Beiträge von Aoleon

    Die Zoomies sind übrigens auch wichtig.

    Gut für den Körper und das Körpergefühl und halt sich einfach mal alles abrennen an Aufregung um danach entspannter zu sein.

    Also keine Sorge, das er rumdüst ist auch völlig normal und okay. Meiner flitzt hier auch mal durch die Bude wie von der Tarantel gestochen, dann spielt er mit etwas und legt sich dann hin zum schlafen.

    Ihr macht das jetzt schon echt gut, der Kleine lernt übrigens so auch das man eben mal woanders betreut wird was später auch ne gute Sache ist wenn er mal zu nem anderen Sitter muss oder so.

    Deshalb ja abgeschirmt im Buggy.

    Ja. Aber doch nicht jetzt.

    Erstmal muss der Welpe runterkommen und wieder einfach Welpendinge machen. Also einfach nur spielen, fressen, lösen, schlafen.

    Diese paar Tage bis zum Urlaub der TE.

    Denn ehrlich, ich hab mir grad mal ein Video gesucht dieser Straße und da würde ich so einen überdrehten Welpen jetzt auch nicht mit nem Buggy langschieben. So sehr schirmen die nämlich auch nicht ab, nicht in dem Zustand in dem der Welpe jetzt ist.

    Er muss bestimmt ganz dringend wenn er wach wird. Wirklich melden tut er nicht. Er dreht sich zweimal und los gehts :tropf:

    Meiner bleibt kurz stehen und lässt laufen, so schnell bin ich garnicht. :lol:

    Man putzt halt echt viel die erste Zeit, aber es wird besser! Und schlafen ist echt wichtiger.

    Was ich übrigens empfehlen kann ist Bactador, das ist ein Spray das man nach dem wegputzen draufsprüht und das wirklich auch die allerletzten Geruchspartikel zerstört. Mein Welpe ist nun 2 Wochen hier und ich habe die erste Flasche schon leer. xD

    Nimm dir den ersten erreichbaren Baum als Löseplatz. Zum Lösen echt nur dahin gehen, ihn lösen lassen und dann wieder zurück. Man kann auch noch ein bisschen rumgucken, aber nur zum Lösen ist sowas echt besser als bis in den Park.

    Den nimm für Erkundungsgassi, danach aber ein Tag Ruhe und eben nur Lösen und Toben drinnen. So läuft es bei uns ganz gut, denn mein Welpe kommt auch aus einer anderen Welt. Der Züchter lebt sehr idyllisch und wir leben direkt an der Hauptstraße. Ist das anstrengend fürs Welpi? Ja klar. Aber nix was man nicht schafft!

    Wir gucken einmal am Tag entspannt die Autos an, immer nur kurz. Sehen tut er sie eh jedes Mal wenn wir zum Löseplatz gehen, aber eben einmal stelle ich mich mit ihm näher an die Straße und lasse ihn einfach gucken und das aufnehmen. Hier drinnen wird getobt, mit mir und eben auch alleine. Ich achte bewußt nicht immer auf den Zwerg, auch wenn das heißt das ich eben mehr putzen muss. Grad pennt er übrigens wieder, war gestern sehr aufregend beim Gassi und heute braucht er viel Schlaf um alles zu verarbeiten.

    Also: Kopf hoch!

    Du hast eine Lösung bis zum Urlaub, der erste Tag hat schon recht gut geklappt und ihr macht das schon. Du hast deinen Fehler erkannt und das wirklich früh! Dafür kannst du dir wirklich kurz auf die Schulter klopfen und ehrlich, wir alle machen Fehler, wir sind doch alle Menschen.

    Sie zu erkennen und zu beheben ist wichtig und das tust du.

    Und ich habe nichts geplant. Eigentlich wollte ich in der Zeit viel mit Hund machen, ganz viel erleben und entdecken. Aber jetzt bin ich mir nicht mehr so sicher, ob wir es nicht einfach zum entspannen nutzen.

    Ich finde es hilft sich mal in die Sicht vom Hund zu versetzen.

