Beiträge von Aoleon

    Das Problem ist weniger die "Zwei Klassenmedizin", die gabs ja schon ewig.

    Das Problem ist das es einfach zu wenig Ärzte gibt. Niedergelassene sowieso, Hausärzte sind zumeist völlig überrannt, Fachärzte gibt es je nach Richtung eh viel zu wenige und die sind auch alle überrannt.

    Ich versuche seit Januar nen Psychotherapeuten zu finden, unmöglich. Habe alle 19 für mich halbwegs erreichbare abtelefoniert, teilweise haben die nichtmal nen Anrufbeantworter mehr dran. Wenn ein AB drangeht immer "Wir nehmen keine neuen Patienten auf". Von den 19 hab ich echt nur ein paar persönlich am Telefon gehabt und auch die sind voll bis obenhin, der eine meinte ganz offen das allein er ne Warteliste von 35 Leuten hat, die vermutlich auch auf Wartelisten von anderen stehen. Es gibt schlicht keine Kapazitäten.

    Es ist ein Trauerspiel für Patienten und Ärzte!

    Unser Verbrauch ist also echt gering, wir kämen ohne Auto nicht billiger weg.

    Und trotz das es ein SUV ist verbraucht er weniger als der gleichalte Volvo Kombi eines Kunden und weniger als der gleichalte Mercedes eines Bekannten. Die übrigens beide viel viel mehr fahren als wir, mit ihren "normaleren" Autos also viel mehr umweltschädlich sind als wir mit unserem Schiff.

    Oder unsere diversen Lieferanten, ich kann mir echt nicht vorstellen das es irgendwie umwelttechnisch (oder unfalltechnisch) besser ist mit deren teils 20 Jahre alten Sprintern, Ford Transits und Co.

    Das interessiert jetzt mich sehr: Was habt ihr denn mit dem Subaru für nen Verbrauch? Und welchen Volvokombi fährt dein Bekannter? (Und vorallem wie fährt er? Und was für Strecken?)

    Ich frag nur, weil ich selber sehr lange Zeit einen Subaru Legacy Station Wagon 2,2 gefahren bin - und von dem dann auf den V70 umgestiegen bin. Und er V70 braucht je nach Strecke/Fahrweise einiges weniger als der Subaru....(Beides Kombis, beide fast gleich Motorisiert, der Volvo ist allerdings grösser und schwerer aber 4 Jahre jünger als der Legacy).

    Das Schiff braucht 6-7 Liter außerorts, der Bekannte braucht 11 Liter mit seinem, ich glaube es ist der P90, oder V70.

    Getestete Strecke war von hier nach Kassel, A 5 und A7 halt.

    Er fährt halt nicht so vorausschauend, beschleunigt viel, bremst viel, während mein Mann ganz gechillt fährt und bei passender Strecke einfach den Tempomat anmacht.

    Achso, zeitmäßig war der Bekannte auch nicht wirklich schneller da als mein Mann. Glaube er war 10 Minuten früher da, was ja nun echt nicht viel ausmacht bei ner Strecke von durchschnittlich 2 Stunden 4 Minuten.

    Man merkt es auch wenn mein Mann mit dem Auto meiner Schwiegermutter fährt. Er verbraucht da deutlich weniger Sprit als sie.

    gleichzeitig aber alle 5 Jahre das Auto wechseln. Was für eine Verschwendung.

    Autohopping

    Das Auto wird ja dann nicht entsorgt, sondern von jemand anders weitergefahren.

    Ich hab doch nix gesagt von wegen jedesmal entsorgen.

    Es ist dennoch eine Verschwendung sich alle paar Jahre ein neues Auto zu kaufen, ist ja auch eine Art "Fast Fashion". Und was Gebrauchtwagenhändler nicht verkauft kriegen wandert ja auch ins Ausland.

    Es ist halt nicht ressourcenschonend permanent was neues zu kaufen, egal was. Autos, Klamotten, Möbel, Elektronik...

    Nein, ich meinte das echt so, also das es mich wirklich interessiert woher diese Ansicht kommt.

    Mit dir kann ich ja reden, also wirklich drüber reden, die Leute die einem im realen Leben begegnen wollen einen meist nur doof von der Seite ankacken....

