Beiträge von Aoleon

    Erstmal: :streichel:

    Ihr habt grade sicher genug Sorgen um eure Tochter, ich wünsche ihr alles Gute.

    Dann geh ich davon aus das du 03.01 meinst, ja?

    Das ist doch noch garkein Grund zur Sorge, grade wenn du weißt das es ihr wohl auf den Magen geschlagen hat.

    Sowas geht nicht immer am gleichen Tag weg, das kann durchaus noch ein paar Tage bleiben bis einem wieder wohl genug ist vernünftig zu essen.

    Mit geht es hauptsächlich darum, dass man sein eigenes Handeln hinterfragt und überlegt was das bedeutet, dass ich so lebe wie ich lebe.

    Ja, aber genau das sag ich doch in beiden Posts.

    Was kann man machen? Womit kann man leben? Es gibt soviele Variablen für jeden, diese Rundumschläge ohne über den eigenen Tellerrand hinauszublicken bringen halt nichts, wenn überhaupt nur Gegenwehr.

    Bei uns zB reicht ein Auto. Eine andere Familie braucht vielleicht 2. Oder gar 3. Oder garkeins.

    Als wir mitten in Offenbach gewohnt haben hatten wir auch kein Auto, oder mitten in Frankfurt. Hier außerhalb ist ohne Auto aber echt ungünstig, besonders wenn man wie ich eben gesundheitlich eingeschränkt ist.

    Ich, bzw wir, sparen dafür eben an anderen Stellen.

    Und es gäbe halt viele Stellen wo man schrauben könnte, die man als einzelner aber garnicht gedreht bekommt.

    Mehr Home Office, als Beispiel.

    Für Mitfahrsachen braucht man verlässliche Leute, die gibts leider auch nicht mehr wie Sand am Meer...

    Sowas wie gemeinsames Einkaufen fahren ebenso.

    49 Euro, so wie alle Menschen in Deutschland.

    Nope. Geplanter Starttermin hier in meinem Bundesland ist Anfang Frühjahr.

    Aber ich nehme an das Informationen dich eh nicht so interessieren.

    Ansi sten gubts doch die großen faltbaren, die passen wunderbar in den Fußraum hinterm Fahrersitz. Hund inne Box, zumachen, fertig. Ich nehme meistens sogar eine extra Box mit auch auf der Fahrt, aufs drahtgitter, die ich hinterm Sitz zusammenfalte, auch die Dinger sind keine 10 cm breit.

    Und schon hab ich das Problem nicht mehr. Meine Hunde dürfen zu Hause auch ins Bett, nicht aber im Hotel, Ferienhaus oder egal wo zu Besuch. Ist in meinen Augen ein NoGo, daher bevorzuge ich die Box.

    In mein Hotelzimmer über Silvester hätte garkeine Box mehr reingepasst.

    Gut, ich hatte den Buggy dabei, aber wenn man mehr als einen Tag unterwegs ist hat man ja auch noch sowas wie Reisetasche, Koffe, die im Zimmer rumstehen.

    Also ne Box wo meine beiden gut reinpassen hat ne Maße von nem Babybett. Das kriegt man in ein normal kleines Zimmer ja garnicht unter.


    Snouky Meine Hunde pennen im Bett, auch im Hotel. Für mehr als eine Übernachtung nehme ich eigene Bettwäsche mit, bei nur einer ist nur eine große Decke dabei und höchstens noch eine kleine Decke für mich.

    Und so ein Klebefusselroller, damit gehe ich nachdem ich alles weggenommen habe schnell nochmal drüber.

    Mehr mache ich ehrlich gesagt nicht, und ohne Hund wäre mein Bett fast ebenso verhaart weil meine Klamotten auch immer so vollgehaart sind das ich nie irgendwo hundehaarfrei bin.


    Was sind doe Vor- und Nachteile von stricken und häkeln?

    Brauch ich für eine gehäkelte Socke mehr wolle als für eine gestrickte 🤔

    Generell ist es eine Sache was dir mehr liegt.

    Ich komme mit Stricken nicht gut zurecht und bin sehr schnell genervt, häkeln hingegen tue ich gerne.

    Gestricktes ist eher weich, und elastischer. Gehäkeltes hat oft eine gewisse Feste und ist nicht so elastisch.

    Je nachdem welche Maschen du für deine Socke nimmst brauchst du mehr Wolle. So generell braucht Häkeln immer mehr Wolle als Stricken, aber wieviel mehr kommt eben drauf an welche Maschen man macht.

