Beiträge von Aoleon

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    Mal ganz abgesehen von der Problematik Mini ohne Papiere.....
    Wie sieht denn der PLL Status des Hundes aus?
    Das ist gaaaanz wichtig!

    Das hatte ich garnicht erst gefragt, denn papierlos bedeutet ja in 99% auch nicht getestet.

    Die Kernfrage ist halt, ist man bereit einen Listenhund aufzunehmen? Mit allem drum und dran?
    Negativzeugnis, Wesenstest, die Steuer, die Suche nach einer Versicherung die auch Listenhunde aufnimmt, etc, etc.

    Mir tut die Hündin einfach leid. *seufz*

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    Hallo,
    Habe mich grade extra angemeldet weil ich euren Beitrag gesehen habe und mich nur noch aufregen kann. Ich kann es einfach nicht verstehen wieso ihr euch so aufregt. Ich habe einen Siambull und der Hund ist einfach ein Engel !
    Ihr habt euch nicht richtig mit dieser Rasse beschäftigt und dann kommt dabei so ein Müll raus wie jetzt. Diese Hunderasse wurde vor knapp 10 Jahren entdeckt und dann gezielt gezüchtet. Mit dieser Hunderasse versucht man nicht einen "billigen staff" zu züchten sondern Hunderassen wie französische Bulldoggen oder bosten Terrier zu helfen. Der Siambull hat das Wesen einer französischen Bulldogge nur er hat mehr Lebensfreude kann auch mal rumtoben ohne danach einen Herz Kasper zu bekommen.
    Naja worauf ich eigentlich hinaus wollte es ist mir pups egal ob irgendwann der Hund auf die Liste kommt und ich dann mehr Steuern zahlen muss. Ich finde diese Liste eh der größte Unsinn aber naja ok ! Ich liebe meinen Hund und er ist auf keinen fall gestört oder sonst was. Ich habe eine Ahnentafel und sehe wo mein Hund her kommt .

    Ich kann dir das gerne erklären:
    Wir regen uns auf, weil den Käufern da was vorgemacht wird. Wenn dein Nachbar deinen Hund scheiße findet und sich beim Ordunngsamt beschwert dann kommen die und kassieren deinen Hund ein.
    Weil er eben aussieht wie ein Listenhund-Mix.
    Da bringen dir dann die Papiere garnichts, weil die Ämter eben Dissidenzvereine nicht anerkennen und nur VDH-Papiere bei denen zählen.

    Dann sitzt dein Engel im Tierheim und du stehst ohne Hund da.
    Die "Züchter" erzählen ne Menge Blödsinn, die Käufer informieren sich nicht genug und am Ende sitzt eine weitere arme Hundenase hinter Gittern. Und das finden wir hier einfach scheiße.

    Außerdem wurde da nichts "entdeckt". Da wurden 2 Hunde übereinandergelassen und das Produkt war süß und ließ sich verkaufen an die Fans von breiten Hunden, die keinen Ärger mit der Liste wollen. Nicht mehr und nicht weniger.
    Übrigens können die Frenchies die ich kenne sehr gut herumtoben, die kriegen keinen Herzkasper und noch mehr Lebensfreude geht garnicht.

    "Dem müssens nur mal richtig durchprügeln, dann wird der auch brav!"
    Sprach der alte Mann mich an, weil Hamilton grade zog wien Ochse und dann auf Arren rumsprang.

    Äh... Ja... Nein. Nein danke.
    Ich bin dann mit den beiden Jungs doch lieber wieder ins Haus gegangen und warte nun noch etwas ehe wir zur Gassirunde aufbrechen.

    Wenn Arren mitkriegt das was rennt, rennt er hinterher. Aber für ihn ist alles was nen Puls hat eben sofort Freund und Spielpartner. (Pferde sind ganz schlimm. Die findet er so toll das er inzwischen das Kläffen anfängt wenn wir eins sehen, weil er nie hindarf und dann gefrustet ist)
    Darum passe ich auf wo ich ihn ableine. Wenn man vorrausschauend Gassi geht ist das eigentlich kein Problem.
    Aber ich hab ja auch noch nen Whippet, ich muss also so oder so immer aufpassen. Gemütlich schlendern geht, aber nur wenn die Augen die Umgebung scannen und die Hunde auch im Blick behält.

