Beiträge von Aoleon

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    Aoleon,
    und ich machs genau anders.
    Für mich zählt nur und ausschließlich mein Bauchgefühl. Es muss stimmen. Zu meinem Hund, zu mir. Was irgendjemand darüber sagt oder denkt, ist mir absolut wumpe. Das wäre mir zu fremdbestimmt.
    Und so habe ich mir aus RS rausgezogen, was mein Bauchgefühl wollte.
    Damit lebe ich ganz gut.


    Ja, das Bauchgefühl sagt mir auch das es wunderbar ist im Frühling an den wunderschön blühenden Bäumen und Gräsern langzulaufen und den Tag zu genießen.
    Nur die Logik ist es dir mich dran erinnert das ich danach ins Krankenhaus muss mit nem schweren Asthmaanfall.

    Gut, das ist etwas überspitzt, aber so sehr ich Bauchgefühl auch schätze.. Es hat ne hohe Fehlerquote.
    Ich höre auch auf meinen Bauch, aber die letzte Instanz ist immer die Logik. Sicher gibt es Dinge welche die Logik nicht erklären kann und sie sind dennoch da.
    Aber nicht bei der vRS.

    Zitat

    Die Schülerin mit der Allergie hat selbst gesagt manchmal jucken die Augen und manchmal eben nicht. Aber nur wenn sie den Hund streichelt. Und nur in einer wohnung. Laut Fachliteratur reicht aber die zeit der Anwesenheit vom schulhund nicht aus um Allergien hervorzuheben.


    Die Fachliteratur würde mich mal interessieren! Aus welchem Jahrhundert ist die denn?

    Das die Augen mal jucken und mal nicht liegt vermutlich daran das die Schülerin eben nicht auf jede Rasse allergisch ist.
    Und da du ja "Fachliteratur" gelesen hast müsstest du wissen das Allergien sich verstärken je öfter man mit dem Allergen in Kontakt kommt.
    Das bedeutet das es irgendwann reichen wird das besagte Schülerin in einem Raum mit dem Hund ist.

    So wie du hier schreibst scheint es dir wichtiger zu sein das dein Hund Schulhund wird als die Gesundheit deiner Schüler und die berechtigten Sorgen der Eltern!


    Mal davon ab: Mir als Allergikerin reicht es leider völlig 10 Minuten in der S-Bahn neben jemand zu sitzen der unter seiner Kleidung Angoraunterwäsche trägt.
    Einen Raum betreten in dem ein Allergenträger war reicht also je nach Schwere der Allergie mehr als aus.

    Zitat

    :hust: Mmh. Aber wenn ich darauf hinweise, dass man überprüfen sollte, dass der Hund depriviert sein könnte, dann hänge ich der aktuellen Mode nach?

    Jo. Ich brauche irgendwie mehr Informationen für eine "Diagnose", scheint mir.


    Nein. Das habe ich so auch nirgends geschrieben.

    Aber es ist inzwischen schon fast ein Schlagwort geworden und nur weil ein Hund aus dem Auslandstierschutz oder sonstwoher kommt muss der eben noch lange nicht depriviert sein.

    Du hast, wie wir alle, eben deine Meinung geschrieben und ich wüßte nicht wo ich das in irgendeiner Weise als schlecht dargestellt hätte?

    Zitat

    Wenn´s denn solche Gelenkwärmer gibt. Ich könnte welche stricken, das bekomme ich gerade noch hin, aber mir fällt nichts verstrickbares ein, das kein Wasser aufnimmt.


    Strick doch einfach mit dem wärmsten das du findest und zieh dann Regenstulpen über.
    Die gibts doch auch für Hunde, auf jedenfall im Windhundbereich wirst du sowas finden, viele Afghanenhalter haben die Dinger.
    Edit: Hier, sogar welche mit Gummizug zum übern Rücken festmachen. Oder eben normale im 2er Pack, etwas runterscrollen. http://www.hundesaloncoco.de/beinschutz/


    Wegen Overall:
    Arren hat einen. Ich hatte mich damals bei den Beinen vertan und sie sind zulang, ich hab sie eben hochgekrempelt und das hält.

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    Wie man sieht ist toben auch kein Problem damit.

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    Hält super warm, ist von Hurrtta und einer dieser wasserfesten Overalls. Sprich 1 Lage Fleece, 1 Membran, 1 Lage Fleece. Weiches, sehr kurzes Fleece, hat bis jetzt den Hund immer warm und trocken gehalten.

    Zitat

    Aber das hilft doch dem Hund nicht weiter, außer dass er die Lernerfahrung macht, dass seine Gefühle niemanden interessieren. Also nichts anderes als Treiben in die erlernte Hilfslosigkeit oder nicht?


    Nö. Der Umkehrschluß wär ja das man ständig die Gefühle des Hundes an erste Stelle stellt und das geht im Leben nunmal einfach nicht.
    Trotz TA-Training hat einer meiner Hunde furchtbare Angst beim Tierarzt. Da kann ich ja auch nicht sagen "Okay, der arme Kerl ist panisch, ich geh halt nimmer zum Tierarzt".
    Oder an einer bestimmten Straße vorbei, an einer Mülltonne die dem Hund grad Angst macht oder sonstwas, die Liste ist ja je nach Hund beliebig erweiterbar.

