Zitatich finde es sehr traurig dass man nach einer langen gemeinsamen Zeit mit seinem Hund zu müde ist um Nachts bei Bedarf nochmals aufzustehen um den Hund pinkeln zu lassen. Klar ist das anstrengend aber der Hund hat nur dieses eine Leben mit euch, also kümmert euch!
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dein Hund auchsorry, aber sowas stößt mir dann doch sauer auf
nur kann dein Hund nicht für sich entscheiden
Lasst mich raten: Ihr habt keine Schlafprobleme.
Ihr geht mit den Hunden raus, legt euch hin und schlaft recht bald wieder.
Toll. Schön für euch. Kann aber nicht jeder. Und wenn man nach jedem Pieselgang mit dem Hund fast 1 Stunde zum wieder einschlafen braucht kommt man sehr schnell an eine Grenze. Und wo hilft es dem Hund wenn sein Frauchen zusammenbricht?
(Davon ab wie es der Chef findet und der Rest des Umfelds, wenn man wie ein Zombie durch die Gegend torkelt und null belastbar ist durch zuwenig Schlaf)
Davon mal ab: Woher wisst ihr denn das es angenehmer für den alten Hund ist nachts immer raus zu müssen?
Oder habt ihr den Luxus mit Erdgeschoß samt direkt angrenzendem Garten?
Unser Schlafzimmer ist im 2ten Stock, mit sehr steiler Treppe. Wenn die Prinzen mal alt sind werden die es sicher toll finden 3 mal pro Nacht soweit laufen zu müssen, über den Hof bis hinter die Werkstatt in den Garten marschieren zu müssen und retour nur weil es ja soviel "hundefreundlicher, sozialer, liebevoller" ist als dem Hund eine Alternative in der Nähe seines Schlafplatzes zu bieten.
Ich sehs vor mir, es ist Winter, der Hund hats mit den Gelenken und weil ich meinen Hund doch so liebe gehe ich nachts mit ihm raus, denn der Wechsel warme Wohnung - Nacht mit Minusgraden darf mir ja nichts ausmachen, ich liebe den Hund ja. Und der Hund... Ja, dessen Gelenke freuen sich da sicher auch. Tut ja dann auch garnicht weh.
Muss das denn sein? Warum ist es denn schlecht dem Hund eine Alternative zu bieten wo er nicht so weit laufen muss? Gerade das Alternativen finden um es dem Hund so angenehm wie möglich zu machen ist kümmern!
Grade im Alter, wos hochkommen schon nicht so einfach ist. Wo Treppen nicht mehr so einfach sind wie früher.
Muss ich da dann aus was, aus Pflichtgefühl?, dem Hund jegliche Alternativen verweigern?
Oder kann ich da auch 5e grade sein lassen und es vor allem dem Hund erleichtern? Muss ich mich bewerben um den Preis für die größte Opferbereitschaft oder darf ich weiterhin Mensch sein, ein Mensch von dem im Leben einiges erwartet wird und der funktionieren muss, der dafür aber auch gewisse Dinge, wie eben Schlaf, braucht.
Denn als Wrack nutze ich dem alten Hund sicher nichts!