Beiträge von Aoleon

    Wir waren auf der Windhundaustellung in Offenbach.
    Soviele unglaublich elegante und wunderschöne Hunde! :herzen4:
    Die Herren Prinzen machten die Bekanntschaft mit einem Sloughi, mit Beaglen, mit 2 sehr, sehr vorsichtigen Windspielen, mit 1 Afghanen, 1 Saluki guckte sich die Prinzen auch mal näher an, 1 sehr vorwitziges Windspiel legte Arren die Pfote auf den Rücken, 2 Barsois beehrten uns mit ihrer Aufmerksamkeit und ich musste an mich halten sie nicht sofort einzupacken, ein Sloughiwelpe hätte gern eine Runde gespielt und ein großer Chart Polski (ich glaub jedenfalls es war einer. Riesig!!!) fand die Prinzen ganz toll und es gab ein kurzes Leinenspiel. Wir trafen Toffee und Loki wieder und da war dann auch ihre Königliche Hoheit Stella dabei.

    Ach was für ein zartes Mäuschen! Und ihr Ausdruck, fantastisch! Sie fand Arren irgendwie interessanter als Hamilton, aber immer nur wenn die 2 wegguckten. :lol:

    Meine Hunde sind totmüde, als wir heimkamen hab ich sie 1mal durch den Garten gescheucht damit die aufgestauten Energien rauskamen und danach fielen beide drinnen in Tiefschlaf.
    Wir sind seit kurz vor 4 wieder hiergewesen und erst jetzt werden die beiden wieder richtig wach. :lol:

    Schön wars! Einfach total schön und ich liebe es jedes Jahr aufs neue diese wunderbaren Hunde in dieser Vielfalt anzugucken.
    Und jedesmal wieder weiß ich: Irgendwann nimmt ein Russe das Sofa ein.

    Zitat

    Umweltreize vorher kennenzulernen, ist natürlich sehr wichtig. Aber ich sehe es auch aus einem anderen Blickwinkel. Wenn die Züchter dahin gehen würden, die Welpen erst mit ca. 12 Wochen an die neuen Hundemenschen zu übergeben, dann bekommt der Welpe auch noch super gut etwas von der eigenen Mutter mit auf den Weg. Man meint immer, je früher der Welpe zu seinem neuen Menschen kommt, umso besser ist die Bindung. Aber für die Bindung muss ich als Mensch etwas tun. Ein 12 Wochen junger Welpe orientiert sich genauso gut an dem neuen Menschen wie ein 8 Wochen junger Welpe.


    Das wäre mir auch neu das die Welpen mit 12 Wochen sich noch orientieren.
    Die kriegen noch die Ohren langgezogen wenn sie die Mutter zu sehr nerven, das wars aber auch schon.

    Und sich am Menschen orientieren... Ach ja... Schön wärs ja wenn das alle Welpen tun würden!
    Aber nichtmal die selbst aufgezogenen, die ich per Hand mit Milch zugefüttert habe, haben sich bei ihren Ausflügen wirklich an mir orientiert. Im Gegenteil, je älter desto eigenwilliger!
    Die hatten auch mit 8 Wochen schon keinen Folgetrieb mehr, weder der Mutter noch mir nach.

    Wobei ich denke das es sehr auf die Rasse ankommt. Je größer, desto länger brauchen die Welpen anscheinend die Familie.
    Ich habe mir das bisher immer so erklärt das die mit 10 Wochen noch um einiges tapsiger und damit hilfloser sind als die Welpen kleinerer Rassen.
    Sowohl die Dackel-Terrier Mixe als auch der Minibulli waren mit 8 Wochen so sicher auf den Beinen das es kein Hindernis gab. Treppen wurden erklommen und runtergerutscht, Gitter überklettert, das Sofa erobert. Dabei waren die Zwerge grad etwas mehr als knöchelhoch.
    Gleichaltrige größere Rassen, wie der Berner Sennen Mix einer Nachbarin, waren dazu kaum in der Lage. Die Welpen waren zwar größer, aber hatten mit 8 Wochen noch nicht den Ausmaß an Kontrolle über ihre Gliedmaßen.

    Zitat

    Ich möchte endlich mal zwei Hunde, die vom Energielevel her auch noch was voneinander haben, auch wenn das dann etwas mehr Arbeit ist. Deswegen also gern mal zwei Welpen oder Junghunde zusammen.