    Arren liebt mich. Total. Aber der steigt in jedes offene Auto, jede offene Tür ist eine Einladung und der würd auch mit jedem mitgehen.
    Eben weil er rassetypisch so Menschenbezogen ist.
    Im Feld laufen meine 2 ohne Leine, aber sobald ich wen kommen sehe wird rangerufen und angeleint. Er kommt ja, eigentlich wirklich immer. Aber eben erst nach Ruf 3, 4, 5...

    Jagdtrieb, gute Frage. Arren jagt nix, er will echt nur spielen. Aber wir haben auch noch nichts jagdbares gesehen, bis auf die Katzen im Garten. Und er düst halt immer im Spielgalopp los.

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    Er hat uns gesagt das sie vom Tierarzt als Mini eingetragen ist und er keine kampfhund Steuer zählt.

    Ihr kennt den doch nichtmal richtig. Was der euch erzählt ist einfach Mist!
    Das wurde nun schon mehrfach gesagt, also nochmal damit es nicht überlesen werden kann:

    Eine Bescheinigung vom Tierarzt reicht bei einer Kontrolle nicht aus!

    Arren war als Einzelhund höchstens mal ne halbe Stunde allein. Das liegt aber an meiner Wohnsituation, ein offenes Haus mit Familie halt. Als er klein war war eben immer irgendwer da.
    Seit der Zweithund da ist kam es öfter vor das mal keiner da war, das längste waren 3 Stunden und alles lief gut.
    Aber ich weiß von vielen Minihaltern das sie ihre Hunde entweder mitnehmen zur Arbeit oder bei Familie/Sitter lassen, nur wenige lassen sie alleine in der Wohnung.
    Das Problem ist einfach das, wenn sie auf dumme Ideen kommen, das echt heftig wird. Sie neigen eh dazu alles anzukauen was ihnen interessant erscheint, das kann auch gefährlich werden. (Ne halbe Fussmatte zum Beispiel, das Gummi wird hart im Magen und kann den Darm zerschneiden)


    Abstriche in der Erziehung. Heute wird von den Hunden eigentlich erwartet das man ruft und sie kommen angehüpft.
    Beim Mini (und bei vielen Bullrassen) funktioniert das nicht. Da muss man durchaus 2, 3, 4mal rufen ehe das Bullitier ankommt.
    Die Sturheit macht es nicht einfacher. "Ich will jetzt aber nicht sitzen!" schmollt der Mini und bleibt stehen...
    Wenn man also Wert auf einen wirklich sehr gut hörenden Hund legt, dann ist man beim Mini ziemlich falsch.
    Aber: Viele von ihnen kann man super motivieren! Edda, die Minibullihündin, kann Türen schließen, Tempos bringen, Kinderklavier "spielen" und sowas, das ist eine richtig kluge Maus!
    Arren kriegts nichtmal hin für Leckerchen einen Topfdeckel hochzuheben....

    Da bin ich schon! ;)

    Erstmal das Wichtigste: Wie sieht bei euch die Regelung bezüglich Listenhunde aus?
    Denn ein Wisch vom Tierarzt reicht absolut nicht, sobald mal kontrolliert wird ist der Mini dann gleich ein Standard.
    Ihr könnt da natürlich dann Einspruch erheben und ein Gutachten erstellen lassen und alles, aber das ist teuer und kostet auch ne Menge Kraft, der Ärger mit den Behörden und obs gut ausgeht steht in den Sternen.

