Beiträge von Aoleon

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    Das kenn ich. :muede: Mach aus den 2 Minuten 20 Sekunden Bedenkzeit und Du hat eine ungefähre Vorstellung davon, wie mein Hund hier die leidgeplagten anderen Hunde behandelt. Witzigerweise lassen sich manche irgendwann tatsächlich hinreissen, wahrscheinlich einfach damit der Dummbeutel eeeendlich aufhört um sie rumzuspringen.

    :lol: Ja, so macht Arren das auch. Das totale Blumenkind "Ich mag dich und du magst mich. Und wenn jetzt nicht, dann sicher gleich. Oder später." Und er probiert und probiert und probiert.. In dem festen Glauben das der andere ihn bestimmt mag und mit ihm spielt wenn er nur oft genug fragt. Und der kleine Panzer hatte bis jetzt auch immer Erfolg damit!
    Ich würd gerne seine positive Einstellung in Flaschen abfüllen, damit könnt man reich werden...

    Tjani:
    Dieses extreme "Alles lieb und weich und sanft und überhaupt" (überspitzt gesagt!) funktioniert bei vielen Hunden super.
    Aber dann gibts welche bei denen das nur bedingt oder garnicht läuft. Sind halt auch alles Individuen, ich vergleiche das mal mit Kindern. Es gibt die, die beim 50. Mal sagen "Nein! Nicht den Herd anfassen das ist heiß!" die Hand senken und die Sache ist endlich gegessen.
    Und dann gibts eben die Kinder die es erst lernen nachdem sie dran gepackt haben. Ich war so ein Kind und habe meiner armen Oma schon früh graue Haare deswegen beschert. Ich konnte es einfach nicht glauben, ich musste es selbst ausprobieren ob der Herd wirklich heiß ist, ob man die Katze wirklich nicht am Schwanz ziehen darf, ob man wirklich nicht vom Garagendach springen darf. (Ohja. Ich war 8 und meine Oma kriegt heute noch das Zittern wenn sie davon erzählt...)
    Und so gibt es auch Hunde die einfach das körperliche brauchen. Man sieht es ja auch oft mal bei Hundebegegnungen: Hund 1 kommt an, fängt sich eine von Hund 2, trollt sich. 2 Minuten später kommt er wieder an, fängt sich wieder ein, trollt sich wieder und kommt wieder... (Arren ist auch so, schlimmer als jeder Labrador!)

    Und du schreibst ja das er sich seitdem mehr entspannt. Also ist es der richtige Weg für euch.


    Helemaus: :lol: Deine Helena ist mir sehr smypatisch!


    Selbstmordabsichten? Ohja! Klein Arren, grade mal süße 9 Wochen alt, springt über die Sofalehne. Sind ja nur 80 cm in die Tiefe für einen damals circa 20 cm hohen Zwerg... Mein Adrenalinpegel war kurz unter der Decke.
    Treppen sind klasse, runter geht es oft in vollem Galopp. Ich warte auf den Tag wo er zumindest einen der 2 Absätze komplett überspringt. (Arren weiß genau ob es Henry ist der klingelt, dann rast er wie bekloppt runter)
    Interessanterweise traut er sich die Treppe nach ganz oben nicht zu. Weder hoch noch runter, die ist sehr steil und schmal, das kriegt er nicht hin.


    Abessinerin: Dass mit dem Futter ist ein guter Einwand, ich glaube das besonders so agile Rassen wie Terrier auf Dinge wie Zucker und viel Getreide recht deutlich reagieren können. Das ist als ob man nem überdrehten Kind noch nen Liter Cola gibt.
    Wie gesagt, es kann sein, muss aber nicht.
    Arren wird aber eh frisch gefüttert, ich habe damals bei Löle so gute Erfahrungen damit gemacht das keiner meiner Hunde wohl je wieder anderes zu fressen bekommt.

    Die 2 Exemplare der Rasse "Schaf" die ich kannte waren übrigens ihr Leben lang absolute Kuscheltiere. So dermaßen gerne und möglichst dicht bei ihren Menschen wie möglich, das alleine sein war für beide immer eine Qual.

    Allerdings waren die beiden Bedlingtons auch nicht besonders erzogen, aber ihr hervorstechendstes Merkmal war wirklich die Verschmustheit. Große Kuschelschafe, alle beide.

    Du musst wirklich überlegen was für dich am besten ist.
    Hund imBett? Hund nicht im Bett?

    Das mit dem alleine in einem Zimmer lassen würde ich erstmal lassen, das Schäfchen muss ja erstmal richtig bei euch ankommen.

    Harte Hand, naja, früher hieß das genau das: Hau drauf, dann hört der.
    Heutzutage wissen wir mehr.

    Aber: Je nach Hund braucht man trotzdem mehr Körperlichkeit!
    Meine erste Hündin (Mischling Dackel-Terrier, aber mehr will to please als jeder Schäferhund) wäre dran kaputtgegangen wenn ich sie härter angefasst hätte.
    Löle (Papillon) wäre auf ewig beleidigt gewesen, zu der hätte ich keinen Zugang mehr gefunden.
    Arren (Mini Bullterrier) hingegen braucht das. Der fährt manchmal so hoch das er garnichts anderes mehr mitkriegt, da muss ich ihn schnappen und stark festhalten, sonst dreht er total durch.
    Ebenso ein deutlich spürbares mit dem Fuß wegschieben wenn er das "Runter!" mal wieder plötzlich nicht mehr kennt. Bei den anderen hätte leichtes Antippen mit dem Fuß gereicht, aber das merkt der kleine Panzer nichtmal.
    Auch beim Kuscheln. Wo gerade Löle zartes Streicheln am liebsten war guckt mich Arren an und fragt sich warum da ne Fliege auf ihm krabbelt. Der braucht mehr spürbares Streicheln und Kraulen.

