Beiträge von Aoleon

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    Beispiel: Mit ins Büro nehmen. Ist ganz einfach, weil Büro ist wie Wohnung (jetzt mal egal ob Dobi oder nicht).
    Du hast das ein paarmal geschrieben, was denn groß der Unterschied ist zw. Büro und Wohnung, oder?

    Wohnung: Hier geht nur ein und aus, wen ich kenne. Ich kann die tür auf und zu machen wie ich will. Alles was drin ist, gehört mir und kann also zerbissen oder bepinkelt werden. Besuch, der Angst vor Hunden hat, kommt halt nicht mehr. In der wohnung kann ich kommen und gehen wann und wie ich will. Der Hund kann sich einigermassen bewegen in der wohnung.

    Büro: Ich halte mich dort nicht alleine auf. Ich kann Menschen, die sich unangemessen verhalten, oder Angst haben, nicht wegschicken. Ich kann nicht unbedingt genau in dem Moment meine aufmerksamkeit auf den Hund richten, in dem es nötig ist, weil ich gerade telefoniere oder eine Besprechung habe. Ich kann nicht dauernd rein und raus wie ich will bzw. der Hund es braucht. Der Hund muss an einem Platz bleiben (8 Stunden). Wenn der Hund einen Tisch abräumt, auf den Teppich pinkelt oder bellt, während ich auf dem Klo bin, hat das Folgen für andere, nicht nur für mich! Ich kann nicht entscheiden, wer mit mir in dem Büro sitzt - neuer Kollege hat Angst oder Allergie... oder auch einen Hund und die hassen sich...

    Wenn ich die wohnung verliere, weil der Hund bellt o.ä., muss ich umziehen. Büro: Ich bin meinen Job los oder muss Plan B für den Hund haben.

    Das jetzt mal ein Beispiel, wo ich finde, dass du sehr naive Vorstellungen hast. Büro (Vollzeit!) und Wohnung sind komplett total unterschiedliche situationen.

    Sbylle, ganz mein Reden.
    Arren war erst mit 6 Monaten (!) wirklich stubenrein, also dauerhaft länger als 3 Stunden dicht. Der hat einfach ewig gebraucht dafür.
    Und ich musste den Kerl immer im Auge haben, nicht nur wegen Stubenreinheit. Auf was für Ideen der Zwerg kam und vor allem, zu was der körperlich teils fähig war... Und wenn ein Zwerg der einem grad mal über den Fußknöchel reichte so einen Unsinn anstellen konnte wie aufs Sofa klettern mag ich mir garnicht vorstellen wies wird mit nem Hund der in dem Alter schon bis auf den Schreibtisch kommt.

    Alles Erziehungssache? Ohja. Aber bis man das ranerzogen hat leidet die Arbeitsfähigkeit des Menschen. Und das sehen die wenigsten Chefs gerne, ebensowenig wie kaputte Telefone (Kabel zerbissen oder gleich das Telefon runtergezerrt und "zerspielt"), ständige Pfützen und Haufen auf dem Boden, ein Mitarbeiter der alle 2 Stunden mit dem Welpen rausrennt und, wenn Welpe stur ist, da auch mal länger bleiben muss als 10 Minuten.
    Und das immer wieder, mehrmals pro Tag, über lange Wochen.
    Ein Mitarbeiter der, weil er nunmal alleine lebt, öfters müde sein wird weil Welpen nunmal echt anstrengend sein können und man alleine halt eben nen echt harten Job damit haben kann.

    Ja, es gibt die Ausnahmewelpen. Aber generell sind Welpen ätzend anstrengend, nervenaufreibend und machen ne Menge Arbeit.
    Und das alles mit nem Gebrauchshund, einem unerfahreren Hundeführer, einem Büro wo man nunmal arbeiten muss, ohne Plan B und ganz alleine.
    Alle hier versuchen nur ihm klarzumachen das er sich da eine Mordsarbeitet auflastet, und das mit jedem Hund! Aber dann noch einen Rasse die eben Fehler nicht so leicht verzeiht, eine Rasse die den Hundeführer auch durchaus in Frage stellt und die durch die Bank weg eben nicht einfach ist....