    Nutzt du nur feste Maschen brauchst du vielleicht kaum mehr, aber halbe Stäbchen brauchen mehr, Stäbchen noch mehr, doppel Stäbchen noch mehr.


    Edit: l'eau Ich würde die Sachen begutachten lassen. Einfach für mein Seelenheil weil ich mir Horrorszenarien ausmalen würde in Sachen da brennt was durch, Kabelbrand, Schmorbrand, etc.

    Für mich als totaler Laie klingt es so als wäre es vielleicht zu einer Überspannung beim Einschalten gekommen und das hat die anderen beiden Lampen dann gekillt.

    Das waren aber nicht meine Probleme die ich mit den Leuten hatte, ich hatte wie geschrieben andere Probleme.

    Ich weiß, darauf bezog ich mich dann ja auch.

    Denn die "Ist der stubenrein?" oder "er stinkt!" oder Angst hat, oder oder oder Leute würde man eben zumindest zum großen Teil ausfiltern wenn man anstatt Kontrollen und 3 Gehaltsnachweisen eben den Interessenten mehrfach ins Tierheim kommen lässt und beobachtet wie der Mensch so ist mit dem Tier.

    Jemand der sich im schlammigen Auslauf ziert, oder der immer deutlich vor jeder Art Dreck zurückschreckt, der wird mit nem Hund nicht glücklich und schon hat man so eine Erfahrung dem Hund erspart.

    Ein Hund der Angst hat kann durch solche Besuche auch schonmal etwas Vertrauen fassen, wäre ja nun auch nicht schlecht. Und der Mensch sieht eben schon die Angst. Nicht nur einmal beim Besuch, einmal beim Gassi, sondern mehrfach. Und das Tierheim guckt, wie geht der Mensch damit um? Stresst ihn das? Sucht er bei uns Rat was er tun soll? Kommt er klar?

    Man kann soviel sehen wenn man einfach nur beobachtet!

    Persönlich fände ich es ja gut wenn Leute die ein Tier haben wollen vor Anschaffung einmal in einer Notstation oder Tierheim für die jeweilige Tierart aushelfen müssten.

    Einmal sehen was für ein Dreck Tiere halt machen können, das wäre für viele schon arg heilsam.

    Ich verstehe die Aufregung nun nicht Aoleon , du hast nicht mal ein Auto sondern nutzt es quasi im Sharing-Modell mit deinem Mann. Das ist doch ohnehin etwas komplett anderes als in der Ausgangsfrage beschrieben.

    Welche Aufregung? Ich hab mich überhaupt nicht aufgeregt.

    Möglicherweise muss man sich, wenn tägliche Fahrten notwendig sind, die Frage stellen, ob der Wohnort langfristig passend für die Hundehaltung ist.

    Um dann halt noch weiter und länger mit dem Auto zur Arbeit zu fahren?

    Erscheint mir nicht besonders sinnvoll.

    Ganz zu schweigen davon das die neue Umgebung nach ein paar Jahren auch wieder "unpassend" werden kann, und dann? Noch weiter rausziehen?

    Beispiel direkt hier bei mir. Vor 7 Jahren hat, für die Bewohner unseres Stadtteils total überraschend die hier ansässige Ziegelei ihren Standort verlegt und das große Areal verkauft. Nun stehen da knapp 50 Häuser, das meiste Doppelhaushälften, also an die 100 Familien.

    Die Hundedichte im Feld hat sich nach dem die Häuser bezogen waren verdreifacht.

    Laut deinem Argument müssten sich nun also viele der Leute die vor 10 Jahren hier hergezogen sind nun überlegen umzuziehen, weil die Gassistrecke für sie so nicht mehr tragbar ist und sie zum Gassi wegfahren. Nur kann niemand garantieren das am neuen Ort nicht auch nach ein paar Jahren sowas passiert. Wie oft soll man denn umziehen?

    Und ob das dem Fußabdruck dann was nützt, die diversen Fahrten hin und her, zum Wohnungen angucken, zum Renovieren, der Laster zum Umziehen, der ganze Müll der beim Renovieren anfällt....

    Es ist einfach hipp uns gesellschaftlichen akzeptiert das Auto zu nehmen. Man fühlt sich flexibler (mit 15-20min Stau am Morgen und am Mittag und am Abend und Überhaupt... um Zürich ist immer Stau |) ).

    Klar. Mehr Carsharing wäre grade in Großstädten absolut sinnvoll.