    Wir Menschen sind ja total unterlegen was Sinne angeht, ein Spaziergang im Park ist für uns ruhig und entspannt, aber der Hund mit seinen Sinnen ist in Disneyworld.

    Hunde lernen Sachen im Laufe der Zeit auszublenden, aber für nen Welpen ist die ganze Welt quasi Disneyworld und Süßigkeitenladen in einem.

    Ich persönlich finde das man so einfach sich besser besinnen kann wieviel wir eigentlich von Hunden verlangen.

    und ich habe nicht alles kaputt gemacht :/

    Keine Sorge! Das wird alles schon!

    Hunde sind sehr anpassungsfähig und halten mehr durch als man glauben mag.

    Du hast nen Fehler gemacht, das passiert jedem, und nun lernst du daraus und machst es besser. Das ist doch super!

    Bailey und du, ihr werdet euren Weg schon finden und zusammen gehen, du hast dir da nun nix auf ewig versaut. Das wird jetzt ne Weile anstrengend mit ihm, ohja, aber ihr schafft das schon.

    Meine beiden vorherigen Hunde habe ich völlig überraschend verloren, das war ein sehr großer Schock für mich und ich habe Jahre gebraucht um halbwegs damit umgehen zu können.

    Bei Arren, den Hund aus dem Profilbild, und meinem anderen Hund habe ich mich dann schon damit befasst als sie noch recht jung waren und mir halt so ein, zwei mal so halbwegs überlegt was ich dann machen will.

    Nun hatten wir im September letzten Jahres eine Diagnose die klar machte das wir mit Arren nicht mehr viel Zeit haben. Er war 10, mein Zweithund war 9.

    Ich habe mir dann sehr bewußt kleine Ziele gesetzt. "Weihnachten schaffen wir noch." und "Silvester schaffen wir noch.", seinen Geburtstag im April, den Geburtstag meines Sohnes ebenfalls im April.

    Nicht als "wir müssen das unbedingt schaffen" sondern eher als Hoffnungsziele.

    Und ich habe mir sehr früh ein Bestattungsinstitut gesucht, habe eine Urne ausgesucht, das Geld dafür beiseite gelegt. Habe mit unserer Tierärztin besprochen wie wir das machen wenn der Zeitpunkt da ist. So hatte ich das alles erledigt und konnte mich völlig auf die verbleibende Zeit konzentrieren. Ich musste mir keine Sorgen machen, keine Entscheidungen mehr treffen außer dem Zeitpunkt.

    Der kam dann am 02. Mai.

    Und wie geplant ist Arren in meinen Armen eingeschlafen, ganz friedlich, bei uns im Garten. Danach nur ein Anruf und er wurde abgeholt.

    Es war eine große Erleichterung das ich nichts machen musste, nichts mehr entscheiden musste, sondern einfach alles wie geplant mit einem Anruf in Gang setzen konnte und Zeit hatte zum Verabschieden, zum Trauern.

    Inzwischen ist er wieder zuhause, in der hübschen Urne die ich ausgesucht hatte und es ist gut so.

    Er fehlt, er wird immer fehlen. Aber so wie es ablief war es das bestmögliche für uns alle.

    Wir alle trauern, auch unser anderer Hund.

    Und uns war total klar das wir nie nur einen Hund haben wollen. Wir haben dann geguckt ob meine favorisierten Züchter grade Welpen haben oder erwarten und so zog am 18. Juni ein neuer Welpe hier ein.

    Er bringt uns das Lachen wieder.


    Mir ist sehr deutlich geworden das dieser Weg für mich der beste ist.

    Also vorsorgen, vorplanen.

    Ich weiß jetzt schon welche Urne Hamilton später bekommen wird und werde das gleiche Institut beauftragen.

    Und sobald das Kleinteil älter ist werde ich auch für ihn wohl schon eine Urne aussuchen, also später halt, wenn er so 7 ist.

    Einfach nur aussuchen und Link speichern, mehr nicht. Das reicht ja.

    Wenn es dann soweit sein sollte muss ich eben nicht in dem emotionalen Aufruhr noch irgendwas klären, sondern es wird genauso einfach und exakt nach meinen Wünschen ablaufen wie diesesmal.