Kampfhund. Immer wieder. ![]()
Heute war er erst ein Monster, vor dem man wegrennen muss obwohl ein Zaun dazwischen ist und dann auf dem Rückweg heim war er, welch Überraschung, zum drölfzigsten Male ein Pit.
Kampfhund. Immer wieder. ![]()
Heute war er erst ein Monster, vor dem man wegrennen muss obwohl ein Zaun dazwischen ist und dann auf dem Rückweg heim war er, welch Überraschung, zum drölfzigsten Male ein Pit.
Zitat
Wenn, dann wäre er eh an der Schlepp..
Du hast keine Vorstellung wie schnell eine Schlepp abgemacht oder durchgeschnitten ist....
Das ist überhaupt keine Absicherung in so einer Situation.
Ehrlich, sag ihr sie soll nicht mehr anrufen. Brich das ganze ab. Und zwar komplett.
Ach, mach dir keinen Kopf, Wissbegierig.
Natürlich kanns schief gehen. Aber auch mit der perfektesten Planung und dem perfektesten Züchter und Zeitpunkt und allem kanns schief gehen.
Ebenso kann alles gut gehen.
Du hast einfach tolle Vorraussetzungen. Du bist nicht allein, du hast genug Leute mit Zeit die sitten werden und du hast in deiner Mutter jemand mit Windhunderfahrung.
Das alles zusammen ist doch super! Besser als es viele andere Hunde haben.
Perfekt ist eh nichts und niemand. (Auch wenn es hier im Forum oft genug so aussieht...)
Ich wünsche dir eine wunderbare Zeit mit deinem Nevio! Mach viele Fotos!
Ich muss mir weiterhin den Nunzio aus dem Kopf schlagen... Gott, der Kleine hats mir aber angetan! Diese Faltenstirn, dieser Blick...
ZitatAoleon:
Du möchtest mir also sagen, daß Du in all Deiner Zeit als Mutter, Tagesmutter, Erzieherin immer alle Kinder perfekt unter Kontrolle hattest und nie eines mal kurz abhanden kam oder woanders war als vermutet? Das klänge mir zu perfekt, sorry. Wenn ich mein Kind vor allen Eventualitäten würde beschützen wollen, dann dürfte es sein Kinderzimmer nicht verlassen. Ein Jahrmarkt oder Volksfest ist primär mal für Kinder gemacht. Da sollten diese dann wohl auch unbeschwert Kinder sein dürfen und dazu gehört auch das Gefühl von unbekümmerter Freiheit.
Ja, das sage ich.
Weil es ganz einfach ist. Man muss eben die Augen offen halten und höllisch aufpassen, nebenbei eben die Kinder halt auch erziehen.
So wie man den Kleinen ja auch immer wieder sagt "Geht nicht mit Fremden mit, nehmt nichts Süßes von Fremden.", genauso achtet man doch auf seine Kinder wenn man auf einem Fest ist.
Oder steht ihr einfach irgendwo rum und eure (kleinen) Kinder sind sonstwo auf dem Fest unterwegs?
Unbeschwert Kind sein bedeutet nicht wie ein Irrwisch durch die Gegend zu rasen und alle haben zur Seite zu springen nur damit Kindchen sich frei entfalten kann.
Kinder müssen lernen das auch sie Rücksicht nehmen müssen. Und das können sie, ganz einfach und ohne Zwang oder Streß. Das lernen sie halt von klein auf das die Oma nicht angesprungen wird, das man im Park keine Passanten umrennt, das man nicht auf die Straße laufen darf, das man andere Kinder nicht mit Sand bewirft, sich nicht um eine Schaufel prügelt und tausend andere Dinge. Aber das lernen sie nur wenn jemand es ihnen beibringt.
Und ja, es gibt leider viele Eltern die eben das nicht tun. Schade drum, schade fürs Kind. Das wird dann nämlich allzuoft eines das auch zu keinem Kindergeburtstag eingeladen wird, in der Schule aneckt und so weiter. Denn wer will schon einen rücksichtslosen Rüpel dabeihaben?
PS: Wenn mir als Tagesmutter ein Kind abhanden gekommen wäre, ha, dann wär aber die Hölle losgebrochen!
Würdest du etwa sagen "Ach, kann passieren" wenn jemand auf dein Kind aufpasst und es abhaut? Vielleicht stundenlang weg ist?
Selten kommt es vor, aber hier hab ich auf Seite 6 aufgehört.