    Nur, wenn ich da nur mal meine Erfahrungen mit der Mitfahrzentrale angucke, uff... Stinkende Menschen, Menschen die es für normal halten sich in der Nase zu popeln und den Popel durchs Auto zu schnippen, Fahrer die einen zu irgendwas bekehren wollen.... Carsharing im Sinne von mehrere Leute fahren zusammen in einem Auto ist halt nicht so einfach.

    Flexibler ist man ja trotz Stau trotzdem. Man sitzt ja jederzeit im sicheren, trocken Auto, kann jederzeit das Ziel und die Route ändern und muss sich nicht an Fahrpläne halten. Das ist halt so.

    Dennoch fände ich es viel besser wenn die Innenstädte autofreier gestaltet würden. Das würde schon enorm was bringen.

    Und eben dringend mehr Ausbau von Radwegen.

    Natürlich müssen Länder wie China und die USA auch was tun. Das sagt doch keiner.

    Aber ich kann mich doch nicht immer auf den Standpunkt stellen " aber die anderen müssen erst Mal". Also schon kann man.

    Klar, aber zumindest ich habe davon auch nichts gesagt.

    Nur, mal ganz ehrlich, wirklich wirklich ehrlich. Wenn wir Hundehalter nun zu 80% auf das Auto verzichten würden... Würde das im Gesamten soviel ausmachen?

    Nur die Hundehalter, für Gassi, wie es hier ja gefordert wurde.

    Würde das uns unter 1% bringen?

    Und selbst wenn: Würde dieses eine Prozent weniger weltweit etwas ausmachen?

    Das ist es halt, es würde weltweit nichts ausmachen.

    Und so wichtig es ist das man guckt was man generell machen kann, worauf man verzichten kann, rein sachlich betrachtet werden wir hier die Welt eben nicht retten.

    Mal davon ab das dazu auch noch viele andere Dinge gehören als eben nur das Auto.

    Der Massenkonsum, Amazon, die Mengen an Müll und Dreck die wir produzieren....

    Wenn man da ansetzen würde, das würde sogar mehr bringen. Aber wer will denn schon auf Friseur, auf Make Up, Nagelstudio und Co verzichten? Was da an Chemikalien verbraucht wird, von Herstellung bis mans in den Müll oder das Abwasser kippt...

    Und das schreib ich gerade mit lila Nägeln, ich bin da auch nicht frei von! Aber das ist halt mein Verzicht, kein MakeUp, nur natürliche Seife und Shampoo, keine Stylingprodukte, etc. Im Gegenzug belaste ich die Umwelt durch meine Medikamente, und das leider nicht wenig.

    Genau genommen müsste man Menschen wie mich am Ende eh irgendwo lagern. Jemand so medikamentenverseuchtes in die Erde bringen ist eigentlich hochgradig umweltschädlich, aber das ist halt absolutes Tabuthema.


    Edit: Wir fahren übriges einen bösen SUV.

    Der weniger verbraucht als der kleine Ford unserer Nachbarn.... Und sicher um Längen weniger als die hippen alten VW Busse die weiterhin sehr zahlreich durch die Gegend fahren...

    Aber hey, SUV ist halt immer böse, so herrlich einfach.

    Und das Argument, dass es im Alltag uU gefährlich werden kann -- wenn ein Hund nur unter Ausübung von Gewalt ungefährlich für die Allgemeinheit WÄRE (ich will und kann nicht beurteilen, ob das tatsächlich zutrifft oder nicht! ich beziehe mich nur auf das was hier geschrieben wurde) aber wenn es so wäre - dann halte ich die Anschaffung und Haltung solcher Hunde zum Freizeitvergnügen und als persönliches Hobby schlicht für unmoralisch.

    Hm... Ich habe ja nicht "so" einen Hund. Nur einen sehr körperlichen und sehr dummen Hund.

    Ich denke mal so ziemlich jeder hier im Forum hat schon mitbekommen das Arren mein Baby ist. Mein kleiner Bär, mein Herzchen, das ich diesen Hund liebe bis sonstwohin und auch so ziemlich alles für ihn tue, inklusive mein Leben komplett auf ihn einzustellen weil er das eben braucht. Viel Geduld, viel Humor, er ist halt nicht die hellste Kerze auf der Torte und rafft vieles einfach nicht.

    Und dieser Hund, mein Herzchen, hat ihm Laufe der Jahre durchaus "Gewalt" von mir erfahren. Bis heute.

    Weil er anderes schlicht nicht versteht oder mitbekommt.

