Beiträge von Aoleon

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    Ich hab ja nun kein Thema mit tapen (ausser dem von mir genannten :p ).
    Aber mir kann kein Mensch erklaeren, dass es einen Hund nicht stoert, wenn die Ohren an den Backen oder oben auf dem Kopf festgeklebt werden!
    Beim Tape fuer ein nettes Kippohr oder Stehihr mag das stimmen. Aber sicher nicht, wenn das Ohr am Kopf festgeklebt wird..

    Also, was ich bisher gesehen habe wird das teils mit Mullbinden gemacht, wie eine Art Kopfverband.
    Oder aber eben mit Tape, aber so geklebt das es eben nicht punktuell hält und somit ziepen würde, sondern schon großflächig damit der Zug durch die Ohren eben so verteilt wird das es nicht wehtut.

    Ja, die Rassen sind da echt unterschiedlich. Und auch darum ist es wichtig einen guten Züchter zu haben, die wissen nämlich um so Eigenheiten ihrer Rasse.
    Hamilton, der Whippet, ist auch mit 12 Wochen ausgezogen zu den Vorbesitzen.
    Arren, den Miniatur Bullterrier, haben wir mit 8 Wochen abgeholt. Und die stehen in dem Alter sowas von fest auf den Beinen und sind mehr als bereit dafür endlich das zu tun was sie am besten können: Erkunden was eh ihnen gehört.
    Also die ganze Welt. :lol:
    Wenn ich an die junge Viszla denke die ich letztens getroffen habe... 14 Wochen und noch total Baby! Wirklich süß, aber kein Vergleich zu Arren mit 8 Wochen.

    Ja, einen 1jährigen zu holen ist auch eine gute Option.
    Man hat nicht die "Arbeit" mit nem Welpen, die Hunde sind schon gefestigt im Wesen, kennen je nach Züchter dann auch schon sehr viel.
    Eine Bindung kann man in jedem Alter aufbauen, aber einen Welpen aufzuziehen ist schon eine tolle Erfahrung.
    Es hat alles seine Vorteile, das muss man wirklich abwägen welcher Hund, der Welpe oder der ältere, eben besser ins Leben passt.

    Ich bin ja ganz furchtbar welpenvernarrt. Wenn ich Züchter besuche die Welpen haben muss mein Mann mich wirklich irgendwann wegzerren, ich würd dann am liebsten immer mindestens 1 mitnehmen. :D

    Der Drecksack, dieses miese Viech, der Arschkeks!
    Ich bring ihn um, ich schick ihn zurück!

    Da hat der Kerl doch klammheimlich sich Wäschestücke aus der Dreckwäsche geklaut!
    Eben hab ichs gefunden, wirklich gut hinter 2 Kartons versteckt.
    2 Arbeits T-Shirts vom Kerl, die dementsprechend riechen, 4 meiner Unterhosen, ein paar einzelne Socken und 2 Unterhosen vom Kind.
    Hab ich alles schon tagelang gesucht, soviel kann eine Waschmaschine ja echt nicht verschwinden lassen.

    Alle Socken sind angenagt, kann ich wegwerfen.
    Die Unterhosen sind ebenfalls angenagt.
    Die T-Shirts sind dermassen voller Haare, da muss er sich richtig drin gesuhlt haben.
    Und heute morgen hat er dann draufgepisst. Nachdem er vom morgendlichen Gartengang wieder kam.
    Also nicht aus Not.

    Der Hund kommt auf Ideen.... :muede:

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    Bei unserer vorherigen Zwergschnauzerhündin hat der Züchter das wohl auch vorgeschlagen, aber da war ich noch nicht so in die Erziehung involviert und hab das gar nicht mitgekriegt. Es wurde nicht gemacht und ich hab bis vor kurzem gar nicht gewusst, dass sie "falsche Ohren" hatte. Die hatte auch so Steh-Kipp-Ohren und die hätten wohl auch mehr kippen müssen. Hab ich 12 Jahre lang überhaupt nicht bemerkt*g*. Andere Leute auch nicht und so wichtig für die Zucht scheint es auch nicht zu sein, da der Züchter, wo wir immer zum trimmen hinfuhren, jedes Mal sagte: wollen sie nicht doch mit der züchten, die ist so schön, das muss man doch weitervererben.