ZitatTrotzdem gibt es da eindeutig Prioritäten für mich. Ein kleines Kind, das mich anrempelt ist etwas anderes als ein Junghund, der mir zwischen die Beine läuft. Der Junghund gehört an die Leine und das Kind ganz sicher nicht!
Ähm, mein Kind hat nie jemanden angerempelt als er klein war. Wieso auch? Ich pass doch auf wo mein Kind langläuft und nehme es bei Engstellen und ähnlichem an die Hand. So passiert keinem was, ist echt nicht so schwer.
ZitatEhrlich gesagt habe ich auch nicht besonders viel Verständnis für Hundehalter, die ihren Hund auf jeden noch so vollen Weihnachtsmarkt oder ein Weinfest mitnehmen müssen. Das ist für die Leute nicht angenehm ( insbesondere mit Kindern nicht) und für die Hunde ist es auch Stress pur. Besonders leid tun mir da die Kleinhunde, die konstant Angst haben müssen getreten zu werden. Das ist eine der wenigen Situationen, in denen ich meinen Hund auf den Arm nehmen würde.
Aber ja, mit Kinderwagen durch die Menge, kleine Kinder die heulend in der Menge stehen weil die Eltern sie nicht an der Hand hatten und die vielen Verletzungen jedesmal die Kinder davontragen, ja, fein ist das!
Und nein, hier gehts nicht um Begegnungen mit Hunden, sondern mit Zigaretten, heißen Getränken, Erwachsene die Kinder umschubsen weil sie nicht drauf achten und weiterem. Frag mal die Sanis auf so Festen und 2 Tage später die Kinderärzte in der Umgebung!
ZitatSamSiWi: Da beisst Du bei mir auf Granit. Klar haben die Eltern eine Pflicht zur Aufsicht, aber wenn der Hund schon mit auf eine solche Festivität muß, dann seit Ihr auch vollumfänglich verantwortlich, daß nichts passiert. Egal wie die "Provokation" :räusper: durch ein Kleinkind aussieht. Denn primär sind Weihnachtsmärkte halt für Menschen gemacht und nicht für Hunde. Und daß man sich so 'nen Spruch anhören muß, ob der Hund auf einer solchen Veranstaltung unbedingt dabei sein muß, halte ich - auch aus Sicht eines Hundehalters - für nicht weit hergeholt.
Wer seine Kinder auf einem Fest unbeaufsichtig rumlaufen lässt ist dämlich.
Ist ganz einfach so. Es gibt, siehe oben, zigtausende Gefahrenquellen. Von den Gefahren das mir das Kind abhanden kommt mal ganz zu schweigen!
Wenn jemand mit Hund schon so steht das vom Hund an sich keinerlei "Gefahr" droht kann man ja wohl von den Eltern verlangen ihre Kinder nicht auf den Hund zustürmen zu lassen!
Egal wo, auf nem Fest, in einem Park, auf dem Gehweg, egal!
Wir hatten früher keine Hunde. Mir wurde trotzdem beigebracht das ich meine Hände gefälligst bei mir zu lassen hatte und erst fragen sollte. Hat immer funtkioniert, was eine Überraschung!
ZitatSamSiWi: Der grundlegende Unterschied ist, dass kleine Kinder in unberechenbaren Situationen niemanden beissen oder von anderen für aggressiv gehalten werden. Und nochmal: Volksfeste und Märkte sind primär für Menschen gemacht und man kann auch von Eltern nicht verlangen 120% immer ein Auge auf das Kind zu haben. Dafür sind Feste zu trublig und Kind soll ja auch nicht am Halsband über den Platz geschleift werden müssen.
Du kennst aber wenige Kinder, hu? Beißen, treten, schlagen, das können die Zwerge ziemlich gut.
Letztes Jahr erst wieder gehabt, ich stehe im Laden und sehe mich um. Ein Kind, vielleicht 2, läuft herum und steht plötzlich neben mir und beißt mir in die Hand!
Lachen ertönt "Ahahaha, ja, die kleine Zaubermaus spielt doch so gerne sie sei ein Löwe!" Kind grinst mich an, gibt nen Löwengrollen von sich und will nochmal beißen.
Und ja, ich hab der kleinen "Zaubermaus" und ihrer Mutter sehr deutlich klargemacht das ich es überhaupt nicht schätze das sie ihre Brut sich so frei entfalten lässt!