    Ist er im Tunnel merkt der ein "Nein!" schlicht nicht mehr. Weil seine 4 Hirnzellen so auf was auch immer fokussiert sind das die Umwelt völlig ausgeblendet ist. Er ist geistig schlicht nicht mehr in der Lage irgendetwas mitzubekommen außer relativ grobe körperliche Einwirkung.

    Und das kann bei ihm alles sein, von einem Schmetterling der vorbeiflattert bis zu er hat irgendwo ein Kind gehört und will da jetzt hin, weil Kinder sind das allerbeste ever.

    Ich mein, klar, ich kann ihn nur noch an der Leine führen und ihn dann halt in die Leine rennen lassen, sicher. Ich kann Baum spielen und warten bis er sich bewußtlos würgt an der Leine, klar. Weil nichts ankommt im Hirn.

    Halte ich aber weder für sinnvoll noch für fair.

    Fair diesem Hund gegenüber ist ein "Hey!" gepaart mit einem Schlag auf den Brustkorb. Er guckt mich an und freut sich "Oh Frauchen, du auch hier?" weil er schlicht so ist. 4 Hirnzellen, gepaart mit der Sturheit und dem "etwas nicht loslassen" der Terrier.

    Gutes Beispiel, Rohre. Das ist ein Ding der Rasse, vermutlich aus den alten Zeiten wo sie den Dachsen nachgeschickt wurden. Minibullis und Röhren, eine ganz miese Kombi!

    Klar kann ich nun den Hund reinlaufen lassen, weil er im Tunnel von "Ich riech was! Ich riech was!!!" ist. Der gesamte Hund ist nur noch darauf fokussiert, es existiert nichts anderes mehr.

    Ihm muss der Himmel auf den Kopf fallen. Oder halt ein Fuß der ihn eher unsanft aus der Richtung schubst, eine Hand die ihn deutlichst aus der Richtung schubst oder auch schon mal ein Frauchen das sich auf ihn wirft weil das blöde Kanalrohr so versteckt war das ich es nicht gesehen habe.

    Das ist alles Gewalt, aber ist halt auch Alltag bei uns.

    Der Kleine ist so ein Blümchen seelisch, der bricht zusammen wenn er merkt man ist ihm böse. Aber aus dem Weg kicken? Kein Problem, geht er halt fröhlich in die andere Richtung weiter.

    Und für ihn ist das fair. Das ist einfach voll sein Ding. Er ist absolut körperlich und sieht das auch garnicht als Strafe, oder auch nur als Korrektur. Es ist ne Richtungsänderung, mehr nicht.

    Würde ich ihn strafen wollen, so daß es ankommt und er Dinge nicht mehr macht, dafür müsste ich ihm böse werden. Dann bricht er innerlich zusammen, bis hin das er anfängt zu weinen und ehrlich, ich habe noch nie einen Hund so jämmerlich weinen sehen wie diesen Hund. Wenn er merkt er hat was falsch gemacht wird er hektisch, bricht zusammen, weiß nicht mehr weiter.

    Alle weichen Methoden prallen an ihm ab oder schaden ihm. Direkte, feste Körperlichkeit hingegen ist voll sein Ding.

    Mein Terriermix früher war übrigens völlig anders. Die war so weich, so orientiert an mir. Die Papillon war eigensinniger, aber auch weich. Niemals wäre Körperlichkeit für eine der beiden in Frage gekommen.

    Arren? Ohne körperliche Korrektur versteht er es schlicht nicht. Als Beispiel: Ich habe monatelang Sitz versucht, er hat das nicht gerafft das seine Bewegung, das Hinsetzen, die Belohnung auslöst. Erst als ich ganz old school seinen Hintern runter gedrückt habe beim Wort "Sitz" ging ihm ein Licht auf. Das hat er dann recht schnell verstanden.

    Beispiele seiner 4 Hirnzellen

    Wir üben seit Monaten Bellen auf Kommando. Inzwischen kläfft er einfach sobald ich ein Leckerlie in der Hand habe, weil er immer noch nicht die Verknüpfung gerafft hat. Mein "Sag was!", er bellt, es gibt Lecker, das hat er noch nicht verstanden. Nur das es irgendwann was gab als er gebellt hat, also bellt er nun ständig sobald er auch nur glaubt wir machen was zusammen.