    Ja, das war auch ein Grund warum ich einfach "Ja!" gesagt habe als Hamilton ein neues Zuhause brauchte.
    Arren brauchte damals Hundekontakte wie die Luft zum Atmen, er ist mit Hamilton deutlich ruhiger geworden.
    Hamilton ist dank Arrens Hippietum sehr viel sicherer geworden im Umgang mit anderen Hunden.
    Die beiden habe sich von Anfang an einfach soviel gegeben, Dinge dich ich selbst ihnen nicht oder nicht in dem Maße hätte geben können.
    Ich denke allerdings das meine da schon ein Sonderfall sind. Wenn ich das so lese hier im Forum, so eng wie meine 2 scheint das selten zu sein. Die zu trennen ist ja erst jetzt mal möglich, nach über 1 Jahr zusammen.

    Manchmal macht es mir Angst das die beiden so dicht im Alter sind. Sie werden mich im besten Fall fast gleichzeitig verlassen, aber daran will ich noch lange nicht denken.
    Bis dahin erfreue ich mich lieber an den beiden jungen Wilden, die mich als typische Jungrocker oft genug an den Rand des Wahnsinns treiben...

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    Man muss sich ja den Mini noch in den Kennel holen... Zuviel Platz für nen Whippet alleine.

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    Boomerang, weder Superkräfte noch Glaskugel oder ähnliches.
    Einfach nur lange Jahre Erfahrung mit Hunden. Man kann oft sehr gut unterscheiden was ein echter Streuner ist und wer ein Zuhause hat. Dazu braucht man in keiner Gemeinschaft aufgenommen werden, man muss einfach gut hingucken.

    Und wenn du so offene Augen hast wie du ja laut deiner Aussagen hast wundert es mich um so mehr das du keine Problematik siehst.


    Ich bin selbst im Dorf großgeworden. Ich kannte die dortigen Bauernhofhunde, die rumstromerten auch mit Namen. Wieso auch nicht, da kennt man sich und jeder weiß wem welcher Hund gehört.
    Der Förster wußte es auch, der wußte auch welcher Hund jagte und welcher nicht. Ergo schoß er nicht alle Hunde, nur die Störenfriede. Pro Jahr 2 Hunde, nur in dem kleinen Dorf.
    In einem Jahr als einige Leute zuzogen schoß er 7 Hunde. Was ein Drama die Halter da gemacht haben...
    Der einzige Tierarzt 2 Orte weiter behandelte hauptsächlich die Wunden derer, die sich in die Wolle bekommen hatten. Sei es wegen der läufigen Hündin, weil sie sich um Abfall gestritten hatten oder weil Kommentkämpfe ernster wurden. Der TA hatte da immer gut zu tun.
    Besonders in Erinnerung geblieben ist der Hund einer Schulfreundin. Totgebissen vom Streuner.
    Oder der Streuner der mich anging, weil ich nicht zuließ das er meine läufige Hündin deckte.
    Oder aber die alte Dame eine Straße weiter, deren Dackelhündin starb beim Versuch die Welpen des 4mal so großen Streuners zur Welt zu bringen. Die alte Frau hatte keine Chance gehabt ihre Kleine zu schützen und die Spritze danach gabs damals noch nicht. Der TA hatte sich wohl verschätzt, Termin für Kaiserschnitt wäre 1 Woche später gewesen.

    Ich weiß aus langer Erfahrung das Streuner weder toll noch easy sind. Sie werden ganz schnell zu einem Problem.
    Das es immer noch ewig Gestrige gibt die es als normal und gut ansehen ihre Hunde den ganzen Tag stromern zu lassen macht die Sache weder normal noch problemlos.
    Und das waren immerhin trotz allem noch Haus- und Hofhunde, mit einer gewissen Anbindung an die Menschen!
    Ein echter Streuner, der keinerlei Anbindung hat, der vielleicht sogar Menschen als etwas furchtbares kennt und dementsprechend auch nach vorne gehen kann, den braucht erst recht kein Mensch in der Umgebung!


    Zitat


    Du hast doch behauptet es wäre in vielen anderen Teilen Europas völlig normal.
    Und nun ist es das doch nicht?

    Zitat

    Es hat sich nichts an der tasache geändert, was meinen nachbarn betrifft.
    Die region und die lebens-art/weise der menschen hier ,bieten
    gute bedingungen für die"offne" Haltung. Und viele halter nutzen
    den Bonus. Genau wie in vielen anderen teilen europas ist das völlig normal.

