Beiträge von Aoleon

    Selbst ich habe schon von Knut Fuchs gehört und ich hab sowas von absolut null mit dem Sport zu tun. :ka:

    Was die Lautstärke angeht, ich bin ja echt Laie, aber ich dachte immer man ist so laut damit auch der Prüfer die Kommandos auf jedenfall deutlich mitbekommt.

    Oder liege ich da völlig falsch, IGPler hier?

    Das Video mit der Hundeführerin fand ich so cool, man hat so deutlich gesehen das der Hund genau wußte wie die Abfolge ist, besonders als sie dann am Rand stand vor der langen Flucht (nennt sich doch so?) fand ich sah man das so deutlich, der Hund so "Ja, gleich! Gleich! Los jetzt!"

    Und zwischendurch immer "Ich war cool, ne Frauchen? War ich doch, ne?"

    Tolles Team, und was für ein schöner Hund!

    Das Video von Knut Fuchs fand ich mega interessant, denn ich bin alt genug um noch die "ganz alten" Leute mit ihren Hunden zu kennen.

    Allen wie gelöst die Hündin da neben ihm ist, und diese kleine Geste bei 02:24 hat man zu der Zeit echt selten gesehen.

    (Aber diese Frisur... :lol: Ich fühl mich so alt!)


    Wegen Sport und Rütter:

    Man muss sich im klaren darüber sein das Rütter niemals irgendwelchen Sport gut finden wird. Niemals.

    Da geht es schlicht um Geld und er verdient einen Haufen Geld mit seinem Franchise. Würde er öffentlich sagen "Also, Rally Obedience ist ja eigentlich echt cool." würden die Leute sich eben nicht nur in seinen Hundeschulen umgucken, sondern eben auch zu den Vereinen gehen.

    Da verliert er Geld.

    Also muss Sport doof sein, alles außer dem was seine Hundeschulen anbieten.

    Und es muss richtig, richtig doof sein, diese Sache mit den Vereinen. Sonst werden die Leute vielleicht mal neugierig und das würde zu Kundenverlust führen.

    Im weiteren Umfeld gibts glaub schon einige, als Bielefeld, Hannover und so.

    Und ehrlich? Solange sich die Freundin an Anweisungen hält ist für Notfälle die Erfahrung doch garnicht so wichtig.

    Und an der kannst du ja arbeiten! Geht zusammen Gassi, stell eine Liste mit Sachen zusammen die absolut wichtig sind und gib sie im Notfall mit dem Hund ab.

    Dann vermischt du aber 2 Dinge.

    Es geht dir doch darum was man als Besitzer fühlt, und nicht was das Tier fühlt.

    Dein Post zeigt halt das du absolut null an Dingen hängst, okay, deine Sache. Aber jemand der Oldtimer mag kriegt da beim Lesen Magengeschwüre allein bei der Vorstellung das man einen Oldtimer verbeult und verrostet zurückbekommt.

    Dem Auto ist es egal, ja. Aber dem Besitzer eben nicht. Und darum ging es dir doch, was man als Besitzer, bzw TSV fühlt wenn man den Hund an jemand anders vermittelt.

    Wenn es nun darum gehen soll was der Hund fühlt... Dann muss ich mich arg auf die Finger setzen, denn was es mit dem Hund macht der da im Tierheim eben doch nur einer von vielen ist, der sich die Zeit der Pfleger mit zig anderen Hunden teilen muss und der vielleicht sogar mehrfach total unpassend vermittelt wird und wieder in den Zwinger zurückkommt...

    Das hat in meinen Augen dann nicht besonders viel mit "Wir wollen das Beste für das Tier!" zu tun.

    Wir können auch am 31. nachmittags noch Gassi gehen, mit Freilauf.

    Erst sobald es dunkel wird stresst er sich, weil er halt weiß was kommt. Und hier ist halt immer Kriegsgebiet. *seufz* Mit den Tabletten gehts besser, man merkt auch eine Verbesserung jedes Jahr, es wird kontinuierlich ein wenig besser.

    Aber wir kommen halt echt von "kollabiert fast vor Angst" und das ist einfach ein laaaaanger Weg.

    Für Hamilton (und viele andere Hunde die ich kenne/kannte) sind die einfach quasi "Oberbeute". Selbst Katzen verblassen da.

