Beiträge von Aoleon

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    Ich behaupte ja gar nicht, dass man eine gefährliche Situation zwischen Hund und Kind provozieren sollte, nur damit die Kinder beschäftigt sind oder der Hund raus kommt, natürlich fehlt in diesem Fall die Anleitung der Eltern und deren Unterstützung. Was ist passiert: der Windhund hat gejault und an der Leine gezogen, eines der Kinder hat daraufhin aufgeschrien, der Hund hat sich weder auf den anderen gestürzt noch wurde er aggressiv, noch hat er jemanden umgerannt, das hätte die Themenerstellerin sicher geschrieben um ihr, wie ich finde etwas überzogenes Verhalten zu rechtfertigen. Die Kinder zu verfolgen und anzuscheißen ist nicht richtig, ihnen noch zu drohen schon erst recht nicht. Und das der Vater von den Spaziergängen seiner Kinder nichts wusste, sei dahin gestellt, denn er war ja Zuhause anzutreffen. Vielleicht findet sich eine friedliche Lösung. Grundsätzlich bleibe ich bei meiner Ansicht, dass die Beziehung zwischen Kindern und Hunden unbedingt zu fördern ist, gerade in Bezug auf Verantwortung übernehmen, auch wenn es bedeutet, mal loszulassen.


    Das Kind schrie seinen kleinen Bruder um Hilfe an. Das ist schon etwas mehr als nur ein erschrockener Aufschrei.

    Davon ab bitte ich dich sorgfältiger zu lesen. Ich habe nicht geschrieben das dieser Hund sich auf andere stürzt, sondern habe auf deine allgemeinen "Kinder können das" geantwortet.
    Wie ich sagte, der eigene Hund und die eigenen Kinder können noch so toll und lieb und reif und was weiß ich sein. Wenn ein anderer seinen aggressiven Hund nicht halten kann sind die Kinder in einer Situation die nichtmal viele Erwachsene regeln können.

    In diesem Fall hier im Thread werden sich Leute mit agressiven Hunden bedanken wenn da ein 30 Kilo Afghane auf ihren Hund zustürmt, 2 Kinder hinter sich herschleifend...
    Block mal so ein Tierchen um eine Keilerei zu verhindern, spaßige Sache!


    Also, meine Hunde dürfen die Länge der Flexi ausnutzen. Wenn die dann lossprinten haben die keine 5Meter mehr, sondern vielleicht noch 1 Meter Leine.
    Das ist zumindest für mich zuwenig Zeit zum drauf einstellen. Wenn du so reaktionsschnell bist ist das toll, aber damit dürftest du eher zu den Ausnahmen gehören.
    (Aber vielleicht siehst du ja auch den Käfer auf dem Grashalm, oder weißt schon vorher welches Blatt oder was auch immer meine Hunde grade so toll finden das sie jetzt sofort dahinmüssen)

    Aber bitte erleuchte uns, welche Technik wäre die richtige?

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    Sagt mal, habt ihr auch Familienmitglieder, die - gelinde gesagt - nichts damit anfangen könne, dass ihr mehr als einen Hund habt?


    Ja.
    Und das ist der einzige Wehrmutstropfen an der Hundehaltung.

    Mein erster eigener Hund war so dermaßen einfach zu erziehen, der ganze Hund lebte nur dafür alles zu tun woran ich auch nur dachte. Sie konnte ich mit nem Blick lenken.
    Der nächste Hund war eine Papillon und hatte den total Süßfaktor, dazu war sie schon eine gesetztere Dame als ich sie übernommen hatte und somit auch kein Problem.
    Aber dann der Mini, oh Gott oh Gott... Die Rasse schon schlimm genug, aber dann auch noch so wild! Ja... Welpe eben? Nein nein, der muss doch gehorchen. Mit 14 Wochen muss der schon ruhig sein.
    Das ich dann noch nen 2ten Hund dazugeholt habe wird bis heute nicht verstanden. Zeitweise hieß es sogar wir wären mit Hunden nicht mehr willkommen.

