Beiträge von Aoleon

    Übers Leine laufen breite ich bei uns mal den Mantel des Grauens, äh, Schweigens... :lol:

    Füttern sieht bei uns so aus:
    Morgens: Ich fülle die Näpfe mit Trockenfutter, rufe "Jungs, Frühstück!", stelle sie in den Flur und sage "Einmal für Arren, guten Appetit" und "Einmal für Hamilton, guten Appetit." Und dann bleiben die Näpfe da stehen und die Hunde fressen wann und soviel sie davon wollen.
    Abends: Sammel ich die Näpfe ein, seufze oft genug darüber das noch was drin ist, kippe entweder neues TroFu (andere Sorte und Geschmack) angepasst dazu oder schmeiße es weg und fülle die Näpfe mit Dose und gekochten Zusätzen. Dann stelle ich die Näpfe wieder in den Flur wie oben, mit guten Appetit an beide.
    Und während Hamilton seinen Napf inspiziert steh ich meistens im Flur und kommandiere Arren her. "Arren, dein Napf." Er schleicht 2 Schritte näher. "Arren... Geh zu deinem Napf!" Der Hund schleicht 4 Schritte näher. "Arren, nun guck endlich in den Scheißnapf!!!" und wie ein geprügelter Hund guckt er endlich mal in den Napf und entscheidet sich dann ob es gut genug ist das er Hunger hat oder eben nicht...
    Die Näpfe bleiben dann ebenfalls stehen. (Wenns nicht heiß ist bleibt auch Dose über Nacht stehen, es besteht die gute Chance das es dann morgens gefressen wird)

    Jeder weiß welcher Napf ihm gehört, es wird nicht geklaut und nicht geteilt.

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    Sehr bemerkenswert:

    In einer Talkshow erzählte Martin Rütter, dass seine Hundeschule eine Sache völlig kostenlos anbietet - nämlich bei der Wahl des richtigen Hundes zu beraten - diese Serviceleistung wird kaum beansprucht :muede:

    Das sagt eigentlich alles :roll:


    Ja, das sagt alles. Nämlich das es ne dämliche Idee ist!

    Da latsch ich also mit nem Trainerlein zum Züchter, der Kerl hat dann vielleicht mal, je nach Seltenheit der Rasse, 1 Exemplar live gesehen und will mir dann mehr erzählen können als der Züchter???
    Davon ab das der bei den Hunden in seiner Show schon manches mal totalen Senf erzählt, wie will der denn zur richtigen Rasse raten?

    Oder macht er das mitm Rassebuch, also setzt man sich zu ihm hin und blättert durch?
    Was soll das denn mehr bringen als ein Besuch einer ausstellung oder besser, nem Rassetreffen?

    Zitat

    Und ehrlich gesagt, kann ich mir gar nicht vorstellen aus so einem Grund Schluss zu machen. (Bitte nicht böse auffassen) Selbst wenn er es so wollte und ich so. Dann wird eben in unterschiedlichen Zimmer geschlafen (nervig, aber meine Beziehung ist es mir wert) oder man(n) muss sich halt auch einfach mal etwas anpassen. So funktioniert nunmal auch eine Beziehung. Man muss Kompromisse eingehen, und wenn das nur von einer Seite kommt, sollte man da mal ein Gespräch führen (was ich nicht bezweifle, dass es schon geschehen ist) aber es kann doch nicht sein, dass da keinerlei Rücksicht genommen wird und das nun als Trennungsgrund gilt. Sowas "doofes", was so einfach zu beheben wäre. Also so viel sollte einem die Beziehung schon Wert sein. (So viel zu Favoles Freund.. ;) )


    Naja, hier ist es ja schon so weit das sie körperliche Einschränkungen hat und ihm das nicht wichtiger ist als sein persönliches Wärmeempfinden.
    Das hat dann meiner Meinung nach nichts mehr mit Kompromissen zu tun, wos an die Gesundheit geht muss eben der andere zurückstecken.
    Ist bei uns ja auch so gewesen, durch mein Asthma kann ich nicht mit geschlossenem Fenster schlafen, dafür muss es schon richtig kalt sein draußen ehe ich das Fenster schließe.
    Aber das war für meinen Mann, damals Freund, eben nichtmal ne Diskussion wert. Meine Gesundheit war und ist wichtiger als sein Kälteempfinden.
    Der friert nämlich nur, während ich im schlimmsten Fall mit nem Anfall im Krankenhaus lande.


