ZitatWenn man als Züchter einer Rasseart Preise im 4-stelligen Bereich nimmt, was absolut i.O. ist, dann weiß man doch auch, dass die späteren Besitzer eine gewisse Klientel sind, denn niemant gibt 1200€ und mehr für einen Hund aus, ohne sich danach vernünftig um diesen zu kümmern, dann könnte man auch vorher schon bei eBay Kleinanzeigen gucken. Ich jedenfalls habe noch keinen Obdachlosen mit einem Rassehund vom Züchter gesehen. Potenzielle Interessenten da als "Schnösel" zu titulieren, zeugt meiner Ansicht nach von Weltfremdheit.
Das wär wirklich schön wenn die Käufer sich alle vernünftig um den Hund kümmern würden, wenigstens aus dem Grund weil sie viel Geld bezahlt haben....
Ist aber leider nicht so. Es gibt genug Menschen die beim Züchter kaufen um "was zu haben" und sich ansonsten weder wirklich mit dem Hund beschäftigen noch sich gut um ihn kümmern.
Es gibt genug Leute die dem Züchter das Blaue vom Himmel erzählen, um einen Hund zu bekommen.
Genug Leute die einfach übermotiviert sind und wo es dann doch nicht geht.
So einen Fall habe ich hier sitzen. Nette Menschen, total motiviert bei der Züchterin gewesen. Einige Wochen später Trennung und eh alles doof und überhaupt. So kam der Whippet zu mir, verschüchtert, nicht annähernd stubenrein, total unerzogen, 8 völlig vergeudete Wochen weil die Vorbesitzer eben nix gemacht haben.
Alle Pläne waren nur heiße Luft, was einfach super enttäuschend ist für jemand der seinen Wurf mit viel Liebe großzieht und versucht ihn in die besten Hände zu geben.
In guten Händen ist der Prinz ja auch gelandet, nur halt mit einem Umweg der nicht hätte sein müssen.
Je mehr ich hier mitlese desto mehr schüttel ich den Kopf.
Ja, es ist doof wenn man stehengelassen wird. Aber wenn man so dermassen enge Vorstellungen hat wie du muss man einfach damit rechnen das es länger dauert.
Übrigens: Mir ist meist der Züchter lieber der schon ein paar Würfe hatte. Der ist erfahrener, der kennt sich besser aus. Erstwürfe, da muss schon alles wirklich stimmen das mir das richtig zusagt.