Beiträge von Aoleon

    Die Frage ist halt immer wer "richtig" barft, denn je nach Philosophie unterscheidet sich das halt ziemlich.

    Was hier, in meiner Gegend, von Hundehaltern die sich beim Gassi drüber unterhalten, als barf genutzt wird ist mega fleischlastig und somit deutlich proteinhaltiger als jedes der Trockenfutter die ich verwende.

    (Und leider auch echt viel Muskelfleisch, alles andere ist minderwertiges Abfallfleisch. Ich vermeide diese Gespräche wie der Teufel das Weihwasser weil ich diese Fleischverschwendung einfach furchtbar finde)

    Das fände ich jetzt nicht viel Aufwand für nen Ultraschall :ka:

    Ne, ich meinte nicht arg wegen Ultraschall, sondern wenn man den Hund dann einmal im Jahr, oder alle 2 Jahre, in Narkose legt um die Dinger zu punktieren.

    Oder halt jedes Jahr Hormone rein damit sie wieder verschwinden.

    Aber das halt immer wieder und wieder und wieder, weil die Dinger ja wiederkommen.

    Das gesamte find ich arg.

    Und ich merke wieder, ich bleibe bei Rüden.

    Ich weiß, dass ich viel zu viel gemacht habe, aber ich brauchte Daten.

    Nein, was du brauchst ist ein energisches "Aus! Ab in die Ecke und lass den Hund in Ruhe!"

    Du stresst deinen Hund. Und dich selbst. Das ist eine Spirale die nur schlimmer wird und die keinem von euch gut tut.

    Erstmal: Tief durchatmen. Je mehr du dein Kopfkino laufen lässt mit Sorgen machen desto schlimmer wirds für euch.

    Ist nicht einfach, weiß ich selber. Aber man muss so Sachen gezielt für sich selber durchbrechen.

    Ich hab ja auch nen sehr futtersensiblen Hund, der frisst normalerweise eher schlecht und braucht sehr viel Routine.

    Futternapf steht immer an derselben Stelle. Die einzigen Momente wo der Futternapf sich bewegt ist wenn ich ihn in die Küche trage zum Befüllen.

    Es gibt bei jeder Mahlzeit ein anderes Futter, ich habe hier immer so 5-7 offene Säcke stehen. Da wechsel ich durch, wenn einer leer ist wird was anderes aufgemacht. Verschiedene Hersteller, verschiedene Sorten, es gibt nur eine feste Sache und das ist das eine Veggie Futter was es 1, 2 mal die Woche gibt.

    Und das Futterritual ist immer gleich. Ich pfeife eine ganz bestimmte Melodie wenn ich die Näpfe in den Flur trage, sage dann "Futter!" und stelle erst Arrens Napf ab mit "Einmal für Arren, guten Appetit!" und dann Hamiltons Napf mit "Und einmal für Hamilton, guten Appetit!" Dann klatsche ich einmal in die Hände und sage "So, alle alle, schön fressen.".

    Das ist keine Freigabe, sie gehen an die Näpfe sobald sie auf dem Boden stehen, das ist einfach nur ein Signal das es wirklich nichts anderes gibt. Arren braucht das einfach.

    Manchmal muss ich neben ihm stehen bleiben und ihn loben, manchmal ein wenig Handfüttern, manchmal nur als emotionale Stütze dastehen und meistens kann ich einfach gehen und mich an den PC setzen. Das hat sich so eingebürgert mit der Zeit, am Anfang brauchte er konstantes Trällern und Loben von mir, dein Hund wird aber mit Sicherheit eher Abstand und Ruhe brauchen. Also stell den Napf hin und geh weg.

    Ich gucke nicht nach ob sie auffressen. Wenn was über bleibt, dann bleibt was über. Das bleibt da stehen, bis ich morgens oder abends die Näpfe wieder in die Küche trage, das alte wegkippe und mit was frischem befülle.

    Bleiben Reste von unserem Essen über kommen die in den Napf, und das Trockenfutter wird dementsprechend verringert.

    Wenn du arbeitest ignorierst du den Hund. Nicht permanent gucken was er macht. Lass ihn einfach mal.

    So wie sich das liest steht der Hund ja mehr oder weniger unter permanenter Beobachtung, das tut keinem gut. (Überleg mal jemand würde dich ständig im Blick haben mit dem "Was hat er nur?" Gesicht. Da wird man ja wahnsinnig!)

    Draußen darf er schnüffeln, aber sich nicht festsaugen. Etabliere ein "Weiter" oder was auch immer, notfalls drängst du ihn körperlich weiter.