    Noch ein Beispiel seiner 4 Hirnzellen? Er hat nach 10 Jahren in diesem Haus noch nicht verstanden das 2, ganze 2 Türen nach innen und nicht nach außen aufgehen. Wir gehen mindestens 3mal täglich da durch! Versteht er nicht. Jeden Tag, jedes mal ist er verwirrt das die Tür nicht aufgeht wenn er davorsteht, sondern das er erst ein wenig Platz machen muss damit ich die Tür aufkriege.

    Jeder Hund ist anders. Und was fair für Hund A ist kann unfair für Hund B sein.

    Gesetzlich verbotenes ist verboten, klar. Aber dieses direkte "Gewalt ist immer böse" geht halt doch arg an der Realität für viele Hunde vorbei.

    Besonders wenn man sich mal anguckt wie Hunde untereinander gerne mal agieren, denen ist Gewalt nämlich absolut nicht fremd....

    49 Euro im Monat für Öffentliche, so oder so.

    Das ist wunderschön für dich.

    Möchtest du wissen was ich für eine Monatskarte zahlen müsste? Von mir bis in die Nachbarstadt. 124,10 Euro. Monatsticket Erwachsener.

    Nur für mein kleines Städtchen wär ich auch nur bei 50 Euro, aber das bringt mir ja nix, denn hier haben wir nichts wo ich Hundefutter kaufen kann.

    Und den Trip zum Freßnapf, der mit dem Auto 20 Minuten eine Strecke braucht, für den brauche ich mit den Öffis dann halt 1,5 Stunden einfachen Weg.

    Also schleife ich meine Hunde nun für 3 Stunden quer durch die Stadt und kann nur einen Bruchteil des benötigten Futters kaufen, muss also diese Fahrt öfter machen. Oder ich lasse sie halt zuhause, die Zeit geht dann halt ab von der gemeinsamen Zeit.

    Immer vorrausgesetzt ich werde mit den Hunden überhaupt mitgenommen im Bus! Denn aus gesundheitlichen Gründen sitzt ein Hund im Buggy und je nachdem wie voll der Bus ist passen wir nicht rein, bzw werden nicht reingelassen.

    Ebenso die Besuche in der Tierklinik zur Behandlung. Das sind mit dem Auto 45 Minten, mit den Öffis sinds 2 Stunden einfacher Weg, wenn man eine zeitlich gute Verbindung erwischt! Wenn nicht sinds fast 3 Stunden.

    Wenn ich das nun also mache ändert sich also die Welt?

    Und ich frage garnicht erst welcher Chef macht mitmacht, das man sich ständig einen ganzen Tag freinehmen muss damit der Hund zur Rückenmarksspitze kommt, wenn es mit dem Auto in nichtmal 2 Stunden insgesamt erledigt wäre, oder wie sinnvoll es ist grad bei Scheißwetter mit den Hunden irgendwo an einer zugigen Bushaltestelle zu stehen.

    Aber hey, dann muss ich halt mehr kaufen, ne? Noch dickere Hundemäntel, die ich für meine Hunde in keinem Laden vor Ort kriege, sondern dann halt bestelle. Was dazu führt das noch mehr Lieferanten durch die Gegend fahren, so sinnvoll. (Ja, meine Hunde brauchen Mäntel. Der Kleine weil krank, der Große weil Windhund, aka "tapeziertes Skelett", null Unterwolle unter dem dünnen, kurzen Fell)

    Ich hab übrigens nichtmal nen Führerschein. Bin da ganz auf meinen Mann angewiesen, der unser Auto fährt.

    Zum Gassi nutzen wir das allerdings nur so 5mal im Jahr, höchstens, da ich zu unserer Gassistrecke zu Fuß gehe. Gesunder Hund läuft mit, kranker Hund wird im Buggy geschoben.

    Nur wenn ich mal in den Wald will, oder mich weiter weg mit jemand treffen will lasse ich mich fahren.

    Vielleicht wäre es gut erstmal zu gucken ob es wirklich Sinn macht so eine Welle zu machen mit Rundumschlägen wenn wir als Land grade mal 2% des weltweiten CO2 Austoßes haben.

    Und einfach mal da gucken wo man kann. Auch mit Auto kann man so einiges machen, Reifendruck, vorrausschauendes Fahren, etc.

    Vielleicht auch das eigene Konsumverhalten überdenken.

    Aber Rundumschlag für alle Autofahrer bringt absolut nichts in Sachen Klimaschutz. Schon garnicht wenn man ihn so ignorant austeilt ohne auch nur ansatzweise über den eigenen Tellerrand zu schauen.