    So wie die Beschreibung des Hundes hier eben für mich klingt hat der Hund keinen Bock auf die Hundewiese und blockiert darum den Weg dahin.
    Geh ich mit dem Hund nun aber den Weg und gehe an der Wiese vorbei, mache die Wiese also nicht mehr zum Ziel, merkt der Hund das es okay ist mit Herrchen mitzugehen, egal wo der grad hinwill.
    "Weil Herrchen nun weiß das ich die Wiese doof findet gehen wir nicht mehr hin", sozusagen. Und sobald der Hund merkt das es wirklich nicht mehr auf die Wiese geht, was sicher einige Gassigänge dauern wird, ist der Weg auch nix Schlimmes mehr.

    Alle Beiträge vom TS hier im Thread klingen halt nach einem sehr netten Menschen der bloß nix falsch machen will und Hund soll sich immer wohlfühlen.
    Ist ja eigentlich wirklich fast perfekt. Nur bringts halt nix weil bis jetzt der Hund vor allem weiß das er mit seinem Drama durchkommt.

    Wie gesagt, nur meine Sichtweise auf das was hier geschrieben wurde.
    Als Beispiel mal mein Whippet. Der hat bei den Vorbesitzern gelernt das er mit allem durchkommt wenn er bloß leidend genug tut. Und das hat der echt drauf!
    Der Hund sinkt in sich zusammen, der Schwanz klebt fast unterm Bauch, die Ohren liegen so dicht an wies nur geht und die Augen werden groß... Dazu ein Winseln das es Steine erweicht und achja, die Pfote die gehoben wird.
    Alle, wirklich ausnahmslos alle Menschen die ihn so sehen brechen in "Oooh, der Ärmste, was hat er denn?" aus und betüddeln ihn.
    Und dann machte er das wenns Ärger gab. Aber nur wenn grad andere Menschen in der Nähe waren! Sonst nie, nur dann.
    Hamilton ist manipulativ wie sonstwas und er ist beileibe nicht der einzige Hund der sowas einsetzt. Das darf man eben bei aller "Och, die Ärmste kennt ja nix und schlimme Vergangenheit und X und Y und Z" eben nicht vergessen das es ganz einfach sein kann das diese Hündin hier eben einfach in den letzten Monaten gelernt hat wie man Herrchen am einfachsten dazu kriegt das zu tun was sie will.

    Kann natürlich falsch sein was ich hier schreibe, darum eben: Ist nur meine Sichtweise.

    Ich habe viel bei Köbers bestellt, immer gute Ware und vor allem schöne große Stücke! Nicht das Fisselzeug das man sonst oft bekommt.
    http://www.koebers-shop.de/epages/6287177…ckenkauprodukte
    (Besonders die Endloswürste sind klasse)

    Letztens auf einer Ausstellung habe ich dann ein paar Sachen von hier gekauft und werde die Tage mal über deren Onlineshop einkaufen. Qualität war gut und es gibt eben auch große Stücke.
    http://www.tiernahrung-laub.de/index.php?cPat…b064316742c1cab

    Zitat

    und genau dasselbe wirst du in etlichen jahren über die jetzigen Wolfsforscher denken und lesen ;)
    Lachst du dann auch noch?


    Ja.

    Stell dir vor, mir macht es überhaupt nichts aus wenn neue Sachen bekannt werden und Dinge als überholt "geoutet" werden.
    Ich folge keinem Dogma, keiner Leitfigur, keiner einzelnen Lehre. Mir ist es schlichtweg egal wer Frau Ertel, Herr Bloch, Frau Federssen-Petersen ist. Die alle sitzen genauso aufm Klo und machen genauso Fehler wie andere Menschen auch, sie haben ihre eigenen Sichtweisen mit dem sie ihr Wissen interpretieren.

    Ich lebe mit meinen Hunden und zwar so wie ich es für sie am richtigsten erachte. Mein gesamtes Leben folgt einem Konzept aus Logik. Kann ich Methode XY logisch begründen? Gut. Passt sie zu einem meiner Hund und mir? Ja? Na super, wird übernommen.
    Passt es schon bei der Logik nicht wird auch nichts ausprobiert. Zeitverschwendung.
    Und da ist es völlig egal von welchem "Guru" die Methode oder Erleuchtung oder was auch immer kommt.

    Vor allem von Wolfsleuten kommt selten gutes für Hunde. Liegt schon in der natur der Sache, denn wir haben keine Wölfe. Wir haben Hunde.
    Lebewesen die sich vor vielen Jahrtausenden vom Wolf abgespaltet haben und den Menschen durch viele Zeitalter begleitet haben.
    Unsere Hunde sind nicht wild. Sie sind Haustiere. Sie brauchen den Sozialpartner Mensch.
    Dafür haben viele Jahrtausende gesorgt in denen der Mensch mit dem Hund verbunden wurde.