    Rehe, Vögel, Katzen, Hamilton geht an der Leine vorbei, angespannt und genervt weil er an der Leine ist, aber problemlos. Eichhörnchen? Da geht er in die Leine. Wenn es sehr nahe vorbeirennt steht er auch mal kreischend in der Leine, das haben wir bei nichts anderem, schon ewig bei nichts anderem als Eichhörnchen.

    Und ich kenne halt echt viele Hunde denen das auch so geht, Eichhörnchen sind ein Stufe über normaler Beute irgendwie. Endgegner halt.

    Aaaaber ich hatte das unschöne Erlebnis für ein paar Tage ins Krankenhaus zu müssen.
    Ich hatte zu dem Zeitpunkt das Glück, dass sich meine Familie gekümmert hat. Die kennt er gut und ist da öfters mal wenn ich länger weg muss.


    Mir kam nur der Gedanke was sein wird, wenn diese Option irgendwann mal nicht mehr ist.

    Oder die Familie gerade selbst im Urlaub ist.


    Für sowas wäre ich gerne trotzdem aufgestellt.

    Freunde sind bei dir keine Option?

    Wenn meine Familie komplett wegbrechen würde könnte ich die Jungs hier in der Gegend sicher 2 netten Leuten in die Hand drücken, bundesweit fallen mir noch 2 weitere ein die im Notfall sicher einspringen würden.

    Und würden alle Stricke reißen würde ich hier im DF nen Notruf starten, eines der Dinge die ich am Forum so schätze ist das wir doch alle immer versuchen zu helfen.

    Habt ihr Schießplätze in der Nähe?

    Wir gehen an einem Schützenhaus Gassi, das kennt er und stört ihn nicht.

    Aber ihn stören auch einzelne Knaller nicht, also wenn sie entfernt sind.

    Durch jahrelange Erfahrung stresst er sich aber nun schon ab Weihnachten wenn die ganze Familie zusammen unten am Tisch sitzt, richtig stresst er sich dann wenn am 31. eben dieser Tisch gedeckt wird weil er er weiß das es dann bald losgeht. *seufz*


    Ich habe vor Ewigkeiten bei MenschHund mal so ein Jugendfeuerwerk-Set gekauft, das hatten sie zur Desensibilisierung angeboten. Sind glaube ich Knallerbsen, Miniböller und so drin.

    Falls du möchtest, packe ich es dir in einen Umschlag und schicke es dir.

    Das ist lieb, aber nein, danke.

    Ich habe mich sehr bewußt gegen diese Möglichkeit entschieden weil ich nicht andere Tiere erschrecken will nur um meinen Hund möglicherweise etwas zu desensibilieren.

    Denn das muss man ja auch steigern und am Ende knalle ich da auch mehrmals rum, neee, das möchte ich nicht.

    Auto und Tiere - uff. Aus meiner Perspektive suche ich ein liebevolles Zuhause und Menschen, die sich an dem Tier erfreuen, es verstehen und es versorgen. Nicht einfach einen Käufer. Das ist der Unterschied zwischen Lebewesen und Gegenständen. Ob jemand mit meinem alten Staubsauger Schindluder treibt, Wunderkerzen in meine alte Couch steckt oder mein altes Geschirr für den Polterabend wollte - das ist mir egal. Ob ein Tier, das ich gepflegt habe und sehr mag geschlagen wird, im Keller wohnt oder nicht zum Tierarzt kommt - das ist mir alles andere als egal. Dementsprechend unterschiedlich ist das Herangehen. Das eine ist Vermittlung von Lebewesen, das andere ist reiner Verkauf von Gegenständen.


    An der Stelle liegt für mich der Hase im Pfeffer.

    Dann vergleich es nicht mit "normalen" Autos, sondern vergleiche es mit gehegten, gepflegten Oldtimern.

    Da wird eben auch nicht gesagt "Geld her, Rest ist mir egal!" sondern eben auch Leute gesucht die das Auto schätzen, die den ideellen Wert schätzen und die Arbeit die sich der noch Besitzer gemacht hat.

    Kann man also schon vergleichen, denn nicht jedem Menschen ist es total egal was mit seinen Sachen passiert.

    Desensibilisieren klappt halt nicht bei jedem.

    Hamilton interessiert sich überhaupt nicht für Feuerwerk im Fernsehen, in Videos, auf CD. Er guckt wo es herkommt, merkt es ist Konserve und hakt es ab. Ich habe das ewig lange gemacht, einfach weil ich gehofft habe er nimmt da irgendwas mit... Nope, interessiert ihn nicht, er weiß es ist unecht.