    Das alles klingt ein wenig nach "Kommt, lasst uns die Stadt fluten weil ich surfen will."

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    Also, ganz Hunde unerfahren sind sie doch nicht, hatten schon öfters nen Pflegehund von der Schwester da.
    Wußte ich nich. :roll:
    Das mit dem alleine rausgehen hat sich auch geklärt, ist falsch gesagt worden.
    Es ging darum, das der Junge mal alleine mit dem Hund zu Hause sein kann.
    Im Moment Stand der Dinge, das sie sich in umliegenden TH`s mal umschauen wollen. ;)

    Oh, das ist schön!
    Ich hoffe sie treffen auf tolle Mitarbeiter da und finden genau die Nase, die auf sie wartet.

    Ich wünsche der Familie alles, alles Gute.

    :lol: Ich meinte ja auch nur, falls es das Baby zu eilig haben sollte. :D

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    Ich bin jetzt leider an dem Wochenende schon auf dem Weg nach Köln, weil wir unseren Urlaub verschieben mussten :/ ... Mist aber auch!


    Oh nein! Schade.
    Aber wir müssen das unbedingt nachholen dann, ich will, ich muss Jack live und in Action sehen!

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    Uns auch. Das ganze Drama mag ich nicht hier reinschreiben. :(
    Der kleine spricht seitdem nicht mehr. Das einzigste, was der Therapeut bis jetzt raus bekommen hat, das er die " Sache " SEINEM Hund erzählen möchte.
    Unser Chucky ist eben nicht sein Hund, bringt also nichts.

    Kinder suchen Trost bei Tieren und Dingen, weil diese eben nie Fragen stellen und auch keine "weisen Worte" von sich geben. Erwachsene sind da leider völlig unzureichend...
    Gibt es denn niemanden der grade nen jungen Hund der ihm sozusagen "geschenkt" wird?
    Also das der Hund beim Halter bleibt, aber tagsüber für eine bestimmte Zeit zum Jungen geht und bei ihm bleibt? Eine Art Dogsharing halt?

    Trost für das Kind und nicht soviel Arbeit und Verantwortung für die Mutter. Die Ärmste wird so kaum wissen wo ihr der Kopf steht, die eigene Trauer, die Sorge um ihr Kind, der Schock der sicher noch immer nicht verarbeitet ist.

    Nina, ich muss das zuhause mit Männe belabern, bin ja noch im Urlaub. Uhrzeit wird ganz sicher eher mittags, ganz früher nachmittag sein, denn wir müssen ja auch noch bis nach Hause und Männe muss den Montag auch arbeiten, leider!

    Ein Baby ist immer eine Entschuldigung, aber ich könnte notfalls Geburtshilfe leisten. :D

    Balto, ja super!
    Und Sarah, dann kann ich ja Niru auch endlich mal kennenlernen! Yay!

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    Wäre in der nächsten Zeit nicht eine Therapie MIT Hund nicht besser? Der Eigener erst später, wenn dieses schlimme Erlebnis etwas verarbeitet wurde. Nicht dass es die Familie überfordert. Noch mehr Stress soll ja nicht sein.
    Alles Gute deinen Bekannten.

    Lumia mit Tapatalk =)

    Das wollte ich auch gerade vorschlagen.
    Und wenn der Vorschlag "eigener Hund zum Trösten" wirklich vom Therapeuten kam würde ich auch einen Wechsel in Betracht ziehen. Sowas finde ich in höchstem Maße unprofessionell.

    Ansonsten gibt es vielleicht in der Nähe des kleinen Jungen nette Leute mit netten Hunden, die er besuchen kann? Oder wo der Hund vielleicht alle 2 Tage stundenweise beim Jungen sein kann?

