Beiträge von Aoleon

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    Natürlich geht es bei Entschleunigung in der Rudelstellung um mehr, keine Kontakte, Hund oder Mensch, keine Außenreize usw.


    Sagen die Leute einem auch wie sowas möglich sein soll? :???:

    Ehrlich, immer wenn ich glaube "Jetzt kann die Rudelstellung nicht mehr unlogischer werden." setzten die noch einen drauf.


    Entschleunigung, wieder son Modewort! Ähnlich wie Auslastung.
    Braucht das wer? Ich gehe mit meinen Hunden spazieren, so wie es ihrem Wesen entspricht.
    Da trödelt Arren um mich herum während Hamilton rennt, dann spielen sie, dann schnuppern sie, ganz wie es ihnen beliebt, quer durch die Wiesen und die Feldwege.
    Rangerufen wird wenns nötig ist, manchmal tatsächlich erst wenn wir die Straße und damit den Anleinpunkt erreicht haben.
    Danach habe ich zufriedene Hunde, ganz ohne tolle Worte wie "Auslastung" und "Entschleunigung".

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    Aus Massenheim? Na dann wundert es mich noch mehr dich noch nie gesehen zu haben, bis vor einem Jahr habe ich selbst noch in Massenheim gewohnt, wir sind nur wegen dem Hund nach Gronau gezogen, da wir dort keine Hunde halten durften. Gut, vielleicht habe ich damals als nicht-Hundehalter da tatsächlich noch nicht so drauf geachtet. Obwohl, mir ist letztes Jahr auf dem Massenheimer Dorfplatzfest einen Bully aufgefallen, vielleicht warst du das ja? ;)

    Ja ich fühl mich in Gronau auch schon gar nicht mehr als Vilbeler, aber ich wohne hier - vorallem mit Hund - mittlerweile echt gerne :herzen1:

    Das waren mit Sicherheit wir. Zumindenst wenns ein Kleiner war und der später nur aufm Arm hing. :D
    Arren fand ja die Ponys so unglaublich interessant, da standen wir dann auch noch ne Weile.


    Python: An sich ist das Rhein Main Gebiet wirklcih eine schöne Ecke, aber eben auch sehr unterschiedlich.
    Egal wo du letzten Endes landen wirst, du wirst bestimmt was finden für deine Hunde.
    Vielleicht wäre ja ein "Privatbetreuer" auch ne Alternative, der dann eben bei dir Zuhause ist und die Hunde betreut?

    Ich würde sagen das die Kleine sich nun total seltsam ohne das viele Fell vorkommt.
    Selbst wir Menschen müssen uns doch erst an einen radikalen Kurzhaarschnitt gewöhnen, den Hunden gehts da nicht anders.
    Da fehlt nun einiges an Gewicht, Wind geht leichter durch, es ist kühler als vorher, man spürt den Boden und alles viel mehr weil die ganze Wolle nun weg ist. Und die Wolle hat eben vieles "gedämpft", auch was Berührungen angeht.

    Gib ihr etwas Zeit sich selbst neu zu entdecken, das wird schon.

    Hier fallen meinen "Männern" dauernd die Fernbedienungen runter. Immer wieder predige ich: Lasst sie nicht auf dem Sofa oder der Armlehne liegen! Aber hört da wer drauf? Nein.

    So. Nun sind mir die 2 Fernbedienungen eben vom Tisch gerutscht, ich hab gegrummelt und auf Männes Lachen nur gemeint das ich das ja wohl auch mal darf. Da tönt es vom Sohn:
    "Mama, du bist eine höherentwickelte Lebensform, dir darf sowas nicht passieren!"

    :lachtot: :lachtot:

    Ich kenne mich mit Agility nicht wirklich aus, aber soweit ich weiß spielt ja das Gewicht und der Körperbau auch eine große Rolle.
    Also, ein Hund der 48cm groß ist, 20 Kilo wiegt und einen massiven Körperbau hat und im Large startet bekäme doch rein logisch gedacht viel öfter Probleme als der 43cm große mit 14 Kilo wie Charlie.
    Denn es gilt doch auch hier Masse x Geschwindigkeit und da hat es der leichtere Hund doch gesundheitlich einfach besser.

    Oder hab ich da nen Denkfehler?

    Hamilton putzt lieber Arren, aber zwischendurch auch gerne mal mich.
    Arren hingegen hat das bei mir schon sehr früh angefangen und macht es inzwischen auch schon lange bei Männe und Sohn.
    Er liebt es. Es beruhigt ihn, es entspannt ihn, er macht es oft zum Einschlafen.
    Ich glaube es ist zum Teil auch "Rudelding", also ein "Wir gehören zusammen und putzen uns" Gefühl das den Hunden sehr guttut.

