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Was passiert denn wenn du mit den Hunden einzeln rausgehst?
Arren daheim: total gestresst vor der Tür liegen.
Hamilton daheim: Fiepen, winseln, jaulen die ersten Minuten, danach gestresst herumlaufen.
Arren draußen: Ständiges nach Hause wollen, ich muss ihn ziehen, er geht keinen Schritt freiwillig sobald wir den Hof verlassen. Sind wir am Feld ist er weiterhin gestresst und will immer wieder heim.
Hamilton dabei: Er läuft besser mit, scannt aber immer die Gegend und würde jede unbeobachtete Sekunde nutzen um heimzulaufen. (Wobei es bei ihm langsam besser wird)
Die 2 sind wie Pech und Schwefel.
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Und wie fängst du an? Ich würde schon ganz konzentriert beim anleinen usw sein, draussen kurz und intensiv arbeiten, kurz noch schnüffeln und relaxen lassen und wieder rein.
Sie müssen mir erst den Kopf geben zum Halsband anziehen, wir gehen raus und sie müssen warten bis ich die Tür geschlossen habe.
Sobald wir den Hof verlassen haben sind die weg im Kopf, die Gerüche (Hauptstraße, da latscht alles lang) machen sie kirre. Sobald wir im Feld sind geht es. Inzwischen sind sie schon nach einem Drittel des Weges ansprechbar, am Anfang waren sie den ganzen Weg bis ins Feld nicht ansprechbar.
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Vielleicht hast du deine Hunde einfach auf ein bestimmtes Muster gepolt (draussen ist Party), das du verändern musst.
Nö. Drinnen gibt es viel mehr Party als draußen.
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Für Kostverächter - daheim nix zu essen und draussen Fleischwurst... schon probiert?
As i said: Arren kotzt es dann aus. Er reagiert sehr sensibel auf jede Art "Druck" wenns ums Fressen geht. Und daheim nix zu essen ist Druck, er kanns draußen nicht fressen. Tut ers doch, weil megahungrig, kotzt ers aus.
Das ist absolut nicht drin, das mach ich nicht mehr. Es stresst ihn zu sehr und ich habe keine Lust das er noch Magenprobleme kriegt nur weil er Leckerchen nehmen soll.
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Oft ist es ein Zeichen von Stress, wenn Hunde kein Futter annehmen. Da würde ich mal genau hinschauen, ob deinen Hunde wirklich "Spaß" haben draussen oder ob sie nicht einfach ziemlich überfordert und gestresst sind, weil sie alles alleine machen müssen - denn du bist ja anscheinend nicht "da" für sie. Sie nehmen dich nicht wahr. Also haben sie auch keine Führung.
Auch hier - Bindung stärken - hast du es wesentlich leichter mit nur einem Hund. Besser pro Hund 20 Minuten "richtig" als mit beiden zusammen einen Stunde....
Siehe hier:
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Der Mini, naja. Der ist einfach schnell weg im Hirn draußen. Bei ihm erwarte ich inzwischen echt nix mehr, wenn der nach 2mal rufen kommt isses Wahnsinn, wenn er erst nachm 4ten Mal kommt ist es inzwischen auch okay.
Das mit den verschiedenen Strecken: Bloß nicht! Der Mini ist weg im Hirn, völlig weg weil "Ein neuer Baum.. Oh, da, so einen Grashalm hab ich ja noch NIE gesehen!" und der Whippet scannt die Umgebung weil überall Hundefressende Monster sein könnten.
Also, ich gehe schon andere Wege mit ihnen. Aber da erwarte ich garnix von den beiden. Der Mini kanns nicht leisten und der Whippet ist so nervös das er mir zwischendurch auf den Arm klettert.
Das mit dem nicht da sein für sie überlese ich jetzt mal, da lehnst du dich sehr weit aus dem Fenster wenn man bedenkt das nur das liest was ich hier schreibe. (Und nichtmal das, das Arren Stress hat und darums Futter nicht nimmt schrieb ich schon....)
Arren ist mit seiner Umwelt so beschäftigt das kaum Hirn überbleibt für mich. Es wird besser, je älter er wird. Aber ja, der Kerl ist ein Ausnahmefall.
Bindung stärken, ja... Nein. Kann ich nicht mehr hören. Echt nicht. Sie suchen Schutz bei mir, sie suchen Ruhe bei mir, sie wissen was Sache ist. Das im Pubertätswahn so Rassen wie MiniBullterrier und Whippet nicht den Gehorsam eines Gebrauchshundes haben heißt nicht das die 2 keine Bindung zu mir haben.