    Das sie auf euren Hund fixiert ist, das ist relativ normal in dem Alter.
    Dazu kommt ja das man nicht weiß was der jetzige Besitzer so mit ihr macht, kennt sie sowas wie Erziehung überhaupt?
    Der "Bullistopp", also das Hinsetzen und nicht weitergehen, ist auch normal. Da muss man eben zeigen das man stärker ist und weitergehen, den Hund mitschleifen. Nach einigen Metern (je nach Sturheitsgrad auch mal mehr als 100 Meter...)
    Bitte vorsicht mit dem Ball!!! Minis neigen da, wie viele Terrier, zum Junkietum!
    Also nicht versuchen mit nem Ball müde zu spielen.

    Ich sags mal ganz einfach: Ein junger, überdrehter Terrier ist 1 Tag zu Besuch bei jemand.
    Das Verhalten sollte da kaum einen verwundern, alles neu und ein Hund, der Mini hat völlig überdreht.

    Als vor ein paar Monaten eine Freundin mit ihren beiden Hunden zu Besuch war und mein Mann mit unserem Mini dann abends ins Bett ging hat der Kleine versucht sich durchs Türgitter zu buddeln, weil da unten ja noch die Hunde waren.
    Ganz normales Verhalten!


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    Ich kann nur zu einem gutem Trainer raten, der euch hilft, den Hund zu händeln.

    Ich finde, diese Hunde sind wirklich nicht ohne, den Mini Bulli von meinem Ex Mann möcht ich nicht geschenkt haben. Der ist genauso, wie du beschreibst, wenig auf den Menschen fixiert, dafür umso mehr auf andere Hunde.


    Und ich kann nur raten so Sätze zu überdenken.
    Es gibt nicht viele Trainer die sich mit der Rasse auskennen und mit den "normalen" Methoden kommt man beim Mini oft nicht weit und schon gelten sie als Problemhund.

    Arren war mit 13 Monaten draußen auch nur auf die Hunde fixiert. Menschen waren auch toll, solang kein Hund in der Nähe war.
    Der war distanzlos, aufdringlich, ganz schlimm. Einfach ein normaler junger MiniBullterrier!

    Die sind völlig anders als andere Hunde.


    Edit: Moment! Du schreibst du kennst Minis und sowas ist dir fremd? Bist du dir sicher das du Minis und keine Standard Bullterrier kennst?
    Das Verhalten was du beschrieben hast ist ziemlich normal für junge Minis, wundert mich also sehr das du das nicht kennst. Oder kennst du nur ältere Minis?
    Wer Arren erlebt hat mit nem Jahr und ihn jetzt sieht glaubt auch das ich ihn umgetauscht habe. Kaum zu glauben was das eine aufgedrehte Spielmaschine war...
    Und nochmal: Minis ohne Papiere werden automatisch als Standard eingestuft!

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    SweetEmma leider hab ich kein Vergleichsbild, aber der gemeine Podi ist schon ein ordentliches Stück breiter als die Whippets. Zumindest Oona wirkt regelrecht massig neben Toffee und Loki (Hamilton ist mal außen vor, der Riese^^ ). Denke mal das Gewicht kommt dann vor allem durch die Breite - die Whippets sind wirklich seeehr filigran (und seidig *.* )
    Oona wiegt übrigens 12,5 bei etwas über 50cm (sie hat Angst vor dem Zollstock^^ ), denke das passt super :)

    Ich kann nicht glauben das Oona mehr als 50cm hat, denn Hamilton ist 50cm groß.
    Ist sie wirklich genauso groß? Sie wirkt immer kleiner... Aber ja, sie ist so breit wie er, ich glaub sogar etwas breiter. Schon erstaunlich!

    Ich fürchte für einen Hund wie Wilma wird das allein sein sicher problematisch.
    Ihr fehlt ja soviel, dazu kommt das durch das fehlende Geprägtsein die sowieso starke Nähe zum Menschen ja noch verstärkt wird.
    Es kann durchaus sein das sie niemals alleine sein kann.
    Es kann aber auch sein das sie es, Schrittchen für Schrittchen, lernen kann.