    Übe sowas wie an der kurzen Leine wird nicht markiert. Fordere ihn draußen!

    Such dir etwas das euch beiden Spaß macht. Dummy, Tricks, irgendwas wo ihr euch feste Tage macht an denen ihr das macht. Neben Auslastung gibt auch das Routine und vor allem Bindung.

    Such euch Hundefreunde. Zum Spazierengehen mit Leine, ohne Leine. Social Walks, zum Beispiel. Aber auch welche wo er mal richtig mit toben kann.

    Und ich kenne es auch nicht, dass man sich gegenseitig beauftragt, derartiges zu kaufen. Es weiß doch jeder selbst am besten, was er möchte.

    Ihr geht immer zusammen einkaufen?

    Hier geht fast ausschließlich mein Mann, da ich keinen Führerschein habe. Er kauft Getränke und alles andere, ganz alleine.

    Aber ja, jeder wie er mag. Ich finds halt seltsam und irgendwie verschämt wenn man Dinge wegräumt damit man sie nicht sieht. :ka:


    Bemerkenswerter Satz des Tages:

    "Natürlich erwarte ich von ihr das sie vernünftig ist! Sie ist 14!"

    Äh.... Pubertät? Schonmal was davon gehört? :???:

    Ging darum das sie nicht richtig zuhört wenn man mit ihr meckert. Ui, was ein Wunder.

    Die handelsüblichen Hersteller bieten in der Länge ja nichts so wirklich.

    Doch, Hurtta hat zumindest einen.

    Der Body Warmer, gibts bis 80cm, wegen Hals und so müsst ihr aber sicherheitshalber nochmal in die Größentabelle gucken.

    https://www.meintierdiscount.de/Hunde-Hurtta-B…mAu6qwDw2inc5E4

    Dann gibt es über Dogtower noch diese 2, aber ich hab keine Erfahrungen mit dem Shop:

    https://www.dogtower.de/hundebekleidun…erall-berry.php

    https://www.dogtower.de/hundebekleidun…verall-lila.php

    Oder so einen Wundschutz Overall vielleicht? Baumwolle, aber vielleicht mit nem Mantel drüber?

    https://www.tiierisch.de/produkt/fit4do…dschutz-overall

    Mehr hab ich leider auch nicht gefunden.

    Sagt mal, wie werden die Zysten denn festgestellt? Reicht da immer Ultraschall?

    Ich überleg grad ob das sinnvoll ist quasi alle halbe Jahr zu schallen und dann eben wenns genug sind ne OP zum entfernen, wieder schallen und warten bis es genug sind für ne OP, und so weiter.

    Wäre das wirklich so? Oder stelle ich mir das total falsch vor? Weil das fänd ich schon arg, da würd ich wohl kastrieren anstatt je nach Schnelligkeit der Zystenbildung mehrfach zu operieren.

    Aber er kriegt ja auch heute noch schiefe Blicke wenn er "Damenhygiene Artikel" kauft. Einer seiner Kumpels wollte von ihm wissen woher er denn bloß wüsste was er da kaufen soll, mein Mann hat geguckt wien Auto. "Na, das was sie braucht. Sie schreibt auf "Slipeinlagen, Rewe pink" und ich frag nach wieviele Tropfen, schreib das dazu und kauf die dann."

    Der Freund ist seit ewig verheiratet, Mitte 50, und wußte nichtmal was mein Mann mit den Tropfen meinte. Und da ist er bei weitem nicht der einzige.

    Selbst mein Sohn muss sich manches Mal dumme Kommentare anhören weil er weiß das es verschiedene Größen/Stärken von Tampons, Binden und Co gibt. Und das schlimmste daran: Es gibt sogar Mädchen die das schlimm finden das ein Junge das weiß!

    Also, sorry, aber als Gesellschaft im ganzen sind wir immer noch nicht wirklich weiter als vor 20 Jahren. Leider.

    Wozu denn auch? Kennst du dich mit irgendwelchen Männerartikeln aus, Rasierschaum oder sonstiges? Ich nicht, ich sehe auch keinen Grund dafür. Und ich fände es auch reichlich seltsam, wenn mein Partner ein gesteigertes Interesse für Tampons oder ähnliches an den Tag legen würde. :ka:

    Natürlich kenne ich mich mit "Männerartikeln" aus. Rasierschaum hat er den grünen von Palmolive. Fänd ich auch äußerst seltsam wenn ich das nicht wüßte. Die steht im Bad und ich bin ja nicht blind.

    Als er sich noch den Bart rasiert hat wußte ich auch welchen Rasierer er bevorzugt hat. Weil auch da: Lag im Bad. Ebenso Duschgel, Shampoo.... Wie kann man sowas denn nicht wissen wenn man zusammenlebt?