    Das nehm ich mal als Kompliment :lol: Also, wenn du mich schon fragst: Deutschlang hat strukturell eine sehr große SUV Dichte. Will ich in einer Gesellschaft wohnen, in denen jeder einen SUV fährt? Ganz klares nein. Sie sind im Durchschnitt schlechter für die Umwelt als Kleinwagen, nehmen unglaublich viel Platz ein (breiter sind sie jedoch nicht unbedingt, das stimmt), und sind, falls nicht gebraucht, viel mehr unnötiger Konsum als kleine Autos, wenn es denn schon Autos sein müssen. Diese riesige Masse an Auto samt Technik kommt irgendwoher, und die geht als Autoleiche auch wieder irgendwo hin. Wir sind gerade 8 Milliarden Menschen. Glauben wir wirklich wir können alle so leben? Ich bin nicht dafür globale Probleme zu individualisieren, aber genauso hilft uns auch der Bezug auf den Individualfall nicht weiter, wenn wir ein strukturelles Problem haben. Es kann sich ja jeder selbst fragen, ob er das denn wirklich braucht. Der eine hat 8 Kinder, der nächste lebt in den unbezwingbaren Bergen, der übernächste hat noch dazu einen riesigen Wohnwagen... kann ja alles individuell sein. Trotzdem kann ich mich ja, wie bei jedem Konsum, fragen ob ich das in meinem Fall wirklich brauche, und wie ich denn dazu beitragen kann, dass bei 8 Milliarden Menschen die nächste Generation tatsächlich noch überlebt.

    Also wie gesagt, ich trage da jetzt kein Moralhütchen mit dem ich mir besser vorkomme. Ich würde mir nur aus diesen Gründen selbst keinen kaufen (mache dafür aber wie gesagt anderes) und würde auch wie gesagt einfach niemals so viel Geld ausgeben wollen. Ich bin gerne beruflich SUV gefahren, ich weiß was der kann, ich brauche das beim besten Willen nicht. Aber auch das muss ja jeder selbst entscheiden, ich mach dafür anderes mit meinem Geld, das würden andere niemals machen.

    Ah! Danke, das klingt absolut einleuchtend.

    Ja, wir haben uns damals bewußt für den SUV entschieden weil wir mit 3 Leuten und 2 Hunden, plus in der Zukunft wohl pflegebedürftige Schwiegereltern einfach was wollten in das alles reinpasst, eben auch ein Rollstuhl. Zusätzlich gibts ja die Firma, da ist ne gewisse Zugkraft auch nötig um immer mal Anhänger zu ziehen.

    Das alles wäre auch mit nem Kombi gegangen, der aber mit allen Features teurer gewesen wäre und eben mit gleichem Verbrauch.

    Es ist halt echt sehr individuell, und grad das mit den Autoleichen spielt bei uns auch rein. Wir brauchen keinen Wiederverkaufswert, wir werden den fahren solange es geht. Also solange er es mitmacht (Erfahrungswerte beim Subaru sind halt das die ewig halten) bzw solange es von den Umweltgesetzen erlaubt sein wird. Und dann gibts ja immer noch die Möglichkeit ihn vielleicht umzurüsten anstatt neu zu kaufen.

    Wir haben hier halt viele Leute die die Nase rümpfen über unseren SUV, gleichzeitig aber alle 5 Jahre das Auto wechseln. Was für eine Verschwendung.... Oder eben der Mann fährt den tollen Kombi ins Büro, die Frau fährt die Kinder in nem alten Kleinwagen rum, was ich für so sinnbefreit halte wie es nur geht weil, äh, andersrum wärs doch sinniger?

    Wir haben auch nen Bekannten mit E Auto der sich für unfassbar viel besser hält deswegen. Der hat nun den zweiten E Wagen und wird in spätestens 3 Jahren den verkaufen und nen neuen kaufen. Hat mal ne Diskussion mit mir angefangen (also echt, er hats angefangen weil wir ja ne "Umweltschleuder" fahren) und auf meine Frage was er glaubt wo all die Materialien immer herkommen für sein Autohopping und vor allem wie das ist mit der Entsorgung der Batterien war er beleidigt. :ka:


    Nur für von hier (Kleinstadt neben Frankfurt) bis Frankfurt rein kostet ne Jahreskarte Öffis 1417,10 Euro.

