sollte mir doch schon wichtig sein das der Hund im neuen Zuhause so gut und so lange wie möglich gesund bleibt. Oder nicht?
Und mit so einer Untersuchung kann man ja doch sagen "Okay, Treppen und sehr aktive Menschen eher nicht. Besser wenig Treppen und keine Bergsteiger." Plus das man als dann neuer Besitzer weiß "Oh, da war was, wenn Hund also mal was zeigt sofort zum TA und drauf hinweisen das in Erstuntersuchung Auffälligkeiten waren."
Erspart dem Tier im besten Fall einiges an Schmerzen und bringt mehr Lebensqualität und Lebenszeit, denn gewarnt ist halt gewappnet. Und wenn ich weiß das mit 1 Jahr bei der Untersuchung eine "C Hüfte" oder so rauskam kann ich beim leisesten Anzeichen beim TA gleich sagen "Du, der hat ne C Hüfte. Also bitte gleich mal große Diagnostik." anstatt mich abwimmeln zu lassen weil Hunde nunmal ab und zu humpeln.
Ist doch eigentlich Win Win für alle, oder nicht?