Beiträge von Aoleon

    Im journalistischen Bereich gibt es AI schon lange. AI liest dafür zb alle jemals geschriebenen deutschsprachigen Artikel, weiß dadurch wie Artikel geschrieben werden, und kann dann einen eigenen Artikel über ein Thema schreiben.

    Das erklärt immerhin warum irgendwie seit Jahren Artikel online gehen wo ich mich frage wer zur Hölle den Praktikanten da ohne Aufsicht hat schreiben lassen.

    Und erhöht nicht meine Hoffnung in die Menschheit....

    Die AI um die es hier ging ist noch schlechter als die diversen TikTok Filter, sobald man außerhalb des "generischen" ist kommt eh nur Murks bei rum.

    Nö. Es geht hier doch um Tutnixe. Ich hab jetzt nen inzwischen erwachsenen Tutnix und Wehrtsichnix und mich würde interessieren, ob es anderen Tutnixhaltern ähnlich geht wie mir, ob ihre sehr pazifistischen Tutnixe auch die Erfahrung machen, eher untergebuttert zu werden.

    Arren ist einfach schon als Welpe eine Naturgewalt gewesen, der hat mit seinem überschwänglichen "Geil, ein neuer Freund! Lass mich dich umarmen!" einfach direkt dafür gesorgt das niemand ihn unterbuttern konnte. Seine Form von Begrüßung war damals ja dem anderen Hund quasi ins Gesicht zu springen... Und mit der typischen ruppigen Spielweise war echt kein anderer Hund in der Lage den Kleinen irgendwie zu mobben.

    Was ich immer sehr interessant fand, die Hunde die ich nicht an Hami haben wollte, weils elende Mobber waren, wurden vom Kleinen einfach so heftig angespielt das sie sich immer recht schnell zum Besitzer geflüchtet haben.

    Souveräne Hunde haben entweder den Kleinen bespaßt (mit dem Gesichtsausdruck den ältere Geschwister oft haben, dieses "Ach, bevor der Kleiner weint..."), oder ignoriert. Ganz selten mal kam ne Korrektur, die der Kleine aber einfach null verstanden hat. Der jeweilige Hund hat dann auch eine der beiden Optionen gewählt, Spiel oder Ignoranz.

    Hamilton ist ein Tut Nix, eigentlich. Er ist auch sehr vorsichtig mit Kleineren, aber er war als ich ihn bekam sehr ängstlich bei anderen Hunden. Da hatte die Vorbesitzerin echt ganze Arbeit geleistet.

    Arren hat einfach jeden von ihm ferngehalten indem er den jeweiligen Hund bespielt hat ohne Gnade, sodaß Hami Zeit hatte um neugierig zu werden und dann doch irgendwann mitzuspielen.

    Aber: Mein Großer ist auch ein Mobber. Ich hab noch nicht ganz raus wie er sich das aussucht, aber bei manchen Hunden will er mobben. Da bleibt er dann halt an der Leine, der Drecksack.

    Er mobbt für mich total offensichtlich, aber die anderen Hundehalter finden immer das es ja soooo ein schönes Spiel sei. :muede:

    Äh, achso. Also ja, Hami würde ab und zu untergebuttert, aber dank Arren passiert das nie. Auch jetzt noch wendet Arren dann die gleiche Taktik an wie früher, den anderen Hund einfach in Grund und Boden spielen auf Bullterrier Art.

    Also bleibt alles wie es ist, weil... Baum halt.

    Und das Marketing geht genau an dem vorbei worum es hier im Thread doch eigentlich geht: Wie kriegt man mehr Menschen mit ins Boot.

    Unter anderem Leute die eben keine Fremden in ihre Wohnung lassen wollen.

    Aber hey, inzwischen ist auch dem letzten von uns klargeworden das es egal ist und wir einfach weiter keine Tierschutztiere aufnehmen. Ist doch okay, wir wissen es. Wirklich.

    Und nur damit der Zusammenhang mal deutlich ist:

    Hier ging es darum was man anders machen könnte. Das war die Frage.

    Darauf kamen Vorschläge. Aber die gehen nicht. Weil halt.

    Und gleichzeitig hieß es das die Vorkontrolle ja basics vermittelt, dann hieß nein nein, das ist quasi Abschluß. Und basics müssen sein, weil halt zig Idioten Tiere wollen (was leider stimmt). Und natürlich muss dass so mit Kontrollen, weil Sicherheit!

    Gut, nur bietet es keine Sicherheit und das System ist schlicht unlogisch.

    Macht doch einfach so weiter, das ist doch gewünscht. Das läuft doch so toll.

    Und was man halt so hört und liest, das sind dann halt alles Einzelfälle. Also ungesicherte Angsthunde die schon bei Übergabe abhauen, Tiere die zum Wanderpokal bei Ebay werden, Tiere die verschwinden, Tiere die vor sich hin leiden weil die Besitzer null Ahnung haben, all das sind nur ganz seltene Einzelfälle und haben halt garnichts mit dem großen Ganzen zu tun.

    Und damit bin ich endgültig hier raus.

    Ich habe niemanden angesprochen in meinem Post.

    Das war ein Rant auf die Situation, ohne Namensnennung, ohne das ich es auf irgendjemand hier im Forum bezogen habe.

    Es ist einfach so das der Tod generell entweder totales Tabuthema ist oder enorm romantisiert wird. In allen Sparten!

    Und das ist ein Problem, denn daraus entstehen so Sachen wie das Jäger teils um ihr Leben fürchten müssen. Die Wolfskuschler Szene ist da ein echt abartiger Mob, während die Anti-Jagd Bewegung sich ja doch häufig auf kindisches "Ich vertreib jetzt alles, ätschibätsch!" beschränkt.

    Um bei dem Video zu bleiben:

    Das Tier war offensichtlich schon sehr geschwächt, sicher hätte man einfach abwarten können. Aber wäre das irgendwie besser gewesen?

    Das Tier weiterhin langsam verbluten lassen? Oder ertrinken lassen?

    Nein, wäre es nicht.

    Wäre es besser gewesen garnicht erst zu schießen?

    Vielleicht. Aber ne Option war es vermutlich nicht. Denn Jäger kriegen ja Quoten vom Statt glaube ich. Die müssen sie erfüllen.

    Und die Quoten werden ja nicht erwürfelt, da ist ja schon ein Grund vorhanden warum man das macht.

    Solange man sich also nicht darauf besinnt warum das ganze überhaupt nötig ist sollte man halt nicht fackeltragend durch die Gegend laufen.

    (Disclaimer: Hier im Thread trägt keiner Fackeln)

    Gibt es bei Jägern schwarze Schafe? Aber sicher!

    So wie in jeder Sparte des Lebens.

    Und so wie überall muss man eben gucken das die Guten weiter machen können und Vorbilder werden, während die schwarzen Schafe hoffentlich irgendwann aussterben.

    Tod ist selten schön. Das ist eine Tatsache und es kann doch nicht sein das nur weil ein Großteil der Menschen sich weit von all dem entfernt hat da jetzt vermutlich ein Nachsucher um sein Leben fürchten muss weil der Mob halt strunzendämlich ist.

    Alles was als Fleisch auf unserem Teller landet ist ziemlich unromantisch geschlachtet worden.

    Und die zig Tiere die jährlich überfahren werden interessieren so Leute ja auch nicht. Komisch, das Auto ist dann halt doch wichtiger und da wird schön ausgeblendet das der angefahrene Fuchs elend im Graben verendet während man weiterfährt. Und der verreckt durchaus weit elender als der Hirsch im Video.

    Auch einschläfern läuft nicht immer schön ab, wissen irgendwie auch recht wenige. Da ist son romantisches Bild vom "sanft einschlafen" im Kopf das halt nun auch nicht immer so ist.

    Und wenn wir von den Tieren weg gehen und die Menschen ansehen.... Also was da leider viel zu oft noch abgeht ist in Sachen Leid auch leider oft genug nicht weniger als der Hirsch im Video.

    Aber uuuuh, Jagd! Da muss man doch aufschreien und die Fackeln entzünden....

    Bei all dem Wunsch nach "Natürlichkeit" und so finde ich es einfach total strange das die Leute sich beim Tod anstellen wie sonstwas.

    Vor allem weil wir als Gesellschaft ja nun der Grund sind für den toten Hirsch. Würden wir uns nicht ausbreiten wie ne Seuche und alles an Platz an uns reißen, alle Ressourcen an uns reißen, würden die Tiere halt weniger geschossen werden.

    Gut, dann laufen halt mehr Wölfe rum die reißen, aber hey, das ist dann ja wieder Romantik und somit okay. :ka:

    Das steht in der Beschreibung vom Video. Also das der Hirsch mutmaßlich angeschossen war und flüchtete.

    Schießen direkt an Häusern geht nicht und auch wenn viele glauben man sticht einfach mal richtig zu und das wars dann, so läuft das halt nicht. Schon garnicht bei einem so großen Tier.

    Dazu gehe ich jede Wette ein das der Jäger sowas noch nie gemacht, ihm die Übung fehlt. Und es ist etwas ganz anderes im Wasser, rutschiger Boden, so nah am Tier das einen sehr heftig verletzen kann. Und dennoch versucht der Jäger das Tier eben so schnell es ihm möglich ist zu töten.

    Was sollen die denn machen? Zwei, drei Stündchen warten auf jemand mit einem größeren Messer oder mehr Erfahrung und währenddessen ersäuft der Hirsch dann eben von alleine? Dann wäre der Aufschrei auch groß.

    Oder das Tier irgendwie aus dem Teich holen und damit riskieren das andere verletzt werden? Mal davon ab das es das Leiden des Tieres auch nicht verkürzt.

    Ehrlich, ich würde gerne wissen was es da an Alternativen geben soll.

    Schön ist es sicher nicht.