    Ich denke, ein Grund ist hier nicht auf Vermittlerseite zu suchen, sondern auf Interessentenseite. Dadurch, dass ein Zuchthund für gewöhnlich deutlich teurer ist und als Welpe vermittelt wird, überlegen hier die Interessenten genauer, was sie brauchen, wollen und können.

    Dann frag mal ein paar Züchter was die so für Anfragen kriegen....

    "Was kostet Welpe? Habe Winterreifen, ich bezahl damit." und ähnliches.

    Oder Leute die einfach vor der Tür stehen "Ja, sie haben doch Welpen, da wollten wir mit den Kindern mal gucken kommen." als ob das ein Streichelzoo wäre.

    Das Problem sind die Menschen die keine Ahnung haben. Und davon gibts halt einfach unfassbar viele!

    Ich kann mir vorstellen, dass das Geld einen Unterschied macht. Wer sich an einen Züchter wendet, ist doch bereit 1.000 oder deutlich mehr Euronen für den Hund zu bezahlen. Im Tierschutz ist das deutlich weniger. Da will man vielleicht wissen, ob die Person überhaupt eine Wohnung hat, oder ausreichend Platz... Also solche Dinge.

    Äh, ob man ne Wohnung hat? Ehrlich?

    Ausreichend Platz? Für was, das Körbchen? Wenn ich in einer 1 Zimmer 50qm Wohnung lebe bin ich ungeeignet für Hundehaltung oder was?

    Meine leben mehr oder weniger auf 140x200 Meter Bett, wir zocken zwar auch viel drinne weil ich hier den Platz habe, hätte ich den nicht würden wir eben noch mehr draußen zocken. Wenns warm (aber noch nicht zu heiß) ist leben wir förmlich draußen.

    Wie groß die Wohnung ist sagt doch null drüber aus ob man geeignet ist zur Hundehaltung. :denker:

    Ich kann jeden verstehen der im Tierschutz echt keinen Bock mehr auf Menschen hat. Absolut!

    Aber wäre es nicht besser mal drüber nachzudenken wie man das ändern könnte? Denn noch mehr Fragebögen, noch mehr Nachweise, noch mehr Kontrollen bringen ja offensichtlich auch nix.

    Womit wir wieder bei meinem Vorschlag wären, eben das viel mehr gesprochen wird mit dem Interessenten, das geguckt wird wie die Person sich mit Hunden verhält und alles.

    Eine Züchterin hat mir mal erzählt "Wer sich schon ziert sich mitten in die Welpen zu setzen weil man schmutzig wird, oder pikiert ist wenn die Welpen am Schuh kauen, der ist direkt raus bei mir."

    Weil, wenn wir ganz ehrlich sind: Irgendwas müssen Züchter ja offensichtlich irgendwie richtiger machen als so mancher TS Verein, und das ist sicher eben nicht nur der "teure" Preis. Wenn man sich anguckt wie wenig Rassehunde in den THs sitzen, und auch wie wenige auf den Portalen angeboten werden (ich rede von Hunden mit Papieren von seriösen Züchtern!), dann machen die ganz offensichtlich irgendwas bedeutend richtiger mit der Auswahl ihrer Welpenkäufer.

    Also einfach mehr Kommunikation, aber nicht im Stil von "Ich hab die Ahnung und die Macht und du bist Bittsteller!", denn wo das endet sieht man ja....

    Und eben sich die Leute im Kontakt mit Tieren angucken. Nicht nur 20 Minuten, sondern eben länger. Wer keinen Bock drauf hat einen ganzen Nachmittag im Tierheim im Auslauf zu sitzen und den Hund kennenzulernen, der ist eben nicht geeignet.

    Denn was machen denn wir mit den Züchtern? Genau das. Man fährt hin, verbringt oft Stunden da in einem Haufen Hunde und quatscht einfach. Und die Züchter machen sich ihre Gedanken währenddessen, eben wie ist der Umgang? Wie ist die Körperhaltung? Wie reagieren die Hunde?

    Das sagt eine ganze Menge aus.

    Es wäre vielleicht auch einfach schon ein guter Schritt wenn Vereine aufhören würden mit "Das liebe Schätzchen, das süße Bärchen, das sanfte Blümchen braucht gaaaaaanz viel Liebe!" und "Rette mich!" Scheiß.

    Wer mit sowas in den Texten um sich wirft braucht sich echt nicht beschweren wenn da die "Ja, gerettete Hunde sind ja so dankbar!" Leute auf der Matte stehen.