    588 Euro ab dem 1.5., und zwar nicht nur Kleinstadt/Frankfurt, sondern deutschlandweit.

    Ja, ab dann. Wir haben unser Auto 2016 gekauft.

    Und selbst dann zahlen wir rein für Frankfurt zu dritt eben 1764 Euro im Jahr, plus nochmal locker 1000 für Öffifahrten woanders hin. Damit sind wir dennoch nicht wirklich günstiger als mit dem Auto.

    Plus oben drauf eben so Sachen wo man ein Auto für braucht, also dann Mietkosten, oder Taxikosten, die jährlich dann auch mindestens bei 500 Euro liegen würden.

    Das ist immer noch nicht günstiger als der Unterhalt eines Autos. Würden wir in Frankfurt direkt wohnen wäre das wohl anders, aber so außerhalb ist man am Arsch mit den Öffis.

    (Aktuell eh wegen Schienenersatzverkehr. Der ist echt unterirdisch!)

    Ja, das Blümchen war sehr ritterlich. Aber der ist halt auch nicht so besonders schlau... Hamilton hat wie immer genau gewußt das es ein Video ist und nur aufmerksam zugehört.

    Lachmöwe Noch nie gemacht? Echt nicht?

    Hier stehen die gelben Löwenzahnköpfe und Gänseblümchenköpfe ganz hoch auf der sommerlichen Speisekarte. Neben leckeren Grasspitzen und Graswurzeln.

    Die beiden Gestreiften grasen sich immer sehr genüsslich durch die Wiese die unser Garten ist, ein kleines dunkles Zebra und eine große Streifengazelle halt. :herzen1:

    Aber für mich ist das Thema durch, ich mag nicht über SUVs diskutieren. Es war nach sachlichen Argumenten gefragt, ich hab welche dargelegt. Ich bin raus.

    Naja, aber die Argumente sind eben faktisch nicht richtig, habe ich ja bewiesen. Also die "immer" Überbreite und so stimmt eben nicht.

    Danke euch für eure Einschätzungen zum Thema Schilder im Wald.

    Also ich find sowas praktisch, ich gehöre zu den Vergesslichen und vergesse auch immer wann BuS ist. Gut, hier im Wald ist eh immer Leinenpflicht was aber kaum wer weiß, eben weil keine Schilder.

    Ich mag so Schilder also.

    Nein, ich meinte das echt so, also das es mich wirklich interessiert woher diese Ansicht kommt.

    Mit dir kann ich ja reden, also wirklich drüber reden, die Leute die einem im realen Leben begegnen wollen einen meist nur doof von der Seite ankacken....

    Die sind meist Milchmädchenrechnungen. Oft wird nur Sprit vs. Fahrkarte berechnet, aber der Kauf, Unterhalt, TÜV, Fensterreiniger, Navi, Sitzbezüge uvm. fällt unter den Tisch.

    Erst komplett aufgerechnet macht ein direkter Vergleich Sinn. Und bis diese Summe erreicht ist, könnten viele Haushalte ganz schön lange Öffis fahren.

    Och, da wär ich mir nicht so sicher...

    Nur für von hier (Kleinstadt neben Frankfurt) bis Frankfurt rein kostet ne Jahreskarte Öffis 1417,10 Euro.

    Davon bräuchten wir also gleich 3, weil wir 3 Leute sind. Fahrten woanders hin kämen bei den Öffis ja sogar noch oben drauf, für uns 3 kann man für ein ganzes Jahr rein öffentlich wohl eher um die 5tausend Euro rechnen.

    Das ist ne stolze Summe Geld! Unser Auto kostet uns keine 4tausend im Jahr. (Und wenn wir den Kauf reinrechnen wären wir immer noch billiger, das Auto wäre nächstes Jahr nach 8 Jahren "abbezahlt" rein nur wenn wir die Frankfurter Jahreskarte rechnen und ab dann sparen wir mit dem Auto mehr Geld als mit den Öffis)

    Dazu kommen dann noch so Sachen wie Auto mieten oder Zugreisen für Familienbesuch 300 Kilometer weit weg, für so Sachen wie Möbelkauf, zur Tierklinik, also nein, billiger isses auf keinen Fall mit den Öffis. Zumindest nicht hier bei uns.

