Beiträge von Aoleon

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    Keine Frage, DASS die Menschheit überlebt hat. Ging auch ohne fließendes Wasser, da ist man halt zum Brunnen. Oder ohne Strom, man hatte ja Kerzen. Die Frage ist nur, WIE. Ich mag die Annehmlichkeiten der modernen Techniken, auch wenn sie alle paar Schaltjahre mal nicht funktionieren.


    Und du bist dadurch halt völlig abhängig. Das darf man eben auch nicht vergessen.

    Sicher ist es mehr Arbeit, denn man reinigt den Ofen alleine und schleppt das Holz alleine ins Haus.
    Aber dafür sitzt du auch noch im Warmen und kannst auch dann noch was kochen wenn der Strom ausgefallen ist.

    Und grad wenn man sich mal bewusst macht wie alt grad die Überlandleitungen hier in Deutschland schon sind und das die eigentlich dringend mal instand gesetzt werden müssten...
    Ich weiß schon warum ich drauf bestanden habe das zumindest in der Werkstatt noch der alte Ofen stehenbleibt, auch wenn er nicht mehr benutzt wird. Sollte mal was sein können wir dahin und es uns warm machen.

    Könnte auch dran liegen das ich vor 20 Jahren nen großen Stromausfall mitbekommen habe der 4 Dörfer komplett lahmlegte. Wie schnell so eine Heizung kalt wird...
    Und wie scheiße es ist wenn man sich nichtmal mehr nen Tee machen kann, oder ne heiße Suppe...
    Das waren 3 verdammt kalte Tage, zu unser aller Glück war es Anfang November und es gab noch keine Minusgrade.
    Die wenigen Haushalte die nen Kamin oder Ofen hatten waren immer Anlaufstelle, die haben alle anderen mit heißer Suppe, Tee und Kakao versorgt. Sonst wärs grad für die ganz kleinen Kinder und die Alten wohl echt knapp geworden.

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    Wie hast du das gemacht? Ich meinte, 24 h nachlegen geht ja schlecht.


    So wie es die Menschen vor der flächendeckenden Zentralheizung alle gemacht haben.
    Mit Briketts, die eh lange brennen und die noch sehr fest und dick in leicht feuchtes Zeitungspapier wickeln.
    Oder man nimmt dicke, runde Scheite an denen auch die Rinde noch dran ist, die brennen auch sehr lange.
    Je nachdem was man also nimmt und wie die Leistung vom Kamin ist hat man auch nach 8 Stunden (und länger) noch Glut und damit Wärme im Haus. Ein guter Kamin kühlt nicht innerhalb von 1 Stunde total aus, das heißt man kommt trotzdem auch nach einem Arbeitstag in ein warmes Haus.

    Man muss seinen Ofen kennen, welche Einstellung für was am besten ist. Aber das hat man eigentlich sehr schnell raus.

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    Ich finde, ein Haus ist mit Holzofen nur zu heizen, wenn immer jemand da ist (und das ist ja quasi nie der Fall) und selbst dann ist es nachts schwierig, dass es nicht auskuehlt. Dann braucht man schon ne gute Daemmung. Deshalb wuerden wir uns nur noch einen automatischen Pelletofen holen, den man nur auffuellen muss und der wenigstens immer laufen kann, unabhaengig von wacher Anwesenheit.


    Siehe oben, man muss halt wissen was man tut.
    Einfach irgendwas reinwerfen und befeuern, ja, damit kommt man natürlich nicht weit.

    Der automatische Pelletofen, der dir so rein garnichts bringt wenn die Automatik mal ausfällt?

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    Was du bedenken solltest: du musst dann dein Leben lang noch Holz oder Pellets schleppen. Immer, egal ob du alt, krank bist, ein gebrochenes Bein hast usw. Heute sind Heizungen klein, Tanks kann man in den Garten machen. Evtl. bekommt man fuer ne Zentralheizung einen Anbau genehmigt usw.


    Ein Wunder das die Menschheit überlebt hat bis zur Erfindung der Zentralheizung....

    Erstmal sorgt man dafür das man genug Brennmaterial am Haus hat und dann legt man sich im Haus einen kleinen Vorrat an. Grade die Briketts, egal ob Holz oder Kohle, kann man super im Abstellraum in einer Ecke stapeln.
    Oder in einer Kiste auf dem Balkon. Bekannte von mit hatten ihren Innen-Vorrat einfach in 2 großen, flachen Kisten auf Rollen unterm Bett.
    Dazu eben noch einen Korb direkt am Kamin.
    Außerdem gibt es noch sowas wie Freunde, Familie, Nachbarn die man bitten kann einem zu helfen. Sollte man auch tun, denn wenn man nicht in der Lage ist ein paar Briketts zu tragen braucht man eh Hilfe, weil man dann auch keine Getränke oder Essen holen kann.


    TE: Also mit wasserführenden Öfen kenne ich mich nicht aus, aber wenn die im Prinzip wie jeder normale Ofen beheizt werden ist das eine gute Alternative.
    Wenn das Haus für euch ansonsten perfekt ist, in einem guten Zustand und bezahlbar ist, natürlich. ;)
    Informiert euch auf jedenfall ausfühlrich über die Kosten und Bestimmungen für die Öfen die in Frage kommen!
    Wichtig ist, wie Phyton schon sagte, das der Ofen auch für den Dauerbetrieb zugelassen ist.

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    Es geht mir nicht um die Grösse der Wohnung sondern darum, dass ich die Aussage 'bitte keinen Schäferhund' eben so verstehe, dass es dabei um die Grösse des Hundes geht. Dass Salukis und Schäferhunde sehr unterschiedlich sind, wissen wir beide, aber viele Nicht-Hundehalter interessiert eben nur die Grösse und nicht der Charakter. Und laut FCI-Standard sollte der Durchschnittssaluki ja noch grösser sein als der durchschnittliche Deutsche Schäfer...


    Aber dennoch ist er wenn überhaupt nur die Hälfte vom Schäferhund.
    Die reine Rückenhöhe meint nämlich niemand. Es geht doch meist um das Gesamtpaket Hund und wo ein Schäferhund ja nun wirklich ein imposanter Hund ist wirkt ein Saluki daneben eher wie ein halbes Hemd.
    Ich sehs ja selbst mit meinem großen Whippet: Der liebt Schäfer, aber das ist immer ein Bild... Eigentlich fast genauso groß, aber durch das kurze Fell und die Schlankheit wirkt er viel kleiner.


    Wegen dem Zettel: Ich sage meinen Nachbarn auch nicht das ich nen Hund hole.
    Warum sollte ich?
    Der Vermieter muss es wissen und erlauben, was die Nachbarn davon halten ist da doch recht nebensächlich.
    Selbst ich als Allergikerin darf nicht fordern das ich gefragt werde ob Tiere einziehen dürfen, dabei bin ich teils so empfindlich das ich merke wenn in der Nachbarwohnung Kaninnchen oder Meerschweinchen leben.

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    Ich bin mir schon sehr sicher, dass er Angst hat. Leckerchen nimmt er in den Situationen nicht.


    Dann verteil doch mal alle Halsbänder und Geschirre in der Wohnung. Eins neben dem Körbchen, eins oder zwei auf dem Sofa, ein paar auf dem Boden...
    Einfach liegenlassen und mal gucken was er so macht. Vielleicht ist es einfach nur eine Unsicherheitsphase und die ständige Anwesenheit der "gruseligen Dinge" kann dann helfen die Sachen eben wieder als völlig normal einzustufen.

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    Danke Nachomilka und Aoleon, das deckt sich ja dann doch mit meiner Erfahrung.
    Ich denke mir nur immer, dass es ihr vielleicht zu warm werden könnte, immerhin hat sie schon ordentlich Plüsch, aber scheinbar hält der die wichtigen Stellen nicht wirklich warm.


    Das merkst du dann aber doch, also wenn ihr warm wird. Ich teste das wie beim Kind.. :ops: Dem Baby damals immer die Hand in den Nacken, bei den Hunden die Hand am Nacken runter unter den Mantel auf den Rücken.
    Ist es da wirklich heiß lüfte ich kurz durch und gut ist.
    War bisher aber nur nötig bei dem billigen Mantel ausm Fressnapf damals. Hamiltons Renndecke ist da einfach besser, klar, die arbeiten mit Materialien aus dem Outdoorbereich, da ist alles mega atmungsaktiv und so weiter.
    Auch der Fleeceoverall von Hurtta ist da toll, da wars auch noch nie zu heiß drunter.