(Mein Sohn hatte diese Phase auch und er durfte sie natürlich ausleben. In Grenzen. Der wär im Leben nicht auf die Idee gekommen wildfremde Menschen zu beißen!)
Feste sind trubelig. Ja. Darum haben Eltern besonders auf ihre Kinder zu achten!
Echt, ich kanns nicht oft genug sagen! Eltern, achtet auf eure Kinder!!! Wenn ihr die Kleinen schon über die vollen Weihnachtsmärkte und Co schleifen müsst, dann bitte behaltet sie immer dicht bei euch!
Und das sage ich nicht als Hundehalterin, sondern als Mutter!
Und ich werd jedesmal wütend wenn ich ein heulendes Kind finde, tröste und Mutter/Vater dann ankommen und das Kind anmaulen weil es nicht bei ihnen geblieben ist. Da gibts dann ein biestiges "Ist ja auch so schwer sein Kind an der Hand zu behalten, ne?" von mir.
Warum bitte haben unsere Eltern das mit uns geschafft und heutige Eltern schaffen es allzuoft nicht mehr?
Aber das Geheule ist dann groß wenn dem Kind wirklich was passiert und Schuld sind ja immer die anderen...
(Die Mutter eines Schulfreundes meines Kindes hat letztes Jahr eine Petition gestartet das alle Glühweinstände entweder zumachen oder aber umzäunt werden, damit die Kinder nicht mit dem heißen Getränk verbrüht werden während sie umhertoben. Auf meinen Einwand das Kinder auf einem Fest auch nicht rumtoben sollten erntete ich totales Unverständnis. "Das sind aber doch Kinder!!!" Ja und?)
ZitatHabt ihr Kinder? Wahrscheinlich nicht oder schon erwachsen? Das ist nämlich völliger Quark. Erziehung findet weiterhin statt - nur hat sie sich gewandelt. Kinder sind heute zum einen freier - sie werden nicht mehr gewaltsam zur Ordnung gebracht, wie das vor wenigen Jahren leider noch der Fall war. Auf der anderen Seite sind die Kinder heute bei weitem unfreier als wir es waren. Nur die wenigstens kennen das Gefühl durch Wälder zu streifen, Abenteuer zu erleben, unbeobachtet zu sein. Heute findet viel Erziehung in den Kindergärten, Schulen und danach in den verschiedenen Freizeitangeboten statt. Eltern arbeiten zumeist beide voll und sehen die Kinder erst spätnachmittags und am Wochenende. Jeder doktort an den Kindern herum - sie werden gemaßregelt und eingeschränkt - in die Form eines kleinen Erwachsenen gepresst. Aber das ist hier OT.
Mein Kind ist noch nicht erwachsen. Ebenso habe ich eine lange Zeit als Babysitter, später Arbeit im Kindergarten und zuletzt als Tagesmutter hinter mir und ja, ich kann dir sagen: Erziehung ist out!
Die süßen Kleinen sollen sich doch frei entfalten und Zwang ist böse und überhaupt!
Mein Kind wird von allen als wohlerzogen wahrgenommen und uppsa, da war nie was mit Gewalt. Das geht auch ganz super ohne. Man muss sich nur Mühe machen und Arbeit machen. Dann bekommt man Kinder die von Anfang an ein gutes Leben haben weil jeder sie schon von Anfang an sympatisch findet und sie dadurch schon mehr kleine Freiheiten haben als die unerzogenen Gören.
Ne Leute, so wird das nix! Rücksichtnahme geht nämlich nur wenn alle das machen!
Eltern haben ebenso auf ihre Kinder zu achten wie Hundehalter auf ihre Hunde. Jeder Mensch sollte wenigstens etwas auf seine Umgebung achten! Nur so klappt das nämlich.
Hach Taga, danke.
Kikt1: Ein halbes Dutzend, minimum! Für Madame gab es nur einen Wahlspruch und der lautete "Mein Haus, mein Garten, mein Weg, meine Straße, meine Stadt, mein Land. Geh sterben und atme mir nicht die Luft weg!"
Noch jetzt, fast 2 Jahre später, zögert Arren manchmal ehe er auf den Schaukelstuhl springt. Madame hat in den wenigen Tagen so derbe Eindruck bei ihm hinterlassen, das wirkt bis heute nach.
Es ist so schön hier im Forum zu sein, das Verständnis zu finden für so Fragen. Denn hier sind soviele Menschen die eben wissen das es nicht "nur um nen Hund" geht.
