Nach meinen Bombern mit 18 und 16 Kilo habe ich nun wieder einen Kleinen dabei.
Aktuell wohl um die 6,5 Kilo, 6 Monate alter Sheltie, der zusammen mit mir und dem 16 Kilo Whippet Gassi geht.
Ich gehe entspannt, ich habe die Umgebung im Auge und wenn ich Hunde sehe dann bleibe ich stehen und gucke erstmal. Kommen die in unsere Richtung?
Nein = Super, weitergehen.
Ja = Trotzdem super, aber meine Hunde zu mir holen und die anderen im Auge behalten. Der Kleine kommt auf den Arm sobald ich mir auch nur einen Hauch unsicher bin (oder er auf den Arm will) und sehe ich das die anderen Hunde nicht angeleint werden kommt der Kleine auch auf den Arm.
Ich lebe hier echt angenehm, wir haben keine heranrasenden Nervtölen. Hunde die rankommen und interessiert sind was ich da so auf dem Arm habe schicke ich mit einem scharfen "Nein!" weg, drehe mich auch etwas weg. Nächste Stufe wäre mit der Hüfte/dem Bein den Fremdhund wegzuschubsen. Musste ich noch nie, weil die Halter hier alle gut sind und spätestens dann eh eingreifen und ihren Hund ranrufen.
Nachdem ich aber vor Jahren einen schwer verletzten Kleinhund (5 Kilo) hatte würde ich auch rigoros werden. Kein Halter in der Nähe zB, da würde ich nicht weitergehen, eher zurückgehen.
Kommt der Hund an, nicht freundlich, blocke ich.
Ich würde auch laut werden, mit der Leine schlagen und den Fremdhund (weg)treten, mir ist alles wurscht, an meinen Kleinen kommt kein Aggrohund dran.
(Was ich grad mit dem Kleinen übe ist das Kommando "Hinter mich!", also das er egal wann und wie hinter mir bleibt. Das gibt mir den Raum nach vorne zum Fremdhund zu agieren.)
Generell hab ich die Erfahrung gemacht das die anderen Halter einen viel ernster nehmen wenn man sich den Ruf erarbeitet eine Bitch zu sein. Ich arbeite mit klaren Kommandos, also "Leinen sie den Hund an." und kein "Würden sie bitte den Hund anleinen?" Kommt man mir quer lass ich denjenigen entweder stehen oder werde laut.
Was auch helfen kann ist singen. Die Leute halten einen dann für bekloppt und halten von ganz alleine Abstand.