    Darf ich sagen das ich dich liebe? :rose:
    Ich komme mir immer so einsam vor hier im Forum mit meinen wenigen Ansprüchen...

    Für mich persönlich klingt dein Vorhaben gut, ich würds machen.
    Bzw, ich habs ja gemacht, nur mit noch jüngerem Ersthund. :D Und ich würds immer und immer wieder machen.

    Zitat

    Ich kenne inzwischen einige Groenendael, viel Unterwolle, viel Fell und schwarz und keiner von denen hat nur ansatzweise Probleme mit warmen Wetter.

    Ich find die Schererei von Hunden mit Unterwolle, ohne nennenswerten Grund inzwischen echt schlimm. Noch bei keinem hab ich gesehen, dass er wesentlich aktiver wurde. Die kurze Zeit nach der Schur eben wegen dem veränderten Körpergefühl, aber das wars dann.

    Löle hatte nach der Kastra und einem leider sehr schiefgegangenen Besuch im Hundesalon unglaublich viel Fell entwickelt.
    Sie sah mehr nach Spitz aus als nach Papillon.
    Als ihr Herz schwächer wurde konnte man deutlich sehen wie jedes bisschen Hitze ihr zuwieder wurde, man konnte zusehen das sie mit zunehmender Wärme anfing zu leiden.

    Da wars mir schnupsegal ob das Fell irgendwie wieder hinzukriegen war oder auch nicht, das Fell kam ab.
    Nach und nach immer mehr, da ich sie nicht mehr in diesen Salon geben wollte und wir eben nur den einen hier haben. So hab ichs selbst gemacht, erst mit Schere etwas, 4 Tage Pause, wieder mit Schere etwas, Pause, dann mit der Maschine. Und jedes bisschen Fell das runter war sorgte dafür das sie nicht schon auf Treppenstufe 4 hechelte als würd sie gleich umkippen.

    Ehrlich, bei nem alten Hund ist mir das Fell recht egal. Wenn regelmäßiges nassmachen (je nach Empfindlichkeit des Hundes nur der Rücken, oder nur Brust, wie Hund es braucht eben), Möglichkeiten zum Kühl liegen und weiteres nicht ausreichend hift und dem Hund selbst in Ruhe die Zunge quer aus dem Maul hängt, dann würd ich jederzeit wieder das Fell runterholen.

    Und ehrlich gesagt könnte ich mir in den Hintern beißen das ich Löle nicht schon Monate früher vom Fell befreit habe, vielleicht hätte es mir noch ein wenig mehr Zeit mit ihr geschenkt.

    Zitat

    Edit by Mod]

    Ich will und werde nicht in deiner Realität leben!

    In meinem Leben, Umfeld und Realität wird gehandelt und nicht weggesehen zum Wohle des Blutdrucks.
    Und damit lebe ich schon seit vielen Jahren sehr gut.
    Wie sagte mein Großvater schon: Ohne Rückgrat bückts sich leichter, aber Bücklinge gibts in unserer Familie nicht!

    Zitat

    Und das soll jetzt 2-5 Jahre andauern bis der Zweithund einzieht? Wers glaubt :mute:

    Ich bin dann mal gespannt wie kurz bei euch 2-5 Jahre sind

    Na, guck doch mal in den Wartelisten Thread. Je nach Verpaarung warten da einige 2 Jahre auf ihren Welpen.
    Was der negative Smiley da soll erschließt sich mir nicht ganz... Und wenn der Hund schon morgen einzieht, wenn sie heute den passenden entdeckt, so what? Wär das schlimm? Deinem Post nach zu urteilen schon...

    Bedrohung, Beleidigung, Nötigung und so weiter sind verboten!
    Und wer gegen das Gesetz verstößt hat Ärger zu bekommen inm Form einer Anzeige.

    Menschen, die wegsehen und sagen "Geht mich doch nix an" gibts echt zuviele.
    Wir brauchen mehr Menschen die den Mut haben dagegen anzugehen. Die sich dann auch "den Streß machen" und die Sache durchziehen!

    Leute mit großer Fresse und dem Auftreten eines Pavianarsches haben wir genug.
    Ebenso die Feiglinge die ihre Ruhe wollen.
    So wird das nix mit der Zivilisation, da braucht sich dann aber auch keiner wundern das es schon wieder soweit ist das man sich als Frau nachts nicht mehr auf die Straße trauen kann!