    Favole, wenn der jetzt schon mit Skiunterwäsche und 2 Decken schläft, dann wird das wohl nie was...
    Ich mein, da ist soviel Spanne dazwischen... Wie soll man sich da annähern?
    Ist es ihm wirklich egal das du so leidest?

    Zitat


    stimmt übrigens
    die Seiten sind zu kurz, aber Zopf geht trotzdem :D


    :D Ich wollte gestern schon mehrfach schreiben das im Notfall ja auch 2 Zöpfe gehen, aber ich musste immer zu sehr lachen wenn ich mir dich mit Zöpfchen links und rechts vorgestellt habe... :ops:

    Ich spüle die Rinse immer aus.
    Und ich nehme Zitrone, weil mir von Essiggeruch immer furchtbar übel wird.
    Die erste Rinse hatte ich zuwenig dosiert, da wars schlimmer als je zuvor, die 2te dann war richtig gut.

    Momentan lebe ich mit fettigen Haaren, weil ich auf die neuen Seifen warte. Aber erstaunlicherweise gehts noch, Zopf und gut ist.
    Ich hab auch das Gefühl das ich viel weniger Haare verliere. Was da morgens und abends im Kamm ist habe ich sonst bei einmal Bürsten rausgeholt.
    Und ich komm immer noch nicht drüber weg das ich kämmen kann! Jahrelang hab ich meinen teuren Holzkamm mitgeschleppt, immer wieder überlegt ob ich ihn weggebe weils mit den knotigen Flusen einfach nicht ging und ich ne Bürste brauchte und jetzt mit der Seife gehts endlich, sie knoten auch nicht mehr so schnell und viel!
    Das freut mich so, jeden Morgen und Abend strahle ich zufrieden vor mich hin beim Kämmen. :D

    Zitat

    Aoleon, Naehe Frankfurt - Offenbach? :lol:

    Ich hoere seit knapp drei Wochen jeden Tag "Also den Hund muessen sie aber auch mal buersten" :hilfe: Ich buerste die Fellbombe jeden Tag, ich kann doch nix dafuer dass sie grad ihre gesamte Unterwolle abschmeisst :muede:


    Nö, da hab ich früher mal gewohnt, direkt am Main in einer der "Assihochburgen"... War aber ganz nett da.
    Meine Idioten leben mit mir im hübschen Kurstädtchen Bad Vilbel, wo alle sehr viel auf sich halten. Nur die Erziehung, die vergessen sie eben manchmal...

    Ha, also mal ehrlich, du musst die Bürste doch immer in der Hand haben und mindestens 3mal täglich bürsten! Weißt du das denn nicht? :lachtot:

    Zitat

    Man sollte sich eine Rasse vorher genau anschauen, verschiedene Hunde live und in Farbe und vor allem erwachsene Vertreter.


    Nö. In erster Linie sollten sie pubertierende Junghunde angucken. Die kleinen Mistbienen die einem den letzten Nerv rauben, bevor sie sich dann in die wunderbaren erwachsenen Hunde verwandeln.


