Beiträge von Aoleon

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    Ich kann auch - ehrlich gesagt - nicht verstehen, was daran erstrebenswert sein sollte, das 80% der Bewerber abgelehnt werden? Ist das ein Grund, sich auf die Schulter zu klopfen??
    Das kann genaus dafür stehen, dass das TH ungeeignete Hunde hat (im Sinne von "sehr schlecht vermittelbar"), oder dass das TH sich einfach keine Mühe gibt, oder die falschen Ansprüche hat. *schulterzuck*

    Auf der einen Seite, wird man immer wieder darauf hingewiesen: Mensch, wenn du dir nen Hund zulegen willst, geh doch einfach erst mal ins Tierheim.
    Auf der anderen Seite kommst du jetzt und brüstest dich damit, dass bei euch 80% der Bewerber abgelehnt werden.
    Ja - bitte schön, warum sollte ich mir das antun? Soll ich mich dann gebauchpinselt fühlen, wenn ich zu den 20% gehöre??
    Zumal die Anforderungen, mit denen man als potentiell Suchernder im TH konfrontiert wird, teilweise ja echt weltfremd sind.

    Du sprichst meine Gedanken aus.
    Und die Tatsache das man abgewiesen wird aufgrund von Vorurteilen spricht nicht für das Tierheim und schon garnicht für die Mitarbeiter!
    80% werden abgewiesen, ja, 80% mehr Hunde die weiter im Heim sitzen.... Und wenn von den 80% eben doch 30% geeignet wären wenn die Mitarbeiter die Scheuklappen abziehen würden wären 30% der Hunde glücklicher.
    Aber hey, was solls... Hauptsache man ist moralisch erhaben. Oder so ähnlich.


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    Natürlich ist es nicht schnurz wann man die Absage bekommt. Denn beim ersten Anruf zu sagen "Nö, du klingst zu jung." ist einfach dumm.
    Bei mir kann also kein Hund glücklich werden weil meine Stimme zu jung klingt... Wow, das ist ja echt mal ne tolle Begründung.


    Poco: Autsch, das sind ja auch richtig miese Erfahrungen!
    Das ist es halt, wer tut sich sowas denn nochmal freiwillig an?

    Es ist nunmal so: Wenn ich einem Hund mit unklarer Vorgeschichte und Altlasten ein Zuhause geben möchte und dabei dumm angelabert werde, belogen, oder eines der anderen Beispiele hier aus dem Thread dann zucke ich irgendwann mit den Schultern und denke mir "Nö, dann nicht."
    Ich bin kein moralisch besserer Mensch nur weil ich einen Tierheimhund habe. Und wenn das Tierheim meint das ich für jeden Hund bei ihnen ungeeignet bin, nun... Dann bleiben die Hunde eben da und ich tue das, was für eine Mutter eigentlich sogar logischer ist: Ich hole mir einen Welpen ohne Altlasten mit möglichst guter Prägung, mit möglichst viel Gesundheitsvorsorge von einem erfahreren Züchter.


    Und ich verleihe den Leuten die sich für die Tiere in den Heimen den Hintern aufreißen damit sie ein Zuhause finden 5000 Karmapunkte, denn die gibt es! Leider anscheinend viel zu selten, umso wertvoller sind sie.

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    Hi, zu diesem Aspekt hätte ich auch eine Frage!

    Ich habe einen erst 4 Monate alten Rüden, aber ich stelle mir natürlich auch schon die Frage, später kastrieren ja oder nein? Im Grunde bin ich auch gegen eine Kastration, wenn sie nicht medizinisch notwendig ist.
    Jetzt habe ich allerdings auch schon des Öfteren gehört (Hundehalter im Park diskutieren ja auch gerne), dass die unkastrierten Rüden ja ihr ganzes Leben lang unter Stress stehen, immer Druck haben, wenn sie nicht decken dürfen. Manchen Hunden würde man es weniger anmerken, machen mehr, aber alle würden entsetzliche Qualen leiden. Deshalb doch bitte erlösen von den Hormonen.
    Stimmt das? :???: Ist mein Hund dann wirklich dauerhaft unglücklich? :sad2: was habt ihr für einen Eindruck von euren unkastrierten Rüden?