    Und nur weil irgendjemand sagt "Der Hund braucht ein Rudel" ist das eben trotzdem Quark. Der Familienverband eines Wolfes lässt sich nicht auf den Hund übertragen.


    Nun musste ich echt lachen... Fossey war eine Große, das mag stimmen, aber auch sie war nicht fehlerlos und nicht alle ihre Beobachtungen stimmen.

    Dann geh doch und sie mal nach. Es gibt zig Videomaterial und Verhaltensbeschreibungen über Wölfe.
    Selbst wenn nicht im Sinne der vRS geforscht wurde müsstest du doch zig Ansätze für diese Theorie in den Forschungen finden, denn du weißt ja wonach du suchst.

    Ich denke eben das sich diese Negativverknüpfung längst gebildet hat. Und zwar Weg = Hundewiese.
    Von der Beschreibung her ist der Hund nicht panisch und diese Deprivation ist mir aktuell schon zu sehr "Modediagnose".
    Natürlich kann mein Tipp falsch sein. Eure auch. Wir alle sind weder allwissend noch kennen wir den Hund, darum geben wir alle eben nur Tipps und was der TS daraus macht ist allein seine Sache.

    Zitat

    ich nehme an, Fluffy, du warst dabei.
    Ansonsten ziehe ich meinen Hut vor deiner Fähigkeit, alles was andere sehen und erleben aus der Ferne beurteilen zu können. Vielleicht warst du auch mal Hund, dass du genau abschätzen kannst, wer wann was wie wahrnimmt. Oder dir reichen Studien über die Wahrnehmung um beurteilen zu können, dass Hunde zu jederzeit immer und überall aufmerksam sind und alles bemerken, was ihre Sinne ihnen ermöglicht. Es gibt nie einen Moment der Unaufmerksamkeit.
    Danke, Fluffy, dass es dich gibt. Danke, dass du uns an deiner Weisheit und deiner ungeheuren Fähigkeit, die Wahrnehmung von anderen auf Distanz sicher beurteilen zu können teilhaben lässt :gott:


    Ist das nicht das Verhalten das du ständig anprangerst? Und nun rutscht du noch tiefer?


    Wolfsspuren: Ja, leider hat dieser Perfektionismus inzwischen fast bizarre Blüten getrieben.
    Darum finde ich es umso schöner das du und andere nun einfach einen besseren Weg eingeschlagen habt, eben mit dem Hund zusammen und nicht als "Oberrudelsführer" oder sowas.
    Das ist ein Vorteil dieses Konzeptes, leider in meinen Augen der einzige Vorteil. Denn dort treibt es ja dann eben andere Blüten. *seufz*
    Es ist halt so das ein Dogma bei den meisten eben vom nächsten Dogma abgelöst wird. Einen Schritt zur Seite zu machen und sich nur rauszuziehen was eben in diesem Moment am besten zum eigenen Team passt machen leider nicht viele Leute.

    Ceri: Arren latscht sogar vor Treppenstufen wenn der vertieft/abgelenkt ist.
    Dennoch ist er mir im Aufmerksamkeitsmodus um Lichtjahre vorraus. Selbst der Dummhund und selbst in Momenten wo ich denke er schnuppert grad vertieft. Ich scanne aus Gewohnheit die Umgebung, aber plötzlich ist der Depp so aufmerksam in eine Richtung und ich sehe nix, höre nix und rieche auch nix. Der Dummhund schon.

    Vom Whippet fang ich garnicht erst an, der träumt grad einen Grashalm voller Duft an und zack stehen die Ohren und der ganze Hund für einen unglaublich kurzen Moment, ehe er wieder verträumt den Grashalm ablutscht.

    Aber die Interaktion zwischen Wolfsspuren und ihrem Hund ist etwas sehr schönes, auch wenn der Hund mit großer Wahrscheinlichkeit den anderen schon längst bemerkt hatte, so ist es ihm ja sichtlich angenehm das Frauchen auch endlich mal mitmacht.
    Ist nämlich auch eine Art des Sicherheitsgebens das viele Hunde nach einer Weile sehr dankbar annehmen.
    Denn es ist nunmal so: Sie sind von uns abhängig, sie sind unsere Geschöpfe.


    Zitat

    Hunde haben sicherlich viel, viel feinere Sinne als wir, aber sie sind deshalb nicht allwahrnehmend, auch sie filtern und auch Hunden können Reize entgehen, weil sie gerade nicht im Focus stehen oder andere ungünstige Bedingungen dazu führen.


    Sicher. Aber auf einer Hundewiese sitzend dürfte der Mensch dennoch unterlegen sein.
    Aber das mit dem filtern ist gut und richtig, noch ein logischer Fehler in der vRS: Der Hund der für dieses vor allen wahrnehmen zuständig ist, der ist rein körperlich garnicht in der Lage alles wahrzunehmen.
    Selbst wenn 2 Hunde diese Aufgabe übernehmen, das geht einfach nicht.