    Hier wurd ja einiges wegen den Züchtern angesprochen, unter anderem warum Züchter an "so Leute" verkaufen.
    Och, ganz einfach! Meist sinds eben keine Züchter. Viele der Hunde kommen dann aus den Kleinanzeigen oder vom "Züchter" der die Papiere extra verkauft oder sowas.
    Aber auch wenn der Hund von seriösen Züchter kommt, der kann auch den Leuten nur vorn Kopf gucken!
    Da wird von Interessentenseite notfalls das Blaue vom Himmel runtergelogen... Und bei den Rentnern sind es auch oft die Kinder die den Kauf abwickeln, ohne das der Züchter weiß das der Hund eigentlich fürn Opa ist.
    Klar gibts auch unter Züchtern immer mal Leute die einfach die Hunde verkaufen. Aber der Großteil bemüht sich schon ziemlich, sind aber auch nur Menschen ohne Glaskugel.

    Bei der Zuteilung... Arren war frei, also hab ich ihn genommen. Und ich habe dem Züchter geglaubt der meinte das die Bande recht ähnliche Züge hat, waren halt alle neugierige freche selbstbewußte Zwerge.
    Was ich daraus mache ist ja meine Sache. (Und Arren ist vom Charakter so dermaßen so wie er vorhergesagt hat, da merkt man eben die jahrzehntelange Erfahrung mit der Rasse)
    Der Züchter wußte ich hatte schon Hunde, wußte ich hab ein Kind, hatte mich beim ersten Besuch sehr genau beobachtet und ist keiner, der an jeden verkauft. Aber er macht halt auch nicht so ein "Geschiß" drum wie mans hier im Forum oft hört.


    Wenn jemand meine Hunde toll findet lüge ich ganz oft.
    Klingt mies, aber wenn da die nette Dame steht in schicker Klamotte und Hamilton anbetet, weil er eben so schön ist dann kriegt sie vom Jagdtrieb zu hören, obwohl er noch nicht jagt. Und seine Sturheit, seine Attitüde das er eh das Beste seit Erfindung des Rades ist und gefälligst alle ihm zu dienen haben und so weiter.
    Wenn sie dann nickt und meint "Naja, ist halt ein Hund und man muss gucken das es passt." dann erzähle ich von seinen vielen tollen Seiten.
    Aber grade weil der Whippet momentan so als Familienhund beworben wird, passend für jedermann, betone ich die "negativen" Seiten. Denn grade der Jagdtrieb ist für viele ein No Go, verständlicherweise.
    Nur, wenn man sich einen Windhund anschafft muss man sich eben im Klaren darüber sein das er vielleicht niemals ohne Leine laufen darf. Das man angewiesen sein kann auf gut eingezäunte Wiesen. Das entspanntes Spazierengehen mit rumträumen oder Spaziergänge mit viel Unterordnungsübungen beides nicht das sind wofür Windhunde sich eignen.
    Da gibts einfach besser passende Rassen.

    Aber im Endeffekt kann man sagen was man will,. wenn sich einer eingeschossen hat und unbedingt will, dann wird der Mittel und Wege finden. Obs gut ist, obs passt, scheißegal.
    Das wird man nicht verhindern können, allzuoft siegt die Optik. Aber das ist doch auch in, alles muss schön sein.
    Das Auto, die Wohnung, man selbst ja sowieso, die Kleidung, also natürlich auch der Hund.


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    Ich wäre da ja so frech und würde fragen wieso man denn dann diese Hunde noch vervielfacht wenn sie doch so unzumutbar sind.

    Ich frage mich allerdings woher Hundezüchter diese Menschenkenntnis nehmen wollen zu entscheiden wer rassegeeignet ist.


    Unzumutbar ist immer Ansichtssache. Ein Hundesportler und ein Malinois? Super! Aber ein 08/15 Hundehalter und ein Malinois? Muss net sein, zum Wohle beider Seiten.

