Beiträge von Aoleon

    Ich frage nochmal: Wie genau stellt man sich das helfen da vor? Wir reden nicht von einem Hund, sondern von 8 Hunden die zum Grossteil einen Menschen beissen der auf dem Boden liegt!

    Neben Polizei und Rettung rufen hätte ich wohl versucht einzelne Hunde da rauszuholen. Halt erstmal die, die am Rand sind, schnappen und so weit wie möglich wegwerfen.

    Einfach die Dynamik irgendwie ändern.

    Genau sagen kann ich es nicht, ich war ja noch nicht in so einer Situation und hoffe auch das ich niemals sowas sehen muss. Aber mein Kopf sagt mir das man irgendwas versuchen muss dann.

    Denn allein der Gedanke nichts zu tun während da jemand... Nein, da wird mir übel.

    Verbrechen? Das nicht, aber Dummheit und großes Risiko halt.

    Ich mein, man nimmt da in Kauf das einem die Hündin wegstirbt, man nimmt im Kauf das die Welpen sterben, von der Herpes Impfung haben eh 99% dieser "Hündin muss einmal werfen" Leute noch nie was von gehört.

    Ahnung von Aufzucht haben die meisten doch auch nicht. Da kriegen die Welpen dann eben das was die Mutter frisst, die kriegt oft eh nur ihr normales Futter (und so sehen viele dieser "Ups Wurf" Mutterhündinnen dann auch aus) und ob das nun so gesund ist für die Welpen...

    8 Wochen im Badezimmer oder auf dem Balkon oder im Garten zu verbringen ist nun auch nicht das was ich unter guter Aufzucht verstehe.

    Meine erste Hündin damals hatte auch nen Wurf. Ungeplant, ungewollt und ich habe damals, mit 17, das Glück gehabt ein Buch darüber zu finden, also Trächtigkeit und Geburt.

    Ich wußte was passieren wird und was passieren kann, ich habe soviel Angst davor gehabt das sie es nicht schafft.

    6 Welpen, eine Bilderbuchgeburt, alle gesund und munter. Nur einer mit Nabelbruch, ich hatte sehr viel Angst um ihn bis ich endlich alle zusammen zum Tierarzt schaffen konnte und der mich beruhigt hat.

    Zufüttern musste ich früh, meine Hündin hatte nicht genug Milch für die hungrige Bande und das war echt kein Zuckerschlecken! Alle paar Stunden aufstehen, alle füttern, Bauch massieren, wieder zur Mutter legen, die Mutter kontrollieren und dann wieder ins Bett für ein bisschen Schlaf.

    Die Welpen gingen weg wie warme Semmeln, wäre es nach mir gegangen hätte ich sie alle behalten. Und niemals wieder gab es einen Wurf, auch wenn viele meine Großeltern und mich immer wieder drauf angesprochen haben das sie doch auch so gerne nen Welpen von ihr hätten.

    Mir war ganz klar das ich nie wieder soviel Angst durchstehen will nur um süße Welpen zu haben.

    Hieß es nicht es gab noch andere Zeugen?

    Also, die eine mit Hund die zuerst gebissen wurde, die 2 Reiterinnen und dann noch 2 weitere, hieß es doch am Anfang.

    Das man mit Pferden da nicht ran kann, und nicht als eh schon Gebissene mit eigenem Hund, klar. Aber meines Wissens nach sollten da ja noch mehr gewesen sein.

    Vor allem weil es ja schon ein sehr beliebter Punkt ist, kein Feld im Nirgendwo.

    Und klar kann man viel behaupten, aber es hat ja anscheinend keiner reagiert weil sie wohl "Go away!" gerufen hat und das ist für mich halt unverständlich.

    Was mich ja an dem Fall der Dogwalkerin immer noch total irritiert ist das wirklich keiner geholfen hat.

    Mir wär das doch egal ob die brüllt das man wegbleiben soll, da ist doch offensichtlich ein Mitmensch in Gefahr! Da geh ich doch nicht weg!

    Ich verstehs einfach nicht, wirklich nicht.

    Und das kleine Mädchen.... :(

    Wonder2009 Du hast einfach eine mega sympathische Art und hast die Zuhörer super abgeholt. Das hat bei vielen Interesse hervorgerufen, sicher auch weil der Kontrast so stark ist. Die meisten Hundehalter da draußen haben eben bei "Schutzdienst" und Co genau das Bild im Kopf das der Rütter ja auch bedient. Und dann sitzt da eine junge Frau, so gelassen, so sympathisch, offen, so ein bisschen das "nette Mädchen von nebenan" und erklärt es so einfach das man es versteht, das ist selten!

    Und so ist nun natürlich das Interesse groß, und da springen die Medien ja sofort auf den Zug drauf, weil das bringt Quote.

    Ich muss ganz ehrlich sagen das ich es nicht gut finde wenn die Optik so wichtig ist. In diesem Fall halt die "Keiner weiß was bei auskommt-Optik".

    Vor allem weil du einen möglichst unversauten Hund willst, das passt halt nicht so zusammen, jemand hatte hier ja schon das Stichwort Epigenetik reingebracht.