    Es haben hier doch nun schon einige gesagt das die Ohrenhaltung in Sachen Ausstellung und vor allem Vererbung nicht bei allen Rassen gleich ist.
    Kann also gut sein das bei Zwergschnauzern die Vererbung nicht geklärt ist und ja, den guten Züchtern ist das dann relativ wumpe wenn der Hund ansonsten wirklich toll ist.
    Denn: Dann werden die Welpen eben getaped.

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    Hätte der Züchter nichts gesagt, wär mir, glaub ich, gar nicht aufgefallen, dass Devlin "falsche" Ohren hat.


    Ähm... Echt nicht? Wieso das denn nicht?
    Man befasst sich doch mit einer Rasse und kennt sie vom Äusseren. Wie kann einem das dann nicht auffallen?


    Zum Thema Tapen:
    Kein Hund will auf Turniere gehen. Aber hey, da ist die Eitelkeit des Menschen wieder in Ordnung, solangs dem Hund "Spaß" macht.
    Kein Hund will dicht am Bein laufen, wird aber trotzdem anerzogen und ist anerkannt, auch wenns nur Bequemlichkeit des Halters ist.
    Da wird "bespaßt" und geunterordnet, auch und gerade dann wenn der Hund doch eigentlich lieber den Mäusen nachbuddeln will. Alles okay.
    Fast jeder Hund will die Katze jagen, die Maus killen, den Hasen hetzen. Dürfen sie nicht, weil der Mensch da ganz andere Vorstellungen hat und das finden auch alle okay. Was der Hund will oder nicht interessiert da nicht wirklich.
    Da wird eher jahrelanges Antijagdtraining gemacht, da wird geschleppleint, da wird alles mögliche gemacht um gegen den natürlichen Trieb des Hundes zu arbeiten.
    Das ist alles okay. Weil der Mensch das so will.

    Aber Hansaplast und Co an den Ohren für ein paar Wochen sind furchtbar und machen einen schlechten Menschen?

    Es ist nunmal so das es den Welpen nicht stört, ebensowenig wie dem Hund das Halsband stört!
    Da muss er ein paar Minuten stillhalten und tada, fertig. Kann man super mit einbinden in die Pflege wie Krallenkontrolle, Bürsten, nach den Zähnen gucken und so weiter.

    Ach übrigens: Wer von euch geht draußen auf Leute zu deren Hunde schlecht sitzende Geschirre anhaben? Das ist auf Dauer wirklich schädlich für den Hund, aber da sagt man nix.

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    Bei Rassen, bei denen dies nicht der Fall ist (also auch dem Collie), verstehe ich das Tapen noch weniger. Warum, wenn es für die ZZL doch "egal" ist? Und wie will man zu neuen Erkenntnissen bzgl. der Vererbung gelangen (die ja offensichtlich zum momentanen Zeitpunkt noch fehlen) wenn man die Ohren sich nicht allein entwickeln lässt?

    Wer seinem Hund "just for fun" die Ohren abklebt, weil er meint, er sieht dann besser aus, bitte, auch wenn ich es albern und die generelle Einstellung dahinter fragwürdig finde.

    Weil man eben einen Hund haben möchte der möglicht eng dem Rassestandard entspricht. Was ist daran fragwürdig?