    Das die Hunde aber auch im Schlafzimmer bleiben könnten, das geht ja nicht. Weil der Whippet fiepst.
    Und anbinden geht auch nicht, die armen Hunde!
    Rumlaufen sollen sie aber auch nicht.
    "Der Mikki von XY, der bleibt ganz ruhig auf seiner Decke!" Mikki ist ein Labbi-Mix aus dem Tierschutz, ein Scheidungsfall und wurde erzogen übernommen. Dazu ist der schon 6.
    Meine kennen das halt nicht, brauchen wir hier zuhause nicht.

    Oh, und das ich mindestens 1mal am Tag länger als 10 Minuten mit denen raus muss wenn wir da sind ist auch doof. Weil wir uns ja so selten sehen. (270 Kilometer zwischen uns).

    Das sind die Momente wo ich mich immer wieder frage ob ich nicht doch adoptiert bin...

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    Ich seh schon die Gesichtsausdrücke der Leute, die mich treffen wie ich mit meinem Hund im KiWa spazieren fahre. :lol: aber ich halte die Augen nach sowas offen.


    Glaub mir, egal ob Kinderwagen, Hundebuggy, Tragetuch, etc: Du wirst so oder so angeglotzt und mit dummen Sprüchen werden die Leute leider auch nicht geizen.

    Oh, Lockenwolf, da weiß man ja garnicht wo das Innenfell aufhört und der Pudeljunge anfängt! :herzen4:

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    Nur sind 10 Jährige vollständig in der Lage gewisse Hunde Gassi zu führen.
    Bei mir gibt es eine 11 jährige die Gassigängerin ist und der ich auch sofort meine drei gleichzeitig in die Hand drücken würde. Die geht besser mit Hunden um als viele Erwachsene.
    Sicher gibt es 10 Jährige denen man keinen Hamster anvertrauen kann, aber allgemein sind die schon in der Lage problemlos Gassi zu gehen. Mit 10 kommen die auf weiterführende Schulen, so geistig untergegangen können die gar nicht sein.

    Es lauern in der Welt weitaus mehr Gefahren, denen wir schon 6 jährige bedenkenlos aussetzen, als fremde Hunde.

    Wenn man mir damals verboten hätte alleine Gassi zu gehen wäre ich wohl auf die Straße gezogen :D


    Und dann steht die Kleine da wenn mal einer seinen agressiven Hund nicht halten kann.
    Kinder können dann natürlich super soverän reagieren, mal ganz abgesehen davon das eine ausgewachsene Klopperei unter Hunden mit Verletzungen auch etwas ist mit denen Kindern gut zurechtkommen...

    Allein das ist der Grund warum man Kinder nicht alleine mit Hunden losschicken soll. Der eigene Hund kann noch so lieb sein, das Kind noch so reif, die Gefahr geht dann ja vom anderen Hund aus. Und in so einer Situation sind selbst viele Erwachsene überfordert.

    Da denkt man oft erst drüber nach wenns passiert ist, leider.


    Bemerkenswert:
    "Deine Hunde sind so unerzogen! Immer springen die hoch und hören nicht wenn du rufst."
    Ach? Könnte daran liegen das du sie immer vollsäuselst, streichelst wenn sie hochspringen und ihnen (von mir verbotene) Leckerlies in die Schnauze schiebst selbst wenn sie sich schon wegdrehen um meinem Ruf zu folgen. Was wir nicht zum ersten Mal thematisieren...
    Ich wünschte ich könnte die Hunde von ihr fernhalten, aber das gibt auch nix als Ärger. *seufz*

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    Man das ist ein Gemache... das sind Kinder, die gelangweilt Zuhause sitzen und sich draußen beschäftigen wollen, da es DIR ja möglich war den Windhund und deinen eigenen einzusacken und mitsamt den Kindern nach Hause zu gehen, sehe ich das halb so schlimm... so eine gemeingefährliche Bestie scheint der Windhund nicht zu sein. Viel eher mache ich mir Gedanken um Kids, die den ganzen Tag vor der Konsole sitzen (müssen).
    Vielleicht wäre es möglich, dass die Kids auf einem eingezäunten Gebiet oder dem Feld mit dem Hund toben, am besten an der Schleppleine.