    Und wenn da einer vor mir steht, beim Wort Jagdtrieb eifrig nickend meint man wird Antijagdtraining machen und dann wird das schon gehen... Ähm, ne, sorry.
    Oder gleich die Augen aufreißen von wegen "Die armen Kaninnchen töten??? Nein, das erziehe ich dem ab!"
    So Leute sind für die meisten Windhunde denkbar ungeeignet. Und die werden zurecht abgewiesen, da muss man kein großer Menschenkenner sein.

    Außerdem muss der Züchter nix verkaufen. Der ist dazu nicht verpflichtet. Wenn man in seinen Augen unpassend ist, dann ist man das eben.
    Dann könnte man wie ein Erwachsener handeln und überlegen ob der Wunschhund vielleicht doch nicht geeignet ist.
    Man kann aber auch mit dem Fuß aufstampfen, meinen das der Züchter keine Ahnung hat und sich so einen Hund von sonstwoher holen.
    Nur beschweren darüber wie furchtbar das Leben mit so einem Hund dann ist, das sollte man dann lassen. Kriegen die meisten aber auch nicht hin.


    Lese ich das richtig und bisher hat sich nur einer angepasst und zwar du?

    Wie vorher schon geschrieben hatte mein Mann, damals noch Freund, arge Probleme mit "Kälte". Sobalds draußen nachts 10°-15° waren kam der mit Skiunterwäsche ins Bett, da ich mit Fenster auf Krack schlafe.
    Er tat mir zwar echt leid, aber da ich Asthma habe gab es da nie große Diskussionen.
    Wir haben uns einfach angenähert, also ich habe meine Wohnung etwas wärmer gemacht als normal für mich, also anstatt der üblichen 21° dann eben 24° für ihn (boah, das war so warm!) und er hat sich eben nachts warm angezogen.
    Inzwischen sind wir auf nem ziemlich gleichen Level, nur nachts ist es ihm manchmal noch etwas kalt.

    Bei so Extremen wie bei euch ist es echt hart. Du leidest da wirklich körperlich drunter, ist ihm das so egal?
    Er müsste sich nur was anziehen, du hingegen hast sogar Erstickungsanfälle, so ist doch keine erholsame Nacht möglich. Und das machst du seit 6 Jahren mit? Das hätte ich nichtmal 1 Jahr mitgemacht. Liebe hört bei mir da auf wo es mir körperlich und/oder seelisch schlecht geht.


    Wie gesagt, hier läuft im Bad die Heizung auf 2, einfach weils 10° fürs Bad für mich, Männe und Kind zu kalt sind.
    In allen anderen Zimmern ist die Heizung weiterhin aus und das wird sich nicht ändern. Es soll wohl wieder wärmer werden, aktuell haben wir 11° da draußen und tagsüber wunderbare 19°, ich liebe das Wetter!

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    Ich wunder mich schon die ganze Zeit dass nur über die erfolgte oder zumindest wünschenswerte Erziehung der Rüden diskutiert wird.
    Ist außer meinem Moritz hier noch kein Rüde von einer heitatswilligen Hundeschönheit verfolgt worden? Die einzige Dobermanndame im ganzen Auslaufgebiet will mit meinem Moritz in die Büsche. Und zwar jetzt und gleich. Ist mir vor zwei Jahren passiert und die Besitzer waren noch weit weg. Froh hat mich das auch nicht gemacht. Schließlich habe ich auch noch eine Hündin dabei und dieser Dobermann ist normalerweise nicht der Freundlichste. Zum Glück hatte die in der Situation Augen wie die Schlange Kaa im Dschungelbuch.
    Im Nachhinein kann ich darüber lachen. In der Situation hat mich das gewaltig genervt weil ich wieder zur Arbeit wollte und es nur eine kurze Runde werden sollte.


    Dann hast du aber einiges überlesen.

    Die meisten von uns sind der Meinung das man beide Seiten erziehen und managen muss.
    Beide, nicht nur die Rüden und nicht nur die Hündinnen, sondern eben beide. Denn 98% der Hunde können das lernen, es gibt da nur wenige Ausnahmen.