Beiträge von Aoleon

    Nun haben ja viele "draufgehauen" auf Flora wegen ihrem Beitrag. Ich frage mich allerdings, habt ihr den überhaupt richtig gelesen? Oder hat sich nach "noch nie frei laufen lassen" sofort der *Oh Gott oh Gott* Schalter umgelegt und es wurde losgeschrieben?

    Es wundert mich wirklich, ich finde da nichts schlimmes in ihrem Beitrag.
    Ich markiers euch mal, vielleicht merkts der eine oder andere dann ja doch noch...

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    Hi,

    ich habe in den Jahren, in denen ich Hunde besitze, meine noch nie frei laufen lassen, unsere laufen nur an der Leine! Fühl ich mich einfach sicherer mit, hätte zuviel Angst, dass sie unter irgendein Auto etc. geraten könnten, dass ihnen halt etwas passiert! Wenn der Hund zu 100 Prozent hört und wieder zurückkommt ist Freilauf sicher eine super Sache, wird es bei uns aber nicht geben! Freilauf gibt es hier 3 mal die Woche auf einer Hundewiese, wo sie nicht abhauen können oder halt jeden Tag auf 1500 qm eingezäuntem Garten!

    Bitte, was ist denn verkehrt an täglichem Freilauf auf 1500qm? Und eben 3mal die Woche Hundewiese? Dazu dann noch die Schnüffelgänge draußen an der Leine halt. Ich finde da keinen Fehler.
    Das ist genau das was viele Windhundhalter auch machen, je nach Jagdtrieb und Umgebung ist das für viele ja garnicht anders machbar!

    Ich hab nichtmal soviel Garten, schön wärs! Aber grad jetzt in der Brut- und Setzzeit handhabe ich das ganz genauso. Hier ist durch die B+S eben Leine vorgeschrieben und daran halte ich mich! Der Whippet tobt sich eben im Garten und auf der eingezäunten Hundewiese aus.
    Wieso ist das völlig okay wenn ich (und hunderte andere Windhundhalter) das so handhabe und bei Flora ist es falsch?


    Edit: Lightning88s Beitrag zeigt deutlich das nicht richtig gelesen wird! Fehlender Freilauf, wo denn? Flora schrieb mehr als deutlich das die Hunde nicht 24 Stunden an der Leine sind.

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    Ohne Frage ist es für nen Hund schön wenn er Freilaufen darf, aber doch nicht um jeden Preis. Ich finde es absolut wichtig, dass man weder seinen eigenen Hund noch andere Menschen, seien es Radfahrer, Fußgänger oder Autofahrer, gefährdet oder belästigt. Habe ich einen Hund der nicht hört, muss ich das eben mithilfe von Schleppleine und Co. üben bis es klappt. Dass kein Hund immer zu 100% hört ist klar, aber es ist schon ein Unterschied, ob ein Hund jeden zweiten Rückruf ignoriert, oder einen von dreißig oder vierzig. Deshalb empfinde ich die Entscheidung von Rübenase ihren Casper anzuleinen bis sie Zeit hat gescheit mit ihm zu trainieren als die einzig richtige :gut:. Leider treffe ich in echt selten Hundehalter die so oder ähnlich denken. Oft laufen die Hunde frei, egal ob sie hören oder nicht.

    Ich persönlich sehe die Leine ganz und gar nicht als „Ende aller Glückseligkeit“, und ich auch meine Hunde tun das nicht.
    Bei uns in der Umgebung gibt es zwei Strecken an denen ich guten Gewissens ableinen kann da es dort wenig Wild gibt und selbst wenn mal etwas Aufspringen würde, wäre es schnell im Gebüsch oder Wald verschwunden. Das sind auch Strecken, die wir so gut wie jeden Tag laufen damit die zwei die Möglichkeit haben zu flitzen. Der Abwechslung halber führen uns unsere restlichen Spaziergänge woanders lang und da laufen meine zwei an einer 13m Schleppleine oder an der 2,40m Leine. Zumindest von meiner Hündin kann ich behaupten, dass sie recht gut hört, trotzdem ist es mir zu gefährlich in unbekannten Gebieten, auf komplett offenem Feld oder in Straßennähe abzuleinen.

    Der Unterschied zwischen Spaziergängen im Freilauf und Spaziergängen an der Schleppleine ist bei uns minimal. Bei beiden zockeln meine Hunde etwa in etwa 10,12m Entfernung, mal ein bisschen mehr, mal weniger, vor mir her, und schnuffeln gemeinsam nach Herzenslust. Wenn sie freilaufen rennen sie natürlich zusammen, aber sonst sind die beiden eher langweilig, getobt wird bei uns im Garten. Selbst meine Hündin, die eher das Modell „Wilde Hummel“ ist, rennt dann keine Stunde am Stück durch die Gegend wenn sie frei laufen darf, sondern ist die meiste Zeit mit anderen Sachen beschäftigt, die Hunde so machen.