    Es gibt Rüden die "zuviele" Hormone haben und damit einfach nicht klarkommen.
    Aber sowas ist eher selten und da hilft eh nur abwarten wie sich der eigene Hund entwickelt.
    Mein Whippet hatte im Herbst (da war er nichtmal 1 Jahr) entdeckt das es die Damenwelt gibt... Meine Güte, Spaziergänge haben plötzlich 3mal solange gedauert! Jede Pipistelle wurde gründlichst abgeleckt, er klapperte mit den Zähnen, er sabberte, er war total weggetreten...
    Ich habe ihn weitgehends gelassen, Kommandos habe ich an diesen Stellen überhaupt nicht gegeben weil er das garnicht wahrnehmen konnte. Wollte ich weiter habe ich das übliche "Weiter" gesagt und ihn mitgezogen.
    Die Läufigkeitswelle in diesem Frühjahr war er schon merklich entspannter, noch immer war (und ist) jede Pipistelle einer läufigen Hündin super interessant. Aber er ist inzwischen aufnahmefähiger, es pusht ihn nicht mehr so hoch, er weiß langsam das es normal ist.
    (Aufreiten ist allerdings absolut verboten, egal bei wem!)

    Und das ist wichtig, lass dem Kerl Zeit mit den Hormonen klar zu kommen. Das geht nicht so schnell, das dauert durchaus 1 Jahr und länger.
    Mit der Zeit kommt die Reife und damit auch die nötige Gelassenheit.

    Das alle Qualen leiden kannst du getrost ignorieren, das ist totaler Quatsch.
    In der Natur kommt eh nicht jeder zum Zug, da würden ja alle Kerle völlig fertig sein! Nein, Mutter Natur hat sich da schon was dabei gedacht und die Rüden leiden nicht das ganze Jahr über an "Ich darf nicht!".

    Was ist denn hier los?
    Katrina hat doch garkeinen Kombi, also macht euch keine Sorgen. Die Box ist auf Höhe der Rückbank und ist auch halb drauf. Schwer zu erklären.
    Aber da ist super Luftzirkulation, jeder Hauch kommt auch bei den Hunden an.

    Katrina, ich kann dir diese Mullwindeln die hier erwähnt wurden nur wärmstens ans Herz legen. Die Dinger sind leicht, selbst tropfnass kommt noch richtig Luft durch und sie sind vielseitig einsetzbar.
    Ich würde eines davon als Sonnenschutz an die Seite der Box machen, da wo die Fensterseite ist. Schatten hilft schon wirklich viel.
    Solltet ihr wirklich im Stau stehen mach das Tuch nass. Und du kannst auch nasse Mulltücher über die Hunde legen. Die sind so fein das darunter kein Hitzestau entsteht!
    Da sie so dünn sind trocknen sie schnell, bringt viel Verdunstungskühle. Musst halt öfter nassmachen, aber ich denke ihr werdet genug Wasser dabei haben.

    Ich nutze die Teile seit Jahren, das einzige was man aus der Babyausstattung wirklich brauchen kann. Die haben Söhnchen schon als Baby schattig und kühl gehalten, helfen mir und meiner Neurodermitis über die heißen Tage, die Hunde kennen sie auch.
    Die hab ich über die Babyschale gelegt, später mit Kindersitz per Klebeband über die Fenster innen geklebt, die kann man sich selbst um den Kopf binden, zigtausend Möglichkeiten schattig und kühl durch den Sommer zu kommen.

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    :lol: Lustig... Nicht. :muede:

    Im Verlauf der Vorgespräche... Mehrzahl? Echt mal? Sowas gibts??
    Bisher ist die Erfahrung das man zu oft schon am Telefon abgewimmelt wird. Wenn man es bis ins TH geschafft hat ist da dann Sense weil es "nicht passt".
    Sicher, weil ein Mensch mit Hundeerfahrung und Planung immer ungeeignet ist für einen Hund der vom TH als einfach und geeignet für Anfänger beschrieben wird.

    Nicht jeder kriegt nen Hund.. Ja. Das stimmt.
    Leider! Denn was da teilweise mit Hund rauskommt lässt wirklich am Verstand der Mitarbeiter zweifeln. Ne Familie mit kleinen Kindern und ohne Erfahrung ist sicher bestens geeignet für den Balljunkie der noch dringend die Hilfe der Hundeschule benötigt und der Ruhe lernen soll.
    Und das mit dem Verteidigen des Spielzeugs lässt sich ja auch super einfach lösen in dem Umfeld.
    (Wen wundert es das der Hund inzwischen zum 4ten Mal zurück im TH ist...)

    Und das ungeeignete Bewerber da in keinem Zusammenhang stehen?
    Also wirklich, wenn das TH die Bewerber nach Optik aussiebt (und das kommt leider noch viel zu oft vor!) dann ist das sehr wohl im Zusammenhang mit vollen Tierheimen!
    Wenn einem aber das Auto des Bewerbers nicht passt, die Haarfarbe nicht oder wenn der Bewerber aufgrund von Piercings ungeeignet ist dann braucht man nicht jammern das das Tierheim aus den Nähten platzt!


