Beiträge von Aoleon

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    Alles kann aber muss nicht passieren. Ich glaube schon, dass unsere Feuerwehr weiß, wie weit sie gehen kann, aber ich käme niemals auf die Idee, mir Gedanken darüber zu machen, was mit meinem Hund bei einem Feuer in unserem Haus passiert, sondern eher käme ich auf die Idee, dass mein Mann und meine Kinder gerettet werden, das wäre für mich oberste Priorität.


    Lesen kann so hilfreich sein....
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    Nun habe ich schreckliche Bilder im Kopf. Was wäre wenn es bei mir im Haus brennt und mein Hund alleine ist? Gibt es da irgendwelche Vorsichtsmaßnahmen die man treffen kann? Habt ihr euch da schonmal Gedanken gemacht?

    Wenn der Hund alleine ist sind eben weder Mann noch Kinder im Haus, um die muss man sich also nicht sorgen...

    Musste euch Smilies klauen!

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    Echt? Mir wurde genau das Gegenteil beigebracht. Klar schnuppern lassen. Aber niemals auf den Kopf patschen. Immer mit der Hand von unten rangehen.

    Janosch hasst es wenn ihm jemand von oben auf den Kopf fasst. Das dürfen nur wir


    Kommt aufn Hund an. Der Whippet lässt sich ungern von fremden an Hals/Brust berühren, aber über den Kopf streicheln und dir Ohren kraulen ist immer gut.
    Dem Mini isses egal, den kannste anpatschen wo du willst, Hauptsache anpatschen und das lange.
    Auch die Hunde die ich sonst so kenne/kannte hatten eher Unwillen bei Händen von unten. Ist halt Kehle, ne?
    Und die, die es am Kopf nicht mochten, die mochten es dann eh lieber an der Seite, also Brustkorb, Flanke klopfen, Rücken kraulen.
    Da gibt es eben kein "So nicht" sondern nur "Kommt auf den Hund an".


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    Wow, Aoleon, Danke für die ganzen praktischen Tipps, das ist super!

    Klaro, Hundesachendepot im Büro macht total Sinn (und jetzt bin ich froh, meine ollen Handtücher noch nicht entsorgt zu haben!). Das mit den Leckerlies ist ein guter Hinweis ... und ein prima Argument ("Neeeeeiiiiin, gib ihm das nicht, dann wird er zur Pupsmaschine!!!").


    Ja, und so hast du auch den Überblick wieviel er ungefähr an Leckerchen bekommt und kannst wenn nötig das Futter anpassen.

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    Mit den Gasthunden war ich auch ohne Wasser unterwegs; im Auslauf in der Hasenheide ist ein Wasserhahn und eigentlich auch immer ein gefüllte Wassernapf, aber der W. Springer Spaniel hat irgendwie draußen nicht so gerne getrunken.
    ... ich will natürlich hoffen, dass du dein Kind dann wenigstens alle 20 Minuten mit Milchschnitten vollgestopft hast, damit sein Blutzuckerspiegel wirklich nie fallen kann ... und in der Wartezeit von Milchschnitte zu Milchschnitte dann schnell ein paar Nimm2 und dann so weiter bis zur vollen Mahlzeit :)


    Wassernapf im Büro ist allerdings echt Pflicht, wenn ihr da mal mehrere Stunden seit.
    Grad wenn du im Sommer die noch angenehmen Vormittage zum langen Gassi nutzt und danach ins Büro gehst, dann brauchst du eben auch kein Wasser rumschleppen.
    Nichtmal das! Das arme Kind musste auch Saft ohne alles trinken und bekam keine speziellen Kindersäfte. Und keine Reiswaffeln, keine Globulis wenn er vom Klettergerüst gefallen war und bekam nicht alles zugesäuselt. Das der Arme mich lieb hat ist ein Wunder... :lol:

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    Wechselschuhe ist gut! Unser Büro ist ziemlich fußkalt (-> Liegeplatz dann mal daraufhin überprüfen, falls es ein kälteempfindlicher Hund ist), da hab ich im Winter problemlos meine Winterstiefel an ... aber ein Extrapaar Gummistiefel/Turnschuhe/können-auch-kaputt-gehe-Stiefel ist eine super Idee. Kommt alles in meinen Hundeschrank


    Liegeplatz ist einfach, notfalls kommt da ne Isomatte drunter. Die gibts ja alle naselang billig irgendwo und die kann man dann auch so schneiden wie mans braucht.
    Grad ältere Hunde habens, wie wir Menschen im Alter, mit den Gelenken. Kälte ist da nicht so gut, da kommt man ja kaum hoch...
    Du magst da zwar noch deine Winterstiefel anhaben, aber ganz sicher nicht mehr wenn du samt Hund nen Schlenker durch die Parks oder so gemacht habt. :D Matschige Stiefel hinterlassen tolle Spuren...

