Beiträge von Aoleon

    Erstens ist die Lebensdauer eines Pferdes ja nun doch deutlich höher als die eines Hundes.
    Zweitens ist etwas, was in Pferdekreisen üblich ist eben vielen Leuten außerhalb des Kreises nicht bekannt.
    Drittens schreibst du ja selbst, bei Geretteten wird eher nicht gemacht, ein TH-Hund ist ebenso gerettet.

    Viertens, und das ist mir am wichtigsten, erwarte ich von einem Tierheim/Tierschutzorga einfach Ehrlichkeit!
    Von denen wollen viele am liebsten ein polizeiliches Führungszeugnis, man soll sein Leben ausbreiten damit sie entscheiden können ob man überhaupt ein Tier von ihnen bekommt und dann verschweigen sie einfach was?
    Das kanns doch wirklich nicht sein!

    Außerdem müssten die Tierheime/Orgas einfach mal dann das auch sagen. "Der Hund muss untersucht werden, sobald er bei ihnen ist."
    Passiert das? Nein. Es wird dem neuen Besitzer allzuoft gesagt das mit dem Hund alles in Ordnung ist.
    Und ja, man vertraut einem Tierschützer da einfach als "Laie", warum denn auch nicht?

    Wer bitte kommt auf die Idee das diese Leute Hunde mit teils ansteckenden Krankheiten vermitteln?
    Woher bitte soll "Otto Normalo" ahnen das diese Leute so dermassen dumm, unlogisch und gegen das Tierwohl handeln?

    Wenn man als Tierheim, Orga oder was auch immer soviel Ehrlichkeit von den Interessenten erwartet, dann sollte man dasselbe auch zurückgeben.
    Das allerdings passiert eben allzuoft nicht und der Schaden der dem gesamten Tierschutz daraus entsteht ist enorm!


    Ich selbst werde wohl auch nie wieder ein Tier aus dem Tierschutz aufnehmen. Da habe ich mit meinem Kater damals ebenfalls sehr schlechte Erfahrungen gemacht und ja, das prägt.
    Vielleicht wenn mein Kind erwachsen und aus dem Haus ist, aber vorher werde ich mich niemals auf diese "Überraschungstüte" in Sachen Wesen und Gesundheit einlassen und dann werde ich wohl für viele Tierschützer zu alt sein.

    Ich bin jetzt irgendwie davon ausgegangen das Lui untersucht ist, sorry! Sonst hätte ich darauf schon früher hingewiesen.

    Dennoch kann es sein das sie eben so ist, kerngesund und einfach überfordert. (So ist es ja bei Arren gewesen, gesünder könnt der Hund nicht sein)
    Darum schrieb ich ja: Ruhe üben! Und das in sicherer Gartenumgebung.
    Nochmals: Das solange durchziehen bis du sie da soweit hast das sie all das kann, was du möchtest. Und das wird nicht 2 Wochen dauern, sondern länger. Erst wenn sie im Garten soweit ist das sie entspannt deiner Führung folgt, erst dann kannst du das schrittchenweise nach draußen verlegen.

    Du musst deinem Hund Ruhe vermitteln. Klar darf sie im Garten toben, auch mit dir! Aber du musst ihr beibringen das eben auch der Garten keine "Actionscene" ist, sondern das man auch dort mal Ruhe geben kann.
    Das Wetter ist natürlich blöde, im Frühling/Sommer ist es einfacher, weil man sich dann auch mit nem Buch mal ins Gras setzen kann. Langeweile ausstrahlen, den Hund zu sich rufen und zur Ruhe kraulen, gemeinsam in der Sonne dösen...
    Geht im Winter halt nicht, dennoch kannst du daran arbeiten mit ihr zu arbeiten. Nur so kann sie lernen was du von ihr möchtest.

    Zitat

    Ich finde ja vom Parkplatz an sich muss ja erstmal nicht "schlimm" sein, aber mit offener Kofferraum-Klappe im Hintergrund? Da hatte es ja jemand eilig...
    Hoffen wir das die Bilder täuschen :verzweifelt:

    Also, da ist doch ein Zaun da hinten, vielleicht ist das vor ihrem Grundstück aufgenommen?
    Die Straße sieht ja nicht nach Hauptstraße oder sowas aus, das ist ja nur ein kiesiger Weg. Und das Auto könnte der Familie des Mädchens gehören, die vielleicht grade zu Besuch kamen. (Da hat man ja schonmal was im Kofferrraum dabei)