    Wenn ich einen Mali haben möchte, dann doch auch wegen der Optik. Und da gehören die Pommestüten eben dazu! Ebenso wie beim Bullterrier und vielen anderen Rassen. Ja, die sehen auch schick aus mit Klappohren. Aber so gehörts eben nicht!
    Das ist wie mit Papillons und Phalenes. Ein und dieselbe Rasse, die sich nur durch die Ohrenstellung unterscheidet.
    Der Papillon hat die stehenden Ohren, der Phalene hat sie hängend. Und was das am Ausdruck ausmacht ist unglaublich! Da ist Tapen beim Papillon durchaus normal,. allerdings wird das auch eingetragen und damit darf man dann eben nicht züchten.
    Dennoch wird ein Phalene-Liebhaber eben nie einen Papillon kaufen. Und umgekehrt. Ist eben so.

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    Ich würde den Hund halt nicht schon mit 8 Wochen holen, 10 oder 11 ist besser.


    Das ist etwas das man nicht pauschalisieren kann.
    Es gibt genug Rassen die mit 8 Wochen absolut reif fürs abgeben sind und die gewissen Eigenheiten haben die es durchaus wichtig machen das sie so früh ins neue Heim ziehen.
    Dann wiederrum gibt es Rassen die einfach länger brauchen und dadurch auch besser später abgeholt werden.
    Aber das ist etwas was ein guter Züchter eh weiß und danach handelt.


    Snaefellsness: Das klingt aber doch schonmal richtig gut.
    Jaha, Terrier halt... Energie, Energie, Energie. Durch die Bank weg alles kleine Charmeure mit Pfeffer im Hintern.

    Viel Spaß bei den anderen Besuchen!

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    Ich weiß echt nicht, wie oft ich das noch schreiben muß. Beim Collie z.B. fallen auch aus der Verpaarung von 2 Stehohr-Eltern durchaus Welpen mit korrekten Ohren. Umgekehrt aber eben auch. Der Erbgang ist nicht geklärt.
    Ein Stehohr ist beim Collie auch ein Fehler, aber der ist nicht zuchtausschließend. Also ist das (verdammt noch mal) auch kein Betrug, wenn man da zeitig klebt.

    Ja, bei anderen Rassen ist das anders. Aber dann muß man eben auch mal genauer hingucken und nicht alles über einen Kamm scheren.

    Yep, genau das meine ich ja.
    Wo bitte betrügt man da? Weil man etwas nachhilft um dem Standard zu entsprechen? Aber wenn man einen Hund einer bestimmten Rasse kauft dann möchte man doch auch das er dementsprechend aussieht und hilft bei sowas eben etwas nach.


    Der Vergleich mit dem Kind:
    Leute, ihr schreibt hier was von wegen Eitelkeit der Besitzer. Beim Kind ist es doch auch Eitelkeit! Es gibt keinen medizinischen Grund fürs Ohrenanlegen bei einem Kind. Und da wird eine OP gemacht, bei jüngeren Kindern meist in Vollnarkose. Und ihr hier redet fast von Tierquälerei wegen Tape!
    (Das ich die Hänseleien scheiße finde muss ich vermutlich hier dazusagen, dennoch: Diese OP geschieht auch aus Eitelkeit)

    Sicher würd ich tapen, wenns nötig wäre.
    Beim Whippet nicht, der hat wunderschöne, korrekte Rosenohren. Wenn er Bock hat stellt er die auf und sieht aus wien mutiertes Reh. :lol: Oder er trägt sie als Kippohren, auch sehr niedlich.
    Beim Mini brauchte ich es nicht, die Ohren bei dem standen schon mit 6 Wochen wie ne 1 und die sind auch im Zahnwechsel nicht gekippt.
    Wären sie gekippt hätt ich massiert und ja, ach getapet. Warum denn auch nicht? Sicher sind Bullis mit Kippohren süß, aber die großen Stehohren gehören einfach dazu.

    Wegen Betrug oder nicht:
    Ist der Erbverlauf bekannt und der Hund wird getapet = Betrug.
    Ist der Erbverlauf aber nicht bekannt, dann ist es auch kein Betrug wenn getaped wird!