    Weil es ein erwachsener Mensch schafft den Hund zu händeln ist es nur halb so schlimm?
    Ja... Also damit die Kiddies sich nicht mehr langweilen, die armen kleinen Mausis, dürfen sie mit dem großen Hund (ausgewachsene Afghanen liegen zwischen 20-30 Kilo) gehen der nicht auf sie hört, dem sie nicht gewachsen sind und somit etwas tun das ihnen ganz einfach verboten wurde, weil ja immer irgendwo einer rumläuft der hilft.

    Wassn das für ne Logik?
    Schicken wir die Zwerge mal mitm Hund los, Hauptsache sie hängen nicht vor der Konsole?
    Und besonders gut mit Schlepp, damit der Sprinter noch etwas Anschwung nehmen kann, damit die Kinder beim Fallen nicht nur blaue Flecke kriegen, sondern sich gleich Brüche einfangen.
    Was die Kiddies im heimischen Garten mit dem Hund machen ist eine Sache, aber alleine mit dem Hund rumstrolchen ist rücksichtslos, gefährlich und einfach eine mega dumme Idee.

    Mein Sohn ist ohne Tiere aufgewachsen und dennoch ein liebevoller, rücksichtsvoller Junge von dem jeder der ihn kennt nur schwärmt wie toll er ist.
    Das liegt an etwas das sich Erziehung und Vorbildern nennt, nicht an einem Tier.

    RafiLe: Gut das du nochmal mit den Eltern gesprochen hast. Kinder haben manchmal einfach Tage wo man sich den Mund fusselig reden kann und sie gehen dennoch los und tun genau das.
    Es ist halt nicht einfach wenn beide arbeiten müssen und die Kinder sich schon für ganz große halten, danke das du die Kinder nach Hause gebracht hast.

    Ich kann dir da auch nur zu einem normalen Buggy für Kinder raten, wie Conny auch.
    Die kriegt man gebraucht für wenig Geld, grad die richtigen Kinderwagen sind teils gut geländegängig und groß genug sind sie auch.
    Guck mal in die Kleinanzeigen, oder im Supermarkt sind auch oft Aushänge. Ist deutlich billiger als die Hundebuggys.

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    Ich hab nen Kinderbuggy genommen, darin haben meine Freundin und ich unsere beiden GR Babys transportiert. :D
    Jeder bekam ein Geschirr angelegt und wurde am Buggy befestigt, damit sie nicht ungewollt raushopsen.
    Hat super funktioniert.
    Vielleicht kennst du jemand, der sowas hat und nicht mehr braucht.
    Oder bei ebay kleinanzeigen, da gibts sowas oft sau günstig. ;)

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    Ich sehe halt einen Hund, der Schmerzen hat beim Gehen, der jede unnötige Bewegung vermeidet, der abgemagert ist, nicht mehr stehen kann und permanent leidet. Lebensfreude kann ich nicht erkennen, nicht mal bei den liebevoll angerichteten Häppchen, die er (fürs Video) bekommt. Der Hund leidet, weil Frauchen eine schwere Entscheidung scheut.

    Man sollte Tiere nicht so sehr vermenschlichen.

    Der ist langsam und wackelig, ja. Wie es alte Lebewesen nunmal sind. Woran siehst du die Schmerzen?

    Mager, naja, kommt auch drauf an was drinsteckt. Guck dir alte Windhunde an, die sind nur Haut und Knochen und leiden trotzdem nicht.
    Wo kann er nicht mehr stehen? Er steht fürs Trinken doch sogar selbstständig auf, er bewegt sich durch die Wohnung und folgt auch dem Staubsauger. Das find ich bei dem glatten Boden schon ne echte Leistung, darum bewegt er sich drinnen auch deutlich vorsichtiger als draußen. Ist halt kein guter Fußboden für Hunde.

    Guck dir mal seine Linie genauer an, also die Großeltern und weiter. Kann sein das sich da ein größeres Exemplar nun durchschlägt.
    Einer meiner Gassihunde sah seinen Eltern überhaupt nicht ähnlich, war aber ein totales Abbild seines Urgroßvaters.
    War schon fast unheimlich, als hätte man den Hund geklont.

    Bissken massiv ist Varus schon, aber das ist bei Fotos auch immer etwas schwer zu sagen.
    Ich hol ihn ab und taste mal, ja? *Und behalte ihn*
    Wie gesagt, kann gut sein das einer seiner Ahnen da durchschlägt.