    (Ich gehe davon aus das die Leute in eurer Nähe wohnen, leider viel zu weit weg für meinen kinderlieben Blumenpanzer)

    Mir bricht das Herz wenn ich mir vorstelle wie furchtbar es Mutter und Sohn gerade gehen muss....

    Rheinstetten ist dann bei Karlsruhe?
    Dann wäre das der Sonntag.

    Schneckentempo ist mir sehr sympathisch! Ich latsche nämlich auch sehr gemütlich, das passt also. Und ohne Hund dabeisein geht super, aber nicht das du dann am Ende nen Hund einpackst. ;)

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    Jaa, und vor allen Dingen die roten, die haben mit 6 Jahren alle die Cockerwut. :headbash:
    Sowas ähnliches mußte ich mir mal über Airedale Terrier anhören. Die werden im Alter auch alle
    aggressiv, die muß man dann erschießen. Wurde mir so erzählt.
    Ist mir bloß bei meinen Hunden nie aufgefallen. :???:

    Jep. Und die Kampfhunde, die fallen auch alles an sobald sie erwachsen werden.
    Das krieg ich immer mal wieder zu hören, aber ich bin ja so unverantwortlich und lass meinen Hund nicht einschläfern. Schlimmer noch, der darf weiterhin mit dem Kind spielen, mit dem Whippet spielen und bei uns im Bett schlafen.
    Aber ich werd ja sehen das die Leute recht haben wenn ich dann eines Morgens aufwache und tot bin. :lol:

    Ihr Lieben, so langsam wirds ernst!

    Also, wer will uns treffen?
    Da wir uns nicht auskennen brauche ich recht konkrete Angaben wo wir dann eben hinmüssen.

    Los, überlegt euch was! Dafür dürft ihr auch Arren kuscheln während Hamilton euch den Rücken hochkrabbelt um seine nasse Nase in euren Nacken zu stecken. :D
    Sowas darf man sich doch nicht entgehen lassen!

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    Da ham wirs wieder ...

    Und was heisst ich hab kein Plan B? Ja, der wäre mit Sitter verbunden ... und nein, halbes Jahr bevor der Hund einzieht, hab ich noch keinen guten Sitter für Plan B ausgesucht. Ist das normal? Ja, kennen und kennen ist so ne Sache ... mehr alsn Bild hab ich vom Dobi schon gesehen ...

    Plan B umfasst mehr als 1 Sitter, denn es geht ja auch darum was du machst wenn du keinen Sitter finden kannst.
    Plan B bezieht sich also auf viele Möglichkeiten und ja, ein halbes Jahr bevor der Hund kommt sollte man das schon wenigstens annähernd ausgeklügelt haben.

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    Es war fast absehbar, dass das Zahlenpicken losgeht. Ich gehe davon aus, dass du nicht alles gelesen hast. Es wird ganz gut aufgeschlüsselt, wie sich die Zahlen zusammensetzen ... einfach "Wie´s Herre sos Gescherre" ...

    Ich habs mal fett markiert. Denn die Haupteigenschaft des Dobermanns, der Schutztrieb, den willst du doch auch nicht.
    Du hast die "Arbeit" verlinkt, ich habe nur geantwortet und ich dachte ich hätte vor allem eines deutlich gemacht: Es wurden 400 Leute befragt. Das ist ein Bruchteil der Halter.
    Du hast aus der Arbeit Sachen für dich herausgezogen, ich habe nur aufgezeigt das es ebenso dagegen spricht.
    Übrigens heißt Zwinger nicht gleich böse und ich kann nur wiederholen: 400 Halter. Dabei kamen allein in dem Jahr der Arbeit 784 Welpen zur Welt.
    Für mich persönlich hat diese Arbeit wenig Aufschlußreiches, nur da du sie herangezogen hast habe ich dir aufgezeigt das man sie auch andersherum lesen kann.
    (Und ja, viele der auffälligen kamen aus Eigenzucht und Zwingerhaltung. Viele. Nicht alle. Der Dobi ist auch aus bester Zucht und mit besten Aufzuchtsbedingungen immer noch ein Schutzhund! Das kann man nicht so einfach "wegzüchten" oder "wegerziehen". Bei dem einen klappts, beim anderen nicht. Du brauchst aber einen Hund bei dem das sicher klappt.)

