ZitatAbgesehen davon, dass ich Deine Worte zum Geld sparen ebenso verstanden habe wie Fusselnase, finde ich auch diese Aussage seltsam.
Gerade wenn man etwas mehr Einblick in die Arbeit von Tierschutzorganisationen hat, sieht man hier und da Dinge, die nicht ok sind. Die man anspricht, damit etwas verbessert werden kann oder auch Vorschläge macht, wie es besser laufen könnte. Aber eines gelingt trotz aller negativer Punkte sicher nicht: Dass ich mich irgendwann mal dafür entscheide, KEINEN Hund mehr aus dem Tierschutz zu nehmen. Ich prüfe besser, entscheide mich auch mal gegen ein Tierheim oder eine Tierschutzorga. Aber derer gibt es so viele in ganz Deutschland, dass man da ebenso wie bei der Auswahl eines seriösen Züchters halt etwas Zeit aufwenden muss, um einen Verein zu finden, dessen Arbeit einem zusagt. Wenn ich jedoch weder gewillt bin, ein paar Wochenenden für Besuche in Tierheimen zu nutzen oder ein paar Kilometer zu fahren, dann wird es wohl kein Hund aus dem Tierschutz werden. Oder aber, ich nehme im erstbesten Tierheim ein Tier und stelle danach total erstaunt fest, dass das gar nicht so gut lief, wie es hätte laufen sollen und können. Und meckere dann eben. Übers Tierheim. Nicht über meine eigene Bequemlichkeit, Naivität oder wie auch immer man das nennen mag.
Weißte, ich hab bei meinem Kater mehrere Tierheime angefragt. Das ist schon viele Jahre her, zu Zeiten wo man den ganzen Aufwand noch garnicht gemacht hat der heute "verlangt" wird.
Beim städtischen waren die Vorgaben erfüllt die ich mir gesetzt hatte: Die Katzen nicht in Käfigen, Mitarbeiter die wissen wieviel Katzen da sind und die einem auch was über die Katzen erzählen können.
So stand ich da also, hab erstmal zig Fragen über mich beantwortet die ich normalerweise keinem Fremden beantwortet hätte, so viel wie die wissen wollten! Und dann erst durfte ich ins Katzenhaus und habe mich dort umgesehen.
Sie kontnen mir auch was zu dem Kater sagen der sich gleich nur durch einen Blickwechsel in mein Herz geschlichen hatte. Scheu, lässt sich auch von den Mitarbeitern kaum anfassen, der wird Zeit brauchen, schlechte Vergangenheit.
Also hab ich mich vor die Kuschelhöhle gestellt wo er sich reinverzogen hat und hab einfach nur die Hand hingehalten. Der scheue Kater streckte den Kopf raus, ließ sich die Ohren kraulen und zog sich wieder zurück.
Meiner!
Also alles unterschrieben, zu der Zeit gabs noch keine Vorkontrollen, der Vertrag sah allerdings damals schon vor das bei Problemen das TH kontaktiert werden muss. Ebenso bei Umzug und soweiter. Den Kater eingepackt und heimgebracht.
2 Wochen später angerufen, er macht sich gut, der Tierarzt hat festgestellt das er einen alten Bruch hat der zum Glück alleine verheilt ist. Nur damit sie Bescheid wissen und bei den anderen aus der Räumung (er kam von einem Katzenmessi) auch drauf gucken können.
Da wurde ich angeschnauzt was ich denn wollen würde, ich hätte unterschrieben und nun wär das alles mein Problem, sie würden nix zahlen.
Mein Versuch zu sagen das ich garnix will, nur ihnen die Info geben wurde mit Beleidigungen beantwortet.
Ein Satz ist mir bis heute im Gedächtnis geblieben: "Was glauben sie denn, wir sind doch froh die alle loszusein, kommen sie wieder wenn sie ne andere wollen, aber sonst nicht!"
Damit ist das Tierheim bis heute bei mir unten durch.
Da ich im Laufe der Zeit von vielen ähnliches gehört habe, über viele andere Tierheime, ist für mich ganz klar das ich eben nicht dieses Risiko eingehen werde und somit weiterhin kein Tierheimhund hier einziehen wird.
Davon ab erwarte ich bei einem Züchter anderes als im Tierheim.
Und das wollen die Tierheime doch auch, die sind doch mit Leib und Leben Tierschützer und alles so edle Menschen die nicht den schnöden Mammon sehen, sondern wo das Tier im Vordergrund steht!
Schön wärs ja.