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    Hm, ich glaube, füttern im Büro wäre für meine eine Kollegin nicht so toll. Das würde ich wenn möglich nicht machen. Zum Thema wann & wie oft füttern muss ich mich noch mal schlau machen (ha, und vielleicht würde ich netterweise dann auch darauf achten, wie der Hund es dann am liebsten mag )
    Zu der Kollegin, weil es hier teilweise ganz furchtbar klingt, wenn ich über sie schreibe: Das ist eine supercoole, absolut korrekte Frau, mit einem ganz, ganz starken Sinn für Gerechtigkeit und die Idiotien des modernen Lebens, einem wunderbar klaren Kopf, genialen Bullshit-Detector und sie hat sich in ihrer Kindheit und Jugend wahnsinnig viel in Sachen Umweltschutz engagiert. Die meisten Hunde, die sie kennt, mag sie einfach nicht, aber von einigen wenigen schwärmt sie auch. Ich kann mir generell vorstellen, dass sie eher unausgelastete Hunde kennt und von denen genervt ist. Insofern wäre meine Kollegin also sogar ein echter Segen für mich und den Hund, weil sie eine zusätzliche (hoffentlich unötige!) Motivation wäre, den Hund geistig & körperlich nicht vergammeln zu lassen.
    Oh und: Die Galgo-Dame hatte ich einen Tag mit im Büro, da war die Kollegin total verdattert, dass man den Hund kaum bemerkt, weil er so still ist.


    Muss ja auch nicht sein. Meine Hunde bekommen 2mal, das bekommt ihnen am besten. 1mal morgens und das geht ja auch vor dem Büro, und eben einmal abends.
    Wegen der Kollegin: Ist okay. Viele Menschen habens nicht so mit Hunden, ist doch normal. Das sie trotzdem nicht will das der Hund alleine bleibt und alles zeigt doch schon das sie viel mehr mitdenkt als viele andere Nicht-Hundehalter.

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    Zum Geschirr: *facepalm* klar, in den ganzen Gurten hängend, kann der Hund sich bestimmt suuuuuper entspannen und schön gemütlich hinlegen. Nicht.
    Halsband würde ich ihm wahrscheinlich nur Zuhause ausziehen, im Büro steht auch immer mal eine Tür zum Lüften auf, sobald es warm genug ist, die ganze Zeit. Ich weiß, dass Hunde heute ja auch immer gechipt sind, aber ich möchte möglichst kein Risiko eingehen, dass er/sie aus einer Verkettung blöder Umstände plötzlich ohne Halsband draußen steht (und Rückruf werde ich bis zum Abwinken trainieren).
    Wie ist denn das eigentlich mit dem Geschirr? Ich habe den Eindruck, dass das inzwischen zum Gassigehen üblich ist und auch angenehmer für den Hund. Ist das so? Der W. Springer Spaniel ging am Geschirr auch noch mal angenehmer an der Leine, als am Halsband (aber sicher auch, weil sein Dogwalker ihn immer an der Schleppleine hat und da ist er ja praktisch jeden Werktag).


    Yep! Im Büro ist ein Halsband einfach praktisch, eben wegen offenen Türen, der Postbote der plötzlich mal reinstürmt oder was auch immer. Mal den Hund schnell festhalten oder anbinden können ist einfach nützlich.
    Schleppleine gehört, wie du ja weißt, eh immer ans Geschirr. Für sonst, na, wie es dir lieber ist.
    Meine Hunde tragen Geschirr alle 2, 3 Wochen mal wenn wir Sonntags im Wald sind. Da hängen sie nämlich an der Schlepp. Ansonsten tragen sie Kettenzugstopps und zuhause sind sie nackig.

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    Gibt es vielleicht ein gutes Buch mit diesen ganzen Basics?
    Ist ja auch etwas ermüdend für euch, wenn ihr mir das immer löffelweise beipuhlen müsst. Sowas wie moderne Hundehaltung für Anfänger oder so (ich geh mal bei Amazon suchen). Hab mir letzte Woche ein kleines Gebrauchtbuch aus der GU-Reihe gekauft, einfach weil es gerade da war und ich dachte, ich kann ja nur dazulernen. Aber das ist irgendwie sehr traditionell geschrieben, der Hund wird da eher durch im Nacken schütteln und Leinenrucks erzogen, das hat mir gar nicht gefallen und darum trauen ich auch den anderen Informationen darin nicht so ganz.