    Ebenso weiß ich welche Düfte er bevorzugt und ich könnte ihn sogar ohne Anleitung für mich Deo kaufen lassen weil er weiß welche Düfte ich am liebsten mag. Wir sind seit 26 Jahren zusammen, ich fände es wirklich seltsam wenn man da nicht zumindest so die Basics des anderen kennen würde.

    Allein die Vorstellung das mein Partner nach zig Jahren nicht weiß was ich mir da jeden Monat für eine Woche irgendwo einschiebe finde ich strange, es sei denn ich verstecke die Sachen aktiv vor ihm.

    Wär ich ja viel zu faul zu. Und mein Mooncup steht eh in der Küche. Er weiß sogar wie man die auskocht. Vermutlich sollte ich ihm nen Orden dafür verleihen. :ka:

    Rywena Oh das klingt doch schon viel besser!

    Ich würde da wirklich alles aus der alten Hundeschule ganz schnell vergessen. Besonders das mit der "Ruhen nur da wo ich es sage". Hunde sind ja nun nicht doof, die wissen sehr wohl das du die Entscheidungen triffst, auch wenn sie schlafen dürfen wo sie wollen.

    Bei einem Hund der nervös ist aus Angst finde ich so einen Druck als arg kontraproduktiv, weil ihr damit selbst das Ruhen als Stressor aufgezwängt wird.

    Die neue Trainerin klingt schonmal viel besser und ich hoffe du und Ellie werdet bald ein super Team! :bindafür:


    Und ich ganz persönlich würde das Barf lassen und mal gucken wie sie mit deutlich mehr Kohlehydraten und deutlich weniger Protein klarkommt..

    Wieviel Protein braucht denn der 7 Kilo Hund deiner Meinung nach?

    Würdest du bei so einer Problematik nur den Mindestbedarf rvP decken und/ oder würdest du rvP anteilig über Getreide decken?

    Ich finde die Rechnerei jedesmal recht anspruchsvoll. Aber ein Versuch ein Verhaltensproblem über eine Ernährungsumstellung in den Griff zu bekommen ist immer sinnvoll.

    Wobei ich hier eher einen kompet(EREN)Trainer empfehlen würde.

    Ich bin zahlenfaul und nutze Fertigfutter.

    Dazu habe ich einen Hund der ein großes Problem mit zuviel Fleischanteil hat (Bauchschmerzen, etc) und so haben meine Hunde meist Futter im niedrigen Fleischbereich (mit Ausnahmen) und mindestens einen Tag in der Woche wo es vegetarisches Trockenfutter gibt.

    Beiden Hunden geht es damit gut, der kleine hat seitdem nie wieder Bauchprobleme und auch der Windhund kommt super damit klar. Aber die werden traditionell eh mit viel mehr Kohlenhydraten gefüttert.

    Ich hab jetzt nur diesen Thread gelesen und bin mir grad nicht ganz sicher was du dir eigentlich von einer Kastration erhoffst?

    Das er besser frisst? Kann sein. Kann auch sein das er dann, wie wohl viele Kastraten, deutlich mehr fressen will als gut wäre und ihr dann ein ewiges Thema mit abnehmen habt.

    Das er draußen entspannter ist? Nun, vielleicht. Aber vielleicht liegt es garnicht so sehr an läufigen Hündinnen und mehr an Streß durch andere Faktoren?

    Der Hund ist doch erst 20 Monate alt. Da kommt doch noch ein ganzes Stück erwachsen werden.

    Und wie sieht es aus mit anderen Hilfen, zB Mönchspfeffer? Mein intakter Rüde hat von unserer TA Hanftropfen bekommen als wir hier ne Gasthündin hatten die in der Standhitze war.

    Bevor ich eine Kastration aus "Vielleicht frisst er dann wieder und ist draußen entspannter" auch nur in Erwägung ziehen würde würde ich vorher alles andere ausschöpfen.

    Und ich hab hier ja nen Kastraten sitzen, damals kastriert mit 1,5 Jahren weil Einhoder und mir der TA viel Angst gemacht hat wegen Entartung. Heute würd ich nur den innenliegenden entfernen lassen und nicht komplett kastrieren.

    Du sagst doch selbst das ihr eh ein Futterthema habt. Das würde ich als erstes angehen.

    Und gleichzeitig draußen mehr Führung reinbringen. Denn Ausschachten ist auch ein Zeichen von Überforderung/Streß ganz ohne sexuelle Komponente und da hilft ne Kastra halt überhaupt nicht.