    Hier schreiben so viele, dass ihre Hunde an der zwei Meter Leine ihr Tempo so zügeln müssen… ich finde es ist eher andersherum. Wenn wir extra mit den Hunden einen Spaziergang an der Leine machen, dürfen die natürlich auch da schnüffeln wenn sie möchten. Das heißt für mich, dass ich teilweise nicht so schnell vorrankomme wie ich es mir genehm wäre. Ja, die können auch an der Leine laufen ohne alle 30cm stehen zu bleiben und zu markieren, aber gehe ich extra mit ihnen an der Leine raus, dürfen sie sich auch die Zeit lassen, die sie brauchen. Ich habe trotzdem nicht das Gefühl, dass sie an solchen Leinenspaziergängen keinen Spaß hätten, gibt ja nicht nur mitten in der Pampa neues zu sehen, zu riechen, zu erkunden. Ich habe z.B. die eklige Vermutung, dass Frankfurter Bus- und U-Bahn Haltestellen geruchstechnisch nicht minder interessant sind als die nächstbeste Hundewiese. Meiner Meinung nach ist Abwechslung mindestens genauso wichtig wie die Möglichkeit richtig zu rennen oder ausgiebig zu schnüffeln… Super, wer seinen Hunden immer beides bieten kann, aber zum Tierquäler wird keiner, nur weil der Hund mal ne Stunde an der kurzen Leine laufen muss.

    Im Eingangspost gings aber nicht um "mal ne Stunde an der Leine", sondern um keinen bis wenig Freilauf.
    Und das ist einfach nicht hundetypisch, denn die meisten Hunde haben einen größeren Erkundungsradius. Deine 2 doch auch, 10-12 Meter eben.
    Wer mit Schleppleine arbeiten will, gerne. Aber generelles immer angeleint sein ist nicht das was ich für ein Leben mit Hunden als erstrebenswert empfinde.
    Und so Dinge wie in Straßennähe und sowas, da gehören Hunde natürlich an die Leine. Das hat dann auch nix mehr mit Freilauf zu tun, sondern mit Sicherheit und Rücksichtnahme.

    SandraUndNick: Da würde ich dann nen Wickelrucksack nehmen. Bietet dasselbe, vor allem die Unterlage und eben dank Rucksack keine einseitige Belastung.
    Was hab ich den Rucksack geliebt als mein Kind noch klein war...

    Für Arren hatte ich ein ganz normales aus dem Fressnapf gekauft, helltürkis von more4. Ein ganz kleines, dünnes halt weil er ja Geschirr tragen sollte.
    Lange getragen hat ers nicht, er wuchs so unfassbar schnell und da er Geschirre nicht mag habe ich recht bald ein breiteres Halsband gekauft.
    Aber das erste Halsband, das trage ich manchmal als Armband. Es ist eben etwas ganz besonderes.
    Hamiltons erstes Halsband wurde von einer ganz tollen Person genäht, das bewahre ich auch auf.


    Wenn es aber bunter sein soll als das was der örtliche Fressnapf oder das Futterhaus hergibt (oder breiter als das was die anbieten) hier die Shops wo ich schon gekauft habe und sehr zufrieden bin:
    eRPaki
    https://www.facebook.com/theWOOFhound (Kein Halsband, habe dort einen megageilen Snood für den Whippet her)
    TaLounis (Konnte den Halsbändern auf dem Rennen grad noch widerstehen, habe nur 2 Lederleinen gekauft. Aber tolle Sachen, auch schlichtes und dort werden die nächsten schicken Halsbänder für beide Hunde herkommen)
    Sir Jack
    Whippets-finest (nicht nur für Whippets ;) )

    Und hier habe ich zwar noch nie bestellt, aber irgendwann werde ich es tun! Einfach tolle Sachen!
    http://de.dawanda.com/shop/dogcorner…sorted#products

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    Vielelciht war der Kunde arbeitslos? Ich hab mal gesehen, dass Fische, besonders blaue, sehr gutes Feng-Shui für den Bereich sind, wenn man sie auf der Nordseite des Zimmers aufstellt.
    Hm....ich habe in dem Bereich echt Probleme. Vielleicht reicht auch so was?