    Und mal ehrlich: Segelohren bei Kindern sind auch niedlich. Wer von euch würde ner Mutter verbieten ihrem Kind die Ohren anlegen zu lassen?
    Nur weil ich das süß finde mit den abstehenden Ohren heißt es noch lange nicht das ein Kind damit nicht das halbe Leben gehänselt wird. Also wird angelegt.
    Und das ist eine weitaus größere Aktion als bei nem Welpen die Ohren zu tapen!

    Wegen der Kommunikation in der Sozialisierung:
    Schwachsinn!
    Immer dieses Bohei, Hunde kommunizieren über viele Wege! Für wie blöd haltet ihr die Hunde eigentlich?
    Und was ist mit verletzen Ohren? Dürfen die dann auch nicht verbunden werden, weil das ja auch die Kommunikation einschränkt?
    Oder mit Ohren die eingerissen sind durch nen Unfall oder ne Beißerei. Das ist doch auch nicht "normal" das da was flattert. Also was, abschneiden damit andere Hunde nicht durch die "seltsame" Kommunikation verstört werden?
    Würd doch kein Mensch auf die Idee kommen, aber beim Tapen ist es plötzlich ein Problem?

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    gut Frage! ich häng zwar an der Nadel, aber darüber hab ich mir noch nie Gedanken gemacht?
    :???: ich denk mal, das hängt vom verwendeten Garn ab...
    Man könnte ja sagen: "versuchs" - aber, wenn das Imprägnierungszeugs dann das Tuch kaputt macht, wäre es ja schade drum...
    Kann dir da also leider auch nicht helfen

    lg

    Ja, das ist halt auch meine Befürchtung das es da was kaputtmacht. Andererseits ist es Polyacryl, also Kunstfaser. Und sogar maschinenwaschbar, laut Banderole.
    Echte Wolle kann ich ja wegen meiner Allergie eh nicht verwenden.

    Oh man, ich glaub ich gucke mal was es so an Imprägniersprays gibt.

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    Zur Abrufbarkeit wollte ich hier aber noch etwas schreiben, nämlich war ich - ja? was? geschockt? als ich im Themenheft Saluki von "Unsere Windhunde" las, dass dort von einer Salukizüchterin (die war glaub ich schon verstorben) berichtet wurde, die in der Lage war ihr Salukirudel während der Rehhatz abzurufen!
    Das wirklich unglaubliche daran ist für mich, dass sich wohl keiner Gedanken darüber gemacht hat, die Dame je zu fragen, wie sie das hinbekommen hat? Mich hätte es sehr interessiert...


    Das Geheimnis ist das es mit manchen super klappt, mit anderen nicht.
    Manchmal hast du Hunde an der Hand, die sind einfach traumhaft auf dich bezogen. Und manchmal kannst du dich auf den Kopf stellen und es bringt nix.

    Der Whippet wird ja inzwischen fast als der ideale Familienhund vermarktet. Er möchte seiner Familie gefallen und all das...
    Joah. Fürn Windhund ist der Whippet da wirklich recht einfach.
    Aber wer sowas liest denkt doch eher an die Art "gefallen wollen" die Gebrauchshunde mitbringen. Und das findet man eben auch unter Whippets eher selten.

    Und dann gibts die Arschkrampen. Die sind unter den Whippets garnichtmal so selten.
    Und das wars dann mit gefallen wollen und allem. Hamilton ist so einer. Der will nicht gefallen. Wozu denn auch, er ist der Meinung das eher wir alle ihm gefallen sollen und nicht umgekehrt.
    Der war schon in der Wurfkiste so, das ist sein Wesen. Und ich lieb ihn auch für seine Arschloch-Attitüde, er ist halt mein Arschkeks-Hund.
    Lieben tut er mich auch! Er tut vieles wirklich nur weil er weiß ich möchte es. Leider gehört der Rückruf da eben nicht immer dazu. :roll:

    Im Vergleich mit nem Schäferhund oder Labrador fällt er in Sachen Gehorsam völlig durch. Aber im Vergleich mit manch anderem Windhund steht er dann wieder ganz gut da.
    Kommt halt auch viel auf die Sichtweise an.