Früher wurd halt auch bezahlt wenn der Hund echt zum TA musste, und bei nem Loch ist kaum einer zum TA.
Das hat man einfach gemacht, ohne Anzeige oder irgendwas. Und danach wurd sich aus dem Weg gegangen.
Ich mein, ich hab ja vor 30 Jahren schon Hunde ausgeführt, das lief immer so. Und man kannte dann ja auch die Feinde, also da wos ernst war, da ist man sich eben kurz ausgewichen.
Wo es nicht ernst war sondern nur laut hat mans meistens laufen lassen, die Menschen sind aneinander vorbei und es gab noch ein Grinsen mit "Ja, die 2 wieder...." Kommentar und das wars. Die Hunde kamen dann schon nach, irgendwann.
Ich hatte einige Hunde wo ganz klar war das es sehr ernst meinten. Am Halsband packen und zur Seite war normal, oder halt Leine dran und mit Abstand vorbeigehen.
Wollte ja keiner das sein Hund zerpflückt wird, zumindest nicht da wo ich gelebt habe.
Und wir haben ja selten wen getroffen. Gassi gehen war da noch nicht üblich, zumindest nicht aufm Dorf.
Selbst in der Stadt war Gassi etwas das nur kleinere Hunde bekamen, die großen eher selten.
Zu meiner Zeit in Köln war es normal das ich bei nem Gassi in der Stadt vielleicht 2 andere Hunde gesehen habe, heute ist das halt anders. Viel mehr Hunde und Gassi ist eben was normales heutzutage.
Wir haben unser Feld ja auch nur deswegen meist für uns alleine weil ich zu einer Zeit gehe wo eben fast kein anderer geht. Zu den Hauptzeiten morgens und abends ist es da voll, ich hingegen sehe meist mindestens 6 Wochen lang keinen anderen Hund.