    :lachtot: Die hat meine Freundin und die ist richtig, richtig toll!
    Die hat sie sich übrigens genau deswegen angeschafft: "Ich würds im Leben net hinkriegen mit PH Wert und Filter und Zeugs! Die sind hübsch, machen keine Arbeit und ich kann nix falsch machen dabei."
    Kluges Mädchen, meine Freundin.

    Na, Oregano, das sieht man halt immer wieder im Fernsehen. Die kleinen Goldfische in den Kugelgläsern, teils ohne alles, nur Wasser und 1 oder 2 Fische...
    Soweit ich weiß ist es ja möglich die in diesen Gläsern zu halten, aber Sand und Pflanzen, einfach was zum Verstecken und so, sollte doch das absolute Minimum sein.
    Letztens erst gesehen in einer älteren Big Bang Theory Folge. Sheldon züchtet nachtleuchtende Goldfische. Natürlich nur im Glas, ohne alles... Dummerweise sieht das ja ganz hübsch aus so und schon wollen die Leute das auch haben.

    Najira, das unterschreibe ich voll und ganz!

    Allein der Radius beim Erkunden ist doch bei vielen Hunden deutlich länger als 2 Meter.
    Und meine Hunde brauchen das, einmal ab durch die Wildwiese, oder auch mal vorsichtig einer Spur nach übers (nackte) Feld tapern. Mal eben die Böschung runter zum Bach rasen, das sind locker 7 Meter, das ginge alles nicht mit Leine. Und Schleppleine lasse ich mal ganz außen vor, die kommt für meine Hunde eh nicht in Frage.

    Ich hab 2 Hunde die nicht nur noch jung sind, sondern auch Rassen angehören die nie wirklich ernsthaft werden. Es liegt also durchaus in ihrer Natur zu spielen und das nicht nur bis zum 3. Lebensjahr oder so.


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    Ich verstehe eines nicht so ganz..... warum besteht immer jeder und alles (Ausnahmen bestätigen die Regel ;-) ) darauf, das Hunde frei Laufen müssen, um glücklich zu sein?


    Generell sind doch alle Hunde Lauftiere, dann gibts ja noch Hunde die eigentlich aufs Laufen gezüchtet wurden.
    Die Dalmatiner fallen mir da ein und natürlich sämtliche Windhundrassen.
    Mein Whippet ist mit Leinenspaziergang nicht glücklich. Der braucht die Möglichkeit zu rennen wie die Luft zum Atmen und wenns nur 5 Minuten sind pro Tag. Das geht einfach nicht an der Leine, im Gegenteil. Jetzt, zur Brut- und Setzzeit ist ja eh Leine angesagt, wir gehen halt kein Gassi mehr sondern trotten zur Hundewiese. Der Whippet liebt das Schnuppern, aber das Tempo nervt ihn ohne Ende. Leine ist für ihn einfach ätzend.
    (Ehrlich gesagt hat ers am liebsten ins Auto einzusteigen, an der Hundewiese auszusteigen, dort 30 Minuten wie ein Irrer abzuspacken, alles abzuchecken und dann bitte wieder ins Auto einsteigen und sich heimfahren lassen. So sieht der perfekte Tag für ihn aus.)

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    danny, je nach Hund ist das schon mehr Aufwand!
    Wenn wir Fenji nicht hätten, hätten wir wesentlich weniger den Staubsauger in der Hand, wir müssen unser Sofa öfter von den langen Haaren befreien, dann läuft sie vllt mal mit Dreckpfoten durch die Wohnung, weil man vergisst sie abzurubbeln, da muss dann geputzt werden, was ohne sie nicht hätte sein müssen (in diesem Moment), da wir selbst immer die Schuhe ausziehen etc. Also das ist, bei so nem Hund wie meiner, schon mehr Aufwand. :pfeif:
    Bei nem Pudel sieht das vllt anders aus, wenn der kleine meiner Tante hier, sieht man das nicht. Anders ist es, wenn Fenji dort zu Besuch war. ^^

    Also, soweit ich weiß wird ein Hotelzimmer doch nach jedem Gast gründlich gereinigt. (Normalerweise ja auch noch zwischendurch)
    Und zwar alles, vom Bett über Boden bis Klo, da ist es doch egal ob da ein Hund war oder nicht.
    Hotels haben auch keine normalen Staubsauger, sondern die großen mit ordentlich Saugkraft dahinter.

    Ich seh da halt keinen größeren Aufwand, wo denn?
    Wenn wir die Ferienwohnung verlassen sieht die nicht dreckiger aus als vorher. Gut, wir waren da bisher immer nur 3, 4 Tage und keine 2 Wochen, aber wie gesagt: Bei längeren Aufenthalt werden die Zimmer doch auch zwischendurch geputzt.