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    und als Ergebnis nur herausbringt, dass Tierheime ja eh nur bescheißen und man noch strengere Regeln einführen sollte, weil HH es ja noch nicht schwer genug haben.


    Das Problem ist das es überall schwarze Schafe gibt, auch im Tierschutz. Und schlechte Erfahrungen prägen sich eben tief ein.
    Platz, Zeit und Herz hätte ich für Tierheimhunde.
    Aber es wird keiner hier einziehen weil ich das einfach satt habe das ich "zu jung klinge" am Telefon, das ich beim Besuch des THs abfällig gemustert werde, das man mir "mangelnde Reife" attestiert weil ich lila Haare hatte und noch einiges mehr.
    Von den Lügen die man über die Tiere erzählt bekommt mal ganz zu schweigen...

    Ich bin mir sicher das es auch gute Tierheime gibt mit super engagierten Mitarbeitern die sich den Hintern für die armen Viecher aufreißen!
    Aber ich habe noch keins persönlich gefunden. Leider. Und ich habe einfach keine Lust mehr zu suchen und mich abfertigen zu lassen weil ich nicht dem optischen Geschmack des jeweiligen Mitarbeiters entspreche.

    Antaly: Das ist aber eine Hübsche!

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    Aoleon nunja, aber Hamilton scheint ja nicht ganz verloren zu sein, wenn ich an den freudig heranspringenden Kauz auf den gehauchtes "Hamilton" vor mir sehe :gut:

    Jaha! Das ist es eben, das war mal ein Tag wo er gezeigt hat das ers kann. Nur sind die Tage so selten und sie werden irgendwie auch nicht mehr... Immer dann wenn er merkt das ich keinen Bock mehr habe und ich die Erziehung gedanklich ad acta lege, dann gehts für 1, 2 Tage!
    (Und es ist nett das du restlichen 45 "Hamilton! Hier!" beim Treffen überhört hast. :D )

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    Aber Freilauf klappt trotzdem?


    Meinst du bei uns?
    Naja, sagen wir es klappt. :D Wir begegnen zum Glück selten Hunden sodaß niemand merkt wie grottig der Rückruf ist. Ich krieg ihn ja zum kommen so nach dem 6ten Ruf, aber erst muss noch mindestens 1 Grashalm angepinkelt werden und es passiert oft genug das er aufm Weg zu mir irgendwas interessanteres sieht...
    Darum ist im Bach auch Leinenpflicht, da ist ne Straße in der Nähe und da ist er mir 1mal abgehauen weil ich von unten nicht gesehen habe das oben jemand mit Hund langgeht.


    Futter ist sone Sache. Darüber zu arbeiten geht nur wenn er wirklich nichts anderes bekommt und dann plündert er einfach Arrens Napf. Das Drama was der Windige dann unten bei den Schwiegereltern abzieht ist auch oscarreif und wird immer mit Leckerlies und Essen belohnt.
    Arren das Futter entziehen geht nicht, weil der zu sensibel dafür ist und dann einiges an Problemen bekommt. Die Schwiegereltern dazu zu kriegen den Windigen nicht mehr zu füttern ist nicht möglich.
    Dadurch fällt echtes Futterbelohnen halt aus. :/


    Wie macht ihr das eigentlich mit Konsequenz? Also wie reagiert ihr wenn der Rückruf überhört wird?
    Ihn einfangen findet er witzig, wäre ne Belohnung. Also warte ich meist bis er mich mal wirklich ansieht und probiere es nochmal. (Und nochmal und nochmal, man erkennt ein Schema...)
    Inzwischen werfe ich schonmal mit Leine, Taschentuchpäckchen und sogar der Schlüssel, natürlich nie auf ihn. Resultat ist immer ein empörter Blick während er dann herkommt. "Boah sag mal, gehts noch Frauchen?"
    Ich kann ja nicht ewig Zeug in der Gegend rumpfeffern, oft ist er eh zu weit weg und das alles wiedereinsammeln ist auch doof. Aber man merkt dann das er in dem Moment realisiert wie ernst mir das ist und das er dann auch wirklich kommt.
    Vorher ist er halt meist der Meinung "Ach ja, ich komm ja gleich...."
    Verstecken nutzt bei ihm übrigens auch nix, der hat Spaß am suchend rumrennen und vertraut völlig darauf das ich ihn schon nicht allein lasse. Das ist ja was gutes, aber macht das Erziehen auch nicht leichter.

    Keine Lunafotos mehr? Das ist aber doof...