    Generell ändern sich Hunde wenn sie in ein neues Zuhause kommen. Grad Tierheimhunde, da ihnen im Tierheim eben oft die nötige Ruhe fehlt, die Bezugsperson. Da ist ja immer was los, die Hunde riechen sich ja, sie hören sich, da schwirren Emotionen rum.
    Wie sich ein Hund im neuen Zuhause entwickelt ist also nie wirklich sicher. Es kann also gut sein das Wilma viel selbstsicherer wird, selbstständiger wird.
    Und es können auch dann erst Probleme mit anderen Hunden auftauchen, aber auch Probleme mit anderen Menschen. "Ich hab jetzt ein Frauchen für mich ganz allein! Und das ist auch meins, meins, MEINS!"
    Irgendwo ist das ja ganz logisch, nie jemanden gehabt der ihr genug Liebe schenkt und dann hat sie endlich jemanden gefunden, den will sie dann natürlich für sich allein haben. Grade Bullterrier, die Zuwendung eigentlich so nötig haben wie die Luft zum Atmen, das kann dann wirklich problematisch werden weil sie alles nachholen müssen/wollen und eben nicht teilen wollen.

    Darum sagte ich ja: Wo kannst du sie lassen? Gibt es Familie die als Hundesitter zur Verfügung stehen?
    So rein nach meinen Erfahrungen her wäre es ganz gut wenn Wilma mehrere Menschen hat. Einfach um ihr großes Bedürfnis nach Nähe stillen zu können, ohne sich zu sehr auf eine Person festzulegen. Sie wird sich so oder so einer Person besonders anschließen.
    Arren liebt die ganze Familie. Aber "Mami" ist eben nochmal was anderes...

    Es ist eben schwer weil ich Wilma ja nicht kenne.
    Aber Bullterrier mit schlechte Sozialisierung und diversen Defiziten... Das wird wirklich eine Herausforderung!
    Da kommt eine Menge Arbeit auf dich zu, da können viele Probleme asuftauchen. Aber: Wenn ein Bullterrier ein Zuhause hat, dann liebt er es bis zum letzten Moment.
    Sie sind wirklich ganz anders als die anderen Rassen, dieses totale Aufgehen im Schmusen, dieses Enge.... Und dabei sind sie trotzdem stur, eigensinnig und trotzköpfig.
    Leicht zu erziehen sind sie nicht. Man muss auch viele Abstriche machen.
    Darum: Entweder ist man eine Bulli-Person, oder man ist es eben nicht. Das kann einfach nicht jeder.
    Wer einen gut hörenden Hund haben möchte, der sollte sich keinen Bullterrier zulegen. Die sind eben nicht einfach, aber einfach toll.

    Hier bei mir wird wohl keiner mehr einziehen. Einfach weil Arren mir so nahe ist, er ist mein Herzbube.
    Und ich könnte keinen anderen Mini so lieben, ich würde immer Vergleiche anstellen und gegen Arren kann nur jeder andere verlieren.

    Ohja, Schmusen bis der Arzt kommt!
    Darum kann ich auch garnicht verstehen wie die Hunde dieses "Böse Hunde" Klischee erfüllen können. Die schmeißen sich doch sofort auf den Boden sobald man auch nur die Hände ausstreckt, um ja klarzumachen wo sie bitte gestreichelt werden wollen.
    Arren ist ja weiterhin der festen Meinung das alles, was ihn anlächelt, sofort sein Freund ist.
    Und darum muss sofort an diesem Menschen hochgekrabbelt werden, damit einem die Ohren ordentlich durchgekrault werden. Ich habs aufgeben ihm das abzuerziehen. Er wird ja doch in 90% der Fälle durch Streicheln bestätigt.
    Ich bin einfach froh das er nicht mehr schreit wenn er ignoriert wird, das war am Anfang nämlich ganz schlimm. Mit ihm als Welpe durch die Stadt, ein Drama! 3 Menschen gehen vorbei und beachten ihn nicht, er setzt sich hin und fängt an zu jammern. Das steigerte sich dann bis zum Schreien...
    Inzwischen ist er soweit das er alles zaghaft anwedelt, aber eben nicht mehr vor Freude total in der Leine hängt. Nur eben sobald er angelächelt wird, aber hey, das ist schon ein großer Fortschritt. :lol: