Beiträge von Aoleon

    Aber als Hundeneuling einen der seriösen Züchter zu finden ist eben nicht einfach.

    Ich hab schon einige Cavaliere aus angeblicher "Topzucht" gesehen, die eben alles andere als Top waren.
    Die Schnauze extrem eingedrückt, die Tränenkanäle verstopft, die Hunde sahen im wahrsten Sinne so aus als würden sie permanent weinen. Dazu kamen extrem runde, aufgewölbte Schädel...
    Das ist natürlich nicht das Zuchtziel! Aber das ist es was man einfach noch zu häufig sieht.
    Die Züchter die ihre Sache wirklich gut machen sind aber für jemand der sich garnicht auskennt eben nicht leicht zu finden. Und da ist es dann einfach besser sich auf eine andere Rasse einzulassen.
    Wenn man erstmal etwas Hundeerfahrung gesammelt hat weiß man auch viel besser was man will, was man nicht will und wie man sich informiert.
    Das kommt alles mit der Erfahrung. Und dann klappt das auch mit den Rassen die etwas heikel sind.

    Aber mal ehrlich: Über 1000 Welpen pro Jahr von 2008-2012?? Wo sind die denn alle hingekommen? Warum sieht man die Rasse denn so selten wenn es so viele davon gibt?

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    Danke für diesen Austausch! Super gut zu wissen - grad der Aspekt mit dem Auskühlen nach körperlicher aktivität z.B.


    Yep, wenn man nur Hunde hat/hatte die überhaupt keine Probleme hatten kommt einem ein Mantel eben schon seltsam vor, ne?
    Darum lieb ich das Forum und diesen Thread so, man lernt doch echt immer was neues dazu.

    Sagt mal, ihr Lieben...
    Ich wurde vorhin darauf hingewiesen das es hochgefährlich ist draußen etwas zu lackieren.
    "Die Dämpfe töten alles!!!" war die Erklärung.
    Aber... Ähm... Die verteilen sich doch eben draußen besser und tun keinem was dann? :???:
    Der Mann war so dermassen panisch-aufgeregt das ich nun echt mal nachfragen muss.

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    Zu Aoleon.
    Ich quäle meinen Hund nicht, ich kümmere mich sehr gut um ihn, knuddel mit ihm, spiele mit ihm, gehe mit ihm raus, versorge ihn Medizinisch vernünftig etc.
    Ich laufe nicht durchs Haus und brülle Hund auf deinen Platz! Schweig! Atme nicht!
    Er ist nicht mein erster Hund, aber sehr wohl mein erster Welpe. Und da bin ich natürlich in manchen Dingen unsicherer, als bei einem erwachsenen Hund. Ich liebe seine Irren 10 Minuten (meist am frühen Abend).
    Wir haben sehr viel Spaß miteinander.

    So, würde gerne weiter antworten, aber wir müssen gerade raus. Es ist wieder Zeit :) Beantworte gleich weiter.

    Du, von quälen habe ich kein Wort geschrieben. :???:
    Ich habe dir nur aufgezeigt das sein Verhalten mit großer Wahrscheinlichkeit eben kein Drama, soindern Angst ist.
    Angst vor dir und das ist nunmal so. Dir ist ja nicht damit geholfen wenn ich sagen "Ja ja, passt schon so", denn damit ändert sich ja nix.
    Ich habe dich gefragt wie du das aufgebaut hast mit dem Hochnehmen und habe das "übliche" Schema dagegengestellt und erklärt warum der Welpe bei sowas Angst bekommt.

    Ebenso hab ich nur gesagt das präventiv fiepen nach einem überrennen normal ist.
    Und da du das laut eigenen Worten "grausig findest" bist eben du das Problem. Dein Welpe hat Angst und du hilfst ihm nicht, sondern findest seine Angstäußerungen lästig, nervig, grausig und machst dir Sorgen um andere Leute.

    Außerdem ist Auf dem Platz bleiben eben eine große Leistung die ein Welpe in dem Alter nicht lange schaffen kann, es klingt einfach als erwartest du von ihm das er automatisch auf seinen Platz geht und dann gefälligst da bleibt.
    Das geht halt so nicht.
    Und bevor du dich und den Welpen damit weiter frustest sag ichs dir eben das du zuviel erwartest.
    Wenn du dir den Erwartungsdruck rausnimmst bringt das nämlich euch beiden was.

    Ich bin ja ein großer Befürworter von Flexis, sie sind einfach richtig praktisch.
    Aber in diesem Fall würde ich dir zu einer Schleppleine raten.

    Einfach weil die Flexis die leicht genug sind für deinen Zwerg nicht gerade lang sind... 5 Meter klingen nach viel, aber wenn man da 10-15 Meter Schlepp gegenstellt sind 5 Meter zum Erkunden echt nichts.
    Ich würde mir einfach eine Schlepp selbst machen, Wäscheleine kaufen, ordentlich fest an einen Karabiner knoten und tadaa... Fertig! Die Wäscheleinen sind ja nun wirklich sehr, sehr leicht, die hindern also auch einen kleinen Welpen an nix.
    Und sie sind relativ steif, damit wird die Verwickelgefahr reduziert!
    Last but not least: Sie sind ummantelt und somit super einfach sauberzumachen.


    PS: Folgetrieb... Jahaha... Gibt Welpen die davon nix wissen das sie den eigentlich haben sollten.

    Also, rein nachg dem was du im ersten Post beschreibst... Das könnte auch einfach Angst sein.
    Vor dir.

    15 Wochen, der Kerl ist also nichtmal 4 Monate alt und muss schon auf seinem Platz bleiben? Nicht spielerisch, sondern ein Muss?
    Wie hast du das aufgebaut, immer schnappen und da absetzen? Dann kann es gut sein das er mit dem Schnappen nun etwas schlimmes assoziiert wenn das mit "Plötzliches Hochnehmen und wegbringen, ohne Ansprache, ohne das der Welpe weiß was passiert" gelaufen ist.
    Stell dir vor du wirst in einer fremden Umgebung in der du kein einziges Wort der Sprache kennst immer hochgerissen.

    Das er inzwischen Angst hat wenn du ihn nur am Brauch kraulen willst sollte dich eher alarmieren das da bei euch etwas ganz heftig schiefläuft!

    Und das er nach einem "Überrantwerden" erstmal präventiv fiept ist auch völlig normal!
    Vermutlich weiß der Kleine auch nicht das du eigentlich sein Beschützer bist und das er bei dir völlig sicher ist.


    Das "Durchdrehen ertragen"... Sorry, aber das ist schon eine seltsame Wortwahl.
    Du hast da nen Welpen und das die ihre 5 Minuten kriegen ist ja nun nix seltenes und schon gleich mal nix unnormales. Das "erträgt" man normalerweise nicht, sondern findet es meist eher witzig, ohne den Welpen weiter zu pushen.

    Deine Wortwahl ist einfach ziemlich unglücklich, es klingt wirklich als ob du vom Welpen arg viel erwartest und vor allem als ob du es bist, die das ganz normale Verhalten zu einem Problem dramatisierst.

    Edit: Und als Hundehalter ist man eh der Ar*** der Nation, dich werden nochviele Leute anpampen weil dein Hund atmet. Gewöhn dich dran.

    Ich habe nicht die geringste Ahnung! :D
    Darum frag ich ja, also gibt es da mehrere Gene für die Aufhellung?
    Wie gesagt, bisher hab ich immer nur gehört das mans beim schwarzen Pudel nie so genau wüßte ob der schwarz bleibt oder nicht, aber das war halt immer im Gespräch und nie in irgendeiner Form wirklich erklärt worden.
    (Immer so mitten auf der Straße wenn ich mal wieder in Entzücken über einen hübschen Pudel ausgebrochen bin und die Besitzer das immer nett fanden und man dann eben über Püs redet)

    Der Kleinpudel den ich hier manchmal treffe (ich glaube es ist einer, nichtmal kniehoch ist der zarte Schönling) wurde laut seiner Besitzerin schwarz geboren und fing mit 1-2 Jahren an grau zu werden, ein sehr dunkles Grau.
    Ich hab ihn zum erstenmal getroffen da war er so 3, inzwischen ist er 7 und fast schon silbern zu nennen.
    Ehrlich, ich hab zuerst gedacht sie hat nen neuen Pü, aber nein, immer noch der kleine Schönling und sie findet die Aufhellung zwar seltsam, aber sie meinte halt das wäre nicht so selten.
    Darum und durch die Berichte das Pudel sehr oft aufhellen im Alter dachte ich eben das wäre völlig normal.

    Farbgenetik ist echt kompliziert!

    Zitat

    In einer Doku habe ich zb. Gesehen, man kann den Welpen hoch nehmen und wie ein Baby halten (auf den Rücken gedreht). Hunde die strampeln oder sich sehr wehren sollen eher dominant und sehr selbstsicher sein.


    Ich frage mich manchmal ob die Macher solcher Dokus es toll fänden wenn plötzlich eine Riesenhand kommt, sie packt und auf den Rücken legt...

    Aussagekräftig finde ich sowas schonmal garnicht. Arren hat gezappelt wie ein Irrer wenn man ihn umgedreht hat, der ist zwar selbstsicher, aber Dominanz ist dem Kerl fremd.
    Alle Welpen die ich bisher hatte fanden das umdrehen scheiße, weil es sie dran gehindert hat weiter die Welt zu erkunden.
    Aber ebenso fanden es alle Welpen toll wenn sie wie ein Baby im Arm liegen konnten wenn sie richtig müde waren.
    Auch "Krabbelspiele", also auf den Rücken auf die eigenen Beine legen und dann Bauch und Pfoten "krabbeln" mit Geräuschen und die Welpen dann die Hand fangen lassen, erfreuten sich großer Beliebtheit.

    Das, was der Welpe in seinen Prägephasen erlebt, das gibt einen Grundstein für sein Wesen.
    Aber der Welpe der erschreckt still hält beim plötzlichen Umdrehen kann trotzdem zum "dominanten" Hund werden, ebenso wie die wilde Hummel die wild zappelnd darum kämpft wieder auf die Beine zu kommen sich später zum zarten Blümchen entwickelt.
    Am besten wendet man sich an erfahrere Züchter, die können nämlich meist viel besser vorhersagen wie sich ein Welpe wohl entwickelt als solche Welpentests.

    Arren zum Beispiel ist genau so geworden wie der Züchter gesagt hat. Aus dem durchgeknallten Welpen ist ein ruhiger Hund geworden der alles mitmacht und dessen Grundstimmung immer "Chill doch mal" ist.
    Wer ihn in seinem ersten Lebensjahr gesehen hat, hat das eher angezweifelt... :D

    Hamilton hingegen zeigte schon im Welpenalter das in ihm "Miststückqualitäten" stecken und das zieht er bis heute (fast 2) auch gerne durch.

    Ich denke aber da unterscheiden sich die Rassen auch sehr.
    Wo der eine ewig Zeit braucht zum Reifen ist der andere schon sehr früh gefestigter im Wesen.
    Generell ist es doch so: Ohne Wurfgeschwister ist alles was anderes. Wer aber da schon immer auf Alleingang ist und sich alleine jeden Scheiß einfallen lässt, der wird auch später zumindest einen Teil dieses Wesens haben, egal ob er beim "Welpentest" stillgehalten hat oder nicht.

    Ich hab zumindest mal einen Boston live gesehen. Eine total zuckersüße kleine Hündin, deren Frauchen auch hier im Forum rumgeistert.
    Es gibt auf jedenfall 2 Leute hier im Forum mit nem Boston, aber mir fallen ums Verrecken die Usernamen nicht ein!

    Allerdings wirst du wohl bessere Chancen haben bei einer Hunderasse die nicht so selten ist.

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    Ja genau das meine ich... Ich überlege, ob man am Nachmittag bis ich nach Hause komme die beiden auch mal im Garten lassen könnte (hinten am Haus- kommen nicht an die Straße) ABER man weiß halt nie wie das Wetter dann auch wäre...
    Könnte ja auch gewittern- nee okay ich hab mir die Frage beantwortet. Da bekommen beide ne Krise :lol: das wird nix

    Bekannte meiner Großeltern haben das damals immer gemacht. Allein im Haus sind die Hunde völlig ausgetickt, also blieben sie draußen.
    Da es aber regnen, stürmen, gewittern könnte haben die Leute den Hunden eine Hütte gebaut die sowas von toll war das alle Nachbarskinder neidisch waren.
    1,50 hoch, Flachdach mit Treppe nach oben aufs Dach. An der "Haustüröffnung" ein dicker Vorhangstoff, dann ein Flur als Windfang, an der Öffnung dann nochmal ein dicker Vorhangstoff und dann 2 große Räume in denen je 2 große Körbchen standen. Raum 1 war "normal", Raum 2 hatte eine Wärmelampe.
    Das waren sicher 10qm Fläche die die Hundehütte eingenommen hat, aber toller gings echt nicht.

    Ich wurde letztens gerfragt warum ich nen Hund, bzw 2 Hunde hätte, denn ich hätte doch ein Kind.
    Was genau die Frau damit von mir wollte weiß ich nicht, ich bin lieber weitergegangen als nachzufragen.

    Meine beiden sind so eng das sie überhaupt keine Mehrarbeit machen.
    Dazu sind es halt eben keine Arbeitshunde, das macht es wirklich einfacher. Rennen und toben, mehr brauchen die 2 draußen nicht und da wird auch jeder Fremdhund sofort aufgefordert mitzumachen.

    Alleinesein ist für beide angenehmer wenn sie sich haben. Aber für die 2 ist alles angenehmer wenn der andere da ist.

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    Jeder Hund ist auch mal allein weil ich unterschiedlichen Hundesport mit Beiden machen. Meine Trainerin hat mir das auch ausdrücklich empfohlen, da mein Zweithund sehr an dem Ersthund hängt und mit dem Verlust seines Hundekumpels sicherlich sehr schlecht klarkommen würde. Man weiß ja nie was so passieren kann... :sad2:


    Ich persönlich könnte mit der Empfehlung nix anfangen.
    Aber das liegt an meinen Hunden. Die erste Zeit haben sie sich einfach so unglaublich gebraucht das ein Trennen selbst für 20 Minuten nur heftigen Stress für beide bedeutet hat.
    Das hat sich von selbst langsam reguliert, inzwischen kann ich auch getrennt Gassi gehen, mache ich aber trotzdem nie weil ichs einfach nicht brauche.
    Selbst wenn ich sie von Anfang an getrennt hätte: Leiden wenn der andere stirbt würden sie trotzdem. Einfach weil die 2 mehr wie ein Hund in 2 Körpern sind.

    Arren war 10 Wochen alt und grade 2 Wochen bei uns als Löle starb. Er hat sie ganz furchtbar vermisst. Er ist einfach so ein Hund.
    Die 2 Jungs sind ja fast gleichalt, etwas über ein halbes Jahr auseinander. Die Chance ist also groß das sie mich recht zeitgleich verlassen werden, in hoffentlich sehr ferner Zukunft.
    Der Gedanke daran ist kaum zu ertragen.