Also...
Irgendwie kann das so doch nicht klappen. Es ging doch darum deine Lui überhaupt erstmal von diesem hohen Stresslevel zu holen und das geht nicht mit 2x Spielen im Garten und draußen an der Straße hin+her wegen Leinenführigkeit.
Du hast es also nichtmal 1 Woche durchgezogen, natürlich passiert da nix außer das es weiter schwierig ist!
Also nochmal: Erstmal den Hund nicht mehr in die hochputschende "Außenwelt" lassen, sondern im Garten mit ihr arbeiten und spielen.
Und das nicht für 1 Woche, sondern länger. So lange bis sie im Garten wunderbar an der Leine läuft, sich an dir orientiert, sitz, Fuß, was immer du mit ihr noch trainierst, sprich das von dir gewünschte Verhalten zeigt.
Darum sollst du das ja auch weiter mit ihr üben, aber eben nicht draußen!
Euer Garten ist euer Hundeplatz, sozusagen. Euer ganz persönlicher Trainingsplatz.
Wir sind hier mindestes 4x am Tag im Garten. Meine Jungs dürfen toben, wir üben und spielen, einfach auslasten und gleichzeitig trainieren. Das geht super, weil sie sich eben in der geschützten Umgebung viel besser konzentrieren können.
Bei nur 2x am Tag würde ich hier auch null Erfolge haben, ist doch viel zu wenig.
Dein Hund ist, so klingt es zumindest, permament auf einem hohen Streßlevel. Dadurch ist sie garnicht mehr in der Lage irgendwas zu lernen.
Nimm ihr den Stress, nimm dir den Stress! Arbeite mit ihr, aber eben nur dort wo sie das noch schafft.
Zieh das doch einfach mal durch, damit Lui aus ihrer "Raus, wir gehen raus, raus, ich will dahin und da und da!" Schleife heraus kommen kann.
Klar kannst du ihr Rescuetropfen geben, wenn du an die Wirkung glaubst.
Du kannst auch mit dem TA noch weitere, echte Medikamente absprechen.
Aber das ändert nichts daran das du damit dann nur ihren Stress überdeckst. Wie soll dein Hund sich an dir orientieren wenn du ihm keine Hilfe bist?