    Und ich wiederhole einfach nochmal: Du kannst bei Ü-Eier Welpen eben nie wissen ob da nun die von dir gewünschte Eigenschaft im Hund sein wird.

    Wenn es unbedingt der Ü-Ei Welpe sein muss bleibt meiner Meinung nach echt nur der Tierschutz.

    Bei allem anderen unterstützt man mit Pech nen Vermehrer direkt, oder halt dann nur indirekt indem man von jemand überfordertem den Vermehrerwelpen abnimmt.

    Da passt dann das unversaut einfach nie.

    Da du Zeit hast würde ich jetzt noch garnix machen, erst wenn du sagen kannst "Ja, so in nem Jahr..." würde ich bei allen Tierheimen der Umgebung vorstellig werden, mich da vormerken lassen wenn sie mal wieder nen Wurf reinkriegen.

    Ist meiner Meinung nach wirklich der einzige Weg damit keinem Vermehrer oder Idioten Geld in den Rachen geworfen wird.

    Newstart2 Wenn es pressiert musst du in deren offene Sprechstunde gehen. Bei meinem Hausarzt nennen die es "Notfallsprechstunde", also die Zeit wo man ohne Termin mit akuten Sachen hinkommen kann.

    Oder du gehst zu den normalen Sprechzeiten hin um dir einen Termin geben zu lassen.

    Ehrlich, ich hasse sowas!

    Meine HA Praxis ist telefonisch auch super schlecht zu erreichen, ich habe vorletzte Woche 4 oder 5 Tage lang um die 4 bis 10mal am Tag angerufen ehe endlich jemand ans Telefon ging.

    Und die bieten auch nix anderes an, entweder Telefon oder hinlatschen um nen Termin auszumachen. So ätzend, vor allem weil sie seit sicher 3 Jahren auf der Webseite stehen hatten: "Wir arbeiten an unserer telefonischen Erreichbarkeit.", was sie jetzt dann von der Webseite gelöscht haben, vermutlich weils zuviele Beschwerden gab.

    Super ätzend.

    Der TA hat nen online Terminservice, diverse Fachärzte ebenso, aber der Hausarzt macht es einem so schwer wie möglich. :muede:

    Ich schrieb wie es passieren kann das durch recht ungezieltes Umherbeißen eben die Ader erwischt werden kann.

    (Die bei mir als Halsader übersetzt wird, die mir nur als Halsschlagader bekannt ist, aber ja, gibt ja genug Adern im Hals)

    Mal ganz deutlich: Da sind Hunde die ausflippen. Dann liegt da ein Mensch, als Ball zusammengerollt. Da wird in alles reingehackt was grad da ist und in der Position ist eben der Nacken dann leicht erreichbar und ungeschützt.

    Da unsere Haut eben so dünn ist braucht es eben keinen gezielten "Ich will dich umbringen!" Biss, besonders nicht in dem Getümmel.

    Da hast du nun also schon die "penetrating wounds" im Nacken, das geht halt echt schnell.

    Aber: Daran stirbt man eben nicht unbedingt!

    Hätte der Hund, oder die Hunde, eben die Ader nicht erwischt hätte das anders ausgehen können.

    Das mit dem einen Hund der beißt, klar kann es so gewesen sein. Das schließt aber doch nicht aus das nicht mehrere Hunde auch gebissen haben? Oder das der Hund nicht mehrfach gebissen hat?

    Aber ja, es kann eben sein das der Biss der die Ader erwischt hat eben kein absichtlicher Tötungsbiss war, sondern ein dummer Unfall.

    Und hier noch einmal: Ich schrieb "Spekulation" und "kann mir sogar vorstellen". Mir ist nicht klar wie ich das noch deutlicher hätte formulieren können das es eben genau das ist: Spekulation und Möglichkeit.

    Nochmal die getötete Dogwalkerin. Mehrere tödliche Bisse "in den Hals" müßten doch bedeuten, dass da zumindest ein Hund gezielt und tödlich Ernst gemacht hat? Also kein Zufall wie der, dass da beim ungezielten Irgendwohin-Beißen ein großes Gefäß erwischt wurde?

    Im Artikel steht doch deutlich das die Halsschlagader erwischt wurde, Todesursache ist Schock und verbluten.

    Und Nackenbisse, naja, ich gehe davon aus das sie früher oder später sich wie ein Ball zusammengerollt hat, da liegt der Nacken frei und zack, Nacken erwischt, Halsader erwischt, das wars.

    Wie genau, das ist halt Spekulation. Hunde nutzen den Nackenbiss ja auch um einen anderen gezielt am Boden zu halten und unsere Haut ist so fragil, was bei nem anderen Hund nur nen Kratzer anrichtet kann beim Menschen eben dazu führen das die Schlagader erwischt wird im dümmsten Fall.

    Ich kann mir sogar vorstellen das einer der Hunde sie einfach unten halten wollte, dabei von einem/mehrere der anderen Hunde attackiert wurde und dadurch weggeschubst/weggerissen wurde und dadurch die heftige Wunde entstand.