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    Ich pack einfach mal den Schlusssatz dazu ...



    Was steht im allerersten Post?

    Ja, eben. Danach hattest du mal geschrieben das du keine andere Betreungsperson hast und so im Notfall eben doch der Sitter herhalten muss.


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    Wenn ich es von vornherein schlechtrede, kauf ich mir echt besser ein Plüschtier ... Du schreibst doch selbst Um Gottes Willen, kein Buch, kein Thread hier hat mich annähernd auf den Welpenwahnsinn des MiniBullis vorbereiten können. Und? Wie läufts? Aller Illusionen beraubt? Anders als gedacht? Gut? Schlecht? Für dich? Den Hund?

    Ich geh natürlich davon aus, dass Plan A einigermaßen funktioniert (drum heissts ja Plan A!), Plan B ist immer ausbaufähig ...

    Wies läuft? Ich liebe den Deppen. Und ich weiß: Alleine mit ihm hätte ich aufgegeben.
    Und dabei bin ich durchaus hundeerfahren und es war auch nicht mein erster Welpe. Aber der fordernste und aufgedrehteste. Eine Alligatorratte mit Fledermausohren auf Speed, sozusagen.
    Und da war nix mit "alle 2 Std rausgehen", ich musste den Hund immer im Auge haben. Ja, die erste Woche kam ich zu nix mehr außer darauf aufzupassen was der Hund grad macht.
    Die Welpen halten sich nämlich die ersten Wochen nicht an den Zeitplan. Und tun Dinge an die man nicht im Traum gedacht hat. (Der war viel zu klein um aufs Sofa zu kommen. Hat ihn aber nicht davon abgehalten! Und schon garnicht davon abgehalten im nächsten Moment kopfüber von der Rückenlehne zu springen! Die meisten seiner Schandtaten habe ich übrigens verdrängt und wenn der Kerl nicht zwischendurch so unglaublich niedlich gewesen wäre...)

    Mein Plan A beeinhaltete vor allem die Tatsache das ich nicht allein bin. Das war im Nachhinein lebensnotwendig, weil der Terrorkrümel so dermaßen überdrehte das er nur auf meinem Arm schlief. Alles andere war unmöglich.
    Nur konnte ich so nicht schlafen! Wenn also mein Mann nicht jeden Abend den Kleinen übernommen hätte wäre ich nach 2 Wochen Schlafentzug zusammengebrochen.
    Ja, Arren war definitiv kein "normaler Welpe", die meisten sind doch etwas ruhiger. Aber man weiß es im Vorfeld einfach nicht.

    Mein Plan B hatte unter anderem die Schwiegereltern mit eingezogen, die beide im Vorfeld sich dazu bereit erklärt hatten.
    Es gab also 3 Erwachsene die neben mir da waren. Wäre einer davon ausgefallen wären es immer noch 2 gewesen. Und die Möglichkeit eines Sitters wäre auch drin gewesen, dann allerdings nur stundenweise weil ich das nicht so mag.

    Da auf dem Grundstück eine Werkstatt steht und ich später dort im Büro sitzen werde kamen für mich eh nur Hunderassen in Betracht die eben keinen bis wenig Wach- und/oder Schutztrieb haben. Einfach um dem Hund nicht dem Stress auszusetzen das er entgegen seiner Veranlagung leben muss.
    (Der Vorteil ist das mich viele Rassen faszinieren und ich so genug Auswahl hatte)