    Ich hab ja 2 haarende Kurzhaarhunde. Und selbst mit dem Retriever 2 Wochen zu Besuch hier war es nicht dreckiger als sonst. Da wurde halt jeden 2ten Tag gesaugt, fertig!
    In einem Hotel ist man ja auch deutlich weniger als zuhause, da steht man auf, geht frühstücken und verbringt den Tag ja größtenteils draußen. Man kommt wieder, isst zu Abend, geht ins Bett. Wenn man von 24 Stunden doch 10 davon außerhalb verbringt kann Hund doch garnet viel Dreck hinterlassen.

    Und diese Einstellung sorgt leider auch immer öfter für Leid auf beiden Seiten!
    Nein, es ist nicht alles möglich. Da kann der Wille noch so stark sein, der Trainer noch so gut sein, du machst aus nem Kangal keinen Hund für die Wohnung im 12. Stock mitten in irgendeinem Kiez.
    Oder aus dem Weimaraner einen super einfachen Hund der niemals jagt.
    Die Dogge wird nicht zum Agilty-Star, der Bullterrier nicht die Nummer 1 der Trickdogs, der Whippet nicht zum perfekt hörenden Wachhund.

    Mensch und Hund müssen zusammen passen, ansonsten wird es über kurz oder lang zu Problemen kommen.
    Und wer nicht damit klarkommt das Aussies auch Wachtrieb haben, das ein Dalmatiner bewegungsfreudig ist, etc, etc, der ist dann einfach der falsche Mensch für so eine Rasse und sollte sich eben einen Hund holen der besser passt.
    Aber nein, dann "kriegt man das schon hin!" oder schlimmer noch man "weiß ja auch das es Ausnahmen gibt und so einen holt man dann!". Ja sicher, das sieht man auch beim 10 Wochen alten Welpen ob der die Ausnahme ist, klaro...

    Du hast dich nicht richtig informiert und nun musst du (und dein Hund) ne Menge Blut, Schweiß und Tränen investieren.
    Ob das nun wirklich besser ist als sich vorher gründlich zu informieren, mal in sich zu gehen und dann ne Rasse zu wählen mit der man ohne viel Arbeit, ohne lange Trainersuche, ohne viele Tränen glücklich wird wage ich zu bezweifeln.
    Denn nicht alle bemühte Leute haben das Glück irgendwann "den" Trainer zu finden.
    Oder genug Geld für die lange Suche oder nicht den richtigen Hund der diese Suche mitmacht.
    (Mein TA hat letztens nen Dalmatiner einschläfern müssen. Der war nie einfach, dann noch bei falschen Leuten und die Trainersuche hat ihm den Rest gegeben. Nach dem 15. Trainer ist der Hund ausgeflippt und hat innerhalb 2 Wochen erst 4 Hunde angegriffen und teils schwer verletzt (innerhalb 1 Spaziergangs!), dann die Wohnung demoliert und ist seine Menschen angegangen.
    Trotz Maulkorb, den musste der Hund nämlich schon seit Trainer 11 fast ständig tragen.
    Da half der gute Wille nichts, die Besitzer waren unendlich traurig, aber ausgebadet haben die unüberlegte Kaufentscheidung schlußendlich viele. Die Besitzer selbst. Ihr Umfeld. Und der Hund.)


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    Ich würde mir darüber nicht soviele Gedanken machen. Schlußendlich wird NIEMAND hier wirklich einem freilebenden Hundeleben gerecht für seinen Vierbeiner. NIEMAND von uns geht am Tag 30 KM Gassi mit seinem Hund. Und das wäre die ungefähre Strecke die ein Hund am Tag, wenn er frei leben würden, zurück legt. Also immer auf dem Tepisch bleiben. Wir geben alle unser bestes für unsere Vierbeiner. Und solange die Chemie zwischen allen beteiligten Stimmt ist der rest halb so wild.


    Könnte daran liegen das keiner von uns freilebende Hunde hat. Will auch keiner haben, wir wollen Hunde als das, wofür sie seit Jahrhunderten gedacht sind: Als Begleiter.

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    Nein, das erlebe ich nicht so. Ich spreche aus 8jähriger Erfahrung mit meiner Pension.

    Zwar gibt es Einzelfälle von Menschenferkel, aber 2 grosse Hunde im Hotelzimmer sind immer ein erheblich Mehraufwand an Reinigung.

    Was du über den markierenden Rüden geschrieben hast lässt mich schaudern, so Leute sind es halt die alle in Verruf bringen.
    Aber hier interessiert mich das schon, wieso ist das ein erheblicher Mehraufwand?
    Gesaugt werden muss ja sowieso, ebenso Staub gewischt, Betten abgezogen, etc.