    Wegen Futter: Naaaaaaaaa gut, dann lasse ich den Hund da vielleicht auch ein bisschen mitentscheiden ;) Organisieren lässt sich hier glaube ich fast alles, das ist echt praktisch.


    Bücher sind nett. Aber dein Hund wird höchst selten drin vorkommen. ;) Es ist halt alles nach der jeweiligen "Religion" geschrieben und eben etwas oberfächlich. Was zu dir und deinem Hund passt musst du dir eben rausziehen.
    Ich persönlich hab außer das andere Ende der Leine (das mpraktisch ist weil man schön sieht was passiert wenn mans falsch macht) garkein Hundebuch. Aber ich hab seit über 25 Jahren mit Hunden zu tun, eigenen, Gassihunden die ich erzogen hab, Hunden aus dem Familien- und Bekanntenkreis... Also nicht nur 4 eigene, sondern deutlichst mehr. Viele Leute mit vielen verschiedenen Meinungen und Erziehungsstilen.
    Ich hab mir da halt rauspicken können was zu mir passt und begutachte eben jeden Hund einzeln. Was bei A funktioniert kann bei B total doof sein.
    Du bist offen, du willst lernen, ich mache mir da überhaupt keine Gedanken das du dir mit Hilfe des Netzes deinen Weg zusammen mit deinem Hund suchst. Du weißt schon das Dominanz, Nackenschütteln und Co scheiße ist, das ist schon soviel mehr als viele Hundehalter da draußen wissen... Du hast anscheinend ein tolles Bauchgefühl, das wird dir immer weiterhelfen.
    Du wirst das schon machen, kein Zweifel.

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    Lohnt sich ein Hurrta Mantel oder langt auch ein "günstiger" von Fre**napf oder so?!


    Kommt drauf an was dir lieber ist. ;)
    Und was eben deinem Hund passt.

    Für Arren war es einfach schwer was passendes zu finden. Die vom Fressnapf waren immer viel zu lang, wenn sie um die Brust passten. Wenn sie in der Länge passten, dann bekam man sie eben an der Brust nicht rum...
    Also wurds der Hurrta und bereut hab ich das nicht, auch wenn der so teuer war.
    Allerdings käme mir ein Mantel von denen nicht her, die sind so weit offen am Hals das ich mich echt frage wie das warmhalten soll?
    Für nicht so kalte Tage, denn der Overall ist echt nur für knackig kalt, hat Arren jetzt einen Mantel von Felix Bühler, über den Pferdesportladen Krämer bestellt.
    Günstig und schicker als die ausm Fressnapf.

    Für Hamilton, ach Gott... So lang, so tiefe Brust, alles aus den Läden passt nie!
    Da muss es eben ein Windhundmantel sein und die findet man eben nicht bei Fressnapf und Co.

    Ach, das Buch hab ich auch. Ganz nett, aber ich würds nun nicht wirklich empfehlen.
    Gewisse Dinge wie das umarmen und so weiter... Ich hab noch keinen Hund getroffen der geglaubt hat ich würd ihn dominieren wenn ich ihn umarme. Nichtmal der Mini ist so doof.
    Aber für nen Überblick ist es okay.

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    Du wirst lachen, ich hab inzwischen eine mentale Liste von Dingen, die immer dabei sein müssen .. je nachdem ob Büro oder Spaziergang eben Handtücher, Schleppleine, Leckerlie, Wasser und lauter Dinge, die mir gerade nicht enfallen oder von denen ich noch nichts weiß. Ich werde die Frau mit dem großen Rucksack sein :)


    Vergiss den Rucksack, jedenfalls für den Weg ins Büro. Ist doch einfacher dort einige Dinge zu deponieren.
    Eben eine Dose Leckerlies, damit die Kollegen nicht irgendwelchen Müll in den Hund stopfen, einen Stapel Hundehandtücher vielleicht in einer Ecke unter der Spüle der Büroküche...
    Das mit den Leckerlies ist echt wichtig. Schwiegermuttern kauft so teures Zeug ausser Drogerie, Kekse mit Käse und Schinken drauf. Grad mein Mini furzt davon ganz furchtbar ekelhaft, aber sie ist der festen Meinung sie tut den Viechern damit was gutes. Weil, ist ja teuer... :muede:

    Wasser ist sone Sache: Ich hab schon ewig mit Hunden zu tun und hab nie Wasser dabeigehabt, außer im Hochsommer auf Wegen ohne Bach. Und so mach ich das auch heute noch. Bei 20° Außentemperatur mal 2 Stunden draußen toben überlebt ein normaler, gesunder, kurzhaariger Hund auch ohne Wasser.
    (Ich bin ein Rabenfrauchen und ne Rabenmutter. Mein Kind bekam als Kleiner auch nicht ständig ein Brötchen in die Hand wies damals modern wurde. Der musste echt die Zeit zwischen Frühstück und Mittagessen ohne 4 Snacks überstehen, das arme Kind...)