    Von der Zeitersparnis her ist es auch ätzend, je nachdem wo in Frankfurt man hin muss ist man öffentlich durchaus über 2 Stunden unterwegs, mit dem Auto kommt man auch in die hinterletzte Gegend noch in unter 1 Stunde.

    Und ganz zu schweigen vom total ätzenden Schienenersatzverkehr der mal fährt und mal nicht, davon das man nachts nirgends hinkommt und uff, wenn ich mir vorstelle das ich für jeden Arztbesuch in den Monaten nach dem Bruch wo ich auf Rollstuhl und dann auf Krücken angewiesen war ein Taxi hätte nehmen müssen... Das wären nochmal um die 700 Euro insgesamt gewesen nur an Taxikosten.

    Ich denke man muss einfach gucken wie es zu einem selbst passt.

    Wir fahren zB deutlich weniger als der Durchschnitt, erstens ist die Werkstatt am Haus, sprich kein Arbeitsweg, zweitens muss ich zum Gassi nicht rausfahren da wir ein schönes Gebiet direkt in 10, 15 Minuten zu Fuß haben.

    Unser Verbrauch ist also echt gering, wir kämen ohne Auto nicht billiger weg.

    Und trotz das es ein SUV ist verbraucht er weniger als der gleichalte Volvo Kombi eines Kunden und weniger als der gleichalte Mercedes eines Bekannten. Die übrigens beide viel viel mehr fahren als wir, mit ihren "normaleren" Autos also viel mehr umweltschädlich sind als wir mit unserem Schiff.

    Oder unsere diversen Lieferanten, ich kann mir echt nicht vorstellen das es irgendwie umwelttechnisch (oder unfalltechnisch) besser ist mit deren teils 20 Jahre alten Sprintern, Ford Transits und Co.

    Was mich an SUVs nervt: der Platzbedarf. Die Dinger sind einfach breiter.

    Etwas eigentlich nur, wobei das sicher auf den jeweiligen Hersteller ankommt. Also wenn man nen Porsche Cayenne oder Audi, oder Volvo SUV hat, ja, aber es gibt ja noch viele andere Hersteller von SUVs.

    Unserer ist nicht breiter als ein Volvo Kombi oder ein Passat.

    Die Daten lassen sich ja echt leicht im Netz raussuchen. Unser SUV, Subaru Forester ist 1815mm breit, Volvo Kombi 1850 - 1879mm, Passat 1832-1853mm. Sprich unser SUV ist sogar nen Mü schmaler, ich glaube da verwirrt die Optik das Auge. Ich mein, der normale Golf ist ja schon 1795mm breit, also nicht mal einen Zentimeter schmaler als der Subaru.

    Wir passen auch in jedes Parkhaus, passen ganz normal in die Parklücken rein und stehen nirgends über. Man kann neben uns parken und ganz normal aus- und wieder einsteigen.

    Was aus Unweltsicht dagegen spricht: sie verbrauchen mehr Sprit und produzieren mehr Abrieb der Reifen als vergleichbare (!) gleichalte Limousinen.

    Beim Abrieb kenne ich mich nicht aus, aber auch da kommt es ja unter anderem auch aufs Gewicht an. Unser SUV ist leichter als ein gleichalter Volvo Kombi.

    Und im realen Spritverbrauch nehmen die sich auch nicht viel, ich hab den Vergleich weil ein Kunde eben sich zur gleichen Zeit wie wir den Subaru sich eben nen Volvo gekauft hat. Der verbraucht real, also nicht Werksangaben, außerorts bis zu 7 Liter während unserer da bei 6 Litern ist. Das liegt halt auch sehr am jeweiligen Fahrer.

    So viel nehmen die sich echt alle nicht. Klar, wenn man nun die echt dicken Dinger wie Porsche Cayenne, Audi SUV, Volvo SUV, Mercedes SUV meint wenn man von SUV redet, ja, die sind dick und fressen sicher mehr.

    Aber es gibt eben nicht nur die.

    Einzig das mit den Unfällen stimmt leider. Die Höhe ist da eben problematischer. Aber das bleibt eben das einzige von all den vielen "Vorwürfen" die man als SUV Besitzer so mitkriegt.