In erster Linie wird es eh der hübsche Nevio entscheiden. ![]()
Manche Hunde laufen besser mit Halsband, manche besser mit Geschirr. Man merkt das recht schnell, Arren zum Beispiel findet Geschirre doof und will sich darin nur so wenig wie möglich bewegen. Das haben wir mehrfach ausprobiert, er mags einfach nicht und trägt halt Halsband.
Hamilton, der Whippet, mag Halsband auch lieber. Er läuft zwar auch gut mit Geschirr, aber da wir eh keine Schleppleinen nutzen brauchts auch kein Geschirr.
Allerdings ist Hamilton bis heute nicht wirklich leinenführig. Er hat keine Geduld, keine Lust und sieht auch überhaupt keinen Grund in lockerer Leine. Je mehr Zug er aufbaut desto sicherer weiß er das Frauchen bei ihm ist. Aber er ist da echt ein Sonderfall. (Schonmal gesehen wie ein Hund Richtungswechsel macht damit die Leine stramm bleibt? Dieser Hund wartet auch immer mit neuen interessanten Macken auf...)
Zitatachja ich nehm den Arren gerne her,du kriegst die Kröten.Mein Mann kotzt wegen Bully und ich hab mein Seelenheil
Okay!
Wann tauschen wir? Arren gibts aber nicht ohne seinen "Bruder", also musste Hamilton auch nehmen.
Wenn Mojo so Probleme damit hat würd ich die 2 auch noch nicht trennen. Auch nicht zum Üben.
Hamilton und Arren sind auch super eng, die ersten Monate ging garnix ohne den jeweils anderen. Das wurde langsam immer weniger und inzwischen könnte ich sie recht problemlos trennen.
Aber am liebsten sind sie zusammen. Für mich ist das absolut kein Problem, im Gegenteil. Ich nehme die Mehrarbeit und das langwierige Üben gerne in Kauf wenn ich dafür sehen kann wie eng die 2 sind.
Sehr viele Menschen arbeiten Vollzeit ohne die Möglichkeit ihren Hund mitnehmen zu können.
Wenn es ein relativ fester Plan ist mit festen Betreuungspersonen dürfte das kein Problem sein für den Hund.
Wichtig ist eben das die Leute sich an das halten was du vorgibst in Sachen Erziehung und eben das es nicht ständig jemand neues ist.
Schleppleine an sowas zartem? Gibt es denn eine Schlepp die so leicht ist?
Ich persönlich habe bei allem Windigen immer ein mulmiges Gefühl wenn ne Schlepp dran ist, die Beine sind so zart... Und bei nem Spielchen ja noch mehr.
Aber StellaBond hier im Forum hat ja auch ein Spielchen, ich bin sicher sie kann dir gute Tipps geben!
Danke, vielen Dank euch allen! Besonders dir, Tagakm, für das liebe Angebot.
Auch allen die mir so liebe PNs geschrieben haben.
RedPaula: Nein, ich werde das niemanden anderen machen lassen.
Löle ist meine kleine Königin, das kann ich nicht an andere abgeben. Ich will das machen, weil ich und nur ich ihre Überreste so behandeln kann wie es richtig ist.
Klingt das seltsam? Ist ja nicht so das ich anderen nicht traue, aber... Es geht doch um meine kleine Zicke...
Habe eben nochmal an ihrem Grab gestanden und mich erinnert. Ist nicht so einfach, ich konnte ja vor Tränen damals kaum was sehen...
Habe mich erinnert das sie auf Kies ruht, mein Mann hatte Grasboden drübergelegt und sie dadrauf, damit sies weicher hat. Ich hatte sie in ihre Lieblingsdecke eingehüllt, damit sie nicht friert und dann kam Erde drauf. Oben drauf sind große Kiesel und ein Rand aus roten Ziegeln.
So wird wohl eher nur wenig noch da sein von ihr, es sei denn die Fleecedecke hat die Verwesung aufgehalten.
Dank euch sehe ich dem nun aber gelassener entgegen. Ich hatte nur so Angst das ich was schleimiges vorfinde wenn ich sie umbette... (Ich hab eindeutig zuviel Fernsehen geguckt)
Wenn also der Garten umgestaltet wird werde ich ein noch schöneres Plätzchen nur für sie einplanen, eine kleine Rosenecke vielleicht.