Was die Vorkontrollen betrifft - natürlich weiss ich nie, ob der Hund im Keller landet. Völlig richtig. Aber ich weiss wenigstens, dass es die Adresse gibt, dass derjenige mit einiger Sicherheit da wohnt und ich seh auch, obs jetzt das Gartenpaterre ist oder eben der 5te Stock.
Alle mit denen ich zu tun hatte wollten doch eh den Personalausweis sehen (und kopieren!), da lasse ich das Argument mit "dann sind wir sicher der wohnt da" nicht gelten. Denn die Adresse ist ja im Ausweis vermerkt.
Und wenn man dem Interessent nichtmal soweit trauen kann in Sachen Stockwerk.... Dann kann man ihm mit nix trauen, oder?
Das Problem an der Sache sind aber eh immer die Leute die eben lügen um ihren Willen zu kriegen. Ich kann ja verstehen das da viel Mißtrauen ist von Seiten der Vermittler, die werden ja oft angelogen und irgendwann ist halt jeder nur noch mißtrauisch.
Aber es ist halt doof für all jene die ehrlich sind und einfach nicht so gegängelt werden wollen.
Mich würd nur interessieren, wie man das anders machen soll? Das mein ich jetzt tatsächlich nicht bös, sondern ich wüsste nicht, wie es anders funktionieren sollte. Für mich persönlich gibts eben nur 2 Wege, um an einen Hund zu kommen: Entweder bei einem guten Züchter der Rasse, die ich gern hätte oder aus dem seriösen Tierschutz.
Ja, das ist halt die große Frage.
Ich persönlich würde mir wünschen das die Vermittlung nur noch Leute machen die mit Menschen können, und nicht mehr die Leute die vor lauter "Tierliebe" Menschen fast hassen, oder Leute die sich ihr Ego damit polieren andere zu Bittstellern zu degradieren. Wenn man die Allmachtsphantasien zuhause lassen würde wäre das doch nett.
Ehrlichkeit. Ganz wichtig! Nichts beschönigen, nichts runterspielen, nicht lügen. (Und Verträge die rechtlich okay sind)
Offenheit für andere Lebenseinstellungen als die eigenen. Also weniger Schubladendenken und deutlich weniger Vorurteile.
Gerne würde ich auch 5mal ins Tierheim kommen, das finde ich gut! Gemeinsam Gassi gehen um zu sehen wie der Mensch und der Hund zusammen agieren find ich ne großartige Sache!
Das man halt guckt, wie findet der Hund die Person. Im Tierheim, draußen beim Gassi. Das fänd ich wichtig.
Aber all das würde vorraussetzen das die Leute im Tierheim halt doch oft deutlich mehr Ahnung bräuchten von Hunden. Bzw allen Tieren die sie vermitteln. (Ein Tierheim zB das bewußt und gerne eine Frau V.B. einlädt um ein Seminar zu geben zeigt halt das nicht wirklich viel Ahnung da ist)
In Sachen Kontrolle, ich fände es super wenn da einfach anders mit umgegangen wird.
Vorkontrollen eben nicht zuhause wenn man das nicht will, dafür eben mehrfach im Tierheim aufkreuzen und eben begleitete Gassigänge vor Vermittlung. Denn das ist ja vielen Leuten schon zuviel, da würde man unpassende Leute ja auch schon mit aussieben.
Persönlich fände ich es richtig gut wenn die Nachkontrolle wäre das man sich zB in gewissen Abständen mit einem Kontrolleur von denen treffen muss. Und zwar nicht drinnen, sondern draußen. (Und drinnen zusätzlich wenn der neue Halter damit okay ist)
Sowas wie nach 5 Tagen, nach 2 Wochen, nach 4 Wochen, vielleicht ein letztes Mal nach 3 Monaten.
Da könnte man soviel besser sehen wie es dem Hund geht, wie der Mensch mit ihm umgeht und eben auch ob der Hund fit ist.
Keine Ahnung ob das personell machbar ist, aber das könnten ja vielleicht auch eben die Leute machen die sonst die Vorkontrollen machen würden.
Alle die schnell schnell nen Hund wollen wären ausgesiebt. Man würde den Hund mehrfach live sehen bei der Nachkontrolle, man könnte beobachten wie er mit dem neuen Halter interagiert.
Ich fände das alles viel informativer und wertvoller als das reine Wohnung zeigen.