    Motivieren: Ja...
    Ich habs aufgegeben. Ehrlich, es gibt nichts was Hamilton dazu bringen würde mit mir zusammen zu arbeiten.
    Leckerlies? Wenn ich ihn aktiv mit wirklich tollen Sachen locke, dann klappt mal was. Aber auch nicht immer und locken ist ja genau das was man nicht machen soll.
    Spielis? Uninteressant. Lobende Worte? Pfff... Streicheln? Ja, wenn ich grad Zeit hab darfst du kurz streicheln Frauchen.
    Oft genug hab ich das Gefühl das er zwischendurch nur deswegen mal hört damit ich nicht anfange zu heulen vor Frust.

    Sein einziges Hobby ist Rennen. Und natürlich Arren hauen, aber beides lässt sich nur sehr bedingt als Belohnung einsetzen.


    Ich glaub Stella und Karlchen sind wirklich die einzigen. Nevio ist ja leider nicht mehr... :(

    Ohweh, für uns ist das leider zu weit, wir sind bei Frankfurt.
    Das mit den anderen Bewegungen kennt man auch von anderen Rassen, oft haben nicht nur andere sondern vor allem deren Besitzer damit Probleme.
    Mein Minibullterrier geht halt auch steif, das ist einfach so. Wurde aber schon oft als Agression ausgelegt, dabei wüßte der Zwerg nichtmal was das ist wenn es ihm in die Nase beißen würde.

    Gibt es vielleicht andere Nordische bei dir in der Nähe?
    Oder guck mal hier im Forum bei den Spaziergängen, vielleicht findest du da jemand der es mal probieren würde?

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    Ich glaube, ich habe mich da etwas missverständlich ausgedrückt.
    Selbstverständlich will ich keine Vorurteile streuen und schon gar nicht weils Listenhunde sind!! Das kann ich gar nicht genug betonen.
    Ich selbst ärgere mich immer, wenn ich mitkriege, dass deswegen jemand schnell urteilt.
    Wir kennen hier einige ganz liebe Listenhunde. Alles kein Thema.

    Ne ne, ich hab dich schon richtig verstanden.
    Mir tun nur die Halter leid, weil ja nun rumgeht das es eben "böse Hunde" sind. Die Damen die es dir erzählt haben werden es schön weitertratschen und alle werden ein mulmiges Gefühl haben.

    Und ehrlich gefragt: Warum? Wegen Schildern?
    Wo ist denn da eine echte Warnung? Da steht doch nur freilaufende Hunde. Ist doch auch nett, grade weil der Zaun in einem schlechten Zustand ist, sie meinen die Schilder sicher nur als Warnung das man sich nicht erschreckt.
    Und glaub mir, wenn ein Listenhund irgendwo auftaucht haben soviele Leute Angst, die Besitzer werden sicher schon einiges an schlechten Erfahrungen gemacht haben und versuchen so gegenzuwirken.
    Dank der Schilder weiß nun jeder was da rumläuft im Garten, das ist einfach ein gewisser Selbstschutz.

    Ich bleib bei meinem Vorschlag: Lass Elvis daheim und geh mal klingeln. Einfach mal so von Hundehalter zu Hundehalter, Hallo sagen eben.
    Und während du ihnen die besten Gassistrecken sagst kannst du dir angucken wie Hunde und Besitzer drauf sind.
    Ich wette danach wirst du kein mulmiges Gefühl mehr an dem Zaun haben.

    Denn nur so kannst du wirklich wissen ob dein Gefühl berechtigt ist oder nicht. Dazu tust du auch noch was nettes und wir Besitzer von "bösen Hunden" sind immer froh wenn jemand nett zu unseren Hunden und uns ist. Kommt leider nicht so oft vor das unsere Hunde freundlich behandelt werden. :sad2:

    (Ich würde mich auch als Sitter für Elvis anbieten, nür über die Rückgabe müssten wir dann verhandeln ;) )

    Das ist natürlich schade für den Hübschen.
    Aber Hunde die so sehr auf Spielen aus sind habens oft nicht einfach, mein Minibulli war früher auch so. Andere Hunde waren einfach das Beste überhaupt und er hat sie mit Spielaufforderungen genervt ohne Ende.
    Es ist besser geworden, viel besser geworden seit er endlich nen Entwicklungssprung gemacht hat.
    So aufdringliche Hunde sind halt nervig und wenn sie dann nicht verstehen das sie zu weit gehen kriegen sie eben was auf die Nuss. Mein Kleiner hat das auch sehr lange nicht verstanden, der geht durch die Welt in der festen Meinung das jeder toll ist und ihn auch jeder liebhat.

    Wo kommst du denn her?
    Arren liebt es mit anderen Hunden zu spielen und je mehr sie mitmachen desto besser findet er es.