    Wir alle mögen es und unterbrechen ihn eben nur wenn wir echt mal genug haben.

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    Wo gehst du denn so spazieren, ich wohne ja jetzt schon seit 6 Jahren in Vilbel und habe hier noch nie einen Whippet und einen Mini Bully gesehen, die wären mir ganz sicher aufgefallen :D Und hier gibt es eine eingezäunte Hundewiese? Echt? Wo ist die denn? Ist zwar sicher nichts für uns, aber würde mich trotzdem mal interessieren.

    Ansonsten wohne ich hier in einem abgelegenen dörflichen Stadtteil von Vilbel (Gronau) und hier ist es mit Hund super. Naturschutzgebiet, Felder und lange Spazierwege am Fluss direkt vor meiner Haustür. Aber wie Aoleon bereits schrieb, hier ist es wegen der guten Anbindung an Frankfurt nicht günstig. Wir haben mit Hund ca. ein halbes Jahr eine Wohnung gesucht, was aber weniger am Hund, sondern eher am miesen Preisleistunsgsverhältnis lag. Aber mit 3 Hunden wird es hier sicher sau schwer, dafür ist die Liste der Immobilien-Interessenten meist zu lang.

    Na kein Wunder, Gronau ist ja auch sonstwo. :lachtot: Das gehört doch nur Vilbel weils keiner sonst haben wollte. ;)
    Ich wohne in Massenheim und hier hinten sind ja gleich die Felder. Die Hundewiese ist hinterm Massenheimer Friedhof.

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    Ich finde es übrigens vermessen zu sagen, dass hier nun wieder alle die "richtig" aggressiven Hunde nicht kennen, außer dir Aoleon, und Buddy-Joy und dass sie deshalb natürlich auch wieder nicht beurteilen können, wie man mit solchen Hunden trainiert.


    Wo hab ich das den behauptet?

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    Bitte, wenn ihr solche Hunde noch nicht getroffen habt ist das doch super! Aber glaubt doch uns anderen bitte unsere Erfahrung.


    Das habe ich geschrieben und damit meinte ich alle "uns".
    Das was ihr hier an Beispielen bringt sind eben keine hochaggressiven Hunde. Das ist ja auch nicht schlimm, zum Glück gibts davon eben nicht an jeder Ecke 5.
    Aber ein Hund der schnappt ist ganz einfach nicht zu vergleichen mit nem Hund der wirklich beißt.
    Ein Schnapper der blaue Flecke und Kratzer verursacht ist eben kein Beißer, der Wunden reißt. Das hat nix mit Wertung oder sowas zu tun, das ist einfach eine Tatsache.

    Ein Leinenpöbler der massiv Eindruck schindet in seinem Toben ist auch nicht mal eben "einfach so" trainiert, aber mit der Ernsthaftigkeit zu töten ist das nochmal ne ganz andere Hausnummer.
    Und die Besitzer sind da einfach irgendwann am Ende. Was da an Emotionen drinsteckt, wieviel Leid die Leute tragen nur um den Hund doch irgendwie halten zu können... Das kann man sich garnicht vorstellen wenn man noch nicht dabei war.
    Da wird sogar der Job aufgegeben oder umgestellt, damit man nachts Zeit hat um mit dem Hund rauszugehen, da wird auf jeden Urlaub verzichtet, das Familienleben leidet unglaublich, die Menschen sind nervlich am Ende, haben Schlafprobleme, Depressionen, das geht bis hin zur Trennung weil der eine Partner nicht mehr kann während der andere verzweifelt am Hund festhält in der Hoffnung das es doch irgendwann noch alles gut wird.
    Oft genug kriegen sie dann zu hören was sie alles falsch gemacht haben, was für furchtbare Hundehalter und Menschen sie doch sind und weiteres. Aber wirkliche Hilfe gibts oft nicht und dann gibts den einen Vorfall zu viel und der Hund wird eingeschläfert...
    Denn die Trainer die sich mit solchen Hunden auskennen sind eben rar gesät.


    Man kann die Umgebung in den seltensten Fällen so dermassen kontrollieren das man bei den Hunden ohne Erregungslevel auskommt.
    Es sei denn man wohnt in der tiefsten Einöde und selbst da kann dir das Kanninchen übern Weg hüpfen oder der Touri mit seinem Hund um die Ecke kommen.

    Und noch einmal: Niemand hier sagt das PV scheiße ist! Im Gegenteil, alle haben gesagt sie nutzen PV! Aber eben nicht ausschließlich.
    Weils einfach nicht den einen Weg für alle gibt.