    Was du auf jedenfall brauchen wirst sind Wechselschuhe, falls du das nicht schon hast. Ich hatte immer ein Paar Büroschuhe im Schreibtisch, weil ich im Winter trotzdem nen längeren Fußweg hatte und mit Winterstiefeln im warmen Büro sitzen, puh...
    Ist echt praktisch, grad wenn man mittags mit dem Hund rausgeht wos dreckig wird um danach wieder ins Büro zu gehen.

    Wenn du sie im Büro füttern willst sollten 2 Näpfe da stehen, ansonsten reicht ein Wassernapf. Die musst du ja nicht hin und herschleppen.
    Da du Schleppleine schreibst wird dein Hund ja Geschirr tragen. Für die Zeit im Büro wär aber ein Halsband wohl bequemer, so kann man den Hund auch mal festhalten oder so.

    Wegen Futter: Da wirst du eh gucken müssen was Hund verträgt. Leg dich nicht zu sehr fest, es gibt Hunde die mit roh nicht klarkommen.
    Meine Papillon hats geliebt und es hat ihr echt gutgetan, der Mini und der Whippet vertragens nicht. Die vertragen auch beide nicht soviel Fleisch wie aktuell immer gepredigt wird, die ganzen tollen superhochwertigen Marken brauch ich garnicht füttern, führt zu Problemen.
    Da wirst du also eh gucken müssen was am besten zu dem Hund und dir passt. Aber das wird die Zeit zeigen.

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    Meine Schwester meint jedoch "Die freuen sich da das ganze Jahr drauf, die wissen ja schon was es gibt."

    Ich finds auch nicht unfassbar schlimm, aber irgendwie ist es schon komisch.
    Aber ich hab auch nur 1 mal einen Adventskalender gehabt, mit 10 das letzte Mal. Wahrscheinlich kann ich deswegen auch den Spaß daran nicht nachvollziehen :D

    ...von meinem sony via tapatalk.


    Echt, so lange hattest du keinen mehr?
    Ich gehe auf die 40 zu und habe jedes Jahr einen Adventskalender. Männe auch. Und Sohn ja sowieso.
    Der ist 13, aber wehe es gäb keinen Adventskalender... Da fällt mir ein, wir sind spät dran, muss gleich mal gucken ob es dieses Jahr einen neuen von den 3 Fragezeichen gibt, sonst haben wir ein Problem...

    Patin, sagte sie doch schon. Die brauchen halt ein Sofa für sich allein, das Körbchen hat Schlauchbootgröße...
    Muss man eben auch den Platz dafür haben.
    Ich sehs ja schon an meinem Whippet. Wenn der sich einrollt ist ein Sofakissen belegt. Wenn der sich langstreckt ist das 3er Sofa belegt... Und ein Grey ist nochmal locker 10-30cm größer als mein Whippet.
    Die elend langen Beine werden auch gern mal in den Weg gestreckt, wenn der sich im Bett dreht und alle 4re streckt und sich gegen mich stemmt nimmt der die ganze Bettseite ein. :lol:


    KasuarFriday: Echt mal, wenn sich alle Leute die nen Hund haben wollen sich nur ein Viertel soviel interessieren würden dann hätten wir die Vermehrerproblematik fast weg, die Kleinanzeigen mit den Ups-Würfen wären locker nur noch halb soviel und die Tierheime wären deutlich leerer.
    Ich find das einfach richtig, richtig gut! :gut:

    Was mir noch einfällt: Denk an Handtücher! Viele Hunde riechen wenn sie nass sind, also immer gut abrubbeln damit sie möglichst trocken sind.
    Viele schwören auf so tolle Spezialhandtücher, da ich 2 Weicheier habe die Regen als Strafe Gottes ansehen hab ich da keine Erfahrung mit, die Jungs bleiben nie länger als 5 Minuten im Nieselregen, es sei denn jemand hält ihnen nen Schirm.