    Interessanterweise brauchte Löle öfter mal sehr laute Erinnerungen daran wer hier das Sagen hat.
    Arren stirbt tausend Tode wenn ich den mal deutlichst schimpfe.

    Der ist eben außen Panzer, innen Mimose, mein kleiner Schatz. :fondof:
    (Sein neuester Spielpartner ist eine Fliege! Dieser Hund ist einfach so unglaublich niedlich!)

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    So einen Mehlsack haben wir hier abends und morgens auch, aber ansonsten ... fast immer bereit

    Ja, immer für jeden Scheiß zu haben. Außer morgens direkt nachm Aufwachen und Abends ab 11 Uhr. :D
    Find ich sehr sympatisch, genauso hab ichs gewollt. (Die furchtbaren ersten Wochen verschweigen wir einfach...)

    Uwah... Also zu dem mit deinem Sohn: Vergiß den Quatsch mit "viel zu lange gestillt = Klammerkind".
    Mein Sohn war Flaschenkind und würd auch jetzt noch gern mit uns im Bett schlafen. Er ist 11. Tagsüber ist und war er schon immer auf Achse, kuscheln mochte er noch nie und so holte er sich die benötigten Zärtlichkeiten eben darüber nachts bei uns im Bett zu liegen. Das war immer so phasenweise, 3 Wochen in seinem Bett, 1 Woche bei uns, 3 Wochen in seinem Bett, 1 Woche... Und so weiter. Je älter er wurde desto länger blieb er in seinem Bett.
    (Zum abturnen: Gibt ja noch genug andere Orte, ne? ;) )

    Sorry für das Off Topic. Zum Hund:
    Deine Entscheidung. Magst du den Hund im Bett? Dann ist es doch okay.
    Magst du es nicht? Dann sei konsequent und lass ihn nicht rein.

    Meine erste Hündin zog ihr Körbchen im Wohnzimmer vor, meine 2te bevorzugte das Schlafzimmer, aber trotzdem nicht im Bett sondern auf ihrer Decke neben dem Bett.
    Mein jetziger Hund schläft im Bett. Obwohl er es vom Züchter her überhaupt nicht kannte hat er direkt in der ersten Nacht klargemacht das er bei mir schlafen will. Verständlich, die Geschwister fehlten und die neue Bezugsperson war ich.
    Da es weder meinem Mann noch mir was ausmacht hab ichs erlaubt, alle sind zufrieden.
    (Wobei, Sonntagsmorgens siehts dann so aus: Mann, Kind, Hund, ich. Wird wohl Zeit anzubauen. :lol: )

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    das gibt´s hier durchaus, aber selten.

    Das gibts hier jede Nacht. Wenn ich dann endlich mal ins Bett will muss ich den Herrn aus seinem Kennel ziehen.
    Ja, wortwörtlich! Erst vorsichtig an den Vorderbeinen, bis ich unter den Oberkörper greifen kann und ihn so ganz rausheben/ziehen kann.
    Der Herr bleibt dabei ganz entspannt, reckt sich zwischendurch mal so riiiiichtig lang und hat große Ähnlichkeit mit einem Mehlsack.
    Mit Herrchen vorgehen? Niemals! Dann sitzt er oben aufm Bett und wartet und wartet bis ich endlich komme, dann ist er so aufgedreht das er erst toben muss ehe er sich hinlegen kann. Hier unten im Kennel liegenlassen? Noch nie ausprobiert, weil ich es oben nicht hören würde wenn/falls ers Haus zusammenjault.

    Tagsüber ist er ansonsten sehr leicht zu motivieren, ein Rascheln im Flur reicht um den Herrn sofort hellwach zu machen, ich glaub manchmal das er eigentlich noch schläft während er angeschossen kommt...
    Würde erklären warum er in so Momenten gerne mal den Türrahmen oder die Wand streift. :roll:

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    Ein... ein... ein... SCHAF! Okay, ich brauch deine Adresse. Ich komm dann die Tage und nehms Schäfchen mit, ja? :suess:
    Dem gehts auch gut hier, ich kenn die und überhaupt und... Darf ich ihn haaaaben?

    *tief durchatmen*
    Schwiegereltern hatten früher 2 davon. Und jedesmal wenn ich ein Bild von einem sehe ist "mein" Rocky wieder da, wie das Schäfchen mich freudig begrüßt, wie wir kuscheln und spazieren gehen. *tränchen wegwisch*
    Aber ich habe seitdem keinen mehr in echt gesehen, ist wohl besser so. Ich würd mir den wohl untern Arm klemmen und wegrennen...

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    Und wieder klingt die Unterstellung an: Hunde die arbeit wollen, sind gemacht und können nicht runterfahren. :roll:
    Ich kenn wenige wirklich durchgearbeitete Hunde ( wenn ich mir recht überlege keinen einzigen) der überdreht und in Steriotypen gefangen, arbeitsgeil durch die Gegend eiert. Die Hunde liegen völlig relaxed auf der Couch und pennen.

    Meinst du